Seite 3 - Aktien Amerika: Wasser auf die Mühlen

 


Vielen Aktienkursen ist jüngst die Puste ausgegangen. Finanzinvestoren wollen Stada in Bad Vilbel übernehmen.

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Dadurch wird es den Anbietern möglich, Installationen zu ersetzen, und die Renditen dürften sich im Lauf der Zeit ebenfalls verbessern, meint sie. Berlant meidet Wasserversorger gänzlich, weil er glaubt, dass nichts von dem Geld, das diese Unternehmen für die Sanierung ihrer Systeme ausgeben, um die strengeren lokalen und bundesstaatlichen Auflagen zu erfüllen, zu höheren Einnahmen führen wird.

Es stimmt zwar, dass Versorgungsunternehmen höhere Preise berechnen müssen, um ihre Investitionen zu finanzieren. Aber das wiederum werde die Verbraucher - sowohl Haushalte als auch Produzenten - veranlassen, nach Möglichkeiten zu suchen, den Verbrauch zu senken. Und das verschlimmert das Problem nur, meint Berlant. Eine weitere Herausforderung, denen sich Versorgungsunternehmen gegenüber sehen, ist der zunehmende Trend in Bundesstaaten wie Connecticut und anderen Ländern, den Zugang zu erschwinglichem, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu einem Menschenrecht zu erklären.

Die Preisimplikationen für Versorgungsunternehmen, deren Geschäft darin besteht, Wasser zur Verfügung zu stellen, ist eines der Themen, mit denen sich das Interfaith Center on Corporate Responsibility in einem neuen Bericht befasst, der öffentliche und private Versorgungsunternehmen in Bezug auf 21 offenzulegende Kernpunkte bewertet.

Berlant bevorzugt Technologieunternehmen wie zum Beispiel Energy Recovery, deren Produkte Wasser auf eine weit weniger energieintensive Weise entsalzen können. Investmentmanager mit sozialem Verantwortungsgefühl dürften den Wunsch haben, sich hier zu engagieren.

Aber bei nahezu dem fachen der prognostizierten Erträge für und mehr als dem fachen der geschätzten Erträge für ist dies für einige Fondsmanager, darunter Jankowska, zu teuer.

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben. Für datenbasierte Hedgefonds war es dagegen das beste seit langem. Dabei haben sie vor allem auf fallende Kurse gewettet. Am Schanghaier Aktienmarkt waren die Verluste im vergangenen Jahr hoch, obwohl die chinesische Regierung mit mehreren Milliarden Yuan versucht hat, die Kurse zu stützen.

Die Leitzinsen sollen weniger häufig angehoben werden als bisher prognostiziert. Solarworlds früherer Vorstandschef hat sich mit einem zweistelligen Millionenbetrag an der Rettung des Unternehmens beteiligt. Nach der Insolvenz soll nun vor allem günstiger produziert werden. Aus dem Unternehmen selbst dürfte der Nachfolger eher nicht kommen und mit den genannten externen Namen gibt es Probleme. Die Krankenkassen sollen künftig Fettabsaugen bezahlen?

Doch auch daran gibt es laute Kritik. Politische Unsicherheit lässt die Aktienkurse fallen, gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Gold. Eine Studie bezweifelt aber langfristige Effekte. Anleger trennen sich vor allem von Aktien einer Branche, während Gold gefragt ist. Der Dax ist auch ein Spiegel der Politik. Manche Kanzler waren besser für die Kurse, andere schlechter. Trotz des zunehmenden Drucks von vielen Seiten soll der Vertrag von Börsenchef Kengeter verlängert werden — aber nicht um fünf Jahre.

Die Firma hinter der Snapchat-App erlebt ein weiteres Debakel: Der Aktienkurs fällt nachbörslich auf ein neues Rekordtief. Ein wesentlicher Grund für die Misere ist Facebook. Der baldige Schlussstrich lässt auf sich warten. Deutsche Autohersteller stehen unter Kartellverdacht.

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat am Mittwoch seine Prognosen gesenkt. Der Aktienkurs fällt stark. Noch härter erwischt es die Dialyse-Tochtergesellschaft Medical Care. Die Börsen kennen momentan nur eine Richtung: Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Aktienkurs der Kaufhauskette Sears bricht massiv ein. Einem Medienbericht zufolge soll die angeschlagene Traditionskaufhauskette einen Insolvenzantrag vorbereitet haben.

Denn die Aufspaltung des Konzerns verursacht Kosten; doch die Erträge bleiben schwach. Wie geht es also weiter in Essen? Mehr Von Helmut Bünder, Düsseldorf. Der Modekonzern Gerry Weber steht unter Druck. Nun soll ein Sanierungsgutachten helfen. Für viele Anleger ein Grund, die Aktie fallen zu lassen.

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