Hinter dem ISIS-Schwindel steckt der Yinon-Plan, die Verwirklichung von ‘Groß-Israel’.

 

Donald Trump versetzte zuletzt die Mitgliedsstaaten der Nato in Aufruhr, als er kurzerhand offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen drohte.

Warum Assad weg muss Und die Frage ist ja auch: Die ersten Gramm Weinbeere wurden heute geerntet. Das spätere Endprodukt wird aus Erdöl hergestellt. Der Newsletter unseres Unternehmens kann von der betroffenen Person grundsätzlich nur dann empfangen werden, wenn 1 die betroffene Person über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt und 2 die betroffene Person sich für den Newsletterversand registriert. Firmenfahrzeuge werden häufig auch privat genutzt, sei es von Ihnen als Unternehmer oder von Ihren Angestellten.

Johann Čas

ocmone / 25 Jan, - Vielen Dank! Nach Monaten des Herumirrens im Netz und der entsprechenden Fehlinformationen endlich fundierte Antworten auf meine Fragen.

Besonders wichtig sind auch die Erziehung zur Stubenreinheit, das lockere Laufen an der Leine sowie das Alleinbleiben. So wird die Prozedur ganz schnell zur Routine. Mit der Erziehung sollte ab Einzug des Hundes gestartet werden. Ausnahmen gibt es nicht, denn der Yorkie wird lernen Ihre Schwachstellen und Inkonsequenz auszunutzen. Egal, wie sehr Sie sich einen Hund wünschen und wie schön Sie sich das Zusammenleben mit dem Vierbeiner vorstellen: Ein Yorkie ist kein Gegenstand, sondern ein Lebendes Tier, das Respekt und eine artgerechte und verantwortungsvolle Haltung verdient.

Bedenken Sie, dass Sie für weit mehr als ein Jahrzehnt die volle Verantwortung für ein Lebewesen tragen werden und auch sonst Ihr eigenes Leben und Gewohnheiten den Bedürfnissen des Hundes zuliebe werden anpassen müssen. Bei der Hundehaltung ist also nicht immer alles eitel Sonnenschein und es gibt sicherlich einige Abstriche, die nicht unterschätzt werden sollten:. Doch natürlich hat die Haltung eines Yorkshire Terriers auch viele wundervolle Vorteile und ein Leben mit Hund kann den Alltag bereichern und viel Freude machen:.

Wen die negativen Aspekte der Hundehaltung nicht abschrecken und wer gern die Verantwortung für ein Tier übernehmen möchte, sollte dennoch einige Voraussetzungen erfüllen, um dem Yorkshire Terrier ein artgerechtes und schönes Leben bieten zu können.

Nur so kann gewährleistet werden, dass sowohl Halter als auch Vierbeiner zusammen eine wundervolle und stressfreie Zeit verbringen:. Beginnen wir mit der Frage, wo Sie Ihren Yorkie am besten nicht kaufen sollten: Bei einem Vermehrer oder dubiosen Hinterhofzüchter nämlich.

Natürlich sind diese Yorkshire Terrier meist wesentlich günstiger und selbstverständlich haben auch diese Hunde Anspruch auf ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause, ABER: Sie laufen Gefahr einen kranken Welpen oder Hund zu kaufen, dessen günstiger Anschaffungspreis Sie später bei hohen Tierarztrechungen teuer zu stehen kommt. Mehr und wichtiger noch: Die Hunde mit denen dort gezüchtet wird leiden oft unter schrecklichen Haltungsbedingungen und Umständen, werden bei jeder Hitze belegt und viel zu früh wieder von ihrem Nachwuchs getrennt, der häufig bereits krank oder parasitenverseucht an seine neuen Besitzer übergeben wird.

Das Leid kann nur aufhören, indem endlich die Nachfrage versiegt. Wer einem geschundenen und einsamen Hund helfen will, sollte sich daher lieber im Tierschutz umsehen und einem Yorkie in Not ein neues Zuhause schenken. Auch bei Gelegenheitszüchtern ohne Vereinszugehörigkeit sollten Sie stets wachsam sein. Am besten aufgehoben sind Sie sicherlich bei einem seriösen Yorkshire Terrier Züchter der einem Verein VDH angehört und somit Kontrollen und Auflagen unterliegt sowie ausreichend in der Hundezucht geschult wurde.

Denn genau dies ist der Kauf eines Yorkshire Terriers: Ein Bund fürs Leben. Kaum zu glauben, doch selbst so ein niedlicher kleiner Zeitgenosse wie ein reinrassiger Yorkshire Terrier kann in Not geraten.

Die Abgabegründe sind dabei völlig unterschiedlich, haben jedoch eines immer gemeinsam: Der Yorkie kann nichts für sein Schicksal. Schön also, wenn Sie sich entscheiden sollten solch einer armen Seele ein neues Zuhause zu schenken und zwar auf Lebenszeit.

Bedenken Sie allerdings, dass bei einem Hund aus dem Tierschutz nicht immer bekannt ist, warum genau er eigentlich abgegeben wurde und manchmal leider absolut gar nichts über seine Vorgeschichte bekannt ist. Der kleine Yorkie könnte traumatisiert oder unerzogen sein oder gar Unarten besitzen, die wenig erfreulich sind. Sie müssen sich ganz auf das Tier einlassen und ihm helfen wieder Vertrauen in die Menschen zu finden.

Hundeerfahrung ist bei einem solchen Yorkshire aus dem Tierheim sicherlich ideal, aber nicht unbedingt zwingend notwendig. Es gibt auch private Pflegestellen, die dem Hund dabei helfen einen neuen Einstieg ins Familienleben zu finden und Ihnen viel über den derzeitigen Bildungsstand erzählen können.

Einige Yorkies warten hingegen vielleicht im Ausland auf ein schönes Plätzchen und so manch verantwortungsvoller Vorbesitzer kümmert sich selbst um die Vermittlung seines Haustieres.

Natürlich wird der Yorkie dabei nur mit anderen Rassen gekreuzt, die ihm zumindest im Körperbau recht ähnlich sind. So sollen gesundheitliche Komplikationen vermieden werden. Häufig sind die Verpaarungen von zwei unterschiedlichen Rassen reiner Zufall und von den Besitzern nicht geplant. Es gibt jedoch auch gezielte Kreuzungen, von denen sich erhofft wird, dass bestimmte Attribute auf die Nachkommen übergehen.

Ob dieses Unterfangen am Ende von Erfolg gekrönt ist, bleibt abzuwarten und sicherlich gelingt es nicht immer. Wer daher wissen möchte, was bei einem Yorkie Mix auf ihn zu kommt, sollte sich mit den Eigenschaften beider Ausgangsrassen auseinandersetzten.

Insbesondere dann, wenn sich die beiden Rassen hinsichtlich Charakter doch sehr unterscheiden. Eigentlich ein Farbfehler, begannen die Besitzer genau auf dieses Merkmal hin zu züchten, was Ihnen mit Erfolg gelang. Sie möchten einen gesunden und agilen Welpen kaufen? Einen, der möglichst frei von genetischen Krankheiten, Wesensmängeln und Parasiten ist? Klar, ein gesunder, dem Rassestandard entsprechender und wesensfester Yorkshire Terrier Welpe hat einen stolzen Preis, doch wer erst einmal versteht, wie viel Zeit, Geld, Liebe, Nerven und Sachverstand ein guter Züchter in seine Hunde investiert, wird schnell einsehen, dass solche Yorkies jeden Cent wert sind.

Wie erkenne ich einen guten Yorkie Züchter? So soll gewährleistet werden, dass die Yorkshire Terrier Zucht stetig verbessert wird und den vorgegebenen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Die Yorkie Zucht geht mit viel Verantwortung einher und der Arbeits-, Zeit- und Geldaufwand sollte nicht unterschätzt werden. Wer mit dem Gedanken spielt, seine Yorkshire Terrier Dame von einem Deckrüden belegen zu lassen, sollte den Kandidaten darum sehr gewissenhaft aussuchen und nur das Beste für den Nachwuchs im Hinterkopf haben.

Das Beste sind vor allem gute Gene, ein einwandfreier Charakter, keine Neigung zu Erbkrankheiten sowie die Einhaltung des Rassestandards. Denn nur, wenn beide Elterntiere gesund sind, stehen die Chancen auf Spitzennachwuchs gut. Die Decktaxe für einen guten Yorkie Deckrüden kann sehr unterschiedlich ausfallen und ist vor allem Verhandlungssache. Der endgültige Preis hängt jedoch auch sehr von der Qualität und Erfahrung des Zuchthundes ab, seinen bisherigen Erfolgen in der Zucht sowie seinen bereits gewonnenen Preisen.

Yorkies neigen in der Regel nicht zu Übergewicht, allerdings kann jeder Hund bei zu wenig Bewegung und zu viel Energiezufuhr in Form von Leckerchen und Futter schnell zu viel auf die Waage bringen. Wer unsicher ist, sollte nach dem Kauf des Welpen zunächst das gleiche Futter anbieten, welches der Hund bereits vom Züchter kennt. Trocken- als auch Nassfutter können für den Yorkie gesund und ausgewogen sein, wenn auf einige wichtige Dinge geachtet wird.

