Ich investiere mein Geld passiv

 


Die hatten früher auch nie das Geld um irgendwas zurückzulegen. Du willst dir jetzt schon auf die Nachkommastelle genau überlegen, wie du so Länder wie Belgien und Luxemburg gewichten willst!!? Und viele Erkenntnisse lassen sich in der Praxis auch nicht nutzen, da in den Studien gerne mal Kosten und Steuern ignoriert werden oder die Studien schlichtweg Fehler beinhalten. Auf diesen Glaubenssätzen basiert dann die eigene Strategie, also z. Fazit für mich man kann das aber auch anders sehen:

Schritt 2 ‒ Klären „Wie mutig bin ich?“


Die Liquiditätsreserve ist für Konsum und Notfälle gedacht und hat mit Geldanlage nichts zu tun. Das Portfolio hingegen besteht aus einem riskanten und einem mehr oder minder sicheren Teil. Der sichere Teil kann eben auch Tagesgeld sein. Das darf aber nicht für Konsum- oder Notfallzwecke angetastet werden. Finanzfeuerwehr bestimmen und dann den Rest ins Portfolio und aufteilen zwischen risikobehaftet z.

Wenn wir den Begriff "Liquiditätsreserve" mal aufdröseln, werden darunter oft zwei verschiedene Dinge verstanden, die aber eigentlich unterschiedlich sind und wir der Klarheit halber erstmal nicht vermischen wollen. Einmal der klassische "Notgroschen", also eine bestimmte vorgehaltene Summe an Rückstellungen um unerwartete persönliche Sonderausgaben schnell und flexibel begleichen zu können.

Und dann wird der Begriff eben auch noch oft so verwendet wie bei dir? Prinzipiell natürlich ja, für ihren Einsatzzweck kommt es eben darauf an welche Art von Liquiditätsreserve du meinst. Beispielhaft, "die Waschmaschine ist kaputt und eine neue muss her" ist eine Aufgabe für den Notgroschen, während der risikoarme Teil des Investmentvermögens dafür zuständig sind beim Aktiencrash im Rebalancing die ursprüngliche Allokation wieder herzustellen indem man aus dem risikoarmen Anteil umschichtet.

Inwieweit man das nun gedanklich, und konkret auf verschiedenen Konten trennen will ist jedem selbst überlassen, solang man eben nicht in Verlegenheit kommt, wenn die Waschmaschine kaputtgeht während gleichzeitig auch Börsenkrise ist.

Je nachdem wie du halt gedanklich kontierst. Zum Investieren steht dann nur noch das zur Verfügung, was über den Notgroschen hinaus geht in deinem Beispiel also zwar erstmal weniger als Der "risikoarme Teil des Investmentvermögens" ist nun dazu da, die unvermeidlichen Aktienschwankungen, bezogen aufs Gesamt investment vermögen, in erträglichen Grenzen zu halten.

Super, vielen Dank an euch drei. Das waren ausgesprochen klare und hilfreiche Antworten. Ich bin froh das Missverständnis noch bemerkt zu haben, denn das Thema wird wie gesagt meistens nicht klar genug angesprochen. Wann werden die Gebühren für einen ETF eigentlich fällig? Werden die beim Kauf nach Verkauf oder nach einem Jahr fällig?

Über das komplette Jahr gesehen entstehen dann Kosten in Höhe von z. Verkaufgebühren fallen natürlich eben dann an.

Du musst da gar nichts mehr machen, das ganze mindert also "nur" die Performance des Fonds. Sinn hat mal bemerkt: Ich bin mich seit einiger Zeit intensiv über Investmentmöglichkeiten am informieren und freue mich über solche konstruktive Blogs, wie deinen. Dies bringt mich enorm weiter! Jedoch habe ich noch ein Anliegen, bzw noch etwas nicht ganz verstanden Sollte man dann nicht lieber bevorzugt in ein ETF investieren, der in Euro gehandelt wird? Wenn man weltweit diversifiziert anlegen will, kommt man um das Währungsrisiko nicht herum.

Irgendwo wurde hier darüber auch schon ausgiebig diskutiert. Hallo Max, schaum mal hier: Hallo Max, oder schau mal hier: Du hast natürlich recht das wenig Komplexität und somit wenige und einfache Titel im Depot der key sind und sehr lange Rattenschwänze vermeiden.

Eine faktor prämie möchte ich trotzdem nicht missen, da empirisch belegt und nicht kompliziert. Es gibt inzwischen auch echt günstige small cap etf. Und jetzt gehe ich noch weiter: Es wäre ein oder zwei Positionen mehr und bei berkshire hat man sich die laufenden Kosten gespart? Smallcaps wurden zB hier auch schon besprochen https: Von daher also - wenn du in Smallcaps anlegen will, mach das gerne, da wird dir hier niemand widersprechen, und einige hier machen das ja auch.

Das ist doch belanglos, was andere meinen. Formal gibt es nichts einzuwenden, da es keine überteuerten Abzockprodukte der Finanzindustrie sind. Es gibt nur ein Muss: Kannst Du für Dich begründen, warum diese Depotkonstellation langfristig die von Dir gewünschte Rendite abwerfen wird und Du deshalb auch in Krisenzeiten nicht verkaufen wirst?

Mit diesen Depots ist es wie mit den Frauen. Deine Traumfrau ist Deine Traumfrau - unabhängig davon ob ich neidisch bin oder nur den Kopf schüttele. Es gibt da keine abzuhakende Checkliste sondern nur ein: Bei der "faktor prämie" ist Vorsicht angesagt.

Zweitens sind Prämien für einzelne Faktoren zeitlich variable, und es ist keineswegs gewiss, dass bestimmte Faktoren eine positive Rendite in der Zukunft haben. Es gibt zwar verschiedenste Erklärungen, warum einzelne Faktoren mit einer Prämie belohnt werden sollten Value und Small Caps sind riskanter, Momentum spiegelt menschliches irrationales Verhalten wieder, usw. Das ist meiner Meinung nach ziemlich naiv, irgendwo gab es dazu mal den passenden Ausspruch: Es spricht nichts dagegen Small Caps in sein Portfolio mit aufzunehmen, doch man sollte sich da ein paar Fragen stellen:.

Hallo Finanzwesir, ich bin begeistert von Deinen treffenden und klaren Darstellungen. Helfen mir, bei der Geldanlage einfach, klar und konsequent zu bleiben. Zum Thema Aktien habe ich jedoch eine Frage: Die Welt schrieb kürzlich, an der Börse werde es einsam, will sagen, vom Aktienmarkt verschwinden seit Jahren mehr Unternehmen als dazu kommen.

