FAQ zur Unternehmensfinanzierung

 


Ein klassisches Beispiel ist ein Darlehen eines Kreditinstitutes, welches unter bestimmten Bedingungen, Darlehen den Darlehensnehmer vergibt, welcher zur Darlehenstilgung Zinsen an den Darlehensgeber zu entrichten hat. Bitte kontaktieren Sie uns direkt für ein Angebot. Sie wird berechnet, indem die Kosten jeder Kapitalquelle mit ihrem jeweiligen Gewicht multipliziert werden und dann die Produkte addiert werden, um den WACC-Wert zu bestimmen.

Häufige Fragen und Antworten für Unternehmen


Die für den Betrieb notwendige Liquidität wird so nicht angetastet. Bei einem tiefen und steigenden Zinsumfeld ist das Festdarlehen für Ihre mittelfristigen Investitionen die bewährte Finanzierungsform. Der Zinssatz ist über die ganze Laufzeit fixiert, wodurch die Zinsbelastung genau budgetierbar bleibt.

Wie beim variablen Darlehen bleibt Ihre betriebliche Liquidität unangetastet. Das Darlehen wird erst nach Ablauf des Lebenszyklus der Investition zurückbezahlt. Beim Abschluss eines Festdarlehens tragen Sie ein gewisses Zinsrisiko, obwohl Sie den Schwankungen des Zinssatzes am Kapitalmarkt nicht ausgesetzt sind. Steigen die Zinsen, bleibt die Zinsbelastung für Sie trotzdem gleich tief. Sinken die Zinsen jedoch während der Laufzeit, so bezahlen Sie die vereinbarten, höheren Zinssätze.

Während der Laufzeit besteht grundsätzlich keine Ausstiegsmöglichkeit. Bei vorzeitiger Auflösung, resp. Neuordnung oder bei Nichteinhalten der Kündigungsfrist haben Sie der Bank eine Entschädigung zu leisten, die sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Kreditzinssatz und dem bei Beendigung des Vertrages erzielbaren Zinssatzes für eine Anlage am Geld- und Kapitalmarkt mit der entsprechenden Restlaufzeit errechnet.

Darlehen über eine fest vereinbarte Laufzeit zu einem fixen Zinssatz. Die Wahl des optimalen Unternehmensdarlehens hängt von den unterschiedlichen Zinssituationen des Umfelds ab. Bitte geben Sie eine gültige PLZ ein und versuchen es erneut. Für das Unternehmen hat ein solches Darlehen den Vorteil, dass es nur dann Zinsen zahlen muss, wenn es mit dem bereit gestellten Kapital auch ertragsreich wirtschaften kann.

Wirtschaftet im Umkehrschluss das Unternehmen erfolgreich, hat der Investor den Vorteil, dass er einen über dem Kapitalmarktzins liegenden Zinssatz erreichen kann. Das partiarische Darlehen stellt als Finanzierungsform eine Sonderform des Kredits dar. Denn hierbei geht es um eine Finanzierung durch eine natürliche oder juristische Person in einem Unternehmen oder aber um einen Einzelkaufmann, der sich eine Geldsumme in bestimmter Höhe borgt.

Dafür erhält der Darlehensnehmer aber nicht — wie bei einem gewöhnlichen Darlehen — einen Zinsanspruch, dieser ist vielmehr am Gewinn oder Umsatz des Unternehmens beteiligt. Man spricht daher auch von einem Gesellschafterdarlehen bzw. Dabei erhält das Unternehmen lediglich zusätzliches Kapital durch ihre Gesellschafter. Das Darlehen selbst hat teilweise einen festen, aber relativ niedrigen Grundzinssatz und ist von daher nicht immer von einer Stillen Gesellschaft zu unterscheiden.

Kommt es zu einem Kapitalzu- oder -abfluss, löst dies an der Machtstruktur der Gesamtgesellschafter keine Verschiebung aus. Vielmehr erhalten die Gesellschafter eine Verzinsung, die sich in aller Regel an dem Unternehmenserfolg orientiert.

Der Vorteil liegt darin, dass diese Verzinsung in den meisten Fällen deutlich über denjenigen für alternative Kapitalanlagen liegt. Weiter bietet sich ein partiarisches Darlehen für den Fall an, dass Unternehmen mit einem festen Eigenkapital ausgestattet sind. Und die ihren Gesellschaftern oder einem Teil von diesen ein Entnahmerecht verwehrt.

Einen weiteren Vorteil erfahren die Gesellschafter dadurch, dass sie trotz Darlehenseinräumung keine Erweiterung ihres Haftungsumfanges erfahren. Hierdurch bleiben sie weiterhin nicht voll haftbare Gesellschafter. Dadurch findet beim partiarischen Darlehen auch keinerlei unmittelbare Unternehmensbeteiligung statt, es werden also weder Teile noch Anteile an einem Unternehmen übernommen. Dies hat der Vorteil, dass es zu keiner wesentlichen Beeinflussung von unternehmerischen Entscheidungen für das Kredit nehmende Unternehmen kommt.

Da die Genehmigung von partiarischen Darlehen lediglich objekt- bzw. Doch auch wenn eine Darlehensgewährung nicht über betriebswirtschaftliche Kennzahlen erfolgt, werden bestimmte Voraussetzungen an den Darlehensnehmer vorausgesetzt, insbesondere das zu finanzierende Vorhaben.

Daher wird eine Kreditgewährung abhängig gemacht von so genannten Wirtschaftlichkeitsstudien, die neben der Machbarkeit des geplanten Vorhabens auch die Renditeerwartungen für die Zukunft bestätigen.

Nur wenn diese Prognosen detailgetreu vorliegen, kann ein Unternehmen über diese Darlehensform finanziert werden. Diese Beteiligung kann sich entsprechend speziell auf den Geschäftszweck beschränken, für welchen der Kredit ausgereicht wurde.

Er kann aber auch die gesamte Unternehmenstätigkeit betreffen. Anhand dieser Zahlen lassen sich dann entsprechend auch die genauen Renditen errechnen.

Eine dingliche Sicherung des partiarischen Darlehens wird hingegen zumeist nicht vereinbart. Da die Verzinsung vom Gewinn eines Unternehmens abhängig ist, werden liquiditätsbeschränkende Auszahlungen für den Fall von Verlustsituationen weitgehend vermieden — ein deutlicher Vorteil für alle Kapital suchenden Unternehmen.

Gerade in wirtschaftlich angespannten Situationen werden zur Unternehmensfinanzierung neben den klassischen Finanzierungsinstrumenten auch partiarische Darlehen eingesetzt. In diesem Zusammenhang sprechen Experten auch von hybriden Finanzierungsformen. Die Formen von Hybriddarlehen sind dabei in sich sehr unterschiedlich gestaltet. Als wichtigste Form findet man sie allerdings zur Verstärkung der Eigenkapitalbasis. Das Finanzgericht sieht diese Steuerpflicht in der Abgrenzung zwischen partiarischem Darlehen und einem normalen Darlehen gegeben.

Danach liegt ein partiarisches Darlehen vor, wenn dem Darlehensgeber eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft eingeräumt wird. In diesem Zusammenhang reicht bereits eine Beteiligung an einem bei Beendigung der Gesellschaft verbleibenden Liquiditätsüberschuss.

Dies gilt selbst für den Fall, wenn die Beteiligung am Überschuss bei Vertragsabschluss nicht mit Sicherheit gegeben ist.

Sie muss aber wohl möglich sein. In diesem Zusammenhang legte das Finanzgericht Münster weiter fest, dass die Vergütung selbst nicht nur durch einen festen periodischen Betrag zu erfolgen hat, sondern sie muss vielmehr in einem Anteil an den für den Darlehensnehmer erwirtschafteten Erfolg bestehen.

Die Vergütung kann dabei sowohl gewinn- als auch umsatzabhängig sein. Die steuerliche Problematik bei dieser Gestaltung liegt daher insbesondere in der Abgrenzung zwischen den verschiedenen einkommensteuerlichen Einkunftsarten. Denn Zinserträge wie sie etwa aus Darlehen stammen, sind stets als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu deklarieren, während Einkünfte aus einer Beteiligung an einer Gesellschaft Einkünfte aus Gewerbebetrieb darstellen. Setzen Unternehmen daher partiarische Darlehen ein, so ist eine entsprechende Abgrenzung nur für den Einzelfall möglich.

Geht es hingegen um Indikatoren für gewerbliche Einkünfte, dann sind insbesondere mit der Gewinnbeteiligung einhergehende Geschäftsführungs- bzw. Der Darlehensnehmer selbst ist wiederum verpflichtet, das partiarische Darlehen in seiner Bilanz als Fremdkapital auszuweisen. Innerhalb den handelsrechtlichen Bestimmungen hat die Vergütung, die bei einem partiarischen Darlehen geschuldet wird, Gewinn mindernd zu erfolgen.

Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung der Darlehenszinsen als Betriebsausgaben ist allerdings, dass die Vertragsvereinbarungen wie zwischen Dritten üblich geregelt werden. Wurden die vertraglichen Vereinbarungen nach dem Wurden die vertraglichen Vereinbarungen über das Darlehen vor dem Das Darlehen selbst kommt stets durch übereinstimmende Willenserklärung und durch Zuzählung des Darlehensbetrages — in der Regel durch die Bank — zustande.

Der Darlehensnehmer — also der Unternehmer — wird in der Folge Eigentümer der Darlehenssumme, über die er nach Belieben verfügen kann. Entsprechend trägt er dann auch die Gefahr des Unterganges bzw. Der Darlehensgeber wiederum trägt das Risiko der Illiquidität des Darlehensnehmers.

Dennoch empfiehlt es sich, die wichtigsten Vertragsbestandteile schriftlich zu fixieren. Ein wesentlicher Vorteil des Kreditnehmers liegt natürlich vorrangig an dem Zufluss von Kapital — sei es als Überbrückung für einen Aktiengang oder für den Fall einer schlechten wirtschaftlichen Prognose, wenn die Hausbank kein gewöhnliches Darlehen mehr gewähren möchte.