Dabei sei zu erwähnen, dass eine bekannte Marke oder ein hoher Kaufpreis nicht unbedingt ein Garant für gutes Hundefutter sind. Vielmehr sollte auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Viele Füllstoffe wie etwa Getreide sollten nicht enthalten sein. Gleiches gilt für Zucker, Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker. Ideal ist hingegen ein hoher Fleischanteil. Wer mag, kann beide Fütterungsarten auch miteinander kombinieren und somit die Vorteile beider Varianten ausnutzen.

Wer diese Fütterungsart für seinen Yorkie wählt, sollte sich in die Thematik einlesen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Ein ganz klarer Vorteil hier: Sie wissen immer zu Prozent, was im Napf Ihres Vierbeiners landet und das Risiko von Futterallergien wird ebenfalls reduziert. Eine sehr einseitige Ernährung sollte auf jeden Fall immer vermieden werden. Dies kann nicht nur zu Mängeln führen, sondern ebenso zu einer Überversorgung mit diversen Nährstoffen. Gleiches gilt bei qualitativ minderwertigem Futter.

Oftmals wird dabei nicht sofort bemerkt, dass mit der Ernährung des Yorkshire Terriers etwas nicht stimmt, wenn sich erste Symptome zeigen. Immerhin zeigen sich Probleme meist erst nach einiger Zeit oder mitunter sogar Jahren. Es sollte überdies selbstverständlich sein, dass keinerlei menschliche Essensreste im Magen des Yorkies landen.

Auch Betteln am Tisch sollte unterbunden bzw. Bedenken Sie, dass viele Lebensmittel für den Vierbeiner unverträglich oder sogar giftig sein können. Da der Yorkie zierlich, leicht und klein ist, können ihm schon kleinere Mengen sehr gefährlich werden. Sie als Besitzer kennen Ihren Hund am besten und können am ehesten einschätzen, welche Verhaltensweisen als normal eingestuft werden können und wann er sich auffällig benimmt. Erste Alarmzeichen sollten darum immer ernst genommen werden und der Yorkshire Terrier lieber einmal zu viel als zu wenig dem Tierarzt vorgestellt werden.

Doch nicht immer ist gleich ein Gang in die Praxis angesagt, wenn den Yorkie mal Wehwehchen plagen. Durchfall oder Erbrechen können beispielsweise meist ein bis zwei Tage zu Hause beobachtet und behandelt werden.

Auch kleinere Verletzungen dürfen von Ihnen verarztet werden, sollten aber natürlich stets kontrolliert und bei Verschlechterung doch besser dem Tierarzt gezeigt werden. Sie sollten auf jeden Fall immer zur nächsten Tierarztpraxis fahren, wenn Sie sich unsicher sind oder sich folgende Symptome zeigen:. Warten Sie nicht zu lange, wenn sich Symptome zeigen. Insbesondere falls Sie keinerlei Erfahrung mit deren Umgang haben.

Je schneller kleine Wehwehchen und ausgewachsene Krankheiten beim Yorkshire Terrier behandelt werden, umso schneller und besser sind die Heilungsaussichten. Neben Krankheiten die jede Hunderasse heimsuchen können, gibt es leider auch einige Erkrankungen, die gehäuft beim Yorkshire Terrier auftreten und somit als rassetypisch eingestuft werden können.

Solche genetisch bedingten Erbkrankheiten entstehen durch mangelnde Sorgfalt bei der Auswahl der Elterntiere oder zu enge Blutsverwandtschaft. Natürlich erkrankt nicht jeder Yorkie, aber die Möglichkeit sollte von seinem Besitzer stets im Hinterkopf behalten werden.

Seriöse Züchter lassen ihre Zuchttiere auf diverse Krankheiten hin testen und beugen Erbkrankheiten durch Zuchtauslese vor. Ganz im Gegenteil zu Hinterhofzüchtern und Vermehrern. Hier geht es nur um schnellen Profit und vielen Krankheiten wird dadurch Vorschub geleistet.

Welche Impfungen sind wirklich notwendig, worauf kann ich bei meinem Yorkshire Terrier getrost verzichten? Diese Fragen haben sich sicherlich schon viele Hundehalter gestellt. Wer für seinen Hund einen wichtigen und wertvollen Basisschutz gegen die gängigsten und gefährlichsten Krankheiten möchte, sollte sich an den Impfleitlinien der Ständigen Impfkommission Vet.

Dies sind die von der Kommission als notwendig angesehen Impfungen. Diese können je nach verabreichtem Impfstoff zwischen Jahren variieren. Der Tierarzt wird jede Impfung gewissenhaft ins Impfbuch oder den blauen EU-Heimtierausweis eintragen und dort auch die nächste Wiederholungsimpfung vermerken.

Sie sollten diese Termine stets wahrnehmen, um den Impfschutz aufrecht zu erhalten. So ersparen Sie Ihrem Yorkie viel unnötiges Leid und schützen zudem auch Welpen, die zu jung für eine Impfung sind oder alte Hunde, die solche Erkrankungen besonders schwer treffen können. Neben denen als unbedingt notwendig angesehenen Impfungen für den Yorkshire Terrier, gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren Impfseren, die allerdings nur unter bestimmten Bedingungen z.

Zuchteinsatz oder in besonderen Gefährdungsgebieten als nötig angesehen werden. Ihr Tierarzt kann Sie hier eingehend beraten und einen individuellen Impfplan für Ihren Yorkie erstellen.

Kaum ein Hund, der von den lästigen Plagegeistern nicht mindestens einmal in seinem Leben heimgesucht wird. Besonders Zecken machen Hundehaltern zu schaffen, da sie in fast jedem Terrain anzutreffen sind, wo der Vierbeiner sich gerne rumtreibt. Einige unliebsame Untermieter können sogar auf den Menschen übersiedeln. Die kleinen Krabbeltiere werden bei zeitigem Entdecken in der Regel schnell wieder beseitigt.

Bei der Wurmkur sollte jedoch bedacht werden, dass sie immer nur einen aktuellen Befall beseitigt und leider nicht vorbeugend wirkt. Schon kurz nach der Verabreichung und Abtötung der Würmer, kann sich der Yorkie wieder mit den kleinen Biestern anstecken. Flohkuren, die häufig auch gegen andere Ektoparasiten wirken, bekämpfen hingegen nicht nur einen akuten Befall, sondern verhindern über mehrere Wochen auch eine erneute Besiedelung.

Wer seinen Yorkie nach Spaziergängen gewissenhaft absucht, kann oftmals zumindest einen Befall mit Zecken zuverlässig verhindern. Eine Zeckenzange oder Pinztte gehört darum in jede Hundeapotheke.

Ansonsten kann sich der Yorkshire Terrier immer wieder in den eigenen Vier Wänden anstecken, da Flöhe sich auch gern in der unmittelbaren Umgebung des Hundes aufhalten, beispielsweise auf Schlafplätzen. Der Yorkie hat vor allem auch wegen seines prächtigen Aussehens viele Fans und Bewunderer. Damit er jedoch immer tipptop gepflegt aussieht, sollte sein Besitzer täglich einer gewissen Pflegeroutine folgen.

Wer hingegen nur ein- bis zweimal die Woche Lust auf die Beautybehandlung hat, erntet schnell verfilzte Stellen und brüchiges Haar, das mühsam wieder zu alter Pracht zurückfinden muss. Wer den Aufwand scheut, kann dem Yorkie auch eine freche Kurzhaarfrisur verpassen. Am besten gelingt dies bei den Profis im Hundesalon.

Der Hund erhält dadurch ein etwas welpenartiges Aussehen und eignet sich bei besonders wolligen Rassevertretern gut. Allerdings ist das seidige lange Fell das Markenzeichen des Yorkies schlechthin und wer möchte darauf schon gern verzichten?

Der Yorkshire Terrier hat Haare und kein Fell. Es hat eine ähnliche Struktur wie das Haar des Menschen und benötigt darum auch eine etwas andere Pflege, als so manch andere Hunderasse. Beim Kämmen muss auf Verfilzungen und kleine Knötchen geachtet werden, die entwirrt und ausgekämmt oder im Notfall vorsichtig herausgeschnitten werden. Die Haare an den Pfoten sollten bei Bedarf gezupft werden und auch die Ohren dürfen etwas geschoren werden, um Schlappohren zu vermeiden.

Obwohl die Fellpflege des Yorkshire Terriers sicherlich im Vordergrund steht, gehört weitaus mehr zu einem gesunden und rundum gepflegten Hund. Der Zahnpflege kommt beispielsweise besondere Bedeutung zu, denn die Rasse neigt etwas zu Karies und Zahnsteinbildung. Zähneputzen und Kauartikel helfen dabei den Mundraum gesund zu erhalten.

So können Verschmutzungen bei Bedarf schnell beseitigt werden und es werden Verletzungen und Krankheitsanzeichen rasch erkannt. Raus aus der Handtasche, rein ins Vergnügen. Der Yorkie ist agil, lauffreudig und gern mit von der Partie.