Dies sei eine Gefahr für Anleger und Sparer. Auf Deiner Seite habe ich keine Betrachtung zu diesem Sachverhalt gefunden. Wie siehst Du die Situation? Eine Wertung davon entzieht sich meinem Dienstgrad, ob das also "schlimm" ist, und wie schlimm genau, soll mir ruhig jemand anderes erklären der sich damit besser auskennt: Wen die Fakten etwas tiefer interessieren, kann sich zB diesen Report zum Thema von der Credit Suisse durchlesen http: Am Schluss wird auch noch relativ beiläufig erwähnt, dass das hpts ein ziemliches US-spezifisches Problem zu sein scheint, in anderen, aufstrebenden Teilen der Welt gibt es noch positivere IPO-Aktivität.

Ich lese hier immer wieder, dass ein Portfolio zu einem "passen" soll. Das kann ich ja noch nachvollziehen, was die Gewichtung Risikoteil zu risikoarmer Teil betrifft. Ich verstehe auch noch "einfach" vs. Und dass man bei einem Die Diversifikation bei den Aktien ist aber doch weniger eine Frage des persönlichen Geschmacks sondern eine Frage der wissenschaftlichen Fakten.

Hat das mal jemand simuliert, von welcher Art Abweichungen Risiko, Zuwachs etc. Oder geht das alles im Rauschen der Unsicherheit unter?

Kann man am Ende des Tages wirklich machen, was man persönlich als gut "empfindet"? So nach dem Motto: Macht eh keinen seriös bewertbaren Unterschied". Ich meine das wirklich nicht sarkastisch, aber das wäre dann ja wohl wirklich ein Armutszeugnis für jegliche finanzwissenschaftliche Forschung im Bereich Diversifikation bei passiven Strategien. Wenn ich schon jedem Basispunkt bei den TERs nachlaufe, sollte ich das nicht auch beim Allocation-Tuning tun, solange ich nicht in ein totales Overengineering mit 20 Produkten hineinlaufe?

Und bitte sagt mir jetzt nicht: Ich bin kein Experte, aber ich hätte gerne belastbare Argumente und wenn der ganze Allocation-Tuning Aufwand auch für engagierte Privatanleger wirklich nur Woodoo ist, dann soll es mir auch recht sein: Eine Schwierigkeit ist m. Also was glaube ich, was die Zukunft bringen wird: Wird sich Europa besser entwickeln als die USA? Schaffen es die Schwellenländer aufzuholen? Kaufen Firmen wie Apple alle innovativen kleinen Firmen auf? Werden Rohstoffe wie ÖL überflüssig?

Oder steigt der Meeresspiegel um 2 Meter? Auf diesen Glaubenssätzen basiert dann die eigene Strategie, also z. Aber da es die Zukunft betrifft, ist alles Spekulation. Ob ich richtig liege? Rückblickend kann man heute sagen, welche Strategie man früher hätte nehmen müssen, die Zukunft ist ungewiss. Die Asset-Allokation Portfolio-Konstruktion ist mehr Kunst als Wissenschaft und beruht darauf, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann und die Märkte ziemlich effizient sind.

Die moderne Portfoliotheorie kann dabei ein Leitfaden sein, demnach wäre das Tangentialportfolio theoretisch das globale Marktportfolio, alle investierbaren Assets nach Marktkapitalisierung gewichtet das effizienteste Portfolio welches am meisten Rendite pro Risiko erwarten lässt.

Vom Prinzip her weicht aber jeder Anleger von diesem Ideal ab, aus den verschiedensten Gründen:. All das können gute Gründe sein vom Ideal-Portfolio abzuweichen, solange man dabei das Prinzip der Diversifikation nicht aus den Augen verliert, sollte man trotz Abweichungen ein gut genuges effizientes Portfolio zusammenbauen können.

Nur wenn man zu stark vom Markt abweicht, dann geht man evtl. Ob man nun bestimmte Risiko-Faktoren oder riskantere Aktien höher gewichtet, ist echt Geschmackssache, höhere Renditen können zwar erwartet werden, aber sie werden nicht garantiert.

Ein Extremfall wäre nur noch in die Aktien eines einzelnen "Emerging Markets Small Cap Value Quality Momentum" Unternehmens zu investieren, da geht man sehr viel Risiko ein, aber hat man wirklich Grund zur Annahme dafür eine entsprechend höhere Rendite zu erhalten??? Man kann Glück haben und eine von den wenigen Überflieger-Aktien erwischen und in kurzer Zeit den Vermögensaufbau abgeschlossen haben, oder man erwischt eine von den vielen Nieten und kann nach kurzer Zeit den Vermögensaufbau nochmal von vorne beginnen.

Die Performance von aktivem Fondsmanagement siehe z. SPIVA reports zeigt recht deutlich, dass die Märkte noch effizienter sind als anscheinend viele aktive Investoren glauben, und somit sehr schwierig langfristig auf risikoadjustierter Basis zu schlagen sind. Danke für die Infos. Ich nehme also mit, dass es eine theoretisch ideale Verteilung gibt, die das Risiko in beide Richtungen begrenzt Gewinne und Verluste.

Quasi der "konservative" passive Ansatz. Ob der ideale Verteilungsschlüssel die Marktkapitalisierung oder das BIP oder eine Mischform davon ist, ist leider nicht bewiesen. Zumindest hätte ich gehofft, dass es dazu belastbare Studien gibt. Ich habe solche Studien aber nicht gefunden. De facto ist bei Indexinvestoren offenbar die Marktkapitalisierung die herrschende Lehre. Der Anteil der EM ist hier nur bei ca.

Und dann mögen speziell die US Unternehmen auch noch überbewertet sein, aber das wäre schon wieder Marktspekulation und Timing. Die Frage ist offenbar, wer macht in Zukunft das börsenrelevante Geschäft? Weiterhin die aktuell weltweit dominierenden Unternehmen der Industriestaaten oder eben die EM selbst?

ETF gibt es auch nicht. Was bleibt also zu tun? Einfach der reinen Lehre der passiven Indexinvestoren folgen, die an die Aussagekraft der Kapitalisierung glauben oder einen anderen Weg gehen? Das ist aber doch wieder Timing. Ich muss also auf Basis irgendwelcher Fundamentaldaten und Prognosen an etwas glauben und auf Basis dieses Glaubens eine Entscheidungen zur Verteilung meiner in Indexprodukten aggregierten Investitionen treffen. Parallel dazu verändert sich die Architektur der Indexprodukte laufend, diese sind ja auch nur von Analysten erschaffen worden siehe die aktuelle Diskussion bei MSCI wie stark China in den Index genommen werden soll.

