„Flüchtlinge“: Keine Wohnung von blonder Frau

 


Die Bevölkerung soll überrascht und vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Tag und Nacht rennen sie bis ins Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen. Das ist nicht nur eine unechte Demut, sondern zeigt auch, dass sie das unermessliche Opfer auf Golgatha, das der Sohn des Allmächtigen für uns dargebracht hat, gar nicht verstanden haben. Es befindet sich in der Innenstadt zwischen Hauptcampus der Universität und der Moritzburg am Universitätsring. Kurz darauf erreichten wir endlich die Häuser von Briallos , und das junge Paar eilte davon, während es zur Herberge links ab ging.

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Mit diesem neuen Gefühl in ihrem jungen Leib, stand sie tagelang auf dem Dache und suchte das Meer. Aber, so hoch die Behausung auch war, man erkannte zuerst nur den Giebel des Palazzo Foscari, irgend einen Turm, die Kuppel einer Kirche, eine fernere Kuppel, wie frierend im Licht, und dann ein Gitter von Masten, Balken, Stangen vor dem Rand des feuchten, zitternden Himmels. Als er nach so langer Zeit wieder über den Platz ging, von Esther gestützt, da drängten sich viele um ihn und neigten sich über seine tastenden Hände und baten ihn um seinen Rat in vielen Dingen; denn er war ihnen wie ein Toter, der aus seinem Grabe steigt, weil irgend eine Zeit sich erfüllt hat.

Und so schien es auch. Der Alte antwortete nichts und nickte nur, als sei ihm dieses alles längst bekannt und noch vieles mehr. Er trat in das Haus des Isaak Rosso, auf dessen Gipfel seine neue Wohnung lag, und stieg, einen halben Tag lang, hinauf.

Oben bekam Esther ein blondes, zartes Kind. Es war ein Herbstmorgen von unbeschreiblicher Klarheit. Und dort, wo sie verschwanden, erblickte man von dieser höchsten Stelle, was noch keiner vom Ghetto aus je gesehen hatte, — ein stilles, silbernes Licht: Und erst jetzt, da Esthers Augen sich an die Herrlichkeit gewöhnt hatten, bemerkte sie am Rande des Daches, ganz vorn, Melchisedech.

Er erhob sich mit ausgebreiteten Armen und zwang seine matten Augen in den Tag zu schauen, der sich langsam entfaltete. Seine Arme blieben hoch, seine Stirne trug einen strahlenden Gedanken; es war, als ob er opferte. Das Volk aber stand unten auf dem Platze versammelt und blickte herauf.

Einzelne Gebärden und Worte erhoben sich aus der Menge, aber sie reichten nicht bis zu dem einsam betenden Greise. Und das Volk sah den Ältesten und den Jüngsten wie in den Wolken. Der Alte aber fuhr fort, sich stolz zu erheben und aufs neue in Demut zusammenzubrechen, eine ganze Zeit. Hat er das Meer gesehen oder Gott, den Ewigen, in seiner Glorie? Es gelang ihm nicht gleich.

Ich verabschiedete mich eilig, aber ich konnte mich doch nicht enthalten, ihm nachzurufen: Er lächelt in seiner eigentümlichen Art: Ich fange also an: Alle Frühlinge, welche Sie und ich erlebt haben, zusammengenommen, reichen noch nicht aus, eine Sekunde Gottes zu füllen. Gott konnte seine Augen nicht abwenden von diesen Händen, die ihm zuerst gefaltet schienen, wie betende, — aber das Gebet, welches ihnen entquoll, drängte sie weit auseinander.

Es wurde eine Stille in den Himmeln. Alle Heiligen folgten den Blicken Gottes und betrachteten, wie er, den Schatten, der halb Italien verhüllte, und die Hymnen der Engel blieben auf ihren Gesichtern stehen, und die Sterne zitterten, denn sie fürchteten, irgend etwas verschuldet zu haben, und warteten demütig auf Gottes zorniges Wort.

Aber nichts dergleichen geschah. Viele Gebete waren zu dieser Stunde von der Erde unterwegs. Gott aber erkannte nur eines: Warum belauschte dieser Mann die Steine? Dann antwortete er dumpf: Aber ich kann nicht zu dir. Der ganze Himmel war nur ein Stein, und er war mitten drin eingeschlossen und hoffte auf die Hände Michelangelos, die ihn befreien würden, und er hörte sie kommen, aber noch weit. Der Meister aber war wieder über dem Werke. Ich aber fühle hier eine Schulter: Wenn in diesem kleinen Marmor diese drei Raum haben, wie sollte ich nicht einmal ein schlafendes Geschlecht aus einem Felsen heben?

Aber jedesmal verzagte er, einer Stirne ihre volle Klarheit, einer Schulter ihre reinste Rundung zu geben, und wenn er ein Weib bildete, so legte er nicht das letzte Lächeln um ihren Mund, damit ihre Schönheit nicht ganz verraten sei. Zu dieser Zeit entwarf er das Grabdenkmal für Julius della Rovere. Einen Berg wollte er bauen über den eisernen Papst und ein Geschlecht dazu, welches diesen Berg bevölkerte.

Von vielen dunkeln Plänen erfüllt, ging er hinaus nach seinen Marmorbrüchen. Über einem armen Dorf erhob sich steil der Hang. Lange stand Michelangelo vor seiner verhüllten Stirne. Plötzlich bemerkte er darunter zwei riesige Augen aus Stein, welche ihn betrachteten. Jetzt ragte auch er über dem Land, und es war ihm, als ob er von Ewigkeit her diesem Berg brüderlich gegenüberstände.

Es hatte einen wartenden Ausdruck, reglos und doch am Rande der Bewegung. Er sah einen Stern und den Turm vom Dom. Mit einemmal, an der Porta Romana, zögerte er. Und er duldete es. Er fühlte eine nie gekannte Demut in sich und hatte selbst den Wunsch, irgendwie klein zu sein. Und eine Stimme kam: In Mänteln und Mitren standen die Heiligen da, und die Engel gingen mit ihren Gesängen wie mit Krügen voll glänzenden Quells unter den dürstenden Sternen umher, und es war der Himmel kein Ende.

Dann neigte ich mich zu ihm: Wie der Fingerhut dazu kam, der liebe Gott zu sein Als ich vom Fenster forttrat, waren die Abendwolken immer noch da. Sie schienen zu warten. Soll ich ihnen auch eine Geschichte erzählen? Ich schlug es ihnen vor. Aber sie hörten mich gar nicht. Um mich verständlich zu machen und die Entfernung zwischen uns zu beschränken, rief ich: Dann streckten sie mir ihre feinen, durchscheinenden rötlichen Flügel entgegen. Sie hatten mich erkannt. Das ist also der Unterschied.

Ein Bleistift kann mal ein Stock, wenn es gut geht, ein Mastbaum, ein Ofen aber mindestens ein Stadttor werden. Ein alter Wolkerich fürchtete, sie könnte mich beleidigt haben. Erlauben Sie, ich werde Ihnen einfach das erzählen, was ich in der letzten Zeit unter mir erblickte, das wird wohl das beste sein. Kinder sind in einer Stube. Zwei, fünf, sechs, sieben Kinder. Es würde zu lange dauern, sie um ihre Namen zu fragen. Übrigens scheinen die Kinder eifrig etwas zu besprechen; bei dieser Gelegenheit wird sich ja der eine oder der andere Name verraten.

Ich habe gehört, früher haben die Eltern den Kindern am Abend immer, oder wenigstens an braven Abenden — Geschichten erzählt bis zum Einschlafen. Kommt so etwas heute vor? Verlangen kann man es nicht von ihnen. Aber gebt nur mal acht: Sie gehen mit bösen gekränkten Gesichtern umher, nichts ist ihnen recht, sie schreien und schelten, aber dabei sind sie doch so gleichgültig, und wenn die Welt unterginge, sie würden es kaum bemerken.

Sie haben etwas, was sie Ideale nennen. Vielleicht ist das auch so eine Art kleine Kinder, die nicht allein bleiben dürfen und sehr viel Mühe machen; aber dann hätten sie eben uns nicht haben dürfen. Nun, ich denke so, Kinder: Es tut einem auch recht weh, wenn man so unter der Lampe sitzt und sitzt, und die Mutter begreift nicht einmal den pythagoräischen Lehrsatz. Nun, es ist einmal nicht anders. Sie ziehen den Hut vor einander, und wenn eine Glatze dabei zum Vorschein kommt, so lachen sie.

Wenn wir nicht dann und wann so vernünftig wären, zu weinen, es gäbe durchaus kein Gleichgewicht auch in diesen Angelegenheiten. Dabei sind sie von einem Hochmut: Ich habe ihn zwar noch bei keinem von ihnen gesehen, — aber gerade das ist verdächtig.

Es ist mir eingefallen, sie könnten ihn in ihrer Zerstreutheit, Geschäftigkeit und Hast irgendwo verloren haben. Nun ist er aber etwas durchaus Notwendiges. Verschiedenes kann ohne ihn nicht geschehen, die Sonne kann nicht aufgehen, keine Kinder können kommen, aber auch das Brot wird aufhören.

Hört, was ich mir ausgedacht habe. Wir sind genau sieben Kinder. Wie sollte das geschehen? Konnte man denn den lieben Gott in die Hand nehmen oder in die Tasche stecken? Dazu erzählte ein Kleiner: Es rührte sich etwas in meinen gefalteten Händen. Es war weich und warm und wie ein kleines Vögelchen. Ich konnte die Hände nicht auftun, denn das Gebet war noch nicht aus. Aber ich war sehr neugierig und betete furchtbar schnell. Dann beim Amen machte ich so der Kleine streckte die Hände aus und spreizte die Finger , aber es war nichts da.

Alle schauten ihn an. Und auf einmal sagte er: Ein jedes Ding kann der liebe Gott sein. Aber ein Ding, siehst du, es steht, du kommst in die Stube, bei Tag, bei Nacht: Leert einmal alle eure Taschen aus.

Lange schwankte die Wahl. Endlich fand sich bei der kleinen Resi ein Fingerhut, den sie ihrer Mutter einmal weggenommen hatte. Er war licht, wie aus Silber, und um seiner Schönheit willen wurde er der liebe Gott. Hans selbst steckte ihn ein, denn er begann die Reihe, und alle Kinder gingen den ganzen Tag hinter ihm her und waren stolz auf ihn. Nur schwer einigte man sich, wer ihn morgen haben sollte, und Hans stellte in seiner Umsicht dann das Programm gleich für die ganze Woche fest, damit kein Streit ausbräche.

Wer er den lieben Gott gerade hatte, konnte man auf den ersten Blick erkennen. Die ersten drei Tage sprachen die Kinder von nichts anderem. Alles ging nach der Ordnung vor sich. Am Mittwoch hatte ihn Paul, am Donnerstag die kleine Anna. Die Kinder spielten Fangen und tollten atemlos durcheinander, als Hans plötzlich rief: Jedes sah das andere an. Keines erinnerte sich, ihn seit zwei Tagen gesehen zu haben.

Hans zählte ab, wer an der Reihe sei; es kam heraus: Und nun verlangte man ohne weiteres von der kleinen Marie den lieben Gott.

