Kampf gegen Wasserknappheit: Mit diesem Unternehmen verdienen Anleger mit

 

Nicht umsonst wird Wasser inzwischen als

Dies unabhängig von Wirtschaftskrisen oder der gegenwärtigen Finanzkrise. Allein im letzten Berichtsquartal wuchs der Umsatz des Konzerns um 13 Prozent. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf.

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Passende Fonds und ETFs fürs Blaues Gold Die Wasser-Fonds und - ETFs weisen eine beeindruckende Wertentwicklung auf. Zum Vergleich: Der Dax-Kursindex hat in den vergangenen drei Jahren sogar vier.

Wer in den vergangenen Jahren auf Veolia, eine der bekanntesten Wasser-Aktien, gesetzt hat, kann ein Lied davon singen. Von den massiven Verlusten konnte sich der Wert nicht mal annähernd wieder erholen.

Eine Garantie auf steigende Kurse gibt es eben auch bei Wasseraktien nicht. Beide konnten den Gesamtmarkt in den vergangenen fünf Jahren klar übertreffen. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen.

Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

ETFs - Sascha Mohaupt. Kennen Sie den wichtigsten Rohstoff der Welt? Weltweit müssen jedoch rund eine Milliarde Menschen ohne sauberes Trinkwasser auskommen.

Bei uns in den Industrienationen wird Wasser noch als selbstverständlich angesehen. Das macht Wasser zu einem interessanten Anlagethema. Dies hängt einerseits mit der zunehmenden Urbanisierung, vor allem in Afrika und in Asien, zusammen. Pro Kopf wird in den Städten deutlich mehr Wasser verbraucht als in ruralen Gegenden.

Andererseits verändern sich die Lebensgewohnheiten mit wachsendem Wohlstand. Allein durch den damit einhergehenden steigenden Fleischanteil an der Ernährung nimmt der Wasserbedarf drastisch zu, denn um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, werden weit höhere Mengen Wasser benötigt als für ein Kilo Getreide. Die Folge ist, dass mehr und mehr Flüsse umgeleitet werden und das Grundwasser immer stärker strapaziert wird.

Von einer nachhaltigen Wasserwirtschaft kann in etlichen Regionen der Welt schon lange nicht mehr gesprochen werden. Dabei ist die Problematik bei weitem nicht auf Schwellen- und Entwicklungsländer beschränkt. So hat sich der Frischwasserverbrauch der US-Fracking-Industrie pro Erdölquelle zwischen und laut den Experten von Barclays und dem Columbia Water Center mehr als verzwanzigfacht und ist seither weiter gestiegen.

Und während es in den Schwellenländern mehrheitlich darum geht, eine Wasserinfrastruktur aufzubauen, ist sie in den Industrieländern häufig alt und marode. Zu einer zweifelhaften Berühmtheit gebracht haben es die lecken Versorgungssysteme in London oder New York. In diesen und anderen Regionen wird deshalb bereits heute von einem hohen Wasserstress gesprochen. Durch die zunehmende Nachfrage nach Wasser wird sich dieses Phänomen weiter ausweiten und verschärfen.

Je nachdem, welche Annahmen getroffenen werden, kommen Studien zu unterschiedlichen Prognosen. Nimmt man beispielsweise ein Szenario an, das von einer Erdbevölkerung von 9 Mrd. Menschen im Jahr ausgeht, was noch unter dem Wert liegt, den die Uno als am wahrscheinlichsten ansieht, wird sich die Nachfrage nach Wasser bis dahin mehr als verdoppeln vgl. Schliesslich wird sich durch den Klimawandel die regionale und saisonale Verfügbarkeit von Wasser weiter verschieben, was die Ungleichgewichte bzw.

Defizite nochmals vergrössern wird. Selbst in der Schweiz wird man sich auf längere Trockenphasen einstellen müssen , die einen haushälterischeren Umgang mit den Wasservorkommen erfordern werden. Zur Lösung der enormen Herausforderungen, die die Uno veranlasst haben, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle Menschen zu einem ihrer 17 nachhaltigen Entwicklungsziele zu deklarieren, wird eine ganze Reihe von Technologien vonnöten sein.

Die Palette reicht von Lösungen, die dazu beitragen, Wasser so zu behandeln, dass es die für die jeweilige Nutzung nötige Qualität besitzt, bis hin zu solchen, die helfen, den Verbrauch zu reduzieren. Ein wichtiger Bereich ist die Aufbereitung von Trinkwasser. Dies gilt nicht nur für Schwellen- und Entwicklungsländer; auch in Industrieländern, in denen hohe Abwasserstandards gelten, wachsen die Herausforderungen durch chemische Rückstände, etwa aus der Landwirtschaft oder durch Substanzen, die von Medikamenten stammen.

Entsprechend müssen auch hierzulande hohe Summen investiert werden, um die Anlagen nachzurüsten. Ein grosses Potenzial wird auch der Entsalzung von Wasser attestiert, wie sie heute schon im grossen Stil im Nahen Osten betrieben wird.

Allerdings sind die gängigen Methoden, die ebenfalls auf Membranen oder thermischen Prozessen basieren, sehr energieintensiv. Die Kosten sind zwar gesunken, bilden aber immer noch eine grosse Hürde.

Dessen ungeachtet werden die globalen Kapazitäten markant ausgebaut. Es geht um Technologien zur Aufbereitung von Wasser und um solche, die helfen, es zu sparen.

Bedeutende Einsparungen verspricht man sich unter anderm in der Landwirtschaft durch den Einsatz von modernen Bewässerungsanlagen Mikrobewässerung. Darüber hinaus kann das Grundwasser geschont werden, indem man verstärkt auf entsalztes Meerwasser oder gereinigtes Abwasser zurückgreift.

Durch die Sanierung von Leitungssystemen lassen sich die hohen Verluste reduzieren, was den Anbietern von Verfahren zur Entdeckung von Lecks zugutekommt.

Die Liste liesse sich noch verlängern, etwa um Sanitärhersteller, die führend bei sparsamen Toilettenspülungen oder Duschköpfen sind, Firmen die intelligente Wasserzähler produzieren, mit denen die Verteilung im Netz optimiert werden kann oder Anbieter von Kühlverfahren, die auf Wasser verzichten, mit dem thermoelektrische Anlagen üblicherweise gekühlt werden.