Wenn ich also meine Indexprodukte selbst gemischt habe, dann muss ich darauf achten, dass meine Glaubenssätze weiterhin ausreichen repräsentiert sind und damit die Verteilungschlüssel analog zum periodischen Rebalancing an Makro-Faktoren anpassen.

Ein rein passiver Ansatz ohne jegliches Tuning erscheint mir daher für "Do it yourself Portfolios" als Illusion. Dann darf ich aber gar nicht mit dem Mischen von verschiedenen Produkten anfrangen. Und damit bin ich wieder bei meiner erste Frage. Soll ich mir selbst ein Mischungsverhältnis definieren und wenn ja, was wäre der realistisch zu erwartende Vorteil aus dieser Strategie? Wie verändert sich mein Risiko? Gibt es dazu zumindest qualitativ fundierte Aussagen oder bin ich wieder bei Glauben und Kunst?

Die Mischung ist egal, siehe https: Die Börse hilft uns nicht arm zu sterben, aber sie macht uns nicht reich.

Das Marktportfolio stellt das Optimum in der Portfoliotheorie dar und es ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Die "BIP-Gewichtung" hat keine Basis in der Finanzmarkttheorie, es ist mehr ein praktischer Erklärversuch um abweichende Gewichtungen zu rechtfertigen. Es gibt tatsächlich unglaublich viele Studien, die sich mit Marktanomalien, verschiedensten Investment-Strategien oder Faktoren beschäftigen, leider besteht nur selten Einigkeit unter den "Experten".

Und viele Erkenntnisse lassen sich in der Praxis auch nicht nutzen, da in den Studien gerne mal Kosten und Steuern ignoriert werden oder die Studien schlichtweg Fehler beinhalten. Mit dieser Unsicherheit muss man als Investor halt leben. Aber auch hier gibt es keine Garantie, dass man damit höhere Renditen in der Zukunft erhalten wird.

Du solltest erst einmal für dich selbst klären, ob du lieber aktiv oder passiv investieren möchtest, da tickt ja jeder anders. Für einen passiven Investor sollte das nach Marktkapitalisierung gewichtete Marktportfolio die Basis darstellen, alle Abweichungen davon sollten einen guten Grund haben, wie z. Der passive Investor wählt eine fixe Asset-Allokation mit der er durch dick und dünn gehen will, kein Stockpicking und kein Market Timing.

Vielen Dank für das ausführliche Feedback zu meinen Fragen. Dann werde ich mal auf die optimale Asset Allocation und auch das Rebalancing innerhalb des Aktienteils in meinem Portfolio pfeiffen. Kostet offenbar eh nur unnötig Gebühren und Steuern. Ich habe in diesem Jahr ein Depot im Wert von Euro angespart. Ich hatte bisweilen zuletzt immer Die Gebühren dementsprechend hoch, vor 2 Tagen die Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft!

Oben genannte Fonds 2-monatlich für die nächsten Jahre besparen, vorausgesetzt am Mast festgebunden und die Ohren mit Wachs verschlossen ich knalle nicht vorher durch. Ich weiss, alle meine Vorstellungen scheinen sehr kompliziert, am liebsten wäre mir die 1, 2 oder 3 Fonds Lösung. Aber Verteilung nach Marktkapitalisierung finde ich bescheuert, auch passt es mir nicht das z. Dein Motor läuft und jetzt leg den Gang ein und gib Gas, wenn du vorwärts kommen möchtest und vor allen Dingen lass die Emotionen raus "..

Der Rest kommt weg! Nuja, da dass jetzt nicht wirklich ne konkrete Frage auf irgendwas im Einzelnen ist, bleibt ja nur eine allgemeine Kommentierung dessen was du so geschrieben hast. Ich schau mal was mir so auffällt:. Du bist seit einem Jahr investiert? Und dann in diesen Fonds? Frage - hast du die dir selbst rausgesucht? Mit welchen Überzeugungen, welchen strategischen Grundüberlegungen? Und bestehen diese immer noch, oder haben die sich geändert? Oder waren das Fonds vom Bankberater?

Und jetzt hat sich das alles geändert? Was sind deine neuen Grundüberzeugungen, deine strategische Ausrichtung und die theoretischen Hintergründe, mit denen sie unterfüttert werden und wie fest sind die?

Weil als einziger Grund gegen die Fonds wurde nur beiläufig erwähnt "Gebühren zu hoch", aber erstens, das konnte man doch schon vorher sehenden Auges erkennen, und zweitens, nuja die Entscheidung aktive oder passive Anlage sollte eigentlich schon an tiefgründigeren Aspekten gemacht werden, also einfach grundlegend von wessen Sinnhaftigkeit man eher überzeugt ist. Also eigentlich ist es besser, anstatt das wir dir was erklären, dass du erstmal umgekehrt uns was erklärst, und zwar die Hintergedanken deiner aktuellen ETF-Verteilungswünsche.

Wenn du die offenlegst und darstellst, welcher Plan dahintersteht, und welchen Sinn du dir davon erhoffst, können wir ja schauen ob das zusammenpasst oder nicht. Das sage ich nur, um nicht nochmal einfach ins blaue alle bereits hier gesagten Grundlagen des passiven Investierens wiederholen zu müssen, und verweise dazu lieber auch auf die schöne Übersichts-Artikelliste. Ich empfehle nochmal die Lektüre der Artikel, da steht vieles schon drin was dir hilft deine Fragen auch wenn du jetzt eigentlich garkeine konkret bezogenen, nur ein allgemeines "sagt mal was dazu", gestellt hattest, was auch nicht besonders förderlich ist selbst zu beantworten, und das ist ja das Ziel hier.

Warum ist dir das "unsympathisch", und was würdest du stattdessen lieber machen? Deine Vorstellungen sind nicht kompliziert, nur ein bischen widersprüchlich. Und was die "Realität" angeht So einfach, nichts weiter.

Das kann man anders sehen, und meinen dass aus X Y Gründen der "korrekte" Anteil von zB China "in Wirklichkeit" Z Prozent betragen sollte, aber am Ende ist das alles auch nur immer wieder dieselbe alte Gretchenfrage: Wie will man den "korrekten" Anteil eines Landes bzw den Unternehmen im Index eigentlich bemessen?