Was ein ganzer Hund ist, will sich bewegen und nicht als Accessoire permanent auf dem Arm sitzen. Schöne Spaziergänge sind also Pflicht. Wer dem Yorkie gerecht werden will, sollte dabei seine natürlichen Instinkte befriedigen und ihm beispielsweise spannende Jagd- und Suchspiele bieten.

Geben Sie ihm auf Spaziergängen Gelegenheit dazu und zäunen Sie heimische Blumenbeete gegebenenfalls ein, damit er nicht Ihren kompletten Garten umgräbt. Alternativ können Sie ihm eine Buddelkiste mit viel Papier, Blättern etc. Neben körperlicher Auslastung braucht der intelligente Yorkshire allerdings auch Beschäftigung für sein kleines Köpfchen. Es gibt reichlich Intelligenzspielzeug, das ihn vor neue Herausforderungen stellen wird oder Sie denken sich selbst knifflige Spiele aus.

Sie können natürlich ebenso Basiskommandos üben oder ihm kleine Tricks beibringen. Klickertraining eignet sich dazu hervorragend. Zukünftige Hundebesitzer sollten sich darüber in Klaren sein, dass ein Vierbeiner im Haus einige Einschränkungen bei der Urlaubsplanung mit sich bringen kann. Zum Glück kann der kleine Yorkie aber meist problemlos überall hin mitgenommen werden.

Ob im Auto, Zug oder Flugzeug: Wer mit Yorkie eine Reise plant, muss nur auf wenige Ferienziele verzichten, wenn einige Voraussetzungen erfüllt werden und die Reise gewissenhaft geplant wird. Spontanität kann ein wenig auf der Strecke bleiben, wenn es um die Ferienplanung geht und manchmal müssen Kompromisse gemacht werden.

Wer auf Fernreisen, durchgestylte Rundreisen oder Städtetrips nicht verzichten möchte, sollte einen zuverlässigen Hundesitter an der Hand haben, der am besten auch kurzfristig für die Versorgung und Betreuung des Yorkshire Terriers einspringen kann.

Wer niemanden im Familien- oder Freundeskreis hat, sollte sich nach einer guten Hundepension umsehen. Egal, wer auf den Yorkie aufpasst, sorgen Sie dafür, dass er seine Ersatzunterkunft schon im Vorfeld kennt und sich dort wohlfühlt. So ist die Trennung von Ihnen nicht so schmerzhaft. Das Auto ist für viele Hundebesitzer die bequemste und flexibelste Art zu reisen. Er muss hingegen so gesichert mitreisen, dass er niemanden verletzen kann und auch selbst bei einem Unfall nicht zu Schaden kommt.

Am besten gelingt dies in einer sicheren Transportbox, die quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet wird. Es gibt jedoch auch Sicherheitsgeschirre und weitere Optionen, den Yorkie geschützt mitfahren zu lassen. Damit der Vierbeiner sich während der Reise wohlfühlt, sollte hier ebenfalls früh mit einer Gewöhnung an Transportkiste und Co begonnen werden. Neben der Fahrt im Pkw oder Wohnmobil gibt es jedoch noch weiter Möglichkeiten das Ferienziel zu erreichen.

Reisen mit dem Zug sind beispielsweise eine bequeme Alternative. Erst recht, wenn Sie ein eigenes Abteil buchen oder gar im Nachtzug fahren und ausgeschlafen im Urlaubsland bzw. Selbst Flugreisen sind denkbar. Informieren Sie sich bei Flug- oder Bahngesellschaft am besten lange im Voraus über die Beförderungsbedingungen und buchen Sie erst im Anschluss.

Wer noch mehr Informationen zur Rasse möchte, kann sich mit anderen Yorkshire Fans im Forum austauschen. Anfänger erhalten hier zudem wertvolle Tipps und es kommt oft zu einem regen Erfahrungsaustausch. Wer hingegen den Yorkie gern einmal in Aktion sehen möchte, der sollte sich durch die zahlreichen Fotos und Videos klicken. Verlieben Sie sich in putzige Yorkie Welpen, sehen Sie einen perfekt trainierten Terrier oder bewundern Sie, welche Tricks ein Yorkshire zustande bringen kann.

Es wird eine Suchanzeige für einen kleinen Yorkshire Terrier. Ich habe mein Baby im Februar verloren und meine Welt ist nicht mehr die Selbe. Ich habe sogar schon daran gedacht,ihm zu folgen. Dieser kleine Hund war meine Familie und mein bester Freund und nun ist er tot und ich bin noch hier.

Das ist nicht fair. Ich suche einen kleinen Yorkshire Terrier,das Problem ist,ich habe nicht sehr viel Geld. Als ich mein Baby gekauft habe,hatte ich viel Geld. Aber die Zeiten sind vorbei. Trotzdem möchte ich nicht auf einen Hund verzichten,denn ich habe festgestellt,das ein Leben ohne Hund sinnlos ist. So eine Exkursion ist immer eine Mischung aus wissenschaftlicher und volkstümlicher Pilzkunde. Aber nicht auf dem Erdboden, sondern auf dem bemoosten Dach der Hütte. Hier nochmal eine Nahaufnahme.

Bei diesem schwarz- und hochbeinigen Bodenbewohner war natürlich alles klar, der Langstielige Knoblauch — Schwindling Marasmius alliaceus. Er war einer der häufigsten Blätterpilze heute. Stockschwämmchen gab es heute keine, dafür aber sehr schöne Fruchtkörper seines tödlich wirkenden Doppelgängers, des Gift — Häublings Galerina marginata.

An totem Buchenholz findet sich zu dieser Jahreszeit häufig dieser unverwechselbare Pilz, der Gallertfleischige Fältling Merulius tremellosus. Wesentlich seltener können wir im Sommer und Herbst diesem imposanten Gebilde aus der Pilzwelt begegnen, dem Ästigen Stachelbart Hericium clathroides.

Er siedelt sich an bereits stark vermorschtem Buchenholz an und ist praktisch ebenfalls unverwechselbar. Sehr ähnlich ist höchstens der Tannen — Stachelbart, der bei uns in Mecklenburg aber kaum vorkommen dürfte.

Aus der Ferne können unkundige ihn allerdings auch für eine Krause Glucke halten. Die wächst aber niemals auf Buchenholz und bestitzt auch keine mit unzähligen Stacheln besetzten Äste. Die letzten Hallimasch brechen langsam zusammen.

Selten gab es so lange, so viele von ihnen. Insbesondere Stubben und totes, liegendes Starkholz sind zu dieser Jahreszeit oft lohnende Ziele, die es auf- und abzusuchen gilt. Hier ist es das Buchen — Eckenscheibchen Diatrype disciformis , ein Pyrenomycet und entfernt mit Morcheln und Lorcheln verwandt. Nah mit dem Falschen Pfifferling verwandt ist der in Buchenwäldern viel seltener vorkommende Braunsamtige Afterleistling Hygrophoropsis fuscosquamula. Seine Hutoberfläche ist oft deutlich braunsamtig.

Und so sah es aus, als obiges Foto entstand. Da brauche ich mich auch nicht wundern, dass mich im Sommer die Mücken gerne auf dem Kopf anzapfen. Die Haare gehen allmählich aus. Das ist der Zahn der Zeit und eine Kopfbedeckung wird bald wohl empfehlenswert sein. Auch im Hinblick manch anderer Gefahren, die über einem kreisen könnten!

Und die Pilze nochmals aus einer anderen Perspektive von Ulrich Klein fotografiert. Rechts unten bildet sich ein neuer Fruchtkörper heraus.

Sehr farbenfroh ziegten sich heute diese Birken — Blättlinge Lenzites betulinus und dazu noch von Reif angezuckert. Obwohl zu den Porlingen gehörend, finden wir bei ihm auf der Unterseite lamellenartige Strukturen. Auch wächst er keineswegs nur an Birkenholz, sondern bei uns sogar häufiger an Buche. Hier treffen wir noch etwas häufiger die Striegelige Tramete Trametes hirsuta an. Auf dem ersten Blick können sich beide ähneln, aber die Fruchtschicht ist deutlich rundporig.

Die Buckel — Tramete Trametes gibbosa treffen wir meist auf Buchenstubben an. Hier wuchs sie ausnahmsweise auf einem relativ dünnen Buchenast. Auch sie besitzt ein eher lamelliges Fruchtlager. Der Hit unserer heutigen Exkursion könnte dieser Champignon werden, falls ich ihn zuordnen kann. Das es ein ganz besonderer ist, war uns schon im Wald klar. Obwohl sein Habitus einen Anis — Champignon vermuten lassen würde, gehört er keinesfalls in diese Gruppe. Er steht eher dem Frühlings — Champignons b.

Sommer — Champignon A. Aber dieser dürfte nicht nur wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit ausscheiden. Ludwig kommt am ehesten der Schwachverfärbende Champignon Agaricus perturbans in Betracht. Eine extrem seltene und in Deutschland als verschollen geltende Art. Hier würde auch die Jahreszeit und das Habitat stimmen. Ich werde den jungen Pilz beobachten und gegebenenfalls ein Exikat anfertigen.