Was war da zu tun? Die Kleine kratzte in ihren Taschen herum. Und als alle Kinder nach Hause gingen, blieb die Kleine auf der Wiese zurück und suchte. Das Gras war ziemlich hoch. Zweimal kamen Leute vorüber und fragten, ob sie etwas verloren hätte. Jedesmal antwortete das Kind: Die Leute taten eine Weile mit, wurden aber bald des Bückens müde, und einer riet im Fortgehen: Da kam wieder ein Mann. Er beugte sich über das Kind: Unterwegs sagte der fremde Mann: Jetzt wandte sich der weise Wolkerich, welcher indessen dick geworden war, zu mir: Ein Märchen vom Tod und eine fremde Nachschrift dazu Ich schaute noch immer hinauf in den langsam verlöschenden Abendhimmel, als jemand sagte: Ich war an die niedere Mauer unseres kleinen Kirchhofs geraten, und vor mir, jenseits derselben, stand der Mann mit dem Spaten und lächelte ernst.

Sie begraben Gott dort, wie ich die Menschen hier. Aber ein neuer Glaube begann. Da dieser den Menschen nicht verständlich machen konnte, worin sein neuer Gott sich von jenem alten unterscheide sobald er ihn nämlich zu preisen begann, erkannten die Menschen sofort den einen alten Gott auch hier , so veränderte der Verkünder des neuen Gebotes die Art zu beten. Er lehrte das Händefalten und entschied: Seht, unser Gott will so gebeten sein, also ist er ein anderer als der, den ihr bisher in euren Armen glaubtet zu empfangen.

Als Gott aber das nächste Mal wieder auf die Erde niederblickte, erschrak er. Bei Gott ist eine andere Tapferkeit. Nun, Gott hat seinen Weg fortgesetzt. Immer dichter wird um ihn die Dunkelheit, und die Nacht, durch die er sich drängt, hat etwas von der duftenden Wärme fruchtbarer Schollen. Und nicht lange mehr, so strecken sich ihm die Wurzeln entgegen mit der alten schönen Gebärde des breiten Gebetes.

Es giebt nichts Weiseres als den Kreis. Dann zog er mit heftigen Bewegungen den Rock an und fragte: Es wird wohl derselbe Weg sein. Aber wohnen Sie nicht hier? Ich habe früher nie daran gedacht. Aber jetzt, seit ich älter werde, kommen mir manchmal Gedanken, eigentümliche Gedanken, wie der mit dem Himmel, und noch andere.

Scheinbar alles und vielleicht nichts. Und mir fällt gerade so etwas ein. Dann grabe ich wie ein Tier, um alle meine Kraft aus dem Kopfe fortzuziehen und sie in den Armen zu verbrauchen. Das Grab wird viel tiefer als die Vorschrift verlangt, und ein Berg Erde wächst daneben auf. Die Kinder aber laufen davon, da sie meine wilden Bewegungen sehen.

So wünschten es die beiden Menschen gegenseitig. Deshalb beschlossen die beiden Menschen aus der Zeit in die Einsamkeit zu gehen, weit fort vom Uhrenschlagen und von den Geräuschen der Stadt. Und dort erbauten sie sich in einem Garten ein Haus. Und das Haus hatte zwei Tore, eines an seiner rechten, eines an seiner linken Seite.

Das linke aber war das Tor des Weibes, und was ihres Sinnes war, sollte durch seinen Bogen eintreten. Wer zuerst erwachte am Morgen, stieg hinab und tat sein Tor auf. Und da kam dann bis spät in die Nacht gar manches herein, wenn auch das Haus nicht am Rande des Weges lag. Zu denen, die zu empfangen verstehen, kommt die Landschaft ins Haus und das Licht und ein Wind mit einem Duft auf den Schultern und viel anderes mehr. So ging es eine lange Zeit fort, und die beiden Menschen waren sehr glücklich dabei.

Vor diesem wartete auch eines Morgens der Tod. Der Mann schlug seine Tür eilends zu, als er ihn bemerkte, und hielt sie den ganzen Tag über fest verschlossen. Nach einiger Zeit tauchte der Tod vor dem linken Eingang auf. Zitternd warf das Weib das Tor zu und schob den breiten Riegel vor. Da lebten sie nun freilich viel ärmlicher als vorher. Ihre Vorräte wurden knapp, und es stellten sich Sorgen ein.

Sie begannen beide schlecht zu schlafen, und in einer solchen wachen, langen Nacht vernahmen sie plötzlich zugleich ein seltsames, schlürfendes und pochendes Geräusch. Es war hinter der Wand des Hauses, gleich weit entfernt von den beiden Toren, und klang, als ob jemand begänne Steine auszubrechen, um ein neues Tor mitten in die Mauer zu bauen. Die beiden Menschen taten in ihrem Schrecken dennoch, als ob sie nichts Besonderes vernähmen. Sie begannen zu sprechen, lachten unnatürlich laut, und als sie müde wurden, war das Wühlen in der Wand verstummt.

Seither bleiben die beiden Tore ganz geschlossen. Die Menschen leben wie Gefangene. Beide sind kränklich geworden und haben seltsame Einbildungen. Das Geräusch wiederholt sich von Zeit zu Zeit. Dann lachen sie mit ihren Lippen, während ihre Herzen fast sterben vor Angst. Hinter der Zeile, darin erzählt wird, wie der Tod auch vor dem Tore des Weibes erschien, war mit alter, verwelkter Tinte ein kleines Sternchen gezeichnet. Aber bei mir geht es im weiteren Verlaufe so zu, wie ich es hier niederschreibe.

Der Tod aber sagte etwas hastig und wie einer, welcher kein gutes Gewissen hat: Da dachte das Weib: Man kann nicht wissen, was aus ihm wird. Ich will diese unschönen Körner nicht meinem Manne geben, sie sehen gar nicht aus wie ein Geschenk. Ich will sie lieber in das Beet unseres Gartens drücken und warten, was sich aus ihnen erhebt. Also tat das Weib auch. Dann lebten sie dasselbe Leben weiter.

Im nächsten Frühjahr stand mitten im Beete zwischen den schlanken Feuerlilien ein kleiner Strauch. Er hatte schmale, schwärzliche Blätter, etwas spitz, ähnlich denen des Lorbeers, und es lag ein sonderbarer Glanz auf ihrer Dunkelheit. In einem verwandten Gefühl verschwieg auch das Weib von einem Tag zum andern die Aufklärung. Aber die unterdrückte Frage auf der einen, die niegewagte Antwort auf der anderen Seite, führte die beiden Menschen oft bei diesem Strauch zusammen, der sich in seiner grünen Dunkelheit so seltsam von dem Garten unterschied.

Als das nächste Frühjahr kam, da beschäftigten sie sich, wie mit den anderen Gewächsen, auch mit dem Strauch, und sie wurden traurig, als er, umringt von lauter steigenden Blüten, unverändert und stumm, wie im ersten Jahr, gegen alle Sonne taub, sich erhob. Damals beschlossen sie, ohne es einander zu verraten, gerade diesem im dritten Frühjahr ihre ganze Kraft zu widmen, und als dieses Frühjahr erschien, erfüllten sie leise und Hand in Hand, was sich jeder versprochen hatte.

Der Garten umher verwilderte, und die Feuerlilien schienen blasser als sonst zu sein. Aus den schwarzen, scharfen Blättern des fremden Strauches war unversehrt eine blasse, blaue Blüte gestiegen, welcher die Knospenschalen schon an allen Seiten enge wurden. Nun blüht der Tod, und neigten sich zugleich, um den Duft der jungen Blüte zu kosten. Wahrscheinlich war sie schon längst tot. Das darf man doch?

Wem sollte ich sie auch erzählen? Allerdings, die von den Abendwolken wiederholte, nur teilweise, wenn ich gut unterrichtet bin. Die Kinder sind ja klein und darum von den Abendwolken viel weiter als wir. Doch das ist bei dieser Geschichte ganz gut. So gingen wir durch den Ort und darüber hinaus, dem Bahnhof zu, denn ich hatte in der Umgebung zu tun.

Er hatte es mir bescheiden mitgeteilt, ansehen konnte man es ihm nicht. Ich begann ohne weiteres: Es ist nicht sehr lange her, da fanden sich drei Maler durch Zufall in einer alten Stadt zusammen. Die drei Maler sprachen natürlich nicht von Kunst. Es schien wenigstens so. Sie verbrachten den Abend in der Hinterstube eines alten Gasthauses damit, sich Reiseabenteuer und Erlebnisse verschiedener Art mitzuteilen, ihre Geschichten wurden immer kürzer und wörtlicher, und endlich blieben noch ein paar Witze übrig, mit denen sie beständig hin und her warfen.

Dieser öde Abend in der Hinterstube kann nichts daran ändern; man wird ja auch gleich erfahren, wie er weiter verlief. Es traten andere Leute, profane, in dieses Gasthaus ein, die Maler fühlten sich gestört und brachen auf. Mit dem Augenblick, da sie aus dem Tor traten, waren sie andere Leute. Sie gingen in der Mitte der Gasse, einer vom anderen etwas getrennt. Auf ihren Gesichtern waren noch die Spuren des Lachens, diese merkwürdige Unordnung der Züge, aber die Augen waren bei allen schon ernst und betrachtend.

Der verstand ihn sofort. Da war vor ihnen eine Gasse, schmal, von feiner, warmer Dämmerung erfüllt. Sie waren ja deshalb Maler geworden, weil es manches giebt, was man nicht sagen kann. Plötzlich erhob sich der Mond irgendwo, zeichnete den einen Giebel silbern nach, und es stieg ein Lied aus einem Hofe auf.

Sie schritten jetzt etwas näher nebeneinander hin, obwohl sie immer noch die ganze Breite der Gasse brauchten. So gerieten sie unversehens auf einen Platz. Jetzt war es der rechts, welcher die anderen aufmerksam machte. Sie stellten sich nahe zusammen und saugten sozusagen an den Brüsten dieser Stimmung. Aber sie wurden unangenehm unterbrochen. Vereint in ihrem Groll, wanderten die Maler noch lange planlos in der Stadt herum, immerfort Motive entdeckend, aber auch jedesmal aufs neue empört durch die Art, mit welcher irgend ein banaler Umstand die Stille und Einfachheit jedes Bildes zunichte machte.

Das lange Beisammensitzen hatte aber einen wirklichen, sichtbaren Erfolg. Man zog drei Stunden weit ins Land und mietete gemeinsam einen Bauernhof.

In der Stadt zu bleiben, hätte zunächst keinen Sinn gehabt. Denn Gott und der Künstler haben dasselbe Vermögen und dieselbe Armut, je nachdem. Es dauerte indessen nicht lang, so belehrten ihn die Maler eines Besseren.

Aber durch die Tiefe ihrer Schatten und die Höhe ihrer Lichter waren Abgründe und Gipfel vorhanden, zwischen denen eine Unzahl von Mitteltönen jenen Regionen weiter Wiesen und fruchtbarer Felder entsprach, die den materiellen Wert einer gebirgigen Gegend ausmachen. Es waren nur wenig Bäume vorhanden und fast alle von derselben Art, botanisch betrachtet.

Aber etwas anderes wird man hier doch erwähnen müssen. An dem bestimmten Tage kamen sie, jeder mit seinen Bildern, zusammen. Aber sie zeigten sich auch in der nächsten Zeit ihre Bilder nicht, und wenn der eine den andern besuchte was infolge vieler Arbeit immer seltener geschah , fand er auf der Staffelei des Freundes Skizzen aus jener ersten Zeit, da sie noch gemeinsam denselben Bauernhof bewohnten.

