Manufaktur

 

Lt. der Dachdecker-Innung Konstanz sind in Südbaden wieder Bösewichte unterwegs. Arglosen Bauherren werden Beschichtungen als Quasi-Neueindeckung aufgeschwatzt.

Die jungen Menschen hätten aber auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Innungsobermeister Heinz Kauscher hofft, dass die jungen Männer dem Handwerk treu bleiben und die Chancen des Zukunftsberufes nutzen. Strengt Euch bitte auch jetzt im Winter noch einmal an. Man fragt sich in Handwerkskreisen oft, was die Handwerkskammer selbst

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Örtliche Handwerksbetriebe gut ausgelastet Die Jahreshauptversammlung der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling mit den angeschlossenen Innungen fand in der „Alten Drostei“ in Papenburg statt.

Die Lautstärke während der Vorstellung war angemessen, so dass man auch in den oberen und hinteren Plätzen alles sehr gut verstanden hat. Von Alena Mauer, Klasse 9a Nachdem zunächst aus den Klassen 6a, 6b und 6c jeweils eine Schülerin als beste Vorleserin hervorging, stand der Schulentscheid bevor. Alina wird zwischen Januar und Februar am Stadtentscheid in Worms teilnehmen. Wir wünschen Alina als Schulgemeinschaft viel Erfolg. Ich möchte Sie noch auf den kleinen Kirchentag am Das Buch der Bücher aus Sicht von Jugendlichen.

Das ist die Idee der Weimarer Kinderbibel. Ein Projekt, das auch in anderen Städten Nachahmer gefunden hat: Die uralten Geschichten werden erzählt und gestaltet von Schülerinnen und Schülern. Die Bilder werden in der Magnuskirche vom Danach ging die Reise zum Solarpark in Osthofen.

Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr zu den technischen Aspekten der Anlagen für erneuerbare Energien. Anlässlich des "Schicksalstag der Deutschen" besuchten rheinlandpfalzweit zahlreiche Landtagsabgeordnete Schulen in ihren Wahlkreisen.

Novembers, der eigene Einfluss auf die Politik, die Wahlbeteiligung und die Flüchtlingskrise wurden ebenso diskutiert wie der eigene Werdegang zum Landtagsabgeordneten. Aber auch die Tagespolitik war Thema der Gespräche und so bezogen beide Abgeordneten Stellung zum Wahlergebnis der us-amerikanischen Präsidentschaftswahl. So wurde über zwei Stunden mit den beiden Politikern gesprochen und die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der Möglichkeit diese beiden volksnahen Politiker hautnah zu erleben.

Wie jedes Jahr, nahmen auch am Klassen der Pfrimmtalschule, an der eigens organisierten Berufsorientierungsrallye teil. Dabei bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich in der Wormser Innenstadt selbständig zu orientieren, um Informationen über die Ausbildngs- und Berufswelt zu sammeln.

Egal, ob über Befragungen, Interviews oder Vorträge, durch den Kontakt zu Erwachsenen und offiziellen Vertretern konnte alle Schülergruppen die gesuchten Lösungen für ihren Rallyebogen ausfüllen. Sowohl die Ausbildungsplatzsuche, als auch die Ausbildungsgrundlagen wurden den Jugendlichen an diesem Tag näher gebracht.

Dieser Tag ist für mich als Schulleiterin auch ein ganz besonderer, denn vor fünf Jahren haben wir hier unsere gemeinsame Zeit als Pfrimmtal-Realschule plus begonnen. Daher möchte ich mit Ihnen ein wenig zurückblicken auf das, was wir in dieser Zeit gemeinsam erlebt haben, was wir in dieser Zeit an Baustellen und Themen beackert haben: Wir freuen uns sehr.

Klassen und für die SchülerInnen der 5. Klasse auf dem Weg zur Berufswahl begleiten - Eine Kooperation mit der Hochschule die gerade für die 9. Klassen interessant ist, da sie einen Einblick in die Welt der Hochschule erfahren Kinder wie die Zeit vergeht Im neuen Schuljahr starten wir mit SchülerInnen an beiden Standorten. Was für ein Erfolg. Wir wollen gemeinsam mit den Lehrern und Eltern die Herausforderung auch weiterhin annehmen persönliche und soziale Kompetenzen in unseren Schülerinnen und Schülern zu entwickeln und zu stärken.

Für die Zukunft unserer Schüler und Schülerinnen möchte ich ein Zitat von Albert Einstein mit auf den Weg geben, der einmal von sich behauptete: Ich wünsche unseren Schülerinnen, dass sie weiterhin Neugierig auf das Lernen sind und stolz sind auf Erreichtes — neugierig auf neue Erlebnisse, neugierig auf andere Menschen, neugierig auf das Leben.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Lehrerteam und allen Eltern bedanken, die in den vergangenen Jahren uns unterstützt haben und aus der Pfrimmtal-Realschule eine Schulgemeinschaft gebildet haben auf die man sehr stolz sein kann.

Ein besonderer Dank geht auch an den Förderverein unserer Schule, der heute für die Umsetzung des Schulfestes verantwortlich ist. Ich wünsche uns nun ein schönes Sommerfest. Klassen war es in der Woche vor der Landtagswahl soweit: Knapp zweihundert Schülerinnen und Schüler der Pfrimmtal Realschule plus aus Worms schritten innerhalb des landesweiten Projekts "Juniorwahl" zur Wahlurne und wählten mit originalgetreuen Stimmzetteln und den Wahlvorschlägen für den Wahlkreis Worms den rheinlandpfälzischen Landtag.

Ziel dieses landesweiten Projekts, an dem bei dieser "Juniorwahl" knapp So soll das Interesse an der Politik und der eigenen Mitbestimmung geweckt werden. Den Erfolg dieses Projekts belegen nicht nur Studien, welche eine Erhöhung der Wahlbeteiligung von Erstwählern und Erstwählerinnen, die an dem Projekt teilgenommen haben, um über neun Prozent festgestellt haben, sondern auch die gegenwärtige Begeisterung der Jugendlichen an der Pfrimmtal Realschule plus.

So wurde in den Vorwochen zur Wahl eifrig die Bedeutung der Demokratie sowie insbesondere des Landesparlaments für die Schülerinnen und Schüler selbst, das Wahlrecht sowie Wahlsystem und die Parteien sowie ihre Inhalte zur Landtagswahl im Unterricht gepaukt.