Der Champignon im Schnitt. Die Hutform soll nach Ludwig zunächst eher eiförmig sein, hier allerdings halbkugelig. Der Stiel sollte sich abwärts allmählich erweitern. Besonders im oberen Bereich trifft das zu. Das Fleisch soll sich im Schnitt im oberen Stielbereich schwach fleischfarben — bräunlich verfärben. Das tat es auch nach drei Tagen nicht! Die Lamellen sind allerdings schön rosa oder wenigstens rosa — fleischfarben.

Die Schäffer — Reaktion konnte ich leider noch nicht durchführen, da meine Chemikalien derzeit in Keez liegen. Es wird wohl nicht einfach, die Identität dieses zweifellos seltenen Egerlings zu klären. Von Velumresten fein gezähnelt. Die Huthaut soll bei Reibung oder Druck zunächst unveränderlich sein, später aber an diesen Stellen leicht bräunen. Diese Merkmale, so denke ich, sind hier deutlich ersichtlich. Sehr häufig treffen wir in Moospolstern den Heftel — Nabeling Rickenella fibula an.

Ein kleines, aber hübsches Pilzchen, dass leider gerne übersehen wird. Zusammen mit dem ähnlichen Grünspan — Träuschling kann er ein Mischgericht bereichern. Ein Kaffeebrauner Scheintrichterling Pseudoclitocybe cyathiformis schiebt sich durch das frisch gefallene Buchenlaub. Hier erscheint er eher milchkaffeefarben.

Der hochbeinige Herbstpilz ist durchaus essbar und darf vom Kenner zu Speisezwecken eingesammelt werden. Vom Wetter her der schönste Moment unserer Wanderung. Deshalb auch ein Zwischenfoto im Sonnelicht, von Ulrich Klein geschossen. Dazu auch noch die schönsten Austern — Seitlinge Pleurotus ostreatus. Frieder Gröger schreibt in Pilze und Wildfrüchte: Als Pilzgemüse schmoren, auch für Pilzklops und Salate.

Ganze Hüte als Pilzschnitzel braten oder in Aspik einlegen. Ergibt dann eine schmackafte Brühe. Das selbe Motiv noch einmal von Ulrich Klein im Bild festgehalten. Ein sehr schönes Stimmungsfoto! Zu sehen ist bei diesen Pilzen auch, dass die Lamellen auch beim Austern — Seitling weit am Stiel herblaufen können, ohne das wir es gleich mit dem Rillstieligen Seitling zu tun haben. Ein Fall für das Guinness — Buch der Rekorde.

Ich glaube kaum, dass bisher jemand einen Gelbmilchenden Helmling Mycena crocata mit einer Stiellänge von etwa 30 cm gesehen hat! Wir könnten ihn in Schlangenstieligen- oder Spaghetti — Helmling umbebennen. Die Ähnlichkeit mit dem Stockschwämmchen ist hier besonders gut zu sehen.

Wann startet die nächste Vereinsexkursion? Die Jahreszeit ist bereits fortgeschritten, aber dennoch geht es immer noch in die Pilze. Pilzesuchen kann man bekanntlich ganzjährig und auch für die Küche finden sich zu jeder Jahreszeit entsprechende Leckerbissen.

In sauren Laub- und Nadelwäldern besonders in regenreichen Sommern viele Pfifferlinge. Im Herbst gibt es praktisch überall etwas zu ernten und für jeden Geschmack ist etwas dabei. An Holunder gibt es viele Judasohren. Zur Zeit befinden wir uns am Übergang vom Herbst zum Winter.

Wir können sowohl noch allerlei Herbst- und Spätherbstarten antreffen, genauso wie erste schmackhafte Winterpilze. Im Jahre waren wir beispielsweise schon einmal zur selben Jahreszeit im Zuge einer geführten Pilzlehrwanderung in diesem Gebiet und das Artenaufkommen war noch sehr vielseitg.

Bis hin zu frischen Steinpilzen war einiges im Angebot. So gut sah es heute leider nicht aus. Dem entsrechend war die Artenvielfalt deutlich eingeschränkter. Trotzdem war es eine durchaus erfolgreiche Wanderung und sowohl der Wissbegierige, wie auch der Kochtopf — Mykologe kam auf seine Kosten. Hier ein kleiner, bebilderter Rückblick. Ein Schimmelpilz und ein Dickröhrling. Bei den Röhrlingen dürfte es sich um Netzstielige Hexen — Röhrlinge handeln, die hier vom Schimmelpilz völlig mumufiziert wurden.

Netzstielige Hexen werden häufig von diesem Schimmel befallen, bei dem es sich allerdings nicht um den auf Röhrlinge spezialisierten Goldschimmel handelt. Wenige Meter daneben diese frischen und gesunden Kahlen Kremplinge Paxillus involutus.

Da sie zu den Röhrlingen gehören, werden sie oft vom Goldschimmel befallen. Gleich daneben brechen diese Stadt — Champignons Agaricus bitorquis aus dem harten Mergelboden. Der geringwertige Sparrige Schüppling Pholiota squarrosa ist der klassische Verwechlungspartner des Hallimasch.

Dieser hat aber nicht so grobe, abstehende Schuppen, kein gelbes Fleisch und auch kein braunes Sporenpulver. Mitunter wächst er sogar hoch am Stamm. Hier war es liegendes Buchenholz. Geringwertig für die Küche. Sie kann vielfältige Formen annehmen bis hin zu kugeligem Wachstum.

Etwas ungewöhnlich für den Birnen — Stäubling Lycoperdon pyriforme sind die dekorativen Flöckchen auf den Fruchtkörpern. Sicher der trockenen Witterung geschuldet, denn sie standen an der windigen Waldkannte. Laubholz — Harzporlinge Ischnoderma resinosum besiedeln alte Buchenstubben und liegende Stämme. Mitunter enströhmt ihnen ein angenehmer Anis — Duft.

Im Fall von Hallimasch empfiehlt es sich mit dem Finger auf die Hutmitte zu drücken. Ist diese noch fest, so ist er noch jung und darf gesammelt werden. Die Hutmitte war druckfest und so landeten die Pilze im Sammelkorb. Auch von unter her gibt es keine Beanstandungen. Die Stiele werden allerdings bis zur Ringzone entfernt. Gut ist die hygrophane Randzone ausgebildet, die so typisch für diesen Edelpilz ist.

Auch der Blick auf die Unterseite bestätigt uns, dass sie noch im besten Alter sind. Allerdings können hier die wichtigen Stielschüppchen schon schütterer werden und sie können beim Anfassen auch abgegriffen werden. Auf diese Schüppchen ist unbedingt zu achten!

Hier der tödlich wirkende Doppelgänger des Stockschwämmchens, der Gift — Häubling Galerina marginata. Ebenfalls oft mit hygrophaner Randzone ausgestattet, aber unterhalb der Ringzone des Stieles keine Schüppchen, dafür seidig glänzend. Und noch einmal zum Vergleich. Links der Gift — Häubling Galerina marginata , rechts die leckeren Stockschwämmchen Kuehneromyces mutabilis. Immer öfters trifft man jetzt schon auf typische Pilzarten der kalten Jahreszeit.

Ein entscheidendes Merkmal dieses Holzbewohners ist sein braunsamtiger Stielüberzug. Ein schönes Stimmungsfoto eines weiteren Holz- und Stubbenbewohners, des giftigen Grünblättrigen Schwefelkopfes. Er besitz aber einen nackten, schwefelgelben Stiel, grünliche Lamellen und schmeckt bitter. Elegant zeigt sich der Specht — Tintling Coprinus picaceus.

Ansonsten gehört er zu den Mürblingen, von denen keine giftigen Arten bekannt sind. So ist auch dieser Dunkelsporer durchaus essbar, steht dem Stockschwämmchen aber an Speisewert deutlich nach. Geotropismus ist hier am Werk. Fruchtkörper, die schon am Buchenstamm wuchsen, als dieser noch stand, haben nach dem Fall schlechte Karten um ihre Sporen auszustreuen.

Echter Zunderschwamm Fomes fomentarius. Den Violetten Knorpelschichtpilz Chondrostereum purpureum finden wir im Winterhalbjahr häufig an feucht liegendem Laubholz. Hier war es ein Holzstapel, der von der Forst mit blauer Farbe gekennzeichnet wurde. Es wird höchste Eisenbahn, soll das Holz noch einer Verwertung zugeführt werden.

Mitten auf einem Waldweg büschelweise junge Strohblasse Schüpplinge Pholiota gummosa. Ihre gummiartige Huthaut soll sich in einem Zug abziehen lassen. Gleich daneben dieser wunderschöne Farbtupfen, der streng genommen essbar wäre, was sich aber aufgrund seiner Unergiebigkeit und Schönheit ohnehin verbietet. Der Orange — Becherling Aleuria aurantia. Vor fünf Jahren fanden wir ihn schon einmal während einer Pilzwanderung zur selben Zeit, am selben Weg.

Er ist also Standortstreu! Unser Vereinsmitglied und Universalgelehrte in punkto Naturwissen, Christopher Engelhardt aus Lübeck, nahm uns heute Abend mit auf eine exotische Bildungs- und Bilderreise auf das andere Ende der Erde. Chris war als naturkundlicher Reiseleiter für Birdingtours auf dem gesamten Globus unterwegs. Entsprechendes Wissen über Flora und Fauna der jeweilig bereisten Regionen gab er an seine wissbegierigen Teilnehmer weiter.