Er betrachtete es eine Weile nachdenklich, trat damit ans Licht und lachte plötzlich: Eine wahrhaft geistreiche Karikatur. Mit diesen Übertreibungen in Form und Farbe, mit dieser kühnen Ausgestaltung meines allerdings etwas betonten Giebels, wirklich es liegt etwas darin.

Das konnte nur irgendeiner gebaut haben, der von Architektur keine Idee hatte und der seine armseligen, malerischen Ideen anwandte auf ein Gebäude. Plötzlich stellte der Jüngste das Bild fort, als ob es ihm die Finger verbrannt hatte.

An dem linken Rande desselben hatte er das Datum jenes ersten Jubiläums gelesen und daneben: Der Jüngste und der rechts waren seither vorsichtig geworden.

Sie suchten sich entfernte Motive und dachten selbstverständlich nicht daran, für das Fest des zweijährigen Bestehens ihres so förderlichen Vereins etwas vorzubereiten. Um so eifriger arbeitete der ahnungslose Mittlere daran, ein Motiv, das der Wohnung des Rechten zunächst lag, zu malen. Etwas Unbestimmtes hielt ihn davon ab, dessen Haus selbst zum Vorwand seiner Arbeit zu wählen. Dann, nach einer Weile, sagte er: Aber der Vereinsgenosse lachte nicht, gar nicht. Er quälte sich ein Lächeln ab und meinte: Du zwingst mich fortzugehen, denn ich wünsche nicht in dieser Gegend zu leben.

Nirgends war ihnen Ruhe gewährt. Aber Gottes Teilnahme und Aufmerksamkeit verhütete dieses grausame Schicksal. Gott erkannte die Gefahr und trat im letzten Moment was hätte er auch sonst tun sollen? Die drei Maler erschraken. Diese Gelegenheit durften sie sich nicht entgehen lassen.

Der liebe Gott erscheint nicht alle Tage und auch nicht jedem. Und jeder der Maler meinte natürlich, Gott stünde nur vor ihm. Im übrigen vertieften sie sich immer mehr in die interessante Arbeit.

Ich hatte noch fünf Minuten Zeit. Ich dankte dem jungen Mann für seine Begleitung und wünschte ihm alles Glück für den jungen Verein, den er so ausgezeichnet vertrat. Als er mir zum Abschied einen roten Faden aus dem Handschuh zog, riet ich ihm aus Dankbarkeit: Die auf die Warmzeiten folgenden langen Kaltzeiten setzten recht abrupt ein, sodass die Lebewesen die vereisenden Regionen verlassen oder aussterben mussten.

Es dürfte klar sein dass Gletscher bis Frankfurt und Tundra bis Andalusien das Lebensumfeld drastisch verändern. Bereits weit geringere Abkühlungen oder Erwärmungen, wie sie in historischer Zeit belegt sind, führten zu starken Veränderungen der menschlichen Lebensumwelten.

Befürchten muss man die erwärmende Klimakatastrophe bis hin zu kochenden Ozeanen wahrscheinlich eher nicht, das Kaltszenario scheint mittelfristig deutlich wahrscheinlicher und beängstigender.

Und ehrlich gesagt, selbst wenn es jetzt kurz mal bisschen wärmer würde, die Welt geht deshalb nicht unter, sie würde nur ein bisschen anders. Es gibt vielleicht ein paar Menschen weniger, auch nicht schlecht, denn wirklich toll ist das rattenartige Dasein in einer durch Homo Sapiens überbevölkerten Welt auch nicht gerade.

Die Bedrohung der uns gewohnten Umwelten und Mitlebewesen resultiert in erster Linie aus unserem bakterienartigen Reproduktionsverhalten und weniger aus dem Gebrauch einiger fossiler Ressourcen, die keinem unserer heute bekannten Mitlebewesen jemals fehlen werden. Kohle , Öl und Uran kann keiner fressen. Die Bedrohung der uns gewohnten Umwelten und Mitlebewesen resultiert in erster Linie aus unserem bakterienartigen Reproduktionsverhalten ……..

Leider zieht sich dieses saudämliche Argument der Überbevölkerung auch durch die Skeptikerszene….. Gib den Menschen Wohlstand und urplötzlich sackt die Reproduktionsrate auf unter 2 Kinder pro Frau……dat wäre der erste Punkt.

Der zweite Punkt wird aber besonders gerne totgeschwiegen……. Klingt jetzt im ersten Moment etwas fies……aber wenn insbesondere alte Menschen von Überbevölkerung babbeln….. Es gibt genügend Platz auf diesen Planeten, zumal die Verstädterung zu einer Konzentrierung der Menschen auf kleine Fläche ermöglicht.

Es gibt genug Nahrung auf diesen Planeten…. Es gibt immer noch Punkte……. Ich hatte mir schon überlegt, ob es sinnvoller ist, das Ganze einfach zu löschen oder lieber als schlechtes Beispiel für etwas stehenzulassen, das so nicht in diesen Blog gehört, und hatte dabei die Hoffnung, dass die Mitstreiter hier klar Position beziehen. Das ist ja hiermit in wünschenswerter Deutlichkeit geschehen. Zynisch-menschenverachtende Positionen haben hier keinen Platz.

Im Moment neige ich jedenfalls der Ansicht zu, dass es besser ist, dagegen klare Kante zu zeigen statt mit Löschaktionen vorzugehen. Löschen hat halt immer ein wenig den Beigeschmack von Zensur und Meinungsunterdrückung. Also bitte keine Zensur!

BKS kommentiert hier seit einigen Monaten und ist bislang nicht durch alarmistische Töne aufgefallen.

Eher durch seine klare Haltung pro Kernkraft. Seine Aussage oben mag er selbst erklären, ich erkenne darin eigentlich nur einen resignierenden Zynismus und keine malthusianische Ideologie. Leider ist dieses Thema…Überbevölkerung…einfach nicht tot zu kriegen, leider schwirrt das auch in Köpfen rum, die sonst sehr skeptisch den AGW und dem Ökologismus entgegenstehen. Sie haben natürlich das Recht, Kommentare zu Ihren Artikel zu löschen……..

Vllt sollte sich mal jemand ernsthaft dieses Themas annehmen……denn das lauert wie ein Virus im Untergrund….. Die Leute, die ständig von Überbevölkerung brabbeln…….

Sorry das es gerade Ihren Artikel erwischt hat…….. BKS 97 Es ist schon komisch, dass diese malthusianistischen Vorstellungen nich auszurotten sind. Während meiner Lebenszeit hat sich die Anzahl der Menschen von 2 Milliarden auf 7 Milliarden erhöht und es geht einem grösserem Anteil davon heute deutlich besser als vor 60 Jahhren. Was spricht dagegen, dass das nicht so weiter geht. Das war wohl so als eine Antwort auf die Vorstellungen des Club of Rome gemeint. Das ist durchaus realistisch, wenn man sich klar macht, dass die heutigen 7 Milliarden alle nebeneinandergestellt in den Grossraum Frankfurt passen würden.

Über die Notwendigen Ressourcen und deren Verfügbarkeit ist hier ja schon ausgiebig diskutiert worden. Das ist schon nicht mehr so klar. Wenn es nicht das Klima ist, weil hier nun vieles nicht geklärt werden kann, dann muss die angeblich überforderte Anpassungsfähigkeit der Pflanzen her halten. Auf mich wirkt eine derartige Herangehensweise lächerlich. Wenn irgendetwas negative Auswirkungen hat, dann hat es auch positive.

Ick hab dat unbestimmte Gefühl……dat wir hier ganz dringend mal diese Ammenmärchen in der Luft zerreissen müssen….. BKS 97 Da hätten deine Eltern mal besser verhütet. Mit deiner Geburt ist ja dann auch schon ein Mensch zu viel auf diesen Planeten. Denk mal über deine menschenverachtende Kernaussage nach. Das sehe ich nicht so. Ich vergleiche das einmal mit einem anderen, sehr langen Prozess, der Anreicherung der anoxisxhen Atmosphäre mit Sauerstoff vor 2,,4 Mrd.

Jahren durch die Photosynthese. Zunächst wurde der freigesetzte Sauerstoff gebunden, durch Oxidationsprozesse in Gesteinen, der Atmosphäre und Biosphäre. Auch hier wird es anfangs scheinbar einen Kreislauf gegeben haben, der zunächst die O2-arme freie?

Dennoch kam es, als die Pufferwirkung der Gesteine, Atmosphäre und Biosphäre aufgebraucht war es also nichts mehr zu oxidieren gab zu diesen, für das damalige anaerobe Leben zu dramatischen Veränderungen. Denn es sind unbequeme Wahrheiten….

Für sauberen Strom aus der Steckdose zahlt der Verbraucher gerne etwas mehr. Doch was steckt wirklich hinter den schönen Versprechen von sauberer Energie?

Geworben wird vor allem mit der Kraft aus Wind und Sonne. Dabei deckt sie gerade einmal ein Prozent der europäischen Energieversorgung ab.

In Wahrheit setzen Politik und Industrie vor allem auf Biomasse. Mit Steuergeldern hat die EU einen milliardenschweren Markt aufgebaut. Und die Flächen für den Nahrungsmittelanbau werden knapp. Das löst weltweit eine Kettenreaktion aus. Doch die EU nimmt die Industrie in Schutz. Und um den Nachschub mit angeblich sauberer Energie sicherzustellen, werden die Versprechen immer abstruser. In Zukunft sollen auch schmutzige Kohlekraftwerke grünen Strom liefern.

Der Rohstoff wird einfach durch Holz ersetzt, und klimaschädliche Abgase werden unter die Erde gepumpt. Diese fragwürdige Technologie führt zu einer Renaissance der Kohle. Sie kommt zunehmend aus Kolumbien -- mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Denn beim Kohleabbau gelangt das Treibhausgas Methan ungehindert in die Atmosphäre und zerstört das Klima.

Die Dokumentation deckt die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik auf und zeigt, wie auf Kosten des Verbrauchers die europäische Klimabilanz sauber gerechnet wird. Die Idee, dass man das Klima retten kann, indem man Verschmutzungsrechten ein Preisschild umhängt und als Tonne CO2 an den Börsen handelt, ist gescheitert. Die Europäische Union hat ihr eigenes Handelssystem ausgehöhlt. Jetzt fehlt das Geld für Klimarettung in ganz Europa. In Deutschland sollte damit die Energiewende finanziert werden.

Immer wieder kündigen sie Notaktionen wie die einmalige Verknappung von Zertifikaten an, aber das hilft nur kurzfristig. Die Chance, das Klima zu retten, wurde an den Börsen verspielt. Profitiert haben die Händler und die Unternehmer. Zusätzlich hat der undurchsichtige Zertifikatehandel Betrügern Tür und Tor geöffnet. Neun Milliarden Euro wurden allein durch Umsatzsteuerhinterziehung kassiert. Wir sollten uns ausnahmsweise mal nicht an dem Klimagebrabbel stören……viel interessanter ist hier wohl eher, das ein öffentlich-rechtlicher Sender die ungeschminkte Wahrheit ausspricht……….

Jaa, ihr lieben Klimaschützer da draussen, guckt euch das an und weint……. Sorry, mir kamen stellenweise während der Doku die Tränen……wie viel Leid Europa durch sein Klimaschutzwahn auf der Welt verursacht.

