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Viele Abiturienten entscheiden sich aus altruistischen Motiven für ein Medizinstudium: Einige Absolventen zieht es ins besser bezahlte Ausland, etwa in die Schweiz.

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Denn als Arzt hat man sich erfolgreich gegen viele andere Interessenten für einen Studienplatz durchgesetzt, blickt auf hervorragende Gehaltsaussichten und hilft anderen Menschen, die in Not sind. Diese drei Dinge verleihen dem Beruf zusammen eine besondere Aura. Aber warum ist das relevant? Sich allein aus Statusgründen für ein Medizinstudium zu entscheiden, ist allerdings eine schlechte Idee.

Viel wichtiger sollten zum Beispiel deine Stärken und Interessen sein. Wenn du etwa kein Interesse daran hast, kranken Menschen zu helfen, wirst du in einem völlig falschen Beruf landen. Stattdessen sollten diese Überlegungen eher eine unterstützende Funktion haben: Vorausgesetzt, dass alle wichtigen Faktoren erfüllt sind, ist das Prestige der Karriere ein zusätzlicher Grund für diese Option.

Für alle anderen gibt es viele alternative Karrierepfade, die ebenfalls mit einem hohen sozialen Status verknüpft sind. Viele Abiturienten entscheiden sich aus altruistischen Motiven für ein Medizinstudium: Sie wollen Menschen helfen, Leben retten und einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen.

Tatsächlich hat ein zusätzlicher Arzt aber einen deutlich kleineren Effekt als häufig vermutet wird. Wenn du in deinen Schuhschrank schaust, findest du dort als Frau durchschnittlich 17,3 und als Mann 8,2 Schuhpaare. Aber nicht jedes Paar Schuhe ist gleich wichtig: Das erste Paar Schuhe ist also unentbehrlich.

Zusätzlich brauchst du noch Schuhe für verschiedene Zwecke: Nachdem du aber all diese Bedürfnisse abgedeckt hast, verschafft dir das nächste Paar Schuhe nur noch einen minimalen Nutzen. Ein ähnlicher Zusammenhang besteht auch zwischen der Anzahl der Ärzte in einem Versorgungsgebiet und deren Effekt auf die Gesundheit der Patienten.

Gibt es in einem Gebiet keinen Arzt, sterben wir — ohne Zugang zu Medikamenten und Behandlungen — an allerlei Krankheiten. Sobald es jedoch ein paar Ärzte gibt, reduzieren sich Krankheiten und Todesfälle enorm. Zusätzliche Spezialisten für bestimmte Fachgebiete z. Kardiologen verbessern weiter die Gesundheit. Doch ab einer bestimmten Ärztedichte können alle Menschen in einem Versorgungsgebiet behandelt werden.

Der nächste zusätzliche Arzt bringt dann nur noch einen geringen Nutzen z. Paar Schuhe im Schuhschrank. Gregory Lewis, Arzt für öffentliche Gesundheit, hat genau diesen Zusammenhang untersucht: Sie geben an, wie viel Lebenszeit durch einen vorzeitigen Tod und Einschränkungen wie Behinderungen oder Krankheiten verloren geht. Seine Ergebnisse bestätigen die obigen Überlegungen: In Deutschland bewegen wir uns mit Ärzten pro Wir sind so gut versorgt, dass ein zusätzlicher Arzt nur noch einen schwachen Effekt hat.

Lewis schätzt, dass ein zusätzlicher Arzt in seiner gesamten Karriere das Äquivalent von 25 Menschenleben rettet. Wenn du dich gegen ein Medizinstudium entscheidest, gibt es nicht auf einmal einen Arzt weniger. Stattdessen nimmt eine andere Person deinen Platz ein. Denn wie wir bereits gesehen haben, gibt es ungefähr fünfmal mehr Interessenten als Studienplätze. Nur weil du dich dazu entscheidest, Mediziner zu werden, gibt es nach deinem Studium nicht einen Arzt mehr.

Nur falls deine Arbeit als Arzt überdurchschnittliche Ergebnisse liefern würde z. Als Arzt kannst du immer nur einen Patienten behandeln. Du kannst nicht in drei Operationssälen gleichzeitig arbeiten oder simultan zwei Behandlungen verordnen. Anders als beispielsweise Softwarelösungen lässt sich deine Arbeit als Arzt nicht skalieren. Deine Arbeitszeit setzt ein Limit für den Effekt deiner Arbeit.