Heute Abend durften wir uns auf einen faszinierenden Vortrag von ihm freuen. Andrea und Chris während ihrer Präsentation.

Voller Begeisterung berichteten uns beide von ihrer erlebnisreichen Naturreise durch eine exotische Landschaft am anderen Ende der Welt. Knorriger Kina — Baum Calophyllum walkeri mit seiner schirmartigen Krone und den oft bemoosten Ästen. Wie viele andere Inseln auch, ist sie aufgrund ihrer Besonderheit Heimat vieler endemischer, also exklusiv nur dort vorkommender Tier- und Pflanzenarten.

Dabei beherbergt Sri Lanka aufgrund seines tropischen Charakters und der relativen Nähe zum indischen Subkontinent eine ungewöhnlich reiche Biodiversität. Dazu kommt, dass es hier auf kleinem Raum sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen gibt, was eine weitere Differenzierung der Arten mit verschiedenen Anpassungen zur Folge hat. Die dünne Schlange bewegt sich langsam im grünen Geäst der Bäume und ist hier gut getarnt. Sie ernährt sich von Fröschen, Eidechsen und Vögeln.

Ein Biss der schwach giftigen Natter verursacht Schwellungen. Im Regenwald suchen wir die versteckt lebende, erst entdeckte endemische Serendip — Zwergohreule und begegnen nachts Vogelspinnen und Schlangen in ihrem Lebensraum.

Viel klangvoller ist da aber seine wissenschaftliche Bezeichnung Maca sinaca. Ein Schelm, der böses dabei denkt! Alle Fotos von Christopher Engelhardt. Hier sehen wir allerdings nicht das beliebte Stockschwämmchen, sondern dessen tödlich giftigen Doppelgänger, den Gift — Häubling Galerina marginata. Glatte, oft silbrig glänzende, etwas genattert wirkende Stiele grenzen ihn zu allererst vom Stockschwämmchen ab, das unterhalb der häutigen Ringzone mit zahreichen, kleinen, bräunlichen Schüppchen besetzt ist.

Es wechseln sich Laub- und Nadelforste ab. Teils ist das Revier sehr urwüchsig und naturbelassen. Hier kann uns bei günstigen Witterungsbedingungen eine abwechslungsreiche und vielseitige Pilzflora geboten werden. Natürlich gibt es auch Stockschwämmchen und oben gezeigte Gifthäublinge. Vor allem aber war es Hallimasch, der heute die Körbe der Pilzfreunde füllte. Hier wie immer einige Impressionen: Gleich zu Beginn und genau an der Stelle, an der ich im September eine sechser — Gruppe von Steinpilzen fand, wuchsen heute diese Rosa- oder Morgenrot — Täublinge Russula aurora, früher Russula rosea.

Die Pilze sind zwar essbar, als alleiniges Gericht aber nicht empfehlenswert. Neben Unmengen von Hallimasch gab es an den vielen Laubholz — Stubben auch wertvolle Stockschwämmchen. Zu beachten sind immer die kleinen Schüppchen unterhalb der Ringzone. Der giftige Doppelgänger besitzt einen glatten Stiel siehe oben. Noch sehr junge Stockschwämmchen. Die Schüppchen am Stiel sind gut zu erkennen. Voll entwickelte Stockschwämmchen mit starker Durchfeuchtung der Hüte Hygrophan.

Reich besetzter Laubholz — Stubben mit Edelpilzen Stockschwämmchen. Im angrenzenden Fichtenforst auch einige Maronen — Röhrlinge Xerocomus badius. Zwar sehen sie durchaus appetitlich aus, aber schon eine kleine Kostprobe offenbart ihre Bitterkeit. Dunkler Hallimasch Armillaria obscura besiedelt in erster Linie Nadelholz und hier vorwiegend das von Fichten. In diesem Fall wuchsen sie aber im Lärchenwald. Der Dunkle Hallimasch wird von einigen Pilzbuch — Autoren als der beste und einzig empfehlenswerte Vertreter seiner Gattung angesehen.

Es wird von diesen Autoren also nur Hallimasch empfohlen, der an Nadelholz wächst. Hier sehen wir den Gelbschuppigen Hallimasch Armillaria lutea.

Er wäre demzufolge nicht zu empfehlen, da er an Laubholz vorkommt. Ich halte eine derartige Differenzierung des Speisewertes für unangebracht. Hallimasch ist generell roh giftig, und ausreichend gegart ein guter, schmackhafter Speisepilz, ganz gleich um welche Art es sich handelt! Hier sind es wieder junge Dunkle Hallimasch Armillaria obscura , die sich in Reih und Glied zwischen Kernholz und Borke eines Fichtenstumpfes heraus schieben.

Und noch einmal Hallimasch. Hier sehen wir den Honniggelben Hallimasch Armillaria mellea. Der Kaffeebraune Scheintrichterling Pseudoclitocybe cyathiformis kann vom Kenner zu den Speisepilzen gelegt werden. Er bereichert dann ein Mischpilzgericht. Es gibt zwar unter den Schleierlingen durchaus leckere Speisepilze, aber viele von ihnen sind selten und schwierig zu bestimmen.

Leider enthält diese riesige Blätterpilzgattung auch tödlich giftige Arten! Ein Nachteil im Spätherbst. Das frisch gefallene Laub erschwert die Suche erheblich. Durch die Trockenheit ist aber auch er nicht sonderlich oft zu finden. Er ist ungiftig und nennt sich mit bürgerlichem Namen Olivgrüner Milchling Lactarius turpis. Auf einer lichten Waldschneise stehen junge Nadelbäume, insbesondere Blaufichten.

Darunter wuchsen nicht nur die ebenfalls sehr scharf schmeckenden Rotbraunen Milchlinge Lactarius rufus. Das Mäuseschwänzchen oder Mäuseöhrchen Baeospora myosura besiedelt vor allem im Spätherbst ältere Fichtenzapfen, auch auf Kiefernzapfen zu finden. Die dichten, grauen Lamellen und der grau bereifte Stiel erinnern in ihrer Färbung an ein Mäuseschwänzchen oder überhaupt an ein Mäusefell.

Ein Fleischroter Speise — Täubling Russula vesca. Dazu milder, nussartiger Geschmack. Der Speisetäubling ist ein Leckerbissen! Und nochmal frische Röhrlinge. Es sind Speisepilze, aber mit einem säuerlichen Aroma, dass nicht jedem zusagt. Auf dem Waldboden liegende Laubholz — Zweige sind das zuhause dieses Blätterpilzes, des bei feuchtem Wetter sehr schleimigen Tonfalben Schüpplings Pholiota lenta. Ganz frische Schmetterlings — Trameten Trametes versicolor. Etwas gelernt und dazu noch reichlich Waldpilze für den sonntäglichen Mittagstisch und darüber hinaus.

Vorbildlich gesammelte Hallimasch in Top — Qualität!. Auch wenn einige bereits aufgebrochen waren, am Ende einer schönen und erfolgreichen Tour wie immer unser Erinnerungsfoto, dass von Christopher Engelhardt in Szene gesetzt wurde.

Wann startet die nächste Wanderung? Soweit das wichtigste in Stichpunkten. Zwischen Schwerin und Sternberg, direkt an der B gelegen. Leider ist hier kein Ortsschild vorhanden. Bitte nicht in den eigentlichen Ort Keez fahren! Dieses Schild ist zwar im vorbeifahren leicht zu übersehen, soll aber die richtige Adresse signalisieren. Weit gereiste Gäste aus dem Brandenburgischen haben während der Anfahrt diese Parasole eingesammelt.

Sie wurden der Ausstellung beigefügt. Ganz herzlichen Dank dafür! Irena hat wie immer alles im Griff, damit niemand hungern und dursten braucht. Im Hintergrund sehen wir Pilzfreundin Monika aus Wismar. Hier sehen wir ihn in Aktion. Wie gewohnt überreichte ich Ulrich und Lebensgefärtin Anke ein kleines Dankeschön für ihre Mühen und dem theoretisch vermittelten Pilzwissen.

Auf einer Informationstafel finden sich ausführliche Erläuterungen zu diesem Bodendenkmal. Nun aber zu den Pilzen. Die Gattung der Schwefelköpfe enthält büschelig wachsende Stubbenpilze, aber auch einzeln auf den verschiedenen Waldböden, Hölzern oder Moosen stehende Arten.

Auch der Hallimasch ist eine Blätterpilz — Gattung von verschiedenen Arten. Essbar, aber roh giftig sind sie alle. Steinpilze Boletus edulis haben es in diesem extrem trockenen Jahr schwer. Er sollte der einzige an diesem Wochenende bleiben. Der Hochthronende Schüppling Pholiota aurivella findet sich oft hoch oben am Stamm von alten Bäumen, bevorzugt an Rotbuche.

Er ähnelt etwas dem Sparrigen Schüppling, dieser hat aber niemals einen schmierigen Hut. Stubben herum und wächst scheinbar aus der Erde heraus. Seine holzgelben Lamellen werden frühzeitig durch die Sporen braun gefärbt.