So konnten die Jugendlichen es kaum erwarten, wie die Erwachsenen gegen Vorlage ihrer Wahlbenachrichtigung ihren eigenen originalgetreuen Stimmzettel zu erhalten, in der Wahlkabine geheim auszufüllen und feierlich in die Wahlurne zu werfen. Auch bei der Auszählung der Stimmen wurden die jugendlichen Wahlhelfer beteiligt. Die Veröffentlichung des landesweiten Wahlergebnisses der "Juniorwahl" erfolgte am Wahlsonntag ab Doch hier endet das Projekt "Juniorwahl" nicht: So wurde das schuleigene Wahlergebnis im Unterricht aufbereitet und mit dem landesweiten Ergebnis der "Juniorwahl" sowie dem offiziellen Ergebnis zur Wahl des Landtages verglichen.

Juniorwahl Schüler der Pfrimmtalschule schreiten begeistert zur Wahl. So stellten sich gleich drei Schüler der Pfrimmtal Realschule als Kandidaten plus für dieses Gremium, welches alle zwei Jahre im Auftrag von Oberbürgermeister Michael Kissel gewählt wird, eine beratende Funktion hat und über ein eigenes Budget verfügt.

Wahlberechtigt waren hierfür alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 21 Jahren, welche ihren Hauptwohnort in Worms haben. Und so schritten ab der Kalenderwoche zahlreiche Schülerinnen und Schüler an ihren jeweiligen Schulstandorten zur Urne. Da wir eine Ganztagsschule sind, sind die Aufgabenbereiche vielfältig.

Sowohl die Betreuung der Schüler, Hilfe im Unterricht, Betreuung in der Mittagspause und am Nachmittag und das kreative Gestalten von Beschäftigungsmöglichkeiten, zusammen mit den Kindern, gehören zu Ihrem Aufgabenfeld. Nachdem die Klasse 8a bereits im letzten Schuljahr die Römer-Ausstellung des Nibelungenmuseums im Andreasstift besucht hatte, trug die Partnerschaft zwischen der Pfrimmtal Realschule plus und dem Museum erneut Früchte. So wurde die Klasse 8a und 9a?

Hierbei wurden Toga und Kettenhemd übergezogen und auch die römischen Soldatenstiefel Caligae wurden einer Belastungsprobe unterzogen. So fanden alle Beteiligten, dass die Führung mit ihren Ausstellungsstücken zum Anfassen ein voller Erfolg war. Erneuerbare Energien im Unterricht bearbeiten.

Die Pfrimmtal-RS plus wird am Dienstag, den Oktober , um September , 11 Uhr in den Sonderausstellungsräumen der Wartburg in Eisenach eröffnet. Gezeigt wird eine Auswahl von rund auf erzählten Bibelgeschichten basierenden Arbeiten, die von Schülern der Klassen 4 bis 7 geschrieben und gestaltet wurden — hinzu treten Arbeiten einer 9.

Als Gestaltungstechniken kamen die Kalligrafie, die Drucktechnik und die Malerei — alle experimentell aufgefasst — zum Einsatz, zuletzt entstanden Collagen und Assemblagen.

Nach der Eröffnung kann die Ausstellung bis zum März zu den üblichen Öffnungszeiten der Wartburg besichtigt werden: Worms Nachdem die Schüler mehrere Wochen den Ausflug um das Thema "Rom" im Geschichtsunterricht vorbereitet hatten, fuhren sie mit dem Bus zum Nibelungenmuseum im Andreasstift, wo sie dann die Ausstellung und die Fundstücke zu den Römern vor Augen geführt und vorgestellt bekamen. Danach durften sie im Museumworkshop eigene Mosaiktafel herstellen, damit sie einen Einblick in die römische Kunst erhielten.

Nach getaner Arbeit durfte jeder seine Tafel als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Alfred, Atilla, Batuhan 7a Folgender Lerninhalt soll dabei umgesetzt werden: Diese lernen die energetischen Grundlagen unserer Gesellschaft wert zu schätzen und werden entscheidungsfähig hinsichtlich ihres eigenen Energie- und Konsumverhaltens. Danach geben sie ihr Wissen spielerisch und alltagsbezogen an Vorschul- oder Grundschulkinder weiter, wodurch Bildungspatenschaften zwischen Schulen und Kindergärten bzw.

Wir freuen uns, Sie am Eysel-Zahl und Frau Dr. September , 11 Uhr, Eisenach, Wartburg Sonderausstellungsräume In den Sonderausstellungsräumen der Wartburg werden ausgewählte Arbeiten des Projektes der Jahrgänge eins bis vier präsentiert.

Es werden in der Ausstellung auch Bilder unserer Schüler gezeigt werden. Zur Ausstellungseröffnung auf die Wartburg fährt eine Delegation aus Worms. Es ist geplant, dass die zukünftigen Natürlich wird dann noch genügend Zeit zur Erkundung der Burg und deren geschichtlicher Hintergrund bleiben. Zur Homepage der Kinderbibel bitte hier klicken.

Pubertät - loslassen, aber nicht fallenlassen für die Eltern Unsere Kinder verändern sich, wachsen zu Jugendlichen heran und ihre Beziehung zu den Eltern verändert sich mit. Wie kommen wir durch diese Phase der Persönlichkeitsentwicklung gut durch? Eine Herausforderung, die auch Freude bringen kann und Eltern wieder mehr Zeit für sich! Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Klassen lernen, was alles in ihnen steckt Die 7. So durchliefen die Schüler an mehreren Tagen verschiedene Stationen, bei denen zum Beispiel die Merkfähigkeit und das logische Denken am PC analysiert wurde.

So bauten die Schüler gemeinsam Murmelbahnen und stapelten einen möglichst hohen Turm aus Papier. Wie geschickt und fingerfertig die Schüler sind, wurde unter anderem beim Bauen von Drahtmodellen getestet. Kraft, Ausdauer und handwerkliches Geschick forderte das Feilen eines Holzfisches.

