Inhalte eines Immobilienkaufvertrags

 

Gemeinschaftseigentum: WEG kann Eigentümer nicht zum Verkauf zwingen Der Bundesgerichtshof wies die Klage ab. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die WEG die Eigentümerin nicht zum Verkauf von Gemeinschaftseigentum zwingen könne.

Zudem haben Gerichte inzwischen klargestellt: Der Notar zahlt den Kaufpreis erst aus, wenn sichergestellt ist, dass der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen wird.

2. Wann und wie kommt ein Maklervertrag zustande?

Schadenersatz und Anspruch auf Verkauf Aus einem Reservierungsvertrag ergeben sich dann aber Schadenersatzansprüche gegen die Partei, die vom beabsichtigten Kauf oder Verkauf zurücktritt, falls der Vertrag eine entsprechende Klausel enthält.

Insbesondere günstige Zinsen und eine gute wirtschaftliche Konjunktur erhöhen die Nachfrage. Die durchschnittliche Dauer eines Immobilienverkaufs liegt zwischen sechs und neun Monaten. Wie lange der Verkauf Ihrer Immobilie tatsächlich dauert, richtet sich jedoch nach Marktlage und Nachfrage.

Damit erhöhen Sie Marktwert und Attraktivität der Immobilie. Haben Sie alle wichtigen Unterlagen zusammen? Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Energieausweis falls noch nicht vorhanden , einen aktuellen Grundbuchauszug und Grundrisse. Kennen Sie den Wert Ihrer Immobilie? Eine seriöse und günstige Immobilienbewertung können Sie beispielsweise bei ImmobilienScout24 durchführen lassen. Überlegen Sie rechtzeitig, ob Sie einen Immobilienmakler beauftragen möchten.

Sie sind sich unsicher beim Verkauf? Lassen Sie sich von einem Profi helfen! Deshalb kommt es beim Immobilienverkauf nicht nur auf den Zustand des Objekts und die Vollständigkeit der Unterlagen an.

Genauso entscheidend für Erfolg oder Misserfolg ist es, wie Sie die Immobilie und sich selbst als Verkäufer präsentieren. Im ersten Schritt gilt es, die Aufmerksamkeit von Kaufinteressenten zu erregen. Wenn Sie Ihre Immobilie angeboten haben, melden sich nach und nach die ersten Kaufinteressenten. Viele möchten zunächst noch keinen Besichtigungstermin vereinbaren, sondern sammeln Unterlagen, um verschiedene Objekte miteinander zu vergleichen.

Für Sie als Verkäufer kommt es darauf an, alle wichtigen Daten und Fakten zu Ihrer Immobilie übersichtlich und ansprechend aufzubereiten. Darin sollten neben dem Verkaufspreis und dem Baujahr die folgenden Angaben enthalten sein: Nun werden Detailfragen angesprochen und weitere Unterlagen verlangt. Dazu zählt etwa ein aktueller Grundbuchauszug , aus dem der Käufer ersehen kann, ob die Immobilie mit Wohn- oder Wegerechten belastet ist. Beim Verkauf einer Eigentumswohnung sollten Sie ihm auch die aktuellen Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Abrechnungen des Hausverwalters zur Verfügung stellen.

Das gilt auch für die Besichtigung. Gegebenenfalls können Sie den Interessenten darauf hinweisen, dass Sie die noch ausstehenden Reparatur- oder Modernisierungsarbeiten bereits bei der Preisgestaltung berücksichtigt haben. Bereiten Sie sich vor der Besichtigung gründlich auf mögliche Fragen der Interessenten vor. Neben Auskünften zum Grundriss und Änderungsmöglichkeiten sollten Sie auch auf Fragen zur Wärmeisolierung gefasst sein.

Versteckte Mängel sollten Sie unbedingt erwähnen — auch in eigenem Interesse. Sonst kann es schnell passieren, dass Sie sich Ärger einhandeln. Sind Sie sich mit dem Käufer handelseinig geworden, geht es an die Vorbereitung des notariellen Kaufvertrags.

Wenn Sie als Verkäufer, der das Objekt selbst bewohnt, eine Übergangsfrist benötigen, weil Ihr neues Eigenheim noch nicht bezugsfertig ist, sollten Sie sowohl Ihre eigenen Interessen wie auch diejenigen des Käufers im Notarvertrag absichern. Dafür gibt es zwei gängige Varianten: Entweder wird ein Teil des Kaufpreises erst mit dem Auszug des vorigen Eigentümers fällig, oder der Käufer entrichtet den Kaufpreis in voller Höhe und erhält ab diesem Zeitpunkt von Ihnen eine Miete.

Zwar werden im Notarvertrag in aller Regeln Klauseln eingebaut, die Ihnen die Rückabwicklung ermöglichen, wenn der Käufer nicht bezahlt. Doch im schlimmsten Fall müssen Sie nicht nur einen neuen Käufer suchen, sondern bleiben auch noch auf den Kosten für Vertragsabschluss und Rückabwicklung sitzen.

Daher sollten Sie vom Käufer verlangen, dass er zum Notartermin eine von seiner Bank ausgestellte Finanzierungsbestätigung mitbringt. Von der Vorbereitung der Immobilie bis zum Einzug des Käufers: Wenn Sie eine Gewerbeimmobilie verkaufen wollen, ist es unter anderem wichtig, wie sie bisher genutzt wurde und für welche Art der Nutzung sie geeignet ist. Hier zeigen wir Ihnen, was Sie neben der Nutzungsart beim Verkauf beachten müssen, welche Regelungen für Kündigungen gelten und was Sie hinsichtlich der Steuer beachten müssen.