Normalerweise hättest du in dieser Zeit dein Medizinstudium abgeschlossen und würdest bereits seit einem Jahr als Assistenzarzt arbeiten. Studenten anderer Fächer arbeiten bereits seit mehreren Jahren. Dadurch verlierst du — im Vergleich zu einem sofortigen Studienstart — viel Geld. Danach musst noch mindestens sechs Jahre studieren, bis du dein erstes Einkommen als Assistenzarzt erzielen kannst. Ohne Wartesemester hingegen hättest du zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Jahre als Arzt gearbeitet und in dieser Zeit inkl.

Gehaltserhöhungen nach Tarif ca. Aus rein finanzieller Sicht verlierst du also Allein daraus lässt sich schlussfolgern, dass man auf jeden Fall seine Wartezeit minimieren sollte. Ein kostenpflichtiges Studium an einer privaten Hochschule in Deutschland oder im Ausland, das beispielsweise Lebensjahr hast du praktisch unbegrenzte Energie, dein Körper ist noch vom biologischen Zerfall verschont und du hast oft noch keine Verpflichtungen wie eine eigene Familie.

In diesem Zeitfenster sieben ganze Jahre in einer Art Warteposition zu verharren, erscheint mir verschwenderisch zu sein. Oft ist es klüger, sich nicht in diese Warteschlange einzureihen und stattdessen einen anderen Weg einzuschlagen.

Nur jeder Fünfte konnte also ein Humanmedizinstudium beginnen. Die Studienplätze werden nach der Regel vergeben: Weitere 20 Prozent gehen an Personen, die genügend Wartesemester inzwischen sind es 14 angesammelt haben.

Die restlichen 60 Prozent werden von den Universitäten nach ihren eigenen Kriterien vergeben: Einige dieser Universitäten errechnen einen Durchschnitt aus Medizinertest und Abinote, andere rechnen das Ergebnis auf den Numerus Clausus an. Um mit Sicherheit einen der begehrten Plätze zu ergattern, braucht man je nach Bundesland einen NC von 1,0 oder 1,1. Das gelingt nur 1,5 Prozent aller Abiturienten. Bezogen auf die jährlich Der Medizinertest, der etwa das visuelle Vorstellungsvermögen, das naturwissenschaftliche Grundverständnis und die Gedächtnisleistung testet, ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Intelligenztest.

Er filtert Personen mit starken kognitiven Fähigkeiten heraus. Eine Studie aus dem Jahr , die auf Daten zwischen und basiert, hat unter Ärzten und Medizinstudenten einen durchschnittlichen IQ zwischen und festgestellt.

Man sollte sich selbst ungefähr in dieser IQ-Region verorten, falls man später keine Nachteile im Beruf haben möchte. Die Universitäten selektieren aufgrund der hohen Nachfrage nach intelligenten und gewissenhaften Personen. Studienplätze für Humanmedizin sind ungefähr genauso umkämpft wie Zusagen für die Top-Studiengänge in Stanford oder Harvard.

Sobald man aber von einer Universität akzeptiert wurdet, hat man das dünnste Nadelöhr passiert. Sofern man grundsätzlich mit dem Medizinstudium die richtige Wahl getroffen hat, stehen nach der Zusage die Chancen auf eine erfolgreiche Karriere als Arzt relativ gut. Mit einem abgeschlossenen Medizinstudium kannst du auch eine alternative Karriere einschlagen. Insgesamt 12 Prozent aller Absolventen arbeiten nicht als praktizierender Arzt, sondern gehen einer anderen Tätigkeit nach.

Wenn du einen guten Abschluss machst, steht dir zum Beispiel eine Karriere als Berater oder Investmentbanker offen. Andere Absolventen arbeiten in der Gesundheitspolitik oder in der Forschung. Auch Unternehmen wissen, dass man intelligent und diszipliniert sein muss, um a einen Studienplatz zu bekommen und dann b innerhalb dieser Gruppe besser als andere abzuschneiden. Anders als bei einem Bachelorstudium investierst du nicht drei, sondern sechs bis sieben Jahre bis zu deinem Abschluss.

Du studierst also drei bis vier Jahre länger. Das lohnt sich nur, wenn du dir zu Prozent sicher bist, dass du auch als Arzt arbeiten möchtest. Wenn es dir darum geht, deine Optionen offen zu halten und flexibel zu bleiben, ist ein Medizinstudium die falsche Wahl. Von den Abiturienten mit einem Abitur von 1,0 entscheiden sich mindestens 36 Prozent für ein Medizinstudium.

Mehr als jeder Dritte mit einem perfekten Abitur möchte also Arzt werden. Andererseits kann es aber auch sein, dass sich diese Schüler für Medizin entscheiden, weil sie zu der kleinen Gruppe gehören, denen diese Entscheidung überhaupt offensteht. Da wird die Entscheidung für das Studium schnell zum Selbstläufer.

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