Stimmungsfoto im Kreuzgrund mit Grünblättrigen Schwefelköpfen Hypholoma fasciculare. Gerne kann auch ein Büschel für die Bestimmungsarbeit mitgenommen werden. Schnecklinge und Saftlinge gehören zu den Wachsblättlern.

Hier sehen wir den Verfärbenden Schneckling Hygrophorus cossus. Er ähnelt zunächst dem am gleichen Standort unter Rotbuchen vorkommenden und viel häufigeren Elfenbein — Schneckling. Essbar, aber wohl wenig schmackhaft. Dieser Nördliche Zinnoberschwamm Pycnoporus cinnabarinus ist eine kaum zu verwechselnde Porlingsart trockener, sonniger Laubwaldstandorte.

Besonders an totem Buchen- und Birkenholz. Bauchpilze bilden ihre Sporen im inneren des Fruchtkörpers aus. Sie werden durch mechanische Reize an die Luft befördert. Treffen jetzt beispielsweise Regentropfen auf den reifen Fruchtkörper, werden die Sporenwolken heraus geschleudert. Nah Verwandt mit den Bauchpilzen sind die Nestlinge. Hier sehen wir den Gestreiften Teuerling Cyathus striatus.

In ihnen reifen die Sporen. Das ganze noch einmal etwas näher betrachtet auf diesem Foto von Chris Engelhardt. Die Trockenheit kann die Huthaut derart in Mitleidenschaft ziehen, dass für die jeweilige Art untypische Strukuren entstehen können. Hier die farblichen Unterschiede beider Arten von oben betrachtet. Beim linken Gallen — Täubling muss der Randbereich nicht immer so aufgehellt sein. Er besitz am gesamten Fruchtkörper einen beige Farb- b. Ein besonders schönes Fotomotiv bot sich uns mit dieser Gelben Lohblüte Fuligo septica.

Schleimpilze stellen das Bindeglied zwischen dem Tier- und Pilzreich dar. Es sind Einzeller, die sich von organischen Substanzen ernähren, u.

Hier kriecht er am Baum hoch. Es sind schon etwas ältere Fruchtkörper, so dass die charakteristischen Schüppchen unterhalb der hier auch nur noch als Fragment zu sehenden Ringzone schon etwas schütter geworden sind. Aus einem Nadelholzstubben wuchsen diese nitrös riechenden Helmlinge heraus.

Christoper Engelhard hat sie sich unter dem Mikroskop angeschaut. Es handelt sich demzufolge um den Viersporigen Nitrat — Helmling Mycena stipata. Er gehört in eine Gruppe grauer b. Dazu hat uns Christopher Engelhardt diese Dokumentation mit Mikro- und Makromerkmalen zusammengestellt. Der zunächst blasse Pilz verfärbt sich zunehmend schwärzlich. Markant sind auch seine dicklichen, entfernt sterhenden und sehr brüchigen Lamellen.

Dieses Ahornblatt ist vom Ahorn — Runzelschorf Rhytisma acerinum befallen, auch Teerfleckenkrankheit genannt. Der Pilzbefall ist für den Baum nicht gefährlich, da die Blätter erst kurz vor ihrem Fall besiedelt werden. Runzelschorfe gehören zu den Schlauchpilzen. Im Buchenwald fanden wir diese schönen Haarschleierlinge. Zumindest dürfte er im Umfeld dieser Art zu suchen sein.

Er ist nicht so hartfleischig wie der ähnliche und am selben Standort vorkommende Zinnober — Täubling. Sein Geschmack ist mild und er kann zumindest ein Mischpilz — Gericht bereichern. Christopher Engelhardt beim fotografieren eines ganz besonders schönen Blätterpilzes. Nicht nur auf dem Hut ist dieser hübsche Dachpilz netzaderig flockig, auch die Schneiden seiner Lamellen sind mit schwarzen Flocken besetzt.

Und auf dieser Foto — Montage hat Chris die Schönheit dieses nicht häufigen Freiblättlers in ganz hervorragender Weise dokumentiert. Die Grau- oder Nebelkappe Clitocybe nebularis ist einer der häufigsten, bekanntesten und umstrittensten Speisepilze des Spätherbstes. Trotz ihres aufdringlichen Geruches gibt es Liebhaber dieses Pilzes, der schon den Rötel — Ritterlingen angehörte, aktuell aber wieder bei den Trichterlingen gelandet ist.

Sehr ähnlich ist auch der Blaublättrige Täubling, mit bläulichem Schimmer besonders am Stielansatz und in den Lamellen. Er sondert keinen Milchsaft ab. Chris hat ihn herausbekommen und dieses schöne Erläuterungsfoto dazu gebastelt. Schön sind die weiten und etwas eckigen Röhren der Ziegenlippe Xerocomus subtomentosus auf diesem Foto zu erkennen.

Am Stiel sehen wir keine Rottöne und der Pilz blaut auch nur selten. Immer wieder werden wir auf unserem Weg zum Steintanz durch interessante Pilzfunde aufgehalten. Hier handelt es sich um einen Schlauchpilz der Gattung Peziza, nähmlich um den Buchenwald — Becherling Peziza arvernensis.

Dazu noch ein Mikro — Foto von Chris Engelgardt. Gut sind die Sporenschläuche zu erkennen. Anke und Ulrich haben sich von Arpshagen aus auf den Weg zu uns gemacht. Natürlich bis zum Waldrand mit dem Auto und dann erst auf Schusters Rappen. Neben Pilze kennen lernen, füllten sich auch einige Körbe allmählich mit leckeren Speisepilzen. Es loht nicht auf Pfifferlingspirsch zu gehen! Er steht zwischen seinen beiden häufigen Verwandten, dem giftigen Grünblättrigen Schwefelkopf und dem vorzüglichen Graublättrigen Schwefelkopf.

Der warmbraune Hut und der oft deutlich gelb gefärbte Stiel sind gute Erkennungsmerkmale. Von manchen Autoren werden sie in die Nähe der Schleimpilze Myxomyceten gestellt, sind aber Basidiomyceten Ständerpilze.

Ständerpilze bilden ihre Sporen auf einem Ständer Mikroskop aus und stehen nicht etwa auf dem selben Stiel. Er gehört zu den Wustlingen Knollenblätterpilzen und ist bekanntlich giftig! Der eigenartige Pilz gehört zu den Porlingen, obwohl er keine klassische Röhrenschicht bildet, sondern die einzelnen Röhren stehen frei, sind also nicht wie üblich in eine Röhren b. Seine Konsistenz erinnert an rohes Fleisch oder Leber. Auch sein in der Jugend reichlich austretender Saft trägt dazu bei und weckt Assoziationen zu Blut.

So animiert er doch immer wieder einige Pilzfreunde zum Speiseversuch. Allerdings empfiehlt sich vorheriges Wässern um mögliche Gerbstoffe seines Wirtes abzumildern. Dennoch dürfte er ganz sicher keine Delikatesse darstellen. Das Wetter war gut und Irena brachte uns das Mittag hinaus, dass an frischer Waldluft doppelt so gut mundete. Und sogar an Kisten dachte sie, damit die teilweise schon gut gefüllten Körbe wieder frei für die zweite Tour werden konnten.

Finden konnte er aber nur den Adlerfarn — Fleckenpilz. Leider beachten viele Pilzsucher nicht die Ökologie des Fundortes. Dieser geringwertige und oft häufige Massenpilz ist in der Regel unter Birken und Fichten anzutreffen. Kann aber auch unter Kiefern und Buchen auftauchen. Hier sehen wir eine orange — Form des Roten Fliegenpilzes. Hier wuchsen sie zahlreich unter Birken. Sie werden auf den Hüten nur selten einmal rissig.

Meist überwiegen bräunlich bis weinbräunlich gefärbte Hüte. Bei manchen Kollektionen kann aber auch der weinrote Farbstoff dominieren. Auch völlig rote Exemplare sind möglich und können dann mit dem Blutroten Röhrling verwechselt werden. Hier wuchsen sie auch reichlich im Fichtenforst, gemeinsam mit Maronen — Röhrlingen.

Beim Sammeln dieser guten Speisepilze ist darauf zu achten, dass sie nicht vom Goldschimmel befallen sind, der die Pilze giftig macht. Dieser spezielle Schimmelpilz ist nur auf Röhrlinge spezialisiert. Also schon beim Sammeln darauf achten, dass solche Exemplare gar nicht erst in den Korb wandern! Gern unter Fichten, aber auch Kiefern.

In diesem, etwas trist wirkenden, kürzlich ausgelichteten Fichtenbestand wimmelte es in Nadelstreu und Moos nur so vor Pilzen. In trockener Nadelstreu sind die Maronen — Röhrlinge Xerocomus badius oft recht kompakt und feinsamtig auf der Hutoberfläche.

Wuchsen in trauter Eintracht: Das Löwenfrüchtchen Leocarpus fragilis ist ein Schleimpilz der Reisig von Nadelhözern, aber auch Krautstängel besiedeln kann. Er erinnert etwas an Insekten — Eier, ist ansonsten aber kaum zu verwechseln. Und noch einmal Falsche Pfifferlinge Hygrophorus aurantiaca. Sie gehören der Gattung der After — Leistlinge an.