Teamfähigkeit, Kreativität und Planungsgeschick waren beim gemeinsamen Bau eines Papierturms gefordert. Schmi Alle Ergebnisse und Beobachtungen flossen in die Potenzialanalyse ein, die aufzeigt, welche Stärken die einzelnen Kinder haben. Zudem ist die Potenzialanalyse wichtiger Grundstein für die Werkstatt-Tage im 8. Schuljahr, bei denen die Schüler zwei Wochen lang im Berufsbildungswerk verschiedene Ausbildungsberufe in den Ausbildungswerkstätten des DRK praktisch kennenlernen werden.

Insgesamt soll den Jugendlichen mit Hilfe des BOPs Berufsorientierungsprogramm aufgezeigt werden, wo ihre ausgeprägten Stärken liegen und welche Berufszweige exemplarisch zu diesen passen würden.

Klassen ein Klassensieger ermittelt wurde, konnte sich Kate Lenhard Kl. Sie überzeugte die Jury, die aus den Deutschlehrern aller 6. Klassen und der Vorjahressiegerin Hannah Schwartz bestand, von ihrer Leseleistung. Kate vertritt unsere Schule nun beim Stadtentscheid. Hierfür wünschen wir Ihr viel Erfolg. Schülerinnen und Schüler unserer 9V nahmen am diesjährigen Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren am Donnerstag, dem 4.

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die WJ Worms wieder an dieser Aktion, um Jugendliche für Wirtschaftsthemen zu begeistern und unternehmerisches Denken zu fördern. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9.

Klassenstufen aller allgemein bildenden Schulen. Die erfolgreichsten Klassen werden im Januar mit Preisen ausgezeichnet. Hierzu findet eine Preisverleihung in Worms statt. Dort kann er oder sie vom Die Kosten für Reise und Unterkunft tragen die Wirtschaftsjunioren. Nun gilt es Daumendrücken für die Schülerinnen und Schüler unserer 9V. Im vergangenen Jahr hat die Pfrimmtal-RS plus den 2. Platz in Worms beim Wettbewerb Wirtschaftswissen eingenommen.

Zwölf Schüler aus der Klassenstufe 9 haben ihre Paten von der Kolpingfamilie kennengelernt. Hier einige Bilder zur Vertragsunterzeichnung der Paten mit den Schülern: Wir wünschen dieser Patenschaft gutes und erfolgreiches Gelingen! Bitte beachten Sie, dass der Unterricht an diesem Tag um Falls es regnen sollte wird der Unterrichtstag ganz normal ablaufen. Die Bundesjugendspiele finden für alle am Standort Nievergoltstr.

An diesem Tag endet der Unterricht um Die Klasse 10a ist spätestens um 7. Die Klasse 10b kommt um 9. Das Mittagessen für die Ganztagsschüler wird um Ich wünsche der Veranstaltung ein gutes Gelingen! Die Schulbusse fahren ab Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken!

Juli Geschichte erleben: Juli, präsentierten die Schüler dann mit Stolz im Nibelungenmuseum ihre Abschlussarbeiten des halbjährigen Projekts vor Eltern, Lehrern und weiteren Besuchern. Entstanden sind individuell gestaltete Steckbriefe mit Feder und Tinte auf Büttenpapier geschrieben sowie Brettspiele, die die Jugendlichen nach altem Vorbild angefertigt haben. Noch bis zum Juli sind die Arbeiten zu den Öffnungszeiten des Museums im Foyer zu besichtigen.

Orientiert haben sich die Workshops dabei an den Unterrichtsfächern Deutsch, Geschichte und Sozialkunde. Ziel der Kooperation war es diesmal, die Lebensweisen und Handwerke vergangener Epochen kennenzulernen und mit den heutigen zu vergleichen.

Am Beispiel der Schrift lernten die Schüler, wie sich Arbeitsweisen und Methoden der Menschen verändert haben, welche Materialien man früher und heute nutzte und welche Folgen neue Erfindungen nach sich zogen.

In einem Quiz über Erfindungen der letzten Jahrhunderte wurden neben den Hieroglyphen auch die Keilschrift, Runen und heute noch verwendete Schriften, wie zum Beispiel das kyrillische Alphabet, vorgestellt. Daneben lernten die Schüler die Blindenschrift kennen. Um sich den alten Arbeitsweisen anzunähern, haben die Sechszehn- bis Achtzehnjährigen auf Büttenpapier und mit Feder und Tinte Steckbriefe zu ihrer eigenen Person erstellt, die am Mittwoch, 2.

Auch beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage, welche heute noch bekannten Spiele man zum Zeitvertreib in früheren Zeiten spielte. Die Spiele haben die Schüler auf Keilrahmen nachgestaltet und die Figuren aus bunt bemalten Holzteilen gefertigt.

So lernen die Jugendlichen nicht nur geschichtliche Themen besser kennen, sondern können sich mit ihnen kreativ und praxisnah auseinandersetzen.

Eine Pluspunkt ist natürlich, dass sie auf diese Weise auch die vielfältige Wormser Museumslandschaft kennenlernen. Schulklassen und andere interessierte Gruppen können aus einem vielfältigen Angebot Seminare und Workshops auswählen und buchen. Viele Schulen nutzen das breit gefächerte Programm, das sich thematisch dem gültigen Lehrplan anpasst.

Entsprechend Schulart, Altersstufe, Kenntnisstand und Interesse werden die Vermittlungsmodule gestaltet. So erhielt jeder der 60 Teilnehmer einen Gutschein von Eis-Vannini. Die Pfrimmtal-RS plus belegte den 4. Wir danken Herrn Dipl. Sportlehrer Herr Stegner für die Organisation dieses Sportevents.

Und welche Arbeitsschritte eines Archäologen stecken dahinter? Antworten auf diese und andere spannende Fragen erhielten 18 Fünftklässler der Pfrimmtal-Realschule Plus am Donnerstag, 3. April, im Museum der Stadt im Andreasstift. In einer inszenierten Grabungssituation lernten die Jungen und Mädchen an insgesamt vier Stationen den typischen Alltag eines Archäologen kennen.

Diese neuen Manufakturen sollten die Produktion eigener Fertigprodukte deutlich steigern und dabei die Kosten gleichzeitig reduzieren. Diese Prinzipien, die mit der späteren Industrialisierung vom gesamten Wirtschaftsleben Besitz ergriffen, werden als Manufakturkapitalismus bezeichnet. Neben der Reform des Produktionsprozesses wurden gesetzliche Regelungen erlassen, die den Export von Gütern förderten, die Einfuhr von fremden Fertigprodukten jedoch behinderten.