Da gibt es verschiedene Ansätze, alle mit ihren Pros und Contras. Marktkapitalisierung ist halt einer davon, und es hat schon seine Gründe, warum sich der jahrzehntelang als Standard etabliert hat lies dich darüber halt ein bischen ein, um den Argumenten besser folgen zu können. Okay, dann beschreib mal worauf sich deine Gewichtungsmethoden beziehen, systematisiere das in ein Regelmodell und mach ein paar Backtests, erst dann ist das wirklich was wert worüber man ernsthaft diskutieren kann.

Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft" " Hallo, heute quaele ich Euch mit weiteren Spitzfindigkeiten: Manege auf fuer Excel-Hokuspokus 4. Ausloeser waren gutgemeinte und wertvolle Posts wie die von ChristophG https: Weil sie unnatuerlich sind! Die allergroesste Mehrzahl der Sparer-Zyklen sieht doch so aus:.

Man spart also als junger Mensch eher wenig, danach ein bisschen und zum Ende hin immer panischer? In Wirklichkeit muesste der Sparplan-Anteil noch zum Ende hin ansteigen, weil bei den meisten Erwerbsbiographien erst zum Ende die Sparraten stark ansteigen. Das kann dann "gut" sein wenn dann gerade Baisse herrscht oder "schlecht" wenn's nur hoch geht bis zum Entsparzeitpunkt - das hat man nicht in der Hand.

In der Wissenschaft wurde deshalb ernsthaft erforscht und vorgeschlagen als junger Anleger mit Hebel 1,,5x zu "investieren", um das Investitionspfad-Risiko zu mindern Abzug , Wiederanlage d.

Sparrate in Anteile umrechnen und ueber den Zeitverlauf akkumulieren,. Dein Retter, der Sparplan "glaettet" jetzt aber alles: Freue dich, wenn's runter geht und du noch mind. Volatilitaet ist Sparplaners-Freund, nicht dein Feind!

Jetzt weisst du Bescheid. Karsten, rechnet in seinem Post diese Woche vor, weshalb er persoenlich so gut wie keine Notfall-Reserve emergency fund haelt. Damit stellt er sich ketzerisch gegen die weitlaeufig akzeptierte Mehrheitsmeinung irgendetwas zwischen Monatsverbraeuchen fuer Unvorhergesehenes in zB Tagesgeld zu halten zB f. Waschmaschine, Auto-Reparatur, Arbeitslosigkeit, unvorhergesehene Notfall-Ausgaben und jedem Anfaenger wird geraten erst mal so ein Wohlfuehl-Polster aufzubauen, bevor es endlich an einen Depot-Sparplan geht Fuer mich persoenlich spielen die Opportunitaetskosten einer Notfall-Reserve keine so grosse Rolle mehr.

Wenn das "Spiel gewonnen ist", kann man sich natuerlich einen Porsche, Schwimmbad, Yacht oder fettes "Notfall-Reserve-Polster" leisten. Wenn man erst noch dahin will, muss jeder selbst entscheiden, wie "hart er am Wind Segeln will".

Immerhin, die Argumentation von Karsten ist gut und korrekt. Oder was meinst Du erst seinen Post lesen? Interessante Betrachtungen, die du da zusammengefasst hast. Ich geb' mal meinen unqualifizierten Senf zu dem Artikel dazu:. Fazit für mich man kann das aber auch anders sehen: Mag sein, dass mir ein paar Prozent Rendite durch die Lappen gehen, dafür schlafe ich besser: Zum Inhalt allgemein, haja das sind halt so typabhängige Excelgeschichten.

Ich könnte dazu auch einige Beiträge amerikanischer Finanzblogger rauskramen, die in eine ähnliche Richtung gehen - zB wo mal vorgerechnet ;- wurde dass die "übliche Empfehlung", man solle ja im Alter seine Aktienquote reduzieren, historisch meist "unvernünftig" war im Sinne von: Man muss halt nur die Schwankungen aushalten, und das ist eigentlich der ganze Knackpunkt bei solchen Geschichten - die Übertragung von Excel-Theorie in Lebens-Praxis.

Ich traue den Finanzbloggern, die sowas durchrechnen, und einer Minderheit ihrer aufgeklärteren Leser solche konsequente Durchhaltefähigkeit schon durchaus zu, aber habe über die allgemeine breite Massentauglichkeit doch so meine Zweifel, weil die Mehrheit der Leute dann doch nicht so rationale homo oeconomicusse sind wie es das Konzept vorraussetzt. Aber daran kann man ja arbeiten: Ist ja dasselbe wie bei der Diskussion die wir auch hier schon öfter hatten: Mir egal wie, hauptsache die Leute kommen überhaupt mal zum Investieren.

Historische Betrachtungen können durchaus sinnvolle Aussagen machen, man muss nur gewisse Einschränkungen beachten. Erstens, eine längerfristige Betrachtung ist immer mehr Wert als eine kürzerfristige - idealerweise sollten mindestens mehrere Makrozyklen, also Jahrzehnte, mit Aufs und Abs, betrachtet werden, je länger umso mehr Verallgemeinerungspotential hat das ganze, wegen mehr Datenpunkten, weniger zeitpunktabhängiges Zufallsrauschen.

Und umgekehrt gehts natürlich auch nicht. Über die kurzfristige Zukunft lässt sich sowieso nichts sinnvolles sagen. Aber aus dem allgemeinen langfristigen Aufwärtstrend des Aktienmarktes seit über hundert Jahren kann man zB aber zumindest die berechtigte Überzeigung ableiten, dass er auch in weiteren hundert Jahren sehr wahrscheinlich noch höher als heute stehen wird.

Drittens, man muss ein gewisses Verständnis für Statistik, insbesondere Verteilungsfunktionen entwickeln. Nein im Gegenteil, das was am Ende so lapidar als "langfristige Durchschnittsrendite" zusammengefasst wird, setzt sich im einzelnen aus vielen verschiedenen Jahresrenditen zusammen, die auch weit von diesem Mittelwert abweichen können und tun. Das war so, ist so, und wird auch weiter so bleiben, also muss man damit umgehen können. Wenn man die Barreserve immer gebraucht, ist sie bald auf gebraucht, und damit keine Reserve mehr.