Paradox ist hingegen, dass er näher mit den Röhrlingen als mit den eigentlichen Blätterpilzen verwandt ist. An liegendem Eichholz fanden wir ganz frische Fruchtkörper des Zweifarbigen Knorpelporlings Gloeoporus dichrous. Zum Abendbrot kehrten wir wieder in Keez ein und wurden sogleich auch zu einem Interview von der Schweriner Volkszeitung erwartet.

Nun konnte die Teilnehmer mit Hilfe reichlich vorhandener Fachbücher an die Bestimmungsarbeit gehen. Vieles hatten wir schon im Wald vorgestellt und besprochen. Nun zeigt sich bei der selbsttändigen Bestimmung der Arten, was davon hängen geblieben ist. Die bestimmten Arten bekamen ein rotes Zettelchen mit dem möglichen Namen. Einige Schwierigkeiten bei der Bestimmung bereitete den Teilnehmern dieser nicht gerade häufige, maronenähnliche Röhrling. Es handelt sich um den Schwarzblauenden Röhrling Boletus pulverulentus.

Die Marone blaut zwar ebenfalls, aber bei weiten nicht so intensiv wie bei desem Vertreter der Röhrlinge. Kurz ins Wasserbad und dann mit etwas Speiseöl zurück in den Topf. Neben Hallimasch sorgen auch einige Violette — Rötelritterlinge und der eine oder andere Röhrling für einen interessanten Farbaspekt. Der Tag scheint schön zu werden und er hielt sein Versprechen auch bis zum Abend.

Und los geht es. Unter Randfichten wuchsen diese Milchlinge. Ihr roter Milchsaft und das grünen der Fruchtkörper sowie sein Wirtsbaum lassen kaum eine Verwechslung zu. Es handelt sich um den Fichten — Reizker Lactarius deterrimus. Er gehört der Gruppe der essbaren Edel — Reizker an. Durch das frisch gefallene Buchenlaub schiebt sich ein Pantherpilz Amanita pantherina empor. Zwei wichtige Merkmale dieses gefährlichen Giftpilzes sind hier zu erkennen.

Auch können die Tiere des Waldes giftige Pilze ohne weiteres anknabbern, ohne für sie negative Folgen! Diese können aber bei Regenwetter abgespült werden. Die Manschette des essbaren Wulstlings ist oberseits gerieft hier nur ansatzweise zu sehen und die Stielbasis besitzt eine enfache, ungerandete Knolle. Insbesondere in den sandigen Regionen Nord- und Mitteldeutschlands. Dafür stellt in diesem Jahr der weit verbreitete und häufige Echte Pfifferling Cantharellus cibarius eine Seltenheit dar.

Er liebt feuchte, verregnete Sommer und kann sich bei Dauer — Dürre nicht entwickeln. Der Harte Zinnobertäubling Russula rosacea ist einer der farbenfrohesten und markantesten Pilzgestalten unserer besseren Buchenwälder. Man erkennt ihn aber immer an seinem pochharten Fleisch. Er ist also hart und fest wie kein anderer Täubling. Die Risse auf dem Hut sind der trockenen Witterung geschuldet. Oft ist sein Stiel auch intensiv zinnoberrot überlaufen.

Hier ist er nur zart angehaucht. Stark herangezoomt können wir hier Erlen — Schillerporlinge Inonotus radiatus erkennen, die sich dachziegelartig am Stamm einer Erle anordnen. Unterhalb des Baumes jede Menge Hallimasch, nach oben zu viele Konsolen des Strahligen Schillerporlings, wie der Erlen — Schillerporling auch genannt wird. Dieser Flache Lackporling Ganoderma lipsiense hat die Umgebung mit seinem zimtbraunen Sporenpulver bestreut.

Hier noch ein etwas jüngeres Exemplar der selben Art. Teile des Haarschleiers sind noch mit dem Hutrand verbunden. Obwohl die Lamellen noch blau gefärbt sind, haben sie schon reichlich Sporenpulver auf die Schleierreste fallen lassen. Junge Buchen — Schleimrüblinge Oudemansiella mucida wachsen aus der Bruchstelle einer gestürtzten Rotbuche heraus.

Eine markante, unverwechselbare Pilzgestalt luftfeuchter Laubwald — Standorte. Sohn Jonas hat mitgedacht. Bald ist wieder Advents — Basteln angesagt und dafür ist dieser kapitale Rotrandige Baumschwamm Fomitopsis pinicola bestens geeignet.

Zu den Ockersporern unter den Täublingen zählen die Leder — Täublinge. Leder — Täublinge gehören zu den besten Speisepilzen unter den Täublingen, können aber gelegentlich auch Unverträglichkeiten hervorrufen.

Er ähnelt sehr dem Frauen — Täubling, hat aber gemeinsam mit weiteren blauvioletten Täublingen, wie dem Papagei — Täubling und dem Blaugrauen Wolken — Täubling, splitternde Lamellen.

Der Weinrötliche Zwerg — Champignon Agaricus semotus ist mit seinen bis zu 4 cm breiten, dünnfleischigen, im Zentrum oft weinrötlichen Hüten ein kleiner Pilz, der gern längst der Waldwege anzutreffen ist.

Auf Druck gilbt er stark und sondert einen sehr intensiven Anis — Duft ab. Guter, aber wenig lohnender Speisepilz. Von Juli bis Oktober, vorwiegend in Buchenwäldern, auf nährstoffreichen Böden und hier Truppweise wächst der Rotgegürtelte Milchling Lactarius rubrocinctus. Der Pilz ist recht selten und erreicht aufgrund unserer langjährigen Kartierungsarbeit in Mecklenburg seinen Norddeutschen Verbreitungsschwerpunkt.

In den Sandergebieten fehlt er und wird erst ab der Mittelgebirgsschwelle nach Süden hin wieder etwas häufiger. Typisch ist der rotbraune Gürtel zur Stielpitze hin. Ein riesiges Büschel von Stubbenpilzen und sofort ist alles klar, um welche Art b.

Gattung es sich handelt. In diesem Fall ist es Honiggelber Hallimasch Armillaria mellea. Die Hüte sind nur mit wenigen Schüppchen bedeckt und der Ring ist beim Honiggelben Hallimasch sehr deutlich und lange häutig abstehend. Die Stiele sind lang und kommen büschelig aus einem gemeinsamen Strunk. Der Igelstäubling Lycoperdon echinatum ist eine kaum zu verwechselnde Art der Bauchpilze.

Im Alter können seine Stacheln allerdings ausfallen und er steht dann mit Glatze dar. Warum soll es den Pilzen anders ergehen wie den Menschen.

Noch merkwürdiger verhält es sich mit den hier fotografierten Stäubenden Zwitterlingen Asterophora lycoperdoides. Sie befallen absterbende Schwarztäublinge und entwickeln ihre Fruchtkörper auf deren Hüten. Zwitterlinge bilden keine herkömmlichen Sporen aus, sondern Konidien. Diese Konidien nennen sich bei Pilzen Mitosporen und sind ungeschlechtlich. Fast meterlang erstreckt sich hier eine Fläche von Gallertfleischigen Fältlingen Merulius tremellosus auf einem liegenden Buchenstamm.

Mit seiner faltigen Unterseite, der behaarten Oberfläche und seiner gallertartigen Konsistenz ist dieser Fältlingsverwandte kaum zu verwechseln. Die Haupterscheinungszeit ist der Herbst. Eine Schönheit, nicht nur von oben betrachtet, stellt der elegante Wollstiel — Schirmling Lepiota clypeolaria dar.

Er gehört zu den echten Schirmpilzen, die im Vergleich zu den bekannten Riesenschirmlingen meist viel kleinere Fruchtkörper ausbilden. Typisch ist der wollig gestiefelte Stiel unterhalb einer angedeuteten Ringzone. Sehr ähnlich kann der Gelbgestiefelte Schirmling aussehen.

Zu den echten Schirmpilzen gehören auch gefährlich giftige Arten! Ein klassischer Spätherbstpilz längst der Waldwege ist der hochbeinige Kaffeebraune Schein- oder Gabeltrichterling Pseudoclitocybe syathiformis.

Hier sehen wir drei markante Vertreter von den Täublingen. Gut zu erkennen an seinem angenehmen Mandelgeruch. Typisch ist die vom Hutrand etwas bis deutlich zurückgezogene, fleischrötliche Huthaut.

Er gehört zu unseren besten Speisepilzen. Rechts der ebenfalls essbare Rotstielige Leder — Täubling Russula olivacea — siehe weiter oben. Auch hier hatte es nochmal gelohnt.

Die beiden Körbe sind voll mit Hallimasch. Es sind gleich drei verschiedene Arten dieser Speisepilz — Gattung. Zum Abschied hatte Irena noch für alle einen Imbiss und ein kleines Abschiedsgeschenk parat. Das es dabei weit über Steinpilz, Pfifferling, Champignon und Co. Oktober am Rande der Vierburg Waldung bei Bützow.

Leider sind die hinten stehenden Pilzfreunde etwas abgeschattet, wofür ich um Entschuldigung bitten möchte. Die Heideblüte wird Mitte Oktober sicher vorbei sein, aber dass soll uns nicht davon abhalten, hier heute auf Pilzpirsch zu gehen.

Hier sehen wir allerdings nicht die Lüneburger, sondern die Ueckermünder Heide im September Als unser Pilzfreund Dr. Lüneburger Heide, zwischen Hitzacker und Lüneburg zog, war klar, wir werden uns hier im Verlauf auch einmal zu einem Tagesausflug treffen und die Wälder dort unsicher machen.

Anfang des Jahres konkretisierten wir dieses Vorhaben und einigten uns auf den heutigen Termin. Jochen schreibt dazu folgendes Auszüge: Hier könnten wir uns gegen Ich würde mit euch dann in den Wald bei Splietau gehen. Nach 2 stündiger Exkursion ist Mittagspause in einem Restaurant in Hitzacker angesagt. Wenn Bedarf besteht, können wir uns auch das Städtchen Hitzacker anschauen. Danach geht es zur Abschiedsexkursion in ein Waldgebiet bei Seerau. Es sind von Hitzacker nur 5 Minuten zu fahren.

Das Gebiet ist, wie für die Elbdünen typisch, etwas wellig. Von dort aus geht es am späten Nachmittag wieder in Richtung Heimat. Hoffen wir auf gutes Wetter und viele Pilze. Er ist von unzähligen Fruchtkörpern des Honiggelben Hallimasch Armillaria mellea umzingelt. Guter Speisepilz, roh aber giftig! Der Spätherbst schleicht sich also heran. Die Mykorrhizapilze sind zwar weiterhin zahlreich vertreten, werden in den nächsten Wochen aber immer seltener.

Um diese Zeit sollte allerdings von allem noch reichlich vertreten sein. Warum ist gerade der Herbst und Spätherbst so reich an saprophytischen, Streu liebenden Pilzarten?

Insbesondere die Laubbäume werfen jetzt ihre Blätter ab, die Laubstreu. Viele Pflanzen und Gräser verwelken. Sie schieben jetzt verstärkt ihre Fruchtkörper aus der Rohhumusauflage des letzten Jahres heraus und bestreuen dadurch gleich das frisch gefallene Laub mit ihren Sporen.

Bis zum nächsten Herbst breitet sich das Mycel, der eigentliche Pilz, in der Laubstreu neuerlich aus und das ganze Spiel beginnt von vorne. Ein Hauptgrund, warum es besonders im Herbst so viele Pilze gibt. In diesem Jahr ist es allerdings ganz anders. Nur regional gab es seit September reichlich Frischpilze. In vielen Regionen ist nicht viel los und in den Sandergebieten im Süden Mecklenburgs wächst so gut wie garnichts. Unser Waldgebiet befindet sich dazwischen. Es gab Pilze, aber die beliebten Röhrlinge haben derzeit Sendepause.

Dafür kann Hallimsch die Körbe füllen. Hier ein kleiner Rückblick von heute: Der Grünblättrige Schwefelkopf Hypholoma fasciculare produziert schwarzes Sporenpulver. Daher können die Lamellen bei älteren Fruchtkörpern auch nicht mehr grünlich, sondern grauschwärzlich aussehen. Jetzt besteht hohe Verwechslungsgefahr mit dem leckeren Graublättrigen Schwefelkopf. Der giftige schmeckt sehr bitter! Der Gemeine Wurzel — Rübling kann eine bis zu einem halben Meter lange Pfahlwurzel besitzen und ist damit kaum zu verwechseln.

Täublinge und Milchlinge sind nah miteinander verwandt und gehören zu den Sprödblättlern. Mild schmeckende Pilze dürften gegessen werden. Deshalb wird er auch Empfindlicher Krempling genannt. Roh stark giftig, gekocht kann er schwere, allergische Reaktionen auslösen. Hier und da lehrreiche Schautafeln entlang des Wanderweges, sogar mit Quiz. Gern längst der Waldwege, aber nicht sehr häufig, findet sich der Blutblättrige Zwergschirmling Melanophyllum haematospermum.

Von oben unscheinbar grau, bilden die Lamellen einen überraschenden und schönen Farbaspekt, der immer wieder erstaunen auslöst, nimmt man den Pilz das erste mal auf. Mit der heutigen Wanderung haben wir auch mykologische Geschichte geschrieben.

Noch nie wurde dieser Pilz in Mecklenburg — Vorpommern gefunden b. Es handelt sich um den Fuchsroten- oder Runzeligen Zähling Lentinellus vulpinus. Der eigentlich pochharte Zinnobertäubling Russula rosacea war in diesem Fall allerdings butterweich, durch starken Madenbefall. Der Buchenwald — Pilz ist wenig schmackhaft. Wie im Bilderbuch stand dieser schöne Schlanke Riesenschirmling Macrolepiota gracilenta vor uns, mitten auf dem Waldweg.

Er darf natürlich zum essen mitgenommen werden. Zum Essen zu klein, genaue Bestimmung im Feld ohne Mikroskop nicht möglich. Essbar, soll aber wenig schmackhaft sein. Der essbare Pilz steht dem echten Stockschwämmchen an Speisewert deutlich nach. Der Korb füllt sich allmählich. Allerdings müssen die Stiele des Hallimsch noch entfernt werden, denn sie sind recht zäh und strohig. Hier sehen wir den Dunklen Hallimasch Armillaria ostoyae , mit dunkelbräunlichen Schüppchen.

Er wächst vorwiegend an Nadelholz. Ein Schmuck unserer Wälder ist der Orangebecherling Aleuria aurantia. Es wird Zeit, dass wir dem Ende zu wandern, denn allmählich wird es uns zu warm. Mit bis zu 28 Grad im Schatten wurde es einer der wärmsten Oktobertage in Norddeutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Für unser Erinnerungsfoto bot sich ein Rastplatz für Wanderer mit Bank an. Alle sind gut gelaunt und ich finde es war eine sehr Tour schöne Wanderung bei bestem Spätsommerwetter.

Oktober im Wald bei Dümmerhütte. Angedacht ist ein Tag der Pilze zu einem späteren Zeitpunkt. Der Termin steht allerdings noch nicht fest. Trotz eher geringem Pilzaufkommens durch die monatelange Trockenheit ist es uns gelungen eine sehr sehenswerte und voll ausgefüllte Ausstellung zu präsentieren.

Zunächst waren wir an den Vortagen in Wald und Flur unterwegs, um reichlich Frischpilz — Material zu besorgen. Mit Grünblättrigen Schwefelköpfen Hypholoma fasciculare konnten wir uns reichlich eindecken. Er wuchs im Züsower Forst.

Der Gallertfleischige Fältling Merulius tremellosus ist ein häufiger Herbstpilz auf altem Buchenholz. Standortfoto im Züsower Forst. Essbar, aber erreicht das Stockschwämmchen nicht an Wohlgeschmack. Immer im August oder September!. Diese fand ich besonders fotogen. Er gehört zu meinen persöhnlichen Lieblingen aus dem Pilzreich. Dieses gewaltige Prachtstück von Riesenporling Meripilus giganteus stand direkt am Wegesrand beim Waldhotel Neukloster.

Direkt daneben, in einem Gebüsch, wachsen schon seit vielen Jahren standortstreu diese seltenen Rotstieligen Rüblinge Collybia marasmioides.

An dieser Stelle, gleich daneben, wuchs der imposante Riesenporling. Während sich die Pilzfreunde um den Abtransport des Riesenporlings kümmerten, brach ich noch zu einer Tour durch das wildromantische Klaasbachtal auf.

Eine vom Sturm geworfene Buche war überzogen von frischen Knotigen Schillerporlingen Inonotus nodulosus. Hier sehen wir Niedergedrückte Rötlinge Entoloma nidorosum. Zu den weniger häufigen Milchlingen in unserer Region zählt der Rotgegürtelte Milchling Lactarius rubrocinctus. Er lief im Klaasbachtal zum Massenwachstum auf und ich nahm eine ansehliche Kollektion mit.

Tolle Pilze im Klaasbachtal. Auch diese jungen Sparrigen Schüpplinge Pholiota squarrosa , die häufig mit dem Hallimasch verwechselt werden, sind eine Augenweide. Bei der Ankunft im Heidenholz und bei der Öffnung der Autotür trat ich beinahe auf diesen schönen Gelbstieligen Dachpilz Pluteus romellii.

Das Heidenholz erfreute uns mit zahlreichen Ästigen Stachelbärten Hericium clathroides , so dass wir einen weiteren Hingucker für unsere Ausstellung einsammeln konnten. Auch schöne, frische Maronen — Röhrlinge Xerocomus badius erfreuten uns, denn es gab sogar genügend für ein Abendbrot von ihnen.

Ansonsten entäuschte uns dieses zu dieser Jahreszeit eigentlich artenreiche Waldgebiet sehr. Auch diese dicht büschellig auf Eichen — Stubben wachsenden Gefleckten Helmlinge Mycena maculata fehlten uns noch in der Sammlung. Gefunden und fotografiert im Lübschen Forst Ritzerau.

Die Pilzfunde wurden in mehreren Kühlschränken eingelagert und ab Donnerstag begann der Aufbau der Ausstellung.