Wird ein Kaufvertrag geschlossen, geht der Käufer mit einer Auflassungsvormerkung den sicheren Weg. Die Auflassungsvormerkung ist zunächst die vertraglich rechtliche Zusicherung des Erwerbs unter den im Kaufvertrag festgesetzten Bedingungen und erlaubt dem Käufer zudem den Kaufpreis erst nach der Eigentumsüberschreibung via Eintragung ins Grundbuch zu entrichten.

Er kann seine Immobilie parallel selber am Markt anbieten oder gleichzeitig mehrere Makler formlos beauftragen. Verkauft der Eigentümer das Objekt selbst an einen Interessenten, so schuldet er dem Makler keine Maklerprovision. Ein engagierter Makler wird daher versuchen, vom Auftraggeber einen Alleinauftrag zu erhalten. In diesem wird schriftlich festgehalten, dass sich der Makler verpflichtet , zum Erreichen des Auftragszwecks , z.

Eigentümer, die befürchten, dass ein Makler ihre Immobilie dann um jeden Preis verkaufen wird, nur um eine Provision zu erhalten, können beruhigt sein: Eine Verkaufsverpflichtung ist für sie mit der Erteilung eines Makleralleinauftrages nicht verbunden. Beim einfachen Alleinauftrag verzichtet der Eigentümer im Gegenzug zur Tätigkeitsverpflichtung des Maklers darauf, parallel noch andere Makler zu beauftragen. Es steht ihm jedoch trotzdem frei, seine Immobilie privat an einen Interessenten zu verkaufen, wobei der Makler wiederum weder vom Verkäufer noch vom Käufer eine Provision beanspruchen kann.

Für den Makler ist ein solcher Vertrag daher auch noch nicht wirklich attraktiv, so dass er seine Verkaufsbemühungen eher in Grenzen halten wird.

Beim qualifizierten Alleinauftrag verpflichtet sich der Auftraggeber zusätzlich, Interessenten, die direkt an ihn herantreten, an den beauftragten Immobilienmakler zu verweisen. Dieser übernimmt dann die Vertragsverhandlungen und den Verkauf, so dass er in jedem Fall die Chance hat, seine Provision zu verdienen.

Dieser Maklervertrag kann sogar eine Schadenersatzregelung erhalten für den Fall, dass der Eigentümer seine Immobilie während der Vertragslaufzeit über einen anderen Makler oder direkt an einen Interessenten verkauft. Er wird sich bestmöglich für den Verkauf der Immobilie engagieren, um den maximalen Verkaufspreis für den Auftraggeber zu erzielen, woran sich wiederum die Höhe seiner Provision bemisst. In der Praxis arbeiten engagierte und seriöse Makler daher meist mit einem qualifizierten Alleinauftrag.

In der Regel wird bei Beauftragung eines Maklers sowohl die Höhe der Maklerprovision festgelegt als auch die Frage, wer die Maklerprovision zu zahlen hat. Im Vermietungsbereich gilt seit der Einführung des Bestellerprinzip im Jahr , dass der Besteller, d. Beim Immobilienverkauf gibt es aktuell noch keine gesetzlichen Vorgaben, wer die Maklerprovision zu zahlen hat.

Auch die Höhe der Maklerprovision kann zwischen den Vertragsparteien frei vereinbart werden. Zuweilen vereinbaren Eigentümer und Makler eine Aufwandsentschädigung im Maklervertrag für den Fall, dass der Makler die Immobilie nicht verkaufen konnte. Einige Immobilienmakler setzen hier eine Kostenpauschale an, z. Sie müssen eine Kostenpauschale nicht akzeptieren. Insbesondere engagierte Makler sind in der Regel bereit rein auf Erfolgsbasis zu arbeiten.

Zudem haben Gerichte inzwischen klargestellt: Selbst wenn eine Aufwandsentschädigung im Maklervertrag vereinbart wurde, darf ein Makler nur nachweisbaren Aufwand in Rechnung stellen, aber keine Pauschale. Grundsätzlich sollten im Maklervertrag die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien aufgeführt werden. Anhand der folgenden Maklervertrag-Checkliste können Sie überprüfen, ob bei einem Immobilienverkauf die wichtigsten Punkte im Maklervertrag enthalten und in Ihrem Sinne geregelt sind.

Laden Sie sich einfach kostenlos unsere 10 Punkte Checkliste zum Maklervertrag herunter, um sie Punkt für Punkt durchgehen. Akzeptieren Sie keine unangemessen langen Vertragslaufzeiten, damit Sie bei Unzufriedenheit die Vermarktung schneller neu starten können.

Für den Verkauf einer Immobilie können Sie sich hier einen Maklervertrag kostenfrei downloaden. Bei dem dargestellten Muster handelt es sich um ein Beispiel für einen qualifizierten Makleralleinauftrag. Wurde ein Maklervertrag auf unbefristete Zeit abgeschlossen, kann der Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Wie Sie einen Maklervertrag kündigen bzw. Juni festgeschrieben und ermöglicht einen Widerruf innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss des Vertrags.

In der Praxis hat das Gesetz vor allem Relevanz für Immobilieninteressenten, die seit Einführung des Gesetzes bei Abschluss des Maklervertrags über Ihr Widerrufsrecht aufgeklärt werden müssen.

Wertersatzklauseln sicher, dass ihr Provisionsanspruch auch im Widerrufsfall faktisch bestehen bleibt, sollte es trotz Widerruf noch zu einer Immobilienvermittlung kommen.