Aber wie gesagt, da muss jeder selber entscheiden, welches Kontenmodell am besten zu ihm persönlich passt. Das betrifft einen Anfänger natürlich viel mehr als so alte Hasen wie es Joerg am Ende schon angesprochen hat - wer wie wir schon ein gewisses Depotvolumen aufgebaut hat, der könnte sich auch bei einer Krisenhalbierung davon trotzdem auch noch tausend neue Waschmaschinen leisten, wenns denn nötig wäre: Oder wenn es bei dir anders waere, koenntest du vielleicht den Markt mit deinen pers.

Wieviele von uns halten aber sogar 10, 15, 20k "zuviel"? Moin Chris "wen meine ich mit DU"? Tja eigentlich nur Niko und Dich Ihr seid die einzigen zwei, die meinen Post gelesen und kommentiert haben ;-. Also bei "DU" denke ich immer an dieses Werbeplakat mit dem freundlichen aelteren Onkel.

Der hat so'nen lustigen Zylinder auf, mit blau, weis - so bandiert und gesternt. Mit einem knorrigen, grotesk langen Zeigefinger deutet er energisch auf die Betrachter und sagt: Lustige Werbung fuer eine Pfadfindergruppe? Jedenfalls das stelle ich mir immer vor, wenn ich "DU" schreibe: Naja, einige Argumente sind ja aber arg an den Haaren herbeigezogen.

Entscheidend ist da eher die persönliche Situation. Ein Familienernährer, der selbstständig arbeitet und dabei auf sein Auto angewiesen ist und zudem in einem Eigenheim lebt wird natürlich mehr Geld puffern müssen. Der kinderlose Single, der zur Miete wohnt und mit dem Fahrrad zu seinem Arbeitgeber fährt, der kommt warscheinlich mit einem Tausender locker aus. Letztendlich ist es eben ein Feuerlöscher.

Mal ungeachtet irgendwelcher schwarzen Schwäne, die sowieso alles über den Haufen werfen… Und daran wird dann die Reserve festgemacht. Das Ganze ist eine Versicherung. Und Versicherungen kosten Geld. Wenn nix passiert zahlt man drauf…. Der Preis für diese Sicherheit ist eine - gemessen an allen Rücklagen - kleinere Rendite.

Wie so oft im Leben gilt auch hier: Wir hier können jedenfalls beides guten Gewissens empfehlen, bzw würden auch von keiner Variante besonders abraten. Wofür sich jeder einzelne Anleger letztendlich entscheidet, hängt von seiner individuellen Situation, Ansprüchen und Bedürfnissen ab, in der persönlichen Abwägung der Eigenschaften der beiden Varianten.

Sagen halt die Leute, die sich für so eine Variante entscheiden, und das mag für sie auch alles stimmen, sei ihnen also gelassen. Über die Vor- und Nachteile beider Varianten könnte man lang und breit diskutieren, haben auch wir hier des öfteren schon getan.

Haja, die lieben alten Dividenden mal wieder Mir fehlt grad die Motivation, da nochmal die durchgekaute Diskussion zu führen, vielleicht können einige andere Kommentatoren ja mal einspringen? Mit fast allen anderen Aktien ist es ähnlich. VW produziert weltweit und verkauft auch weltweit. McDonald's stellt weltweit die Burger mit Zutaten aus dem Endverbraucherland her siehe Bigmacindex zum Kaufkraftvergleich. Burger King gehört zur kanadischen Restaurant Brands obwohl nicht nur in Kanada Whopper gegessen werden.

Eventuell verkauft Samsung genausoviel in Europa wie Apple und auch nicht wenig. Die EM-Aktienmärkte sind m. BIP-Gewichtung versus Marktkapitalisierungsgewichtung haben wir hier auch schon des öfteren immer wieder mal durchgekaut. Abseits aller Detaildiskussionen über Vor- und Nachteile jeder Variante und der letztendlichen "Was ist denn nun besser?

Jeder muss da seine eigene Vorgehensweise finden, von der man begründet überzeugt ist, denn nur mit Überzeugung schafft man es, das Anlegen auch langfristig konsequent durchzuziehen und das ist ja eigentlich das wichtigste. Und in dem Zusammenhang wollte ich erstmal die Leser, die über sowas grübeln, nur darauf hinweisen, dass man von uns aus beides machen kann, bzw sich jeder einfach für das entscheiden soll wovon man eher überzeugt ist.

Wie gesagt, dass ist eh nur der grobe, oberflächliche Holzschnitt. Ne "richtige" BIP-Gewichtung, die also wirklich auf die einzelne Länder-Ebene alle Volkswirtschaften demnach gewichtet, übersteigt aber eh den praktischen Umsetzungshorizont der meisten kleinen Privatanleger.

Wenn überhaupt, versucht man sich dann wenigstens mit Regionen ETFs der ganzen Sache noch etwas weiter anzunähern, aber auch das ist nur mehr oder wengier eine Abstraktion. Inhaltliches zu solchen komplexeren BIP-Gewichtungen kann man beispielsweise von den Indexanbietern lesen, die es vor Jahren mal probiert haben, solche danach angepassten Indexserien rauszubringen und populär zu machen.

Das klingt alles auf dem theoretischen Papier ganz nett, scheint sich aber im konkreten Praxisgebrauch danach auch nicht so wirklich durchgesetzt zu haben - erkennt man schon daran dass es eigentlich wenig bis garkeine ETF-Produkte auf solche "GDP-weighted Indices" gibt. Vielleicht ist die mangelnde Nachfrage auch ein Zeichen des Marktes, das solche "Gimmicks" als doch eher nicht so wichtig eingeschätzt werden. Dafür kann das Unternehmen doch nichts, das sollte also für so einen zweifelhaften Zusammenhang nicht noch "bestraft" werden.

Dabei werden verschiedene Fundamentalkennzahlen zB Gewinne, Umsätze, Buchwerte herangezogen und aufsummiert, und geschaut welchen Anteil jedes einzelne Unternehmen mit seinen Bilanzwerten zu diesen Gesamtwerten beiträgt und danach ihre Gewichtung im Index sortiert. Nachzulesen zb hier https: Genau das war ja meine Frage.

Ich kann keinen Sinn an dieser Aufteilung erkennen. Offensichtlich profitieren hauptsächlich Aktien aus Industrieländern von der steigenden Wirtschaftskraft in den EM.

Wie wird es in den nächsten 10 Jahren aussehen? Es ist immer gut mehrere Eisen im Feuer zu haben. Bei der Anzahl der verarbeiteten Transaktionen in liegt Ant mit Milliarden gegenüber 7,6 Milliarden schier uneinholbar vorn. Aktuell mögen die Ströme noch vom Industrieland ins Schwellenland gehen: Coca Cola und Apple verkaufen der erstarkenden Mittelschicht ihre Produkte.