Ick glaube……ich brauch echt ne Info-Auszeit……. Bitte um Nachsicht Herr Müller……. Überbevölkerung ist zwar ein saudämliches Argument aber es gehört zur Ideologie, die in Deutschland den Ton angibt, sie ist allgegenwärtig. Ressourcenknappheit und Überbevölkerung gehören zusammen und sind seit über 40 Jahren Teil der medialen Gehirnwäsche. BKS kann also dafür nichts, er spiegelt nur die Propaganda.

Hat schon mal einer eine Regierung oder die Medien mit Nazis verglichen? Wo das Produkt im einzelnen herkommt und was mit dem zusätzlich erhobenen Geld passiert, ist dabei zweitrangig. Die grausame Wahrheit ist…. Menschen müssen sterben……damit wir uns im Öko-Himmel wähnen dürfen….. Stop……ich schreib mich schon wieder in Rage….. Klimaschutz als Mittel der Bevölkerungsreduktion……bäh, ick mag nicht mehr weiterdenken wollen.

Wie schafft man es eigentlich, das Hirn abzuschalten……ohne sich mit Unmengen von Alkohol zu betäuben? Ach menno…ick hab doch Urlaub. Völlig unbeabsichtigt habe ich wohl für Empörung gesorgt, und das nur mit einer kleinen Nebenbemerkung.

Diese hat nichts mit Malthus oder irgendwelcher Menschenverachtung zu tun, sondern schlicht mit der Tatsache dass Lebewesen sich vermehren, solange passende Ressourcen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig stehen Lebewesen untereinender im Wettbewerb. Bei diesem Wettbewerb hat Homo Sapiens derzeit einige Vorteile erlangt und kann daher relativ egoistisch und weiträumig seine Umwelt im Sinne der menschlichen Bedürfnisse prägen.

Nicht neues eigentlich, denn das machen Bakterien ,Büffel und Termiten ganz genauso, und es lässt sich in jedem Biologiebuch der Schulen nachlesen.

Dass diese Prägung der Umwelt in der Regel nicht zum Vorteil der Ressourcenkonkurrenz ausfallen wird liegt nahe. Wie wir gerade erleben scheitert der Versuch mit Hilfe von Photovoltaik eine solche Ressource zu heben schlicht am Aufwand.

Darf oder soll der Hunger nach Ressourcen aus Sicht dazu führen dass andere Mitbewohner des Planeten leiden oder sterben müssen, und wenn ja wie sehr. Heute, denke ich, haben wir als denkende und wertende Wesen sicher eine gewisse Verantwortung dafür zu tragen und entsprechende Entscheidungen zu treffen. In diesem Sinne bedeutet Überbevölkerung für mich eine drastische Beschneidung der Ressourcen der Mitlebewesen, bis hin zur Dezimierung die an vielen Stellen erkennbar ist.

Das ist sicherlich ein moralischer Standpunkt und damit unwissenschaftlich und verwerfbar. Jede Menge Artikel bei Novo Argumente. BKS ich denke, wir sollten das Ganze nicht zu hoch aufhängen. Die Erläuterung erscheint mir nachvollziehbar. Allerdings wäre es sicherlich ratsam, bei künftigen Meinungsäusserungen dieser Art sehr aufzupassen und jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, damit kein falscher Zungenschlag hineinkommt.

Sonst weckt man schnell Assoziationen an eine noch gar nicht so lange zurückliegende finstere Vergangenheit. Und last but not least darf ich darauf hinweisen, dass solche Beiträge auch im Ausland gelesen werden und man dort das Bild vom hässlichen Deutschen noch lebhaft in Erinnerung hat. Es ist sicherlich nicht verkehrt, das im Hinterkopf zu behalten.

Bezüglich der Anpassung an höhere CO2-Gehalte sehe ich kein wirkliches Problem, vermutlich auch deshalb, weil die Vorfahren des heutigen Lebens genetisch sowieso schon an wesentlich höhere CO2-Pegel angepasst waren. Im Meer gibt es beispielsweise Bereiche, wo der CO2-Pegel aufgrund vulkanischer Ausgasungen durch den Meeresboden praktisch an der Sättigungsgrenze liegt.

Auch dort tummeln sich Meereslebewesen. Nun, da sind wir bei der Frage nach der Effektivität. Bio-Landbau benötigt mehr Ressourcen als konventioneller. Also erlaubt uns und eine effektivere Landwirtschaft, die nicht mehr benötigten Flächen anders zu nutzen, oder gar sie zur Wildnis verkommen zu lassen.

Ökologisten meinen die heutige Welt wäre eine Art Idealzustand, und da sie durch Evolution entstanden ist, auch nur durch Evolution verändert werden darf. Das ist aber eine ziemlich romantische Vorstellung, die ein permanentes Schuldgefühl hervorruft mit dem die Ökologisten auch arbeiten. In Wirklichkeit müssen wir uns unsere Umwelt wohl eher wie einen Park oder Garten vorstellen, in dem die Kräfte der Natur ebenso wirken, aber den wir so gestalten wie wir es für notwendig erachten.

Manche Arten profitieren davon, andere nicht. Die es aber schon bei theoretischer Betrachtung nicht gibt, da Evolution in Gleichgewichtszuständen nicht möglich ist. Alles ist in Bewegung, ob wir darin eingreifen oder nicht. Und noch ein Wort zur Ernährungssituation und zur Bevölkerungsentwicklung. Jede Gesellschaft die als wohlhabend gilt wirkt diesem Armenbett entgegen.

Deshalb ist nicht Suffizienz die Antwort auf die Herausforderungen oder die vermeintlichen Probleme, sondern Wohlstandsvermehrung. Ich glaube ich bin der einzige auf Science Skeptical, der irgendwie die Thema der Themen hier gespektiert.

Schafft es keiner hier, irgendzie beim Thema zu bleiben? Reisst euch doch mal ein bisschen zusammen. Anzeichen biologischer Aktivitaet dazu werden 13C Messungen genommen , bestimmt das Klima, bestimmt das chemische Milieu des Ozeans. Viel mehr geht nicht. Red Hering von der duemmsten Sorte. Ich habe nie von konkreten ph Werten geschrieben. Ich habe von einem hypothetischen Anstieg auf ppm durch den anthropogenen Einfluss heute gesprochen, also irgendwie in den naechsten Jahren.

Was soll daran langsam sein. Schneller geht es praktisch nicht. Besser Sie konzentrieren sich auf die zwei Punkte, die wir hier diskutieren. Versuchen Sie die beiden einigermaszen hinzubekommen, dann bin ich schon zufrieden. Unintelligente Ressourcennutzung in, diesem Falle Holzpellets für europäische Kraftwerke, ist der echte Umweltfrevel.

Ressourcen die genutzt werden ohne Rücksicht auf Verluste, noch dazu mit Ökozertifikat. Steht in einer Reihe mit vielen ähnlichen Beispielen weltweit.

Unwirtschaftlich, dumm und bösartig. Was wäre hier los wenn Auwälder in diesem Umfang gefällt würden um sie in Holland durch Schlote zujagen. Ich hoffe nur dass die Nutzung der Kernenergie, in welchen Ländern auch immer, erhalten und ausgebaut wird um solchen Irrsinn ad absurdum zu führen. Ich glaube ich bin der einzige auf Science Skeptical, der irgendwie die Themen der Postings hier respektiert. Schafft es keiner hier, irgendwie beim Thema zu bleiben?

Tja, Herr Hoffmann, Sie sind wahrlich nicht zu beneiden. Ich hatte Sie auch so verstanden und stimme da mit Ihnen überein. Klimaschutz hat mit Umwelt- oder Naturschutz eben nicht das geringste zu tun. Das aber haben die meisten Menschen leider immer noch nicht verstanden. Allerdings bewerte ich unsere Fähigkeiten, diese zu unserem Nutzen zu gestalten, anders als die Ökologisten.

Machen Sie doch Ihren Blog dicht und ziehen Sie zu uns um. Dann dürfen Sie hier auch moderieren. Mein Zwerchfell liegt gerade in Schutt und Asche……. Ich glaube, das ist keine Frage der Chemie, sondern der deutschen Sprache.

Und da sagt die Referenz folgendes:. Ich kritisiere hier keine sprachlichen Fehlerchen beim Fred Mueller, sondern den Kern der wissenschaftlichen Aussage.

Ich schreibe lieber alleine, da brauche ich mich namlich nicht fuer Beitraege wie diesen hier fremdschamen. Leider sind damals die ganzen schönen Links verschütt gegangen……. Leider sind die heutigen Gründe für sterbende Korallenriffe immer noch die schnöde Umweltverschmutzung und Taucher, die wie die Axt im Unterwasserwald hausen. Trotzdem fänd ick die Idee faszinierend mal ein Artikel zur Kernkraft von Dir hier zu lesen, wobei aber die Gefahr besteht, dat Deine Kumpels das als Verrat auslegen würden.

Prügelt Euch nicht ganz so doll……im Grunde genommen sind wir doch alle intelligente Menschen, die sich doch mit a bisserl Respekt begegnen sollten es gibt Ausnahmen. Schelli hat sich aber weit aus dem Fenster gelehnt. Sein Zeitfenster von 5 Jahren ist nächstes Jahr um.

Aber beruhige dich endlich , ihr habt doch noch die Deutungshoheit. Der Künast zuhören oder die idiotische Definition ist gar keine Def. Heinz Aber so allgemeine Antworten das Leben passt sich an und geht immer irgendwie weiter helfen vielleicht am Stammtisch, aber sonst nicht wirklich weiter. Wir haben nicht nur ein Beispiel von relativ schnellen CO2 Variationen nicht gegen das was wir jetzt machen, aber immerhin in der Vergangenheit.

PETM ist nur das markanteste Beispiel. Betrachte etwas diese Kurve http: Warum sollte man Risiken dieser Groeszenordnung eingehen, solange es Alternative gibt? Sörensen, dem dänischen Physiko-Chemiker, der es eingeführt hat, nachsehen. Die Skala ist übrigens logarithmisch. Der pH des Meerwassers liegt bei etwa 8. Ein Sinken des pH im Alkalischen um 0. Da sträuben sich jedem seriösen Chemiker die Haare!

Nach Caldera und Wickett Nature, Vol , s. Das juckt die Arten in keinster Weise. Das Meerwasser ist ein Puffersystem, wurde weiter oben schon mal von Poster Tritium erwähnt. Sie sollten sich unbedingt mal über Eigenschaften und Funktion von Pufferlösungen informieren, das könnte Sie vor weiteren Blamagen bewahren.

Sie als groszer Foram Experte. Nur zur Vorsicht schaun wir nochmal im obigen Review nach. Wobei nicht klar ist wie oben bereits geschrieben ob es sich um einen Temperatureffekt, eine Konsequenz der Versauerung oder der durch den Temperaturanstieg getriggerten Schichtung des Ozeans und somit der Bildung anoxischer Zonen geschuldet ist. Verschiebung der Lysokline um 2 km. This event is recognized as one of the four major metazoan reef crises of the past My Fig.

Wenn auch nicht der ultimate Beweis da Oekosysteme so nicht abgebildet werden hat man das Ganze auch im Labor nachgespielt http: Sommer, ich sag nur Puffersystem. Sie, als Experte brauchen diesen Link natuerlich nicht, ich aber habe mit Vergnuegen altes Wissen mal wieder in diesem Begleittutorial des Hoenisch Papers aufgefrischt. Based on the record 10 of atmospheric CO2 levels over the past Myr and our geochemical model 8,9 , there is no evidence that ocean pH was more than 0. Der pH der Ozeane ist in den letzten Millionen Jahren nie niedriger als 7.

Das Traurige in vielen Wissenschaftsdisziplinen -- den politisierten wie z. Nochmal, ich habe Ihnen die drei in der Wissenschaften diskutierten Mechanismen Uebersauerung, Temperatur, Anoxia vorgelegt, alle drei direkte Konsequenzen des schnellen Anstiegs des CO2. Das Austerben benthischer und einiger Oberflaechenkalkbildner ist dokumentiert. SIe wiederhohlen zwei Mal, dass das ganz bestimmt nicht fuer dieses Artensterben verantwortlich ist. Und jetzt waere es schoen, wenn Sie irgendeinen Beleg haetten und zeigen koennten, wo Hoenisch et al.

Beleg, na Sie wissen schon, diese eigenartige Sache, die euch soviel Angst macht. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz stellen Bundesforschungministerin Prof. Seufz Copy right bei Georg H. Es ist leichter, einen Pudding an die Wand zu nageln als mit Ihnen ein Thema zu diskutieren. Absolut logisch aus meiner Sicht.

Damit also Freispruch für das anthropogene CO2, das die Menschheit zukünftig noch emittieren wird. Riebesell et al, in dessem Abstract keine einzige Zahl zu finden ist. Das dritte Zitat ist überflüssig, ich habe mal vor Äonen was mit Chemie zu tun gehabt. Sorry, Herr Hoffmann, das ist Kindergarten-Niveau. Die einzige relevante Zahl ist die Verringerung des pH um 0.

Damit hätten wir eine der drei möglichen Mechanismen eliminiert. Bleiben nur die beiden anderen übrig. Ich habe leise Zweifel, ob Sie überhaupt wissenschaftlich diskutieren können. FK 9 Pilot hat es gesagt, es bringt nichts mit Ideologen in ihren für sie geschaffenen Kategorien zu diskutieren.

Unser CBE sagt, die Hitze steigt z. Sommer Ich waer nicht darauf gekommen, dass Sie das ernsthaft diskutieren wollen. Wissenschaft schafft sich eben eine eigene Fachsprache, mal abgehoben, lateinisch, mal aus dem Alltagsleben etc.

Die Bezeichnung eines schwarzen Lochs ist auch nicht korrekt, insbesondere wenn man die Hawkingstrahlung im Auge hat. Ich hoffe damit ist das linguistische geklaert.

Wenn Sie aber das Wort absolut nicht benutzen koennen, weil es Ihnen im Kleinhirn wehtut, dann benutzen Sie ein anderes Wort ihrer Wahl immer aufpassen dann, dass wenn Sie mit anderen Wissenschaftlern als mir, der sich auf sowas ja einlaesst, sprechen, es Ihnen passiieren kann, dass nieman Sie versteht. Aber das nur nebenbei. Ich weiss nicht, wie Sie das gezeigt haben. Zumal wir uns anscheinend voellig einig sind.

Warum ist das natuerlich sehr viel und wichtig: Weil -- wie Laborexperimente Riesebell -- zeigen, Kalkbildner sehr sensitiv auf den ph Wert der ja ohnehin logarithmisch ist reagieren. Ich habe fast den EIndruck, sie glauben, weil 0. Jetzt sehe ich gerade, dass Sie das Paper nicht gefunden haben und dass sie anscheinend Scholar nicht kennen. Falls ein Paper hinter einer Paywall ist, gehen Sie auf schcolar. Nochmals, das ist keine Studie zum echten oekologischen EInfluss der entsprechenden CO2 Aenderungen, aber es zeigt natuerlich deutlich, dass die fuer Sie kleinen ph Aenderungen die Forams praktisch am Kalkbilden gehindert haben, So ich denke Sie haben jetzt den Sinn der Links oben verstanden.

Sie duerfen gerne ein neues nur von Ihnen verstandenes Kunstwort verwenden. Hauptsache wir beiden verstehen uns.. Ich hoffe Sie haben jetzt alle Paper gefunden und verstanden warum ich Sie zitiere. Koennen Sie mir einen einzigen Experten, ein einziges Paper zeigen, dass diese grossen Aenderungen im Ozeanleben erklaert, ohne das CO2 und die Ubersaeuerung des Ozeans zu erwaehnen ie als wichtigen Faktor bezeichnet? Muessen wir uns jetzt vollstaendig darauf verlassen, dass Sie mal vor Aeonen Chemie studiert haben und sich einfach nicht vorstellen koennen, dass 0.

Andreas Da gibt es wohl viele Kandidaten. Ah danke das ist etwas neuer, habe das gerade mal überflogen Arbeit. Das Paper besagt das es ca. Immerhin schon einmal mehr als im alten Paper in dem es unbekannt war und nur vermutet wurde. Leider bleibt es einer Erklärung meiner obigen Frage schuldig. Es ist vielleicht für einige Leser interessant, sich noch einmal die alte Debatte mit Herrn Hoffmann aus anzuschauen:.

Forams schaffen eine Art Mikroumgebung um sich herum, mit ganz eigener Alkanilitaet,ph und Karbonatkonzentration um ihre Schalen zu bauen. Irgend ein Paper belegt sicher immer eine Meinung. Die jetzige Konzentration wird auf viele Jahre für erst mal nicht lebensbedrohlich sein, was ja schon mal was ist. Da die Temperaturentwicklung durch CO2 kaum jemand beweisbar darlegen kann, ist das mir jetzt völlig wurscht.

Wir machen das, was wir schon tausende von Jahren gemacht haben.. Wurscht ist mir aber nicht, wenn man mich für etwas verantwortlich macht Klimaveränderung und ich dafür bezahlen soll, ohne Beweise.

Da ich von der Sache ja keine Ahnung habe, muss ich andere Kriterien ansetzen. Polemik ist ein Negativkriterium. Da fällt mir Jan Veizer ein. Der hat doch tatsächlich seinen Wissenschaftspreis für Forschung eingesetzt. Schaut man sich weiter um. Bei Rahmstorf sieht das anders aus. Mir bleibt als Nichtwissenschaftler ja nur meine Beobachtung.

Arktis schmilzt…google earth sagt jo. Antarktis wird eislastiger sagt Google. Ich fand schon immer als Stuss, Eisbären finden das Eis so toll. Ohne Robben keine Eisbären. Also mehr Wasser scheint für die Eisbären nicht nachteilig zu sein.

Dafür gibt es die Klimaforscher. Die sagen uns Dummies wie sich die Zukunft entwickelt. Zitat von Schellnhuber aus dem Morgenmagazin vom Montag:. Wenn Sie aus dem Fenster schauen, dann glauben Sie auch, dass die Erde flach ist, aber dafür haben wir ja die Wissenschaft, um eben zu sehen, wie die Zukunft sich entwickeln wird.

The gratest and special one! Was hat das mit den Bedingungen in den Meeren vor 50 Millionen Jahren gemein? Das war nichts, mein Bester! Am liebsten natürlich durch pH-Messungen mit einem geeichten pH-Meter. Die Neu-Definition von alten und etablierten Konzepten und Begriffen ist nicht üblich in der seriösen Wissenschaft, ja überhaupt nicht gestattet.

Für mich das Abgleiten in polit-ideologisch determinierte Pseudo-Wissenschaft. Um mein Kleinhirn machen Sie sich mal keine Sorgen, das ist ok. Der zeitliche Zusammenhang suggeriert mir ja fast, dass er den lustigen Eike-Artikel dazu gelesen hat.

Und dann kann man ja schlecht die Klimaforscher für seine Verzweiflung verantwortlich machen. Für diese Art der Verwirrung hat man dann schliesslich Eike ….

The Sun was unusually quiet during the prolonged solar minimum of , and the research team found that the associated reduction in solar UV heating can partly explain the reduction in density. New measurements from a NASA satellite show a dramatic cooling in the upper atmosphere that correlates with the declining phase of the current solar cycle.

Genau mit Blick auf solche Experimente habe ich in meinem Artikel folgendes geschrieben: Die völlig absurde Idee, CO2 würde zu kühleren Temperaturen auf der Erdoberfläche führen, ist natürlich nicht neu.

Insofern haben Sie recht. Warum Sie dann allerdings einen Artikel referenzieren, der sich mit den Vorgängen kmkm über der Erdoberfläche befasst, ist mir schleierhaft. Aber das ist nicht relevant und daraus kann man nicht machen, dass CO2 kühlen würde, wie es in dem Artikel auf Eike gemacht wurde und vorher auf anderen Seiten wie von PSI.

Wie absurd diese Ideen sind, sieht man auch teilweise daran, dass die Vertreter dieser Thesen inzwischen auf diversen skeptischen Webseiten inklusive WUWT gebannt sind …. Seit mindestens Jahren gibt es defacto keine akademische Bildung und Forschung mehr. Bei den MPI ist es nicht anders. Irgendwelche Kommentare, Herr Heller?

Sie behaupten doch immer, dass science skeptikal fest mit beiden Beinen in der Wissenschaft steht. Alle drei Personen, die hier mit mir diskutiert haben, gehen schliesslich davon aus, dass die von mir zitierten Paper gefaelscht und gekauft sind. Reden Sie sich Ihre Gemeinde vielleicht schoen und wollen nicht so recht wahrhaben, was fuer Totalverweigerer Ihnen hier eigentlich hinterherlaufen? Der im Labor durchfahrene ph Bereich ueberstreicht 0.

Nochmals, das ist keine Studie zum echten oekologischen EInfluss der entsprechenden CO2 Aenderungen, aber es zeigt natuerlich deutlich, dass die fuer Sie kleinen ph Aenderungen die Forams praktisch am Kalkbilden gehindert haben,. Ok, Sie sind dann anscheinend der dritte, der hier von Faelschung ausgeht. Ist es nicht schwer fuer Sie solche Diskussionen mit wiss Hintergrund zu fuehren, wenn schon das Lesen nicht klappt?

Oder nochmal einfacher fuer Sie. Zusammenfassend kann man also sagen, dass wir ein einigermaszen gutes Beispiel aus der Vergangenheit haben, was schnelle Anstiege des CO2 mit dem Ozean so alles anstellen, mit dem Unterschied, dass jetzt der Anstiegt nochmal um ca zwei Groessenordnungen schneller von statten geht, was siehe die Aragonit Saettigung in Fig 3C des Hoenisch Papers fatale Folgen fuer die Kalkbildung an der Oberflaeche haben sollte.

Na, hoffen wer mal, dass das alles gutgeht. Rassbach Seit mindestens Jahren gibt es defacto keine akademische Bildung und Forschung mehr. Kaiser Wilhelm hin oder her, in dieser Allgemeinheit ist die Aussage einfach falsch. Wissenschaftliche Forschung wird auch nicht nur in Max-Planck-Instituten betrieben. Ja, diese Forschung ist nicht immer drittmittelfinanziert, und die Triebfeder ist weitestgehend die Entdeckungsfreude und Neugier.

Ja, diese Forscher sind in der Regel redlich genug, das zu entdecken und zu publizieren, was sie nach bestem Gewissen und Stand der Technik herausfinden können, nicht das, was ihnen irgendwer vorschreibt. Ja, Skepsis ist unter den Wissenschaftlern weit verbreitet, sonst könnten sie ihre Arbeit gar nicht machen; zum Wissenschaftler wird man, indem man eben nicht glaubt, was so allgemein angenommen wird, sondern sich selbst ein genaueres Bild machen will. Ja, auch Wissenschaftler sind nicht immer Fachidioten, sondern kennen sich in der Geschichte der allgemeinen und der wissenschaftlichen ganz gut aus und machen sich ihre Gedanken darüber.

Das macht aber nicht die ganze Zunft der Wissenschaft zu bezahlten Sprachrohren der geheimen Weltregierung. Ich halte es für keinen guten Nachweis wissenschaftlichen Denkens, wenn Sie unbeirrt daran festhalten, man wisse nun ganz genau, was sich vor x Millionen Jahren zugetragen habe, wie und warum. Tatsächlich ist unser Wissen extrem lückenhaft und viele der darauf basierenden Szenarien sind nicht mehr als Spekulation.

Mitunter plausibel -- aber nicht zwangsläufig. Entspricht meinen Beobachtungen im Forschungsbetrieb. Ich beobachte das täglich. Aber das ist immer dasselbe Problem mit Ihnen: Wir sind ja hier schon lange nicht mehr im Bereich der Fakten, sondern die Rede ist hier von Interpretationen dessen, was man erforscht hat.

La Farge, a researcher in the Faculty of Science, and director and curator of the Cryptogamic Herbarium at the University of Alberta, has overturned a long-held assumption that all of the plant remains exposed by retreating polar glaciers are dead. Previously, any new growth of plants close to the glacier margin was considered the result of rapid colonization by modern plants surrounding the glacier.

Using radiocarbon dating, La Farge and her co-authors confirmed that the plants, which ranged from to years old, were entombed during the Little Ice Age that happened between and In the field, La Farge noticed that the subglacial populations were not only intact, but also in pristine condition—with some suggesting regrowth.

Es geht um die Ausstattung, um staatliche Grundfinanzierung und Drittmittel, es geht um Professoren, die neben Lehre und Verwaltung eigentlich keine Möglichkeit mehr zu eigenständiger Forschung haben und es geht um inhaltliche Ausrichtungen und Abgrenzungen. Es ist eine Sache, von Forschungsfreiheit nur zu reden. Und da liegt in Deutschland auch nach meinen Beobachtungen einiges im Argen. Vom durch staatliche Zuwendungen verzerrtem Wettbewerb zwischen Instituten der angewandten Forschung insbesondere im ingenieurtechnischen Bereich und technologieorientierten KMU will ich gar nicht erst reden.

Aber wer bekommt die Mittel, die Stellen und den Supercomputer den man braucht, um die eigenen Hypothesen in der Klimaforschung auch zu testen? Und am Ende aus welchen Arbeitsgruppen heraus werden die Lehrstühle besetzt? Das sind die Fragen, die Herr Rassbach stellt.

Ich habe hier mehrmals in den schoensten Grautoenen die Unsicherheiten kommuniziert. Das ist schlicht eine Unterstellung oder eine Erfindung, je nach Grauton. Nun, bislang wurde hier lediglich ueber recht konkrete Dinge Was war im PETM los, kann ppm CO2 den ph Wert des Ozeans aendern , nun also moechten Sie diskutieren, was denn nun heute wohl passieren wuerde, wenn man den CO2 Wert auf aehnliche Hoehen nur in viel kuerzerer Zeit in die Hoehe schnellen laesst.

Dazu muesse man das Konzept der genetischen Drift verstehen. Ich bin ganz Ohr. Bis dahin halten wir mal fest, Arten sind massenweise im Ozean ausgestorben und das CO2 ist ganz oben und tatsaechlich alleine, soweit ich das sehe auf der Verdaechtigenliste. Da sind wer jetzt mal. Also science skeptikal steht fest auf dem Boden der Wissenschaft, glaubt aber das massiv wissenschaftliche Arbeiten fuer Geld geschoent und den Wuenschen vermeintlicher Auftraggeber Wer ist eigentlich meiner?

Was will die wohl, was ich tun soll? Ich versuhc das mal rauszukriegen. Bislang dachte ich immer, publish or perish, aber es ist scheinends komplizierter angepasst.

Ferner meint Herr Rassbach jenseits der hier diskutierten Details , dass es ohnehin keinerlei akademische Bildung und Ausbildung mehr in Deutschland zu haben zumindest nicht eine so tolle, wie er Sie meint erhalten zu haben ist. Man merkt dieser Webseite wirklich die positive Attitude zur Wissenschaft an: Vorurteile, Bestechlichkeitsvorwuerfe, Datenanpassung, keinerlei Ausbildung leistend etc etc. Beim Treibhauseffekt wird über die wärmende Absorption von CO2 gesprochen.

Lustigerweise bezog ich mich aber genau darauf. Wenn ich über den Nasa-Artikel hätte reden wollen, hätte ich Eike nicht erwähnt. Ich würde auch das anders benennen: Wir konnten wieder einen Anstieg der Besucherzahl verzeichnen.

Wenn das so weiter geht, müssen wir weitere Räume beanspruchen. Elke Dobbertin vom Forum für internationale Agrarpolitik e. Sie hat uns freundlicherweise ihre Präsentation zur Veröffentlichung bereitgestellt.

Wir werden eine gemeinsame Zugfahrt von Halle organisieren. Wir treffen uns Hier die Facebook-Veranstaltungs-Seite des Weihnachtsmarkts: Dezember wird ein erstes veganes Eltern-Kind-Treffen stattfinden. Es soll vor allem zum Austausch und Kennenlernen der Eltern aber auch der Kinder unter sich dienen.

Das haben wir dieses Jahr zum Anlass genommen um euch einen veganen Stadtrundgang anzubieten. Dabei haben wir euch ein paar Lokalitäten gezeigt, wo man vegan essen und einkaufen kann. An manchen Orten gab es auch Probierhäppchen. Übrigens haben sich insgesamt 24 Personen sich zusammengefunden. Ein paar Bilder dazu findest du auf der Seite der Initiative.

Wer nicht da war, hat unter anderem folgendes verpasst: Einen etwas ausführlicheren Bericht hat Jenny in ihrem Blog veröffentlicht: In der Speisekarte sind leider keine Gerichte als vegan gekennzeichnet, aber einige vegetarische. Unsere Bedienung wusste durchaus was vegan bedeutet und wir konnten problemlos unsere Gerichte veganisiert bestellen. Von der Auswahl und auch vom Geschmack waren wir an dem Abend sehr angetan und können das Shiva durchaus empfehlen Wir haben es inzwischen auch in unsere vegane Stadtkarte aufgenommen.

Dazu wurde unsere Gruppe auch kurz vorgestellt Wir freuen uns, dass das Thema Vegetarismus und Veganismus immer mehr von den Medien behandelt und 'Vegan in Halle' als Ansprechpartner wahrgenommen wird. Auf der Internetseite des Radios ist er auch abrufbar: Im Zoo wurde gestern am September ein Elefantenjunges geboren und kurz nach der Geburt von der Mutter getötet. Unserer Meinung nach gibt es keinen vernünftigen Grund Elefanten in Gefangenschaft zu halten und zur Schau zu stellen.

Wir fordern den Zoo auf, sich von der Elefantenhaltung zu verabschieden. Am Samstag, dem Diesmal in Kooperation mit den Tomatenpiraten. Unsere Vöner vegane Döner kamen super an - wir mussten zum Schluss sogar noch auf unsere Reserve-Vürstchen zurückgreifen.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Hier ein Bericht des Hallespektrums: Und Jenny hat auch wieder in ihrem Blog berichtet: Offenbar kam unser Kaffeeklatsch nach der Sommerpause wieder gut an Bis auf drei Stück Kuchen wurde alles aufgegessen.

Wir waren vorher nicht sicher, ob ein Austauschbedarf in solcher Form besteht und freuen uns, dass ihr euch so beteiligt habt. Wenn ihr Ideen für künftige Diskussionsrunden oder Vorträge habt, schreibt oder sprecht uns an! Übrigens hat Jenny in ihrem Blog auch einen kleinen Bericht und Fotos veröffentlicht: Zur Abwechslung mal ein Gastbeitrag der foodsharing-Initiative.

Es ist zwar keine vegane Initiative, aber foodsharing ist durchaus auch als Plattform für vegane Lebensmittel nutzbar. Dabei könnte man die meisten dieser Lebensmittel eigentlich noch konsumieren. Um der Verschwendung deshalb einen Riegel vorzuschieben, hat sich Ende letzten Jahres die Initiative foodsharing. Das Konzept von foodsharing sieht so aus: Auch in Halle hat sich bereits vor ein paar Wochen auf Initiative des Studierenden Marco Pellegrino eine Gruppe gegründet, welche auf der Suche nach Verstärkung ist, um foodsharing in der Stadt zu etablieren.

Wer Interesse daran hat, sich für foodsharing Halle zu engagieren, kann der Facebook-Gruppe beitreten https: Die Kaffeeklatsch-Sommerpause ist vorbei! Wir laden euch ein am 8. Wer möchte, kann dann ab Eingeladen ist jeder - egal ob du vegan lebst, ob du einfach nur neugierig bist, wie vegane Kuchen aussehen und schmecken oder ob du nur zum Tratschen vorbeikommen willst. Natürlich hat auch ein Infotisch nicht gefehlt. Trotz des unbeständigen Wetters haben viele Besucher zu uns gefunden.

Manche sind sogar gezielt wegen des veganen Tages erschienen! August , wird es einen veganen Sonntag geben. Juli haben wir uns am Thüringer Bahnhof zum Grill-Picknick getroffen. Wir haben uns am 6. Juli um das Leibliche Wohl der Gäste und Aktiven gekümmert. Wir sorgen für das leibliche Wohl beim Sommerfest des Tierschutzvereins im Birkhahnweg 34 Einen Infostand wird es natürlich auch geben.

Kommt vorbei und ladet eure Freunde ein. Juni haben wir einen Ausflug nach Bad Dürrenberg für ein Testessen gemacht. Das Gradierwerk ist auch gleich um die Ecke. Da sich kurz vor dem Picknick am 9. Juni ein Unwetter zusammenbraute, haben wir kurzfristig entschieden uns bei Ann-So und Carl in der Wohnung zu treffen um drinnen zu picknicken. Es war wieder sehr lecker Und beim Twisterspielen haben wir gleich die Kalorien abgebaut. Im Juni wird es keinen veganen Kaffeeklatsch geben. Da wir guter Dinge sind, dass am 9.

Juni schönes Wetter sein wird, werden wir picknicken Also schnappt euren Drahtesel, schnallt die Decke und den Picknickkorb fest und kommt zum Stadtpark! Hier eine Karte - ungefähr bei der roten Markierung werden wir ein geeignetes Plätzchen suchen: Bisher haben wir damit geworben, dass das Picknick auf der Ziegelwiese stattfindet.

Aufgrund der Hochwassersituation haben wir uns nun für den Stadtpark entschieden. Wer ihn noch nicht kennt, hier ein kurzer Auftritt: Tickets gibt es hier. Wir überlegen schon etwas länger wie wir unsere Kochabende etwas offener gestalten können und auch unabhängig von Facebook. Nun sind wir über Yumwe gestolpert Das scheint eine gute Plattform dafür zu sein.

Ab Dienstag bietet das Kornliebchen testweise veganen Eis-Latte-Macchiato an Wenn er gut ankommt, wird er auch dauerhaft im Angebot bleiben! Also liebe Leute, schaut in nächster Zeit häufiger mal im Kornliebchen vorbei. Die veganen Backwaren und das Vegan-Spezial-Fladenbrot sind ja durchaus auch empfehlenswert: Vegan und vollwertig kochen und backen Mehr Infos und Anmeldung unter: Es wird wieder etwas vom Grill geben.

Hier ein paar Bilder vom Kaffeeklatsch im Mai. Es gab unter anderem: Juni picknicken wir auf der Ziegelwiese im Stadtpark. Bis dahin finden aber noch einige andere interessante Veranstaltungen in Halle statt, schaut mal auf unsere Termin-Seite! Diesmal findet der vegane Kaffeeklatsch im Rahmen des Kulturprodukt Halle www. Da das Backen von Kuchen und vor allem Torten durchaus auch eine Kunst ist, die vegane Lebensweise eine besondere Esskultur darstellt und unser Kaffeeklatsch zur Kultur Halles gehört, passen wir doch super in das Programm!

Wir laden dich also diesmal am 5. Mai wieder in die Goldene Rose ein! Wenn auch du etwas beitragen möchtest, melde dich einfach bei uns, wir würden uns freuen! Anlässlich des Rahmens freuen wir uns natürlich auch über ausgefallene Kreationen. Nachdem unser Kaffeeklatsch im März Bestandteil des Frühlingsfestes war, laden wir Euch nun wieder zum separaten veganen Kaffeeklatsch ein!

April kannst Du mit uns in der Goldenen Rose bei leckerem veganen Kuchen Kaffee schlürfen und plaudern. Eingeladen ist jeder - egal ob Du vegan lebst, ob Du einfach nur neugierig bist, wie vegane Kuchen aussehen und schmecken oder ob Du nur zum Tratschen vorbeikommen willst.

Uns wird der Liedermacher Brian Smith die Ehre geben. Auf manchen Termin-Zettelchen, die wir im Februar und März verteilt hatten, stand leider die falsche Uhrzeit. Der Kaffeeklatsch fängt wie immer um 16 Uhr an! Beim Frühlingsfest in der Goldenen Rose am März haben wir uns, zusammen mit den Tomatenpiraten, mit einem Buffet und zwei Aufstrichkursen beteiligt. Diesmal haben uns viel mehr Leute unterstützt, als bei den beiden Aktionen vergangenen November.

Vielen Dank an alle! Kurz nach unserer Demo erreichte uns die Information, dass Slowenien offenbar gestern landesweit ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen erhoben hat: Gleich morgen Samstag, der 9.

März ist eine Demo in Leipzig wegen Zirkus Probst. Wir haben heute spontan beschlossen gemeinsam von Halle mit dem Zug nach Leipzig zu fahren. Wir treffen uns morgen Das ist dann noch ungefähr m von der Leipziger Kleinmesse entfernt, wo der Zirkus auftritt. Im März ist wieder ein Zirkus mit Wildtieren in Halle. Zur Premiere rufen wir zu einer friedlichen Protest-Aktion auf. Kommt und demonstriert mit uns am Freitag, dem 8. März , gegen die Haltung von Wildtieren in Zirkussen. Es gibt, insbesondere für Wildtiere keine Möglichkeit, sie in einem fahrenden Unternehmen artgerecht zu halten.

Sie leiden unter dem fremden Klima und unter dem Stress der permanenten Transporte. Meistens fehlen geeignete Winterquartiere. Die kurzen Auftritte, die nur durch harten Drill und artwidrige Dressur möglich gemacht werden, täuschen das Publikum über das unglückliche Dasein hinter dem Manegenglanz hinweg. Hier eine Negativ- Chronik zum Zirkus - online: Momentan bereiten verschiedene hallesche Organisationen und Einzelpersonen eine Initiative vor, die die Stadt dazu bewegen will, ein Auftrittsverbot solcher Zirkusse in Halle auszusprechen.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Städten und ein paar Länder die Zirkusse mit Tieren oder zumindest mit Wildtieren verbieten http: Februar in die Goldene Rose gefolgt.

Wir haben zuerst über den aktuellen Stand eines bundesweiten Wildtierverbotes gesprochen. Da dort in absehbarer Zeit, durch die Blockade der aktuellen Regierung, kein Erfolg in Sicht ist, wollen wir dem Beispiel vieler anderer Städte folgen und gemeinsam auf ein kommunales Verbot hinwirken.

Um das zu erreichen haben wir vorerst Ideen gesammelt, z. Über die Ideen wird jetzt noch in den einzelnen Organiationen intern beraten. Das Nächste Treffen der Initiative ist am März wieder 18 Uhr in der Goldenen Rose. Wir würden uns freuen, wenn noch andere Organisationen oder Einzelpersonen hinzukommen würden.

Mehr Infos auf unserer Zirkus-Seite. In der Ausgabe vom Februar der SonntagsNachrichten gab es einen Artikel über unsere Filmvorführung vom 4. Sogar auf der Titelseite! Leider waren zum Zeitpunkt der Fotos noch nicht alle Köstlichkeiten da. Das hast du verpasst, wenn du nicht da warst: Donauwelle, Mohnkuchen, Schwarzwälder Kirschtorte, Schokoladenbrownies, Apfelkuchen, Mandelkranz, Apflestrudel, chinesische gedämpfte Brötchen, Kekse, Beerenrührkuchen und manches mehr.

Beim letzten Kaffeeklatsch waren die Kuchen schon recht schnell aufgegessen. Damit das dieses mal nicht passiert, bitten wir euch, euch bei uns zu melden, wenn ihr auch mal einen Kuchen oder gar eine Torte beitragen möchtet. So werden dem Zirkus mehrere ungeklärte Tode von Giraffen und Elefanten vorgeworfen. Auch seien die Gehege und das Wasserbassin für das Nilpferd zu klein, um eine annähernd artgerechte Haltung zu gewährleisten.

Siehe auch den Artikel über die Elefantendame Mausi die im Dezember verstorben ist http: Nun wollen wir die Stadt dazu bewegen ein Auftrittsverbot solcher Zirkusse in Halle auszusprechen. Wir wollen uns mit euch zusammensetzen und gemeinsam überlegen wie wir das erreichen können. Trotz des geringen Verzuges wegen technischer Schwierigkeiten hat euch der Abend hoffentlich gefallen. Für diejenigen die nicht da waren: Wir haben nicht gezählt, aber alle 70 sitzplätze waren belegt und es haben zusätzlich einige auf dem Boden gesessen und hinten auch gestanden.

Nach dem Film gab es eine kleine Pause bei der die, zum Teil selbstgebackenenen, Brote und Aufstriche genossen wurden. Eine Menge Flyer und auch unsere Vegan Guides wurden interessiert mitgenommen. Fotos haben wir diesmal leider keine gemacht. Also falls jemand welche gemacht hat, schickt sie uns doch bitte zu. Sie wollen vegane Crepes anbieten und hätten gern ein Rezept mit Buchweizenmehl. Bevor wir irgendein Rezept empfehlen, welches wir selbst noch nicht probiert haben, haben wir bei einem Kochabend spontan etwas rumexperimentiert.

Als Grundrezept haben wir folgendes von chefkoch. Dabei erreichten wir eine gute Konsistenz, nur klebten die Crepes sehr an der Crepiere. Das optimale Ergebnis liegt sicher zwischen den beiden Verhältnissen. Uns ging bis zu dieser Erkenntnis jedoch schon das Buchweizenmehl aus. Jetzt sind wir darauf gespannt was das naturell daraus macht. Neben den Gesprächen über die Crepes haben wir auch über Weine geplaudert und die Zusage bekommen, dass die veganen Weine künftig als solche markiert werden.

Bis dahin könnt ihr auch das Personal fragen, die wissen Bescheid. Im Januar hat uns Antonie von der Mitteldeutschen Zeitung www. Sie hat im Januar testweise einen veganen Monat eingelegt und darüber in einer Kolumne, die immer samstags erschien, berichtet. Wir haben die Erlaubnis der Zeitung den Text hier zu veröffentlichen. Kein Fisch, kein Fleisch, keine Milch und keine Eier: Die Frage kam irgendwann zwischen Entenbraten und Kaninchen: Das würde in einer Woche nicht mehr gelten - in Schokolade steckt Milch.

Ein paar Tage Zeit also nur, diesen Genüssen nachzuhängen. Da greift man doch gern einmal mehr zu! Ab Neujahr würde ich mich ja total bewusst ernähren. Nicht auf Dauer, so viel steht fest: Dafür finde ich Fleischiges von Steak bis Soljanka zu lecker - und auch Käse. Doch dieser sportliche Typ hat mich angestachelt. Und zum Nachdenken gebracht mit Sätzen wie: Sondern um das Experiment.

Wie fühlt sich das an, ist es zu schaffen? Wollpulli und Lederschuhe trage ich also weiter, auch die Daunendecke wird nicht ersetzt. Doch was kann man überhaupt essen als Veganer? Die Leute reagieren meist in einer Mischung aus Interesse und Unbehagen, wenn ich von dem Plan erzähle.

Während Vegetarier immerhin noch Milchprodukte und Eier zu sich nehmen, ist ja auch das nicht erlaubt und sogar Honig tabu. Man muss nicht nur Grünzeug essen. Bisher bin ich immer satt geworden.

Dabei kam zwischen durchaus Leckerem wie der Hirse-Creme mit Apfel und Zimt schmeckt wie Milchreis und Gnocchi mit gerösteter Paprika auch manch lästige Angewohnheit zutage: Nach kurzem Zögern habe ich davon Abstand genommen. Auch tolle Entdeckungen gab es schon: Ich habe es im Bio-Laden entdeckt, als ich meine Vorräte mit nie zuvor Gekauftem wie Amaranth oder Hirse auffüllte - und mir Fragen durch den Kopf gingen wie: Kakaobutter für selbstgemachte vegane Schokolade habe ich leider nicht gefunden.

Die werde ich im Internet bestellen. So schlimm, wie man immer denkt, waren die ersten Tage gar nicht - vom Neujahrsessen bei meiner Familie mit duftendem Fisch und dann dieser Sahnetorte mal abgesehen.

Die Verkäuferin stutzt kurz, dann verschwindet sie im Nebenraum und kommt einen Augenblick später mit einem dicken schwarzen Ordner wieder heraus. Brötchen ohne tierische Zutaten - das müsste doch zu machen sein. Die Frau zeigt Ehrgeiz. Blättert sich in ihrer Liste von Sorte zu Sorte, schüttelt aber immer wieder mit dem Kopf: Mal steckt Butter drin, mal Milch, dann wieder Joghurt.

Mittlerweile warten zwei Leute hinter mir. Dann hat sie es: Es kann tatsächlich ziemlich kompliziert werden, etwas Passendes zu finden, wenn man als Test- Veganer seine Snacks nicht dabei hat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Appetit auf bestimmte Sachen sowieso zurückstehen muss. Zum Glück gab es an diesem Abend dann noch ein paar Dinkelbrötchen in der Auslage, die auch erlaubt waren.

Sicher war es auch nicht die beste Idee, sich in ein konventionelles Restaurant zu setzen - und darauf zu hoffen, dass es schon irgendetwas Nicht-Tierisches geben wird. Auf der Karte stand dann tatsächlich wenig, das überhaupt vegetarisch ist. Und war wieder beeindruckt: Veganer werden nicht belächelt oder genervt abgefertigt. Bei meinen Extrawünschen hätte ich mehr Gegenwind erwartet. Die Bedienung aber gibt - mit Hilfe aus der Küche - alles.

Erklärt, dass das Dressing total unbedenklich sei. Fragt extra wegen des Baguettes nach. Die will ich jetzt immer! Übrigens mein erster Blattsalat in den anderthalb Wochen. Denn Veganes kann auch richtig herzhaft-deftig sein. Egal, wie gehaltvoll das Essen auch ist - man fühlt sich zwar satt, aber nie voll danach. Ich verbringe nun mehr Zeit in der Küche, als mir lieb ist.

Das kann selbst jemandem, der gerne kocht, irgendwann auf den Geist gehen. Da trifft es sich gut, dass ich mir morgen ein paar Tipps von Leuten holen kann, die sich auskennen: Da bin ich doch gerne dabei! Was mich am meisten überrascht, ist die Gier nach einem schönen, zart-schmelzenden Stück Milchschokolade.

Ich war mir sicher, dass sie kommen würde. Doch sie ist bislang einfach nicht da. Es lebe das Mandelmus! Ich darf das alles essen!

Denn in den vergangenen zweieinhalb Wochen Die Halbzeit ist rum! Die tollen Kuchenkreationen zum Kaffee mit Sojamilch, versteht sich habe ich also ausgiebig verkostet. Und wieder überraschend leicht. Zugleich konnte ich bei dem Treffen von Veganern und Nicht-Veganern - ja, die dürfen da auch rein - noch einiges dazulernen. Von Studentin und Langzeit-Veganerin Simone zum Beispiel, die mit ein paar Freundinnen da ist und bei dem Riesenandrang, vor allem von jungen Leuten, gerade noch etwas Kuchen abgekriegt hat.

Simone ist nicht nur sehr belesen in Sachen veganer Ernährung, sie hat auch Geduld für meine Anfängerfragen. Sie reagiert gelassen auf meine Ankündigung, im Februar wieder zu den Fleischessern zu gehören.

Und weiht mich trotzdem in die Kunst der veganen Ernährung ein: Warnt mich vor klaren Säften - weil zur Klärung oft Gelatine eingesetzt wird, die ja mit Tierknochen oder -haut hergestellt wird.

Nur eine Sache vermisst die geübte Veganerin schmerzlich: Das gibt es nämlich nicht. Man kann zwar Tofu so formen, dass er entsprechend aussieht - beim Geschmack ist da aber nichts zu machen. Das erinnert einen doch viel zu sehr an die echten Burger, Steaks und Würstchen! Und, ja, die Sache mit dem Käse geht mir seit Tagen auch nicht mehr aus dem Kopf.

Ich will keinen Ersatz, sondern richtigen Käse! Feta, Gouda, Mozzarella… Oder Frischkäse: Wenn ich darauf Appetit habe, esse ich nun immer einen dieser Brotaufstriche auf Basis von Sonnenblumenkernen, mit Schnittlauch oder Rucola drin. Schmeckt toll, aber eben nicht wirklich wie Frischkäse. Wie schön ist da der Gedanke daran, was in knapp zwei Wochen sein wird: Ein Wochenende in London. Wir können nicht abheben. Das Schneechaos voriges Wochenende hat auch unsere Maschine erfasst. Netterweise bekommen wir fürs Warten einen Gutschein für Essen: Mit 7,50 Euro, einlösbar überall hier im Terminal A von Tegel, will man uns milde stimmen.

Bei mir klappt das nur bedingt. Bei wem soll ich den Gutschein nur einlösen? Keiner scheint ihn hier zu wollen. Ein müdes Lächeln ernte ich von der Restaurant-Bedienung, die von so etwas wohl nur mal im Fernsehen gehört hat. Aber ich bin doch hier in Berlin!

Aber dann, Magenknurren und miese Laune sind längst mit von der Partie, hat doch noch ein Kellner ein Einsehen. Und präsentiert mir - tataa! Wir sind dann noch angekommen. Restaurants habe ich aber gemieden, mein Essen lieber im gut ausgestatteten Supermarkt besorgt.

Vegane Schokolade war auch dabei. Die musste ich wider Erwarten nicht nachkaufen - so hart und geschmacklich eintönig wie sie war. Doch es eröffneten sich auch neue Möglichkeiten, wieso bin ich nicht früher darauf gekommen? Die Londoner lieben diese kleinen Tüten, die man fast ohne schlechtes Gewissen ruckzuck leer essen kann. Zurück in Halle dann: Currywurst mit Pommes nein, kein Rückfall!

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Equivalent dem Original so nahe kommen kann. Da ist fragen nicht nötig, alles ohne Tierisches. So entspannt war ich in einem Imbiss lange nicht…. So normal und doch so neu: Auf dem Frühstückstisch stand gestern, am 1. Ich hatte mich einfach nicht so richtig im Griff, als ich Donnerstagabend schon einmal post-vegan einkaufen war. Käse, einfach nur Käse! Seit Wochen fehlt mir dieser schmelzig-würzige Geschmack. Bis Mitternacht habe ich aber nicht gewartet mit meinem persönlichen Käsefest - sondern lieber das Frühstück danach zelebriert.

Der erste Bissen gilt dem Brie. Seit der neulich vor meinen Augen verspeist wurde, hab ich Appetit darauf. Riecht gut, zergeht auf der Zunge. Viel intensiver als sonst! Und während sich der Räucher-Mozzarella angenehm mild anfühlt, geht der Ziegenkäse gar nicht.

An diese Würzigkeit muss ich mich wohl erst wieder gewöhnen. Dafür ist der Kaffee unübertrefflich. Schummeln hatte ich mir ja verboten - auch bei dem kleinsten Schluck Milch. Und das selbst, als ich mir neulich diese tolle Kaffeemaschine zugelegt habe, die den besten Latte macchiato der Welt kann.

So bin ich nun zwar halbwegs an Sojamilch im Kaffee gewöhnt, doch der Latte macchiato gestern mit dick-cremigem Schaum aus Vollmilch: Das war eine andere Liga! Und was bleibt nun vom veganen Monat? Mehr, als ich je erwartet hatte. Toll auch die Erfahrung, dass man sich selbst nach einem stattlichen Essen satt und trotzdem nicht voll fühlen kann. Nebenbei habe ich knapp drei Kilo abgenommen - trotz gelegentlicher Exzesse mit Mandelmus, in dem beeindruckende Kilokalorien pro Gramm stecken.

Ich bin gespannt, wie mir das Steak schmeckt, das mir mein Freund am Abend braten wird. Auch er war bei dem Test angetan von der veganen Vielfalt.

Doch ich glaube, gestern war er wie ich auch ein bisschen froh…. Nun auch zwei Bilder vom Kaffeeklatsch am Wir waren positiv überrascht über die Vielzahl der Besucher, es hat sich offenbar rumgesprochen Es gab unter anderem folgende Leckereien:. Wenn du auch Fotos gemacht hast, schick sie uns doch bitte zu. Dem Beispiel folgen hoffentlich noch mehr.

Wenn du so etwas entdeckst, gib uns bitte Bescheid, damit wir es in unsere vegane Stadtkarte aufnehmen können. Ein paar Happen gegen Spende wird es auch geben. Wir freuen uns auf Euch! Ab 16 Uhr kannst du bei leckerem veganen Kuchen Kaffee schlürfen und plaudern.

Dezember von 13 bis 17 Uhr veranstalten die Tomatenpiraten und Vegan in Halle den vorweihnachtlichen Kaffeebrunch. Natürlich wie immer in der Goldenen Rose. Für die musikalische Umrahmung wird gesorgt sein. In Kooperation mit den Tomatenpiraten gab es am 9. Dazu gab es ein Konzert der Band Viertelpoet.

Hier die Bilder dazu. November, ist nochmal eine Protestaktion gegen den Zirkus Voyage an der Eissporthalle. Also wäre toll, wenn ihr zahlreich erscheint. Wir wollen auf die schlechten Haltungsbedingungen von Wildtieren im Zirkus hinweisen und plädieren für ein Verbot von Tieren im Zirkus.

Wir haben jetzt auch Buttons Vorschläge für weitere Motive nehmen wir gern entgegen. Wenn du nicht da warst hast du unter anderem dieses hier verpasst:. Dort schlug am 8. Wir haben Zirkusbesucher über die Zustände informiert und vom Besuch der Vorstellung abgeraten.

Andere Städte und sogar ganze Länder sind uns da schon weit voraus und haben diese Unsitte schon seit Langem verboten. Das hat zum Teil auch durchaus gut geklappt und es gab einige positive Gespräche. Vor allem unsere verschiedenen Leckereien wie Schokolade, Cupcakes, Kartoffelsalat und Nussecken kamen gut an. Jenny hat wieder auf ihrem Blog darüber berichtet.

Wir, Vegan in Halle, laden am November wieder zum Veganen Kaffeeklatsch in die Goldene Rose. Ab 16 Uhr kannst du bei leckerem veganem Kuchen, Kaffee schlürfen und plaudern. Das nehmen wir zum Anlass für einen Infostand an zentraler Stelle: Wir sind gespannt auf die Gespräche und Reaktionen.

Ab sofort können alle die sich mit uns irgendwie verbunden fühlen, egal ob aktiv bei uns oder nicht, ihre Sachen mit unserem Symbol bedrucken lassen. Die Druckecke Freiimfelder Str. Bekleidung, Autos, Fahrräder, Scheiben…. So, inzwischen gibt es auch einen Newsletter von uns. Wenn du also nichts verpassen möchtest, gib uns über unser Kontaktformular Bescheid, dass du unsere Newsletter per E-Mail erhalten willst.

Falls ihr nicht da wart, habt ihr diese Leckereien verpasst: Jenny, die das erste mal beim Kaffeeklatsch war, hat sogar in ihrem Blog etwas über diesen Kaffeeklatsch geschrieben: Wir laden mal wieder in die Goldene Rose Rannische Str. Oktober, kannst du, wie immer ab 16 Uhr, bei leckerem veganem Kuchen, Kaffee schlürfen und plaudern. Eingeladen ist wie immer jeder - egal ob du vegan lebst, ob du einfach nur neugierig bist, wie vegane Kuchen aussehen und schmecken oder du nur zum Tratschen vorbeikommen willst.

Holy Soup teilte uns mit, dass beabsichtigt ist, am Montag, dem Dazu soll am kommenden Sonnabend Oktober von 11 bis 16 Uhr eine Eröffnungsveranstaltung stattfinden. Am Montag, dem 8. Oktober , findet unser Oktober- Orga-Treffen statt.

Sicher auch eine gute Gelegenheit um neue Ideen einzubringen. Stattfinden wird das ganze diesmal im Garten von Peter. Wir versuchen mal wieder die Rezepte vom Kaffeeklatsch zusammenzubekommen. September ab 16 Uhr kannst du bei leckerem veganen Kuchen Kaffee schlürfen und plaudern. Im Rahmen des Kaffeeklatsches wird es eine Info- und Diskussionsveranstaltung über vegane Ernährung während der Schwangerschaft und vegane Kindererziehung geben, wir haben eine Referentin aus Leipzig dazu eingeladen.

Am Montag, 24 September , ab 17 Uhr treffen wir uns zum Planungstreffen in der Goldenen Rose. Neben einigen kleineren Punkten werden wir wohl hauptsächlich über den nächsten Kaffeeklatsch beraten und darüber diskutieren ob wir dem Bund für vegane Lebensweise www. Mit 'Vegan in Halle' erlebt man etwas. Danke an Sindy für die Bilder.

September beginnt der vegane Kochkurs an der Volkshochschule Halle. Ungefähr hier werden wir uns niederlassen. Also kommt vorbei und bringt was leckeres zu essen mit.