Letzteres geschah beispielsweise durch die Erhebung hoher Einfuhrzölle oder den gesetzlichen Zwang, nur im Inland produzierte Güter zu konsumieren. Zur weiteren Kostensenkung wurden darüber hinaus häufig Waisen und Bettler zur Arbeit in den Manufakturen gezwungen vgl. Zu diesem Zweck wurden beispielsweise Waisenhäuser mit angegliederter Spinnereimanufaktur errichtet. Unter dem König Heinrich IV. Neben diesen neuen Projekten richtete sich das Interesse des Herrschers und seiner Berater auch auf bereits bestehende und ausbaufähige Wirtschaftszweige im eigenen Land.

So unterstützte er zahlreiche private Manufakturen mit Räumen, Geld und Privilegien, die später dem Staat unterstellt wurden. Um die Produktion zu fördern, wurden Spezialisten für Tapisserien als ausländische Arbeitskräfte aus Flandern angeworben.

Auswanderung für Spezialisten wurde verboten, später unter Todesstrafe gestellt. Die privat geführte Savonnerie-Manufaktur mit ihrem Monopol auf Knüpfteppiche unterstand nun ebenfalls der staatlichen Aufsicht. Nur die Tapisseriemanufaktur wurde wiedereröffnet.

Von Colbert gegründete bzw. Andere europäische Fürsten taten es Frankreich nach und gründeten eigene staatliche Manufakturen oder unterstützten private Unternehmer bei ihren Gründungen. Jahrhundert breiteten sich vor allem Porzellanmanufakturen in ganz Europa aus.

Joseph erlaubte einem Unternehmer, seine Porzellanmanufaktur Nymphenburg in einem Gebäude am Rande des Schlossparks zu errichten. Auch kleinere deutsche Fürstentümer waren an einer eigenen Porzellanmanufaktur interessiert: Der Gesellenbrief ist Connemann zufolge auch eine Eintrittskarte in die Weiterbildung. Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Fleischerei: Steve Engels Johannesburg, Surwold. Die Arbeiten haben bereits begonnen. In den folgenden Jahrzehnten führte sein Sohn Hermann die Tischlerei und baute sie stetig aus.

Heute führt dieser die Tischlerei zusammen mit der vierten Generation. Mittlerweile arbeiten 22 Mitarbeiter in dem Unternehmen. Einige von ihnen sind seit mehr als 40 Jahren in dem Betrieb tätig und wurden noch vom Sohn des Firmengründers ausgebildet. Hier verbinden sich Tradition und Innovation. Ihre Lehrzeit nach dreieinhalb Jahren erfolgreich beendeten zehn Anlagenmechaniker und zwei Bearbeiter für Gas- und Wasserinstallation. Jahrgangsbester wurde Jan Pötzsch.

Jeder Betrieb sucht händeringend Fachleute. Der Welpenschutz für die ehemaligen Azubis sei nun allerdings vorbei. Bearbeiter für Gas- und Wasserinstallation: Deren Gesellenstücke wurden anlässlich der Übergabe der Gesellenbriefe dort präsentiert und ausgestellt.

Die neuen Gesellen hätten ein gutes Handwerk gelernt und erfolgreich die Prüfungen bestanden. Aber auch die Theorie würde heute mehr denn je zählen.

Der Obermeister riet den ehemaligen Auszubildenden, sich nicht auf dem erreichten Erfolg auszuruhen, sondern die eigene Zukunft zu gestalten. Also dürfte es Ihnen ja rundum gut gehen. Klar kommen viele Touristen zu uns in die Werkstatt, um etwas reparieren zu lassen, auch samstags. Aber die die Kunden aus der Umgebung möchten wir natürlich nicht missen. Was sollte ein ordentliches, alltagstaugliches Fahrrad Ihrer Ansicht nach kosten?

Wer auf die wichtigsten Ausstattungsmerkmale, nämlich Schaltung, Bremsanlage oder Beleuchtung, im Alltag Wert legen möchte, dem empfehle ich das mittlere Preissegment ab etwa Euro. Sehen Sie das als Konkurrenz an? Diese Produkte sind Massenware. Zu uns können sie mit den Fahrrädern jederzeit kommen, wenn etwas ist. Wie oft kommt es vor, dass jemand sich bei Ihnen beraten lässt und dann doch im Internet kauft?

Das passiert leider immer häufiger. Ich nenne das Beratungsklau. Der Verkauf von Fahrrädern über das Internet macht derzeit bundesweit etwa 15 Prozent aus. Ich rechne damit, dass er etwa auf 30 Prozent steigt. Für den Online-Verkauf müssten aber ganz neue Strukturen her. Welche Fehler machen die meisten Menschen beim Fahrradkauf? Beim E-Bike ist es der Akku, auf den Käufer manchmal zu wenig achten. Geht er kaputt, schlägt das schnell mit bis Euro zu Buche. Ansonsten sollte auf ausreichend Öl bei der Kette geachtet werden, und natürlich auf ausreichend Luft im Reifenschlauch.

Es empfiehlt sich, einmal im Jahr eine Inspektion zu machen. Bei der Reinigung keine scharfen Reiniger benutzen. Was war das teuerste Fahrrad, das Sie jemals verkauft haben? Mit welchen Neuentwicklungen oder Trends der vergangenen Jahre kommen Sie gut klar, welche mögen Sie eher nicht? Bei den Antrieben ist es der Keilriemen, der die Kette immer mehr ablöst, nicht nur bei höherpreisigen Rädern. Sie sind robuster und weniger pflegebedürftig, rosten zum Beispiel nicht.

Daher machen sie durchaus Sinn. Derzeit gibt es ein Trend, sein Fahrrad individuell zu gestalten: Wer das haben möchte, soll das gerne tun. Sehr sinnvoll wiederum halte ich Individualisierung beim Sattel und dem Lenkrad, die werden in etwa 80 Prozent der Fälle ausgetauscht und dem Wunsch des Kunden angepasst.

Ein Trend ist derzeit, Elektroräder zu leasen. Durch die sogenannte Barlohnumwandlung können Arbeitnehmer dadurch bis zu 40 Prozent gegenüber dem Barkauf einsparen, je nach Lohnsteuerklasse und Bruttogehalt. Auch für die Arbeitgeber ist das Leasing von Vorteil, da diese von der Einsparung der Lohnnebenkosten profitieren.

Im Skisport setzen sich Helme immer mehr durch, bei Radfahren geht das nicht ganz so schnell, ist der Eindruck. Ist eine Helmpflicht aus Ihrer Sicht sinnvoll? Bei Kindern sage ich uneingeschränkt ja, egal in welchem Alter. Auch bei Erwachsenen wird es aber immer mehr. Es kommen immer wieder Kunden zu uns, die uns von schweren Unfällen berichten, die sie erlitten haben und deshalb einen guten Helm suchen.

In der Schweiz und in Österreich ist die Helmnutzung deutlich intensiver. Was fahren Sie eigentlich für ein Fahrrad? Ein Transportrad der Firma Riese und Müller. Mit dem kann ich auch unsere beiden Söhne mitnehmen. Das Rad habe ich auf einer Messe gesehen und darf es nun für einige Monate testen. Sie führen mit gerade einmal 35 Jahren einen Betrieb mit etwa 20 Mitarbeitern und mehr als Quadratmetern Fläche. Bleibt da überhaupt Zeit für Privatleben? Auf 55 bis 60 Stunden an sechs Arbeitstagen in der Woche komme ich.

Damit alles passt, gehört eine gute Organisation der Termine dazu. Dass ich schon mit 22 Jahren den Betrieb von meinem Vorgänger übernommen habe, hat sich einfach so ergeben.

Klar wurde ich anfangs von der Familie oder Freunden belächelt, nach dem Motto: Ich habe den Betrieb dann kontinuierlich ausgebaut, zuletzt auf jetzt Quadratmeter. Jeder Tag macht mich glücklich. Auch wenn ich es ein wenig bereue, nicht mehr jeden Tag in der Werkstatt stehen zu können. Als Chef musst du eben überall sein. Wie schaffen Sie gute Laune unter den Mitarbeitern?

Wir versuchen, zwei- bis dreimal im Jahr etwas gemeinsam zu unternehmen. Wie schwer ist es in Ihrer Branche, an Mitarbeiter und Auszubildende zu kommen? Das ist unterschiedlich, noch habe ich derzeit den Eindruck, es funktioniert.

Wir bilden Kaufleute im Einzelhandel aus, in der Werkstatt als Zweiradmechaniker. Derzeit sind es vier Lehrlinge, davon zwei in der Werkstatt und zwei im Verkauf. Gibt es eine Panne in Ihrem bisherigen Berufsleben, die Sie wohl nie vergessen werden?

Ja, die gibt es. Einen Tag vor unserer letzten Wiedereröffnung nach der Erweiterung ist der Zentralserver ausgefallen. Heutzutage mit dem modernen Warenwirtschaftssystem ist das eine Katastrophe. Wir hätten den Eröffnungstag also fast absagen müssen. Zum Glück ist uns bei einer Nachtschicht gelungen, den Server wieder ans Laufen zu bekommen. Seitdem gibt es eine eigene Absicherung für den Server.

Im Rahmen einer Lossprechungsfeier erhielten die jungen Männer ihren Gesellenbrief. Deshalb sei es wichtig, immer am Ball zu bleiben. Mit einer Weiterbildung zum Meister oder dem Besuch der Fachoberschule stünden ihnen noch viele Wege offen. Robert Kröger, der seine Ausbildung bei Kröger Autoservice in Lorup absolvierte, hat die Prüfung mit guten Leistungen bestanden und war Prüfungsbester.

Dafür erhielt er bei der Übergabe des Gesellenbriefes zusätzlich einen Bildungsgutschein. Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker bestanden: Friseurmeisterin Kristin Langen aus Dörpen hat sich früh ihren Traum erfüllt.

Friseurinnen eilt der Ruf voraus, den ganzen Tag zu Quatschen und dafür auch noch Geld zu bekommen. Klar sind wir alle nicht mundfaul, unterhalten uns gerne mit unseren Kunden und bekommen viel mit.

Aber die Tage sind für alle meine sieben Mitarbeiter meist voll durchgetaktet mit Schneiden, Frisieren, Make-up oder Beratung. Für mich als Inhaberin kommen Buchhaltung oder andere organisatorische Dinge hinzu. Was machen Sie, wenn Kunden nicht reden wollen? Wir zwingen natürlich keinen zum reden. Wer seine Ruhe haben möchte, bekommt die auch.

Eher ungünstig ist es lediglich dann, wenn der Kunde permanent auf sein Smartphone blickt, weil es dann nicht selten zu schnellen Kopfbewegungen kommt. Wie oft kommt es vor, dass Sie Kunden bei Frisurwünschen sagen: Nein, das mache ich nicht? In den allermeisten Fällen passen die Frisuren, die die meisten Kunden bereits seit vielen Jahren haben, auch zum jeweiligen Typ.

Was vorkommt, sind Steckfrisuren, die zu besonderen Anlässen ausgesucht werden, aber absolut nicht zum Gesicht passen.

Oder Farben nicht mit der Brille harmonieren. Am Ende sind die Kunden dann oft froh und dankbar, dass sie sich für die andere Variante entschieden haben. Wie ist das mit treulosen Kunden? Also solchen, die einfach wegbleiben? Das ist ärgerlich, oft sogar sehr ärgerlich. Zum Umsatzverlust kommt die Tatsache, dass durch Absagen Leerläufe entstehen, die ich mit anderen Aufgaben wie Aufräumen oder Vorbereitungen selten vollständig gefüllt bekomme.

Wer kurzfristig nicht kann, sollte zumindest kurz absagen. Gehen Frauen eigentlich häufiger zum Friseur als Männer? Im Durchschnitt lässt sich jeder alle vier bis fünf Wochen die Haare schneiden, egal ob männlich oder weiblich. Einziger Unterschied ist glaube ich eher, dass die Frauentermine länger dauern, weil oft Waschen und Föhnen hinzu kommt. Kommt es vor, dass Sie auch mal zu den Kunden nach Hause fahren?

Grundsätzlich ist das möglich, gerade bei Hochzeiten oder zu Schützenfesten kommt das häufiger vor. Das ist zwar freitags und samstags, wenn es viele Termine im Salon gibt, schwieriger, aber wir versuchen es zumindest. Wenn möglich auch die Stamm-Mitarbeiterin des Kunden.

Wie sorgen Sie für gute Laune unter den Mitarbeitern? Wir sind ein relativ junges Team, das sich ohnehin gut versteht. Zu Weihnachten natürlich, im Frühjahr geht es zum Spargelessen, kürzlich haben wir eine Planwagenfahrt veranstaltet, die mein Vater organisiert hat. Sie sind erst 26 Jahre alt. Wie schwierig ist es, als junge Chefin Mitarbeiter zu führen?

Ich konnte also langsam in die Aufgabe hineinwachsen, erst als Angestellte und Gesellin und nach der Meisterprüfung auch als angestellte Meisterin. Welche Promifrisur ist voll daneben? Spontan fällt mir da gar keine ein, ich bin allerdings auch nicht der klassische Klatschzeitungs-Leser. Grundsätzlich finde ich das aber gar nicht schlimm, wenn sich Kunden auf diese weise im Vorfeld informieren und dann mit konkreten Vorstellungen zu uns kommen.

Wie viele Handwerksberufe ist der Nachwuchs bei den Friseuren eher Mangelware. Viele glauben, im ersten Jahr dürfen sie nur die Haare wegfegen oder zugucken. Wir versuchen, Auszubildende und auch Ferienjobber oder Praktikanten vom ersten Tag an mit einzubinden. An Puppenköpfen können sie auch schneiden.

Rechts im Bild die Auszubildende Diana Schorochow. Der Discounter Aldi hat kürzlich bundesweit Kritik bekommen, weil ein Gramm-Grillsteak für 1,99 Euro angeboten hat.

Wie wichtig ist Kunden noch die Qualität von Fleisch? Das war schon früher so und hat sich kaum geändert. Beim Grillfleisch zum Beispiel wird dann gerne auf Qualität gesetzt, da will man nicht das verpackte Billigfleisch auf den Grill werfen.

Es ist so, dass die Preisentwicklung beim Fleisch in den vergangenen Jahren, anders als bei Backwaren zum Beispiel, fast stagniert ist. Bei einem Kilo Nackensteak kann ich das gut nachvollziehen. Heute sind es sechs bis sieben Euro, also zwölf bis 14 Mark. Ein Brötchen zum Beispiel hat in den er Jahren 25 bis 30 Pfennig gekostet.

Wie viel Ihrer Fleisch- und Wurstwaren machen Sie noch selbst beziehungsweise dürfen selber machen? Bis habe ich noch selbst in meinem Betrieb hier in Sustrum-Moor geschlachtet und zerlegt. Nach einer Gesetzesänderung war das leider nicht mehr möglich. Kleinere Mengen und Spanferkel zum Beispiel von einer Fleischerei in Haren-Rütenbrock, in der noch selber geschlachtet wird.

Bei der Wurst mache ich etwa die Hälfte selber, für die andere Hälfte fehlen mir Maschinen, die einfach zu teuer sind in der Anschaffung.

Was halten Sie vom Trend zu Grillfleisch-Automaten? Jedenfalls besser als im Vergleich zur verpackter Ware im Discounter. Dort ist das Fleisch geölt und mariniert, um es acht bis zehn Tage haltbar zu machen. Das kann für die Qualität des Fleischs nicht gut sein. Der ebbt ja schon wieder ein wenig ab. Beim Veggie-Trend finde ich die Irreführung des Verbrauchers besonders bedenklich. Da wird Leberwurst verkauft, in der nicht ein Gramm Leber ist.

Schon die Bezeichnung Wurst ist ja falsch. Sie haben nur diese eine Filiale in Sustrum-Moor. Ist es nicht schwierig, sich damit über Wasser zu halten? Bis vor einiger Zeit war ich noch in Walchum aktiv, doch nach dem Bau des NP-Marktes war das wirtschaftlich nicht mehr darstellbar.

Auch wir hier in Sustrum-Moor merken das langsame Ausbluten der Dörfer. Wir liefern in einem Umkreis von etwa 25 bis 30 Kilometern. Das ist auch notwendig, um sich über Wasser zu halten.

Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass Sie Metzger wurden? Ich stamme gebürtig aus Niederlangen-Siedlung und habe einen Ausbildungsbetrieb gesucht, den ich mit dem Fahrrad erreichen konnte. Zunächst wollte ich Koch werden, habe aber in der näheren Umgebung zunächst keinen Betrieb gefunden.

Ich hab mich dann für Metzger entschieden und eine Ausbildung in einem Betrieb in Haren-Rütenbrock begonnen. Das waren zwar auch 15 Kilometer zu fahren mit dem Fahrrad, das hat aber gut funktioniert.

Hier lebe ich seitdem mit meiner Frau Martha, unseren beiden Söhnen und einer Tochter. Wie schwer ist es, gutes und ausreichendes Personal für Ihren Betrieb zu gewinnen?

Ich bin froh, dass ich auf zwei Mitarbeiterinnen im Verkauf bauen kann, die seit 22 beziehungsweise 20 Jahre für uns tätig sind. Da passt einfach jeder Handgriff. Ebenfalls froh bin ich, dass meine Frau Martha im Verkauf und vor allem beim Partyservice unterstützt. Bei einer Sieben-Tage-Woche mit Veranstaltungen auch am Wochenende wäre das ansonsten für mich kaum durchführbar.

Was das Thema Ausbildung angeht, hätte ich in den vergangenen 22 Jahren gerne junge Menschen zum Metzgergesellen ausgebildet, aber leider niemanden gefunden.

Gibt es eine Panne in ihrem bisherigen Berufsleben, die Sie wohl niemals vergessen werden? Zu der Zeit, als bei mir noch montags geschlachtet wurde, mussten sich so einige Dorfbewohner in Acht nehmen. Es kam nämlich schon mal vor, dass ein Rind oder auch Schweine vorm Schlachten das Weite suchten und wir mit der gesamten Belegschaft die Tiere wieder einfangen mussten. Grillfleisch ist eine seiner Spezialitäten.

Der erworbene Gesellenbrief ist nach seinen Worten mit der mittleren Reife zu vergleichen. Als Bauingenieurin und -leiterin ist die Lathenerin fast täglich auf Baustellen im nördlichen Emsland unterwegs. Wie oft kommt es vor, dass Sie auf Baustellen mit dummen Sprüchen leben müssen? Um ehrlich zu sein: So gut wie nie. Ich glaube, auf dem Bau spricht sich ganz schnell herum, ob jemand Ahnung hat oder nicht.

Wenn ich dort mit Bauhose und -schuhen erscheine, mich mit in den Dreck knie, jeden ordentlich behandele und Ernst nehme, werde auch ich vernünftig behandelt und bekomme die Antworten, die ich haben möchte.

Und im Büro kommt es nur noch ganz selten vor, dass Anrufer nach dem Chef fragen, wenn ich abnehme. In welchen Situationen kann es sogar von Vorteil sein, eine Frau zu sein?

Im Baustoffhandel zu Beispiel wird mir die bestellte Ware in den Kofferraum getragen. Wobei auch das für mich natürlich kein Problem wäre. In Konfliktsituationen oder in Diskussionen auf der Baustelle werden die Punkte eher ruhiger und sachlicher geklärt, wenn Frauen anwesend sind. Ist es nicht trotzdem sehr riskant, sich als Frau selbstständig zu machen in der Baubranche? Ich habe als Bauleiterin und seit als geschäftsführende Gesellschafterin für das Bauunternehmen Bruns gearbeitet. Als sich Ewald Bruns dann aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, habe ich den Betrieb übernommen.

Stammen Sie aus einer Handwerkerfamilie, oder wie kam es zu dem Schritt in die Branche? Ich habe während der Realschulzeit in Lathen diverse Praktika gemacht und dann in den Ferien auf dem Bau gejobbt. Wie sorgen Sie für gute Laune auf der Baustelle? Natürlich läuft fast ununterbrochen ein Radio. Viel mehr ist oft gar nicht notwendig. Der Zusammenhalt untereinander ist in unserem Team, das aus 13 Mitarbeitern besteht, gut. Und was die körperliche Anstrengung angeht, ist der Job des Maurers durch diverse technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Steinversetzkräne längst nicht mehr so viel Maloche wie noch vor 20 Jahren.

Trotzdem dürfte es immer schwerer werden, an Auszubildende zu gelangen. Ich suche zum 1. Das ist sehr schade, denn der Baubranche geht es derzeit sehr gut, die Arbeitsplätze damit sicher und der Verdienst bereits als Azubi relativ hoch.

Und wer wirklich ein Studium anstrebt, dem kann ich nur raten, vorher unbedingt eine Ausbildung zu machen. Da eignet man sich sofort Fachwissen an und lernt nicht nur alles in der Theorie.

Für mich muss nicht immer der Bagger rollen, auch eine Sanierung zu planen und umzusetzen hat ihren Reiz. Überraschungen sind bei solchen Projekten aber eben nicht ausgeschlossen. Deshalb setzen viele lieber auf die kalkulierte Sicherheit, bei einem Neubau steht eben von Beginn an weitgehend fest, was er kostet. Der Einfamilienhausbau macht letztlich auch 80 Prozent unseres Umsatzes aus. Wobei ich auch vor Mehrfamilienhäuser mit zehn oder mehr Wohneinheiten nicht zurückschrecke.

Wie oft kommt es vor, dass Häuslebauer mit Wunschvorstellungen zu Ihnen kommen und am Ende dann doch etwas ganz anderes herauskommt? Am Ende werden es oft bis mit Doppelgarage. Oft sind es Funktionsräume oder ein Gästezimmer im Erdgeschoss, das auch von den Eigentümern im Alter genutzt werden kann, die noch hinzu genommen werden.

Leider passen manchmal die Wünsche nicht zum Bebauungsplan, wenn darin zum Beispiel ein Toskanahaus mit 2 Vollgeschossen ausgeschlossen wird. In die Entscheidung sollte der Architekt oder der Bauingenieur immer einbezogen werden. Und wie oft kommt es vor, dass Sie Kunden sagen müssen: Du kannst dir das finanziell einfach nicht leisten? Ich finde es wichtig, früh zu sagen, was ein gewünschtes Haus kostet, damit das erste Finanzierungsgespräch mit der Hausbank möglichst früh stattfinden kann.

Es gibt nichts schlimmeres, als wenn das Traumhaus im Kopf und auf dem Papier fest steht, am Ende aber der Traum platzt, weil das Budget nicht ausreicht.

Wie viele Gespräche zwischen den Hausbauern und Ihnen finden im Durchschnitt statt? Das ist ganz unterschiedlich. Manche sind entscheidungsfreudiger, da reichen vier bis fünf Gespräche. Bei manchen dauert es Vieles läuft heutzutage aber auch per E-Mail oder telefonisch statt, es müssen nicht immer persönliche Gespräche sein. Wichtig ist mir, möglichst viel zum Zeitpunkt des Baubeginns entschieden zu haben.

Das vermeidet Stress und Streit, denn während der Bauzeit von im Normalfall rund sechs Monaten gibt es noch genügend Entscheidungen zu treffen. Wie viel Zeit bleibt als selbstständige Bauunternehmerin für private Dinge? Da ich ledig bin und keine Kinder habe, bin ich zeitlich flexibel.

Ich gehe gerne laufen, vor allem um Fresenburg an der Ems. Wichtig ist mir auch die Arbeit in der Innung der Kreishandwerkerschaft. Als ich vor zwei Jahren gefragt worden bin, ob ich aktiv im Vorstand werden möchte, hab ich sofort zugesagt. Allerdings unter einer Voraussetzung: Dass ich auch den Mund aufmachen und offen meine Meinung sagen darf. Das hat bisher ganz gut geklappt lacht , denn seit März bin stellvertretende Obermeisterin. Dass sie in einer echten Männerdomäne unterwegs ist, bereitet der Lathenerin überhaupt keine Probleme.

Sie berichten, was sie alltäglich erleben, was die Vorzüge und die Nachteile des Jobs sind und wofür sie sich privat interessieren. Bäckern eilt der Ruf voraus, geborene Frühaufsteher zu sein. Wann beginnt für Sie der Arbeitstag und wie schwer fällt ihnen das frühe Aufstehen? So schlimm ist das für mich gar nicht. Los geht es für mich und meine drei Mitarbeiter in der Backstube um 2.

Feierabend ist für die Mitarbeiter gegen Bei mir zum Beispiel Tennis und Musik machen. Und es bleibt tagsüber viel Zeit für die Familie, zu der bei mir drei Kinder gehören. Ich finde das toll, das ist für mich ein Stück Lebensqualität.

War der Ablauf auch schon so, als Sie begonnen haben als Bäcker? Nein, damals haben die Nächte deutlich früher begonnen. Durch die moderne Kühl- und Backofentechnik ist es möglich, mehr vorzuarbeiten. Wir beginnen am Morgen ab etwa 8 Uhr, wenn Brote, Brötchen und Kuchen für den aktuellen Tag produziert sind, damit, erste Vorbereitungen für die Nacht zu treffen.

Dadurch haben sich für uns Bäcker die Nächte verkürzt. Aus backtechnischer Sicht hat das auch den Vorteil, dass die Teige länger gehen können. Das verbessert den Geschmack.

Und wann erledigen Sie den Bürokram? Dafür bleibt am Nachmittag viel Zeit. Wobei meine Frau Heidi, die den kaufmännischen Part in unserem Familienbetrieb übernimmt, den überwiegenden Teil der Arbeit dort erledigt.

Was hat sich gegenüber den Anfängen ihres Berufslebens noch geändert? Die Auswahl an Broten und Brötchen hat sich deutlich erhöht. Heute sind es über die Woche verteilt bis zu 20 Brot- und bis zu 30 Brötchensorten. Dinkel-, Müsli- oder Chia-Brötchen kannte man früher gar nicht.

Allerdings ist es auch leichter geworden, an die entsprechenden Zutaten zu komme. Die Zulieferbetriebe haben sich umgestellt. Verändert haben sich gegenüber den er Jahre auch die Öffnungszeiten.

Viele Filialen öffnen früher, um 5. Viele öffnen auch länger, manche bis 19 Uhr oder sogar 20 Uhr. Ab wann stand für Sie fest, den Beruf des Bäckers zu ergreifen? Das war gar nicht so früh. Ich war also schon als kleiner Junge oft in der Backstube.

Trotzdem habe ich nach der Schule länger überlegt, ob ich es auch machen soll oder nicht. Als Lehrer an der Berufsschule oder auch ein technisches Studium hätte ich mir vorstellen können.

Letztlich habe ich mich dann doch entschieden, in Meppen die Fachoberschule für Ernährung zu besuchen, habe neben einer Bäcker- auch eine Konditorenlehre absolviert und in Olpe im Sauerland an der ersten deutschen Bäckerfachschule den Meister gemacht. Bereut habe ich den Schritt letztlich nicht.

Wie schwer machen Ihnen Billigbäcker oder Discounter das Leben? Ja, zu dieser Aussage stehe ich. Auch mit Blick auf die kleineren Dörfer wäre es sehr schade, wenn der Beruf des Bäckers ausstirbt.

Denn die Filialen, die wie unsere als Dorfläden mit Lebensmitteln und Frischwurst sowie einem kleinen Cafe ausgebaut sind, sind für die Bevölkerung auch ein Ort, sich zu treffen und sich auszutauschen. Brechen die weg, gibt es für die jüngere Bevölkerung noch weniger Gründe, sich im Ort niederzulassen. Dass etwas im Backofen zu dunkel wird, zum Beispiel, wenn man vergisst die Zeitschaltuhr zu stellen, kommt ab und zu vor. Darüber ärgert man sich, aber die Welt geht dann nicht unter.

Nicht vergessen werde ich eine Situation im Jahr , als es bei uns in der Hauptsicherung im Keller einen Schmorbrand gegeben hat. Wir standen um 7 Uhr nachts, Mitten in der Hauptproduktion, ohne Strom da. Einige Teige waren fertig, aber kein Ofen und keine Kühlung liefen. Geholfen hat uns letztlich Baustrom vom benachbarten Mehrgenerationenhaus, dessen Bau sich damals in den Endzügen befand. Einige Stunden später lief schon wieder alles einwandfrei, weil der Stromversorger schnell reagiert hat.

Wie sorgen Sie eigentlich für gute Laune in der Backstube? Bei uns läuft eigentlich immer das Radio, wir wechseln zwischen drei verschiedenen Sendern.

Ich bevorzuge Rock Antenne. Was sind eigentlich Ihre Spezialitäten? Dafür kommen manche Kunden aus dem Oldenburger Raum oder Ostfriesland zu uns. Auch Stutenkerle und Kilberstuten sind eine Spezialität. Der Beruf ist vielseitig, die Arbeitszeiten sind, wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, akzeptabel, der Verdienst in den vergangenen Jahren vor allem für diejenigen, die gute Arbeit leisten, doch deutlich gestiegen, die Arbeitsplätze sind sicher.

Ich rate jedem zu einem Praktikum, während der Schule oder freiwillig, um sich selber ein Bild von dem Beruf zu machen. Auszug aus der Zeitung Norddeutsches Handwerks vom Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Region bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Die Akademie, die sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren richtet, startet am Montag, den Juni und endet am Samstag, den Untergebracht werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Woche im Jugendgästehaus in Papenburg.

Die Teilnahme an der Sommer-Akademie ist kostenlos. Vor allem auf den zweiten Aspekt möchten wir in unserer diesjährigen Sommer-Akademie einen Fokus legen. Hier arbeiten wir mit der Kreishandwerkerschaft und der Friseurinnung Aschendorf-Hümmling sowie mit dem Modehaus Böckmann zusammen, die den Jugendlichen gleich auch einen praktischen Eindruck ihrer Ausbildungsmöglichkeiten vermitteln. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden die Jugendlichen in Sachen Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche geschult.

Zudem erhalten sie einen Einblick regionale Unternehmen, die ihre Ausbildungsberufe erklären. Juli in Papenburg, bei der die Jugendlichen ihre neu gewonnenen Erfahrungen präsentieren dürfen. Hierfür wurde ein neues Konzept entwickelt, wobei zwei Aspekte entscheidend sind: Dies hat die Innung mitgeteilt. Grafe war seit im Ehrenamt der Innung aktiv.