Aber irgendwann dreht sich das um. Dann verkaufen die Chinesen und Inder uns Medizintechnik für eine alternde Bevölkerung. Beim Stahl ist es schon so weit. Vor allem, weil es eine schöne Kombi ist. Man ist signifikant in den Entwicklungsländern investiert, aber die soliden Industrieländer stellen den Löwenanteil. Das Auge investiert mit: Aber meine Erfahrungen seit haben nich das gelehrt. Ein Wort noch zu "Entwicklungsländern".

Ich habe das schon mit Absicht hingeschrieben. Aber gefühlt sind es eben doch Entwicklungsländer mit komischen Regierungen, Umweltproblemen und Korruption.

In meiner täglichen Praxis sehe ich immer wieder, dass Anleger überhaupt nicht in Schwellenländer investieren, weil es ihnen zu unseriös ist. Mir ist das letzlich egal. Verwirrung und die Frage: Im Laufe des Jahres habe ich mir dann angewöhnt zu sagen: Klare Ansage und der Schwung bleibt erhalten.

Tagesgeld ist der Teersumpf in dem die Leute feststecken. Da müssen sie raus. Ob mit oder ohne Emerging Markets. Simple Lösung ohne Rebalancing und kostensparend. Wichtiger ist ja die Asset-Allokation. China wird ja jetzt auch in den MSCI World aufgenommen und es fragt sich inwieweit die Unterscheidung zwischen entwickelt und Schwelle nich Sinn macht.

Persönlich will ich einfach an den wertvollsten Unternehmen weltweit teil haben Marktkapitalisierung und da ist mir das Land mit dem Hauptsitz egal. Die Korrelation nimmt ja laufend innerhalb der Aktienwelt zu. Jeder soll das machen wovon er am ehesten überzeugt ist, denn gerade diese Überzeugung ist das eigentlich wichtige, denn die ermöglicht es einem in der gewählten Allokation auch lange genug dranzubleiben. Und diese Durchhaltefähigkeit ist das Entscheidende bei der Anlage, nicht so sehr die Detailaufteilung - siehe: Ich gehe mal stark davon aus dass du schon allgemein investiert bist - gut so, mehr brauch man sich eigentlich garnicht darüber zu streiten.

In der letzten 10j-Periode also hat EM schlechter als der World performt, ja. Geht man noch weiter zurück und schaut sich die vorletzte 10j-Periode an zB , war der EM viel besser als der World Mit so "Rückspiegel-Backtesting" sollte man eh vorsichtig sein und dessen Aussagekräfte nicht überschätzen.

Weder lässt sich daraus wirklich definitiv ableiten, dass für die Zukunft EMs "total schlecht und unnötig sind, also keiner sollte mehr darin investieren", oder dass EMs "absolut das beste sind und jeder sollte nur noch darin investieren". Wie gesagt, Rückspiegel-Investieren, vorsicht. Wenn du da richtigerweise einhakst und sagst "halt, so einfach kann man das ganze natürlich nicht sehen, das ist eine unvernünftige Fehlableitung, da sich das ja auch mal wieder für die Zukunft ändern kann und wird" Man wird nicht "den einen" Schuldigen finden, der sich das ursprünglich ausgedacht hat und den man dafür verantwortlich machen kann.

Dahinter steht nun nicht so sehr ein wissenschaftlich-autoritärer Anspruch, dass das nun schon die "optimalst berechnete" Assetallokation sein soll, sondern es geht erstmal einfach nur darum, den Anfängern und Unschlüssigen, die von selbst nicht auf den Trichter kommen, überhaupt mal irgendeine Zahl hinzuwerfen, zu der sie sich positionieren können.

Also wie oben gesagt, können sie die auch ablehnen und das anders machen, aber dafür müssen sie sich ja erstmal selbst eigene Gedanken machen warum sie das ablehnen und was besser sein soll. Der Bildungsprozess wird dadurch also hoffentlich angeregt. Aus seinen Leserzuschriften hat sich die Überzeugung herauskristallisiert, dass die meisten Einsteiger eben kein abwägendes wischi-waschi "ja äh also man kann das so oder so oder so Man hätte die Gewichtung also laufend anpassen müssen, oder auch nicht.

Ob das Sinn ergibt, musst Du selbst entscheiden. Genauso gut könnte man sagen, dass das Investieren nach Marktkapitalisierung in der Vergangenheit keinen Sinn ergeben hat, weil andere Dinge im Rückblick besser waren. Was sagt uns das für die Zukunft? Deine Betrachtungen im Rückspiegel sind sehr problematisch. Du wählst willkürlich einen bestimmten Zeitraum 10 Jahre und machst daran alles fest.

Was vor dieser Zeit passiert ist, interessiert Dich nicht. Eine solche Betrachtung ergibt in der Tat keinen Sinn. Welchen Sinn das ergibt, möchtest Du wissen? Es muss ja auch nicht alles einen Sinn ergeben. Das ist schon klar, aber das war auch nicht meine Frage bzw.

Es geht mir darum WIE man es umsetzt um in "beiden Regionen" investiert zu sein. Man kann doch nicht einfach nach den ersten beiden Zeichen der ISIN gehen und damit bestimmen in welchen Ländern das Geschäft der Aktiengesellschaft spielt. Pizza Hut, KFC enthält. Wirtschaft in den EM lief deutlich besser in den letzten 10 Jahren und Aktien liefen deutlich schlechter als in den Industrieländern. Also an der Börse Stuttgart kann man doch fast nur deutsche Aktien handeln.

Was möchtest Du mir damit sagen? Stuttgart ist eigentlich die Börse für Zertifikate. Wenn man japanische Aktien an einem deutschen Börsenplatz ordert zahlt man ca. Stuttgart kann ich gar nicht auswählen, nur Frankfurt und Berlin. Gibt es dafür spezielle ETFs?

Oder geht das nur per aktiv gemanagten Fonds und per Einzelaktien? Da gibt es mehr als genug zur Auswahl mehr als MSCI macht das seit , siehe https: Ich nutze dieses Framework als Grundlage für meine Investition und bin fertig.

Das ist vergleichbar mit der Programmiererei. In meiner Jugend programmierten echte Männer in Assembler. Heute hat man fertige Bibliotheken und muss nicht mehr jede Eingabemaske selbst programmieren.

Oder wie die Automobilfirmen. Die ziehen die Strippen nicht selbst durchs Auto, sondern lassen sich fertig konfektionierte Kabelbäume anliefern, die dann zack, zack einrasten und weiter geht's. Bitte lies Dir meinen Post durch.

Das hat nichts mit investieren in Wirtschaftszonen zu tun sondern mit investieren in Aktienmärkten. Ich teile deine Ansichten, aber wir können daran nichts ändern. Irgendwer im Wertpapier-Forum hat wohl mal Natürlich gibt es auch andere Stimmen, aber die gerade erwähnten Standardempfehlungen halten sich erstaunlich hartnäckig. Selbst wenn es nur die Unternehmensform Aktiengesellschaft in der Welt gäbe, diese rein national agierten und alle zugeordneten Länderkürzel stimmten, kriegte man keine saubere BIP-Gewichtung hin, weil innerhalb jedes ETFs wiederum nach Marktkapitalisierung gewichtet wird.

Oft liest man als Begründung: Ich sehe das wie du, man könnte man auch schreiben: Danke für Deine Antwort. Bei der Gewichtung nach Marktkapitalisierung kommt noch hinzu, dass zusätzlich von den Indexerfindern der prozentuale Streubesitz berücksichtigt wird. Das macht natürlich Sinn wenn viele Marktteilnehmer nach Indexen investieren, da es sonst zu Verknappungen und ungewollten Kursausschlägen kommen kann siehe VW damals bei ca. Nach welchen Kriterien legt das denn wer fest?

Wenn dir diese Mischungen nicht behagen, mische einfach nach deinem Gusto. Mit Hilfe von historischen Daten kannst du berechnen, wie sich deine Mischung in der Vergangenheit entwickelt hat. Wenn du das goldene Ei gefunden hast: Hoffentlich verliert diese goldene Ei in der Zukunft nicht seine Zauberkräfte ;-. Langsam wird es echt skurril. Da hast du vielleicht was missverstanden. Ich denke er wird uns noch erklären wie das geht. Man könnte sich zum Beispiel den hier kaufen: Warum sollte es jetzt nicht auch einen geben der z.

Ich wollte mich ja ursprünglich aus der Diskussion raushalten, aber vielleicht braucht es eine kurze knappe Antwort, damit es klar wird:. Du irrst im Detail. Das geht am leichtesten, wenn man sich ein paar ETFs schnappt, die den gesamten Markt abdecken, so dass man möglichst an jedem Unternehmenserfolg der Welt partizipiert.

Auch die Aufteilung in Der Finanzwesir hat ja schon oben erklärt, dass er die Gerade Neulingen ist mit einem konkreten Rat oftmals mehr geholfen als wenn ich hier schreibe: Ich würde mir davon aber nicht mehr als eine Orientierungshilfe versprechen. Breit streuen ist das wichtige daran.

Statt einer Investition in Unternehmen, die unterschiedlichen Wirtschaftsregionen zugeordnet sind, kann man natürlich auch andere Kriterien heranziehen. Theoretisch geht dies natürlich auch mit Branchen-ETFs. Wenn man nun die Maxime der möglichst breiten Streuung auch hier anwenden will, muss man jedoch mehr als ein Dutzend ETFs kaufen, um wieder mehr oder weniger die komplette Welt abzudecken.

Es ist also ein höherer Aufwand nötig, um das gleiche Resultat zu erreichen. Den einen wird es geben. Da meine Glaskugel leider ziemlich trübe ist, kann ich solche Vorhersagen nicht treffen und streue daher lieber breit - wenn jemand anders da mehr Vertrauen in seine Zukunftsprognosen hat: Jeder investiert sein eigenes Geld.

Der konkrete Comstage ETF LU darauf wurde aufgelegt und wieder geschlossen, weil er mangels Anlegerinteresse nie auf ein ausreichendes Fondsvolumen kam, sondern nur einen einstelligen Millionenbetrag einsammeln konnte. Am Ende gehts nach allen idealtheoretischen Überlegungen halt immer nur noch um eins, sie müssen auch konkret umsetzbar sein, es müssen Investitionsvehikel dafür vorliegen.

Wenns die nicht gibt, tja dann kann ich noch so lange drauf warten oder rumkritisieren, aber es bringt ja nichts. Danke für die Info, das ist sehr interessant.

Auf stark wachsende Volkswirtschaften zu setzen um stärkere Aktiengewinne einzufahren ist also nicht so einfach. Also nochmal, ich habe kein Problem mit den normalen Modellen sondern mit diesem schrägen Das Ziel soll sein vom stärkeren Wachstum der EM zu profitieren, was ja definitiv unlogisch ist.

Da könnte man auch Apple-Aktien kaufen wenn man in Obst investieren möchte oder Bayer-Aktien wenn man in Bayern investieren will. Ich möchte noch ergänzen, dass die Gewichtung nach Marktkapitalisierung gewisse Besonderheiten aufweist. Der Markt ist nach Marktkapitalisierung gewichtet, d. Und alle Investoren können das gleiche Marktportfolio halten ohne die Zusammensetzung des Marktes zu verändern, das gilt für keine andere Gewichtung. Unter der idealistischen und unrealistischen Annahme, dass der Markt vollständig effizient ist, also alle verfügbaren Informationen eingepreist sind, ist das Marktportfolio die neutrale Wahl.

Rückwärts schauend lässt sich natürlich immer ein besseres Portfolio identifizieren, aber wenn der Markt effizient ist, dann kann man das nicht systematisch schon im Voraus tun. Ein effizienter Markt kann nicht systematisch geschlagen werden, sondern nur per Zufall. Selbst in einem ineffizienten Markt ist das Marktportfolio eine gute Wahl, weil man damit trotzdem passiv an die Marktrendite kommt ohne die Kosten, die aktive Investoren haben um Markt-Ineffizienzen auszunutzen.

Vielleicht wird die zu erwartende Rendite nicht als hoch genug empfunden um das höhere Risiko zu rechtfertigen, der Grund könnte z. Hat man langfristig mit Unternehmensanleihen eine niedrige Korrelation und Depotschwankungen?

Für den risikoärmeren Portfolioteil machen für Schweizer Staatsanleihen zurzeit wenig Sinn, da negativ verzinst. Ausländische Anleihen sind dem Währungsrisiko ausgesetzt. Bin auf der Suche nach einer Alternative, um das Tagesgeld nicht versauern zu lassen. Es gibt dort halt weniger Aktien.

Kennt jemand den Grund warum in den letzten Jahren die EM schlechter performt haben? War es eine andere Branchengewichtung zu viele Rohstoffaktien z. Da muss doch dann ziemlich viel im ETF getradet werden, oder?

Wenn ich mir zum Beispiel den DAX selber baue und Beiersdorf wird im DAX gegen Wirecard ersetzt dann muss ich nicht nur Beiersdorf verkaufen und Wirecard kaufen sondern auch noch die Gewichtung der anderen 29 Aktien anpassen wenn nicht zufällig Wirecard und Beiersdorf die gleiche Marktkapitalisierung haben.

Das wären beim DAX also 31 Trades. Bei einem Index mit Aktien dann Trades. Das kostet doch dann jedes mal Transaktionsgebühren, oder? Ich beobachte berechne diese seit für die Assetklassen in meinem Depot.

Wie weiter oben schon erwähnt, ist "share dilution" eine Erklärung, warum da kein direkter Zusammenhang zwischen Schwellenland-Wirtschaftswachstum und Gewinnwachstum für den Schwellenland-Aktionär zu sein scheint.

Für mich steht inzwischen fest, dass ich für den risikobehafteten Teil ein Weltportfolio aufbauen werde. Mir stellt sich eine Frage, die die Aufteilung auf den risikoarmen und den risikobehafteten Teil betrifft:. Für mich habe ich dann noch ,4 EUR übrig. Also, ob und wie mit welcher Methode du deine Allokation im Zeitverlauf anpassen willst, ist dir persönlich selbst überlassen. Du kannst dich ein bischen dazu einlesen, es gibt ja viele Vorgehensweisen dazu die von relativ simpel bis ziemlich komplex pseudo- optimiert reichen - damit kannst du, wenn es dir für's Wohlbefinden hilft, schon jetzt deine Investitionen für die nächsten 25 Jahre durchplanen, mehr oder weniger ;- Am Ende zählt eh nur eins, man muss sich die ganze Zeit dann auch konsequent dran gehalten haben.

Da sich die Menschen eigentlich zu sehr voneinander unterscheiden also zB darin in welchem Alter sie jeweils welche Kursschwankungen ertragen können , halte ich da von pauschalen "one-size-fits-all"-Lösungen eigentlich recht wenig, oder starren Regeln für Jeden. Naja, die Frage ist ein bischen schwammig, bzw falschherum, gestellt. Überleg dir lieber mal auf der anderen Seite, was "Altersvorsorge" für dich eigentlich konkret bedeutet - also zB in Euro-Beträgen, die du dann zur Verfügung haben möchtest.

Was die ETFs angeht, kann man so machen, sind ja klassische Standardindizes. Wie gesagt, um mal die schwammige "reicht das? Geh zB auf https: So und nach dem Klick auf "Berechnen" steht dann irgendein Endbetrag im Raum. Da ich einige deiner genauen Parameter nicht kenne dein Alter bzw deine Ansparzeit, dein bereits investiertes Depotvolumen, etc.

Anfänger Etwas zu sparen ist immer gut. Sie müssen ja neben dem sparen fürs Alter auch noch jetzt leben. Arbeiten Sie darauf hin das doppelte oder besser das 3-fache netto zu verdienen und erhöhen Sie dann die Sparrate successive.

Bis dahin ist 1 ETF ausreichend. Für den Anfang ist das schon mal sehr gut! Wenn dein Portfolio etwas grösser geworden ist und du etwas mehr verdienst, könntest du noch "Emerging Markets" dazunehmen.

Darf ich fragen warum du ausschüttende ETFs gewählt hast? Für das dauerhafte Sparen ist thesaurierend etwas einfacher. Verloren geht dir aber bei beiden Varianten kein Geld, also keine Sorge.

Respekt für deine hohe Sparquote trotz niedrigem Gehalt! Sieht für mich solide aus. Die VL hätte ich wohl noch eher in Emerging Markets gesteckt wenn das geht. Wie lange hast du denn noch bis zur Rente? Ich finde die Kombi ganz gut wenngleich der Stoxx zwar ganz nett ist, home-bias und so aber nicht unbedingt sein müsste.

Wie genau das in der Zukunft läuft, kann man natürlich nicht sagen. Auf jeden Fall ist es gut anzufangen. Bessere Jobs kriege ich nicht, ich habe nur einen Realschulabschluss mit 3,9 und eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit 3,2 abgeschlossen. Das ich den Nettoeuro-Job bekommen habe war schon ein Glücksgriff.

Ich habe über die letzten 3 Monate Bewerbungen geschrieben, es ist aussichtslos. Das Geld verdiene ich seit 3 Jahren. Ich bin jetzt 31 Jahre alt und wohne in Gera, Thüringen.

Das mit dem jetzt Leben kriege ich nicht hin, dafür reicht das Geld einfach nicht und an mehr komme ich nicht. Wenn ich mir über die ETFs zumindest soviel zusammen sparen kann damit ich im Alter meine Medikamente bezahlen und relativ schmerzfrei leben kann, dann soll mir das reichen. Naja so früh wie möglich, damit ich nicht mehr arbeiten gehen muss. Wie hoch ist meine Einkommenslücke? Vanguard sind die Guten weil die, die Philosophie haben sich nur das zunehmen was sie zum Leben brauchen und alle Vorteile darüber hinaus an den Kunden weiterreichen, während die anderen Banken nur auf Profit aus sind.

Darum ist es ein Vanguard geworden. Die haben keine Thesaurierer, darum der Ausschütter. Der iShares dazu gemixt für den Fall das Vanguard pleite geht, damit wenigstens ein bisschen was übrig bleibt. Anbieterdiversifikation nennt sich das glaube ich. Wenn die mal gezwungen sind mit ihrem Geld etwas für die Umwelt zutun dann sausen die Kurse mit Sicherheit in den Keller. Die Industrienationen sind da besser abgesichert, glaube ich zumindest. Ich habe noch 36 Jahre bis zur Rente mit Die Franzosen, die Spanier und Engländer brauche ich nicht unbedingt, aber ich will eben nicht auf die Schweiz und die Skandinavier verzichten.

Gibt es einen ETF der Europa so ähnlich wie folgt gewichtet? Andersherum will ich auch nicht alles nur auf ein Land wie Deutschland setzen. Bei Deinem Gehalt eine Aktienanlage zu starten, ist der nackte Wahnsinn. Dann aber noch zu überlegen, wer die Guten und wer die Bösen sind und sich in Spekulationen über den Klimawandel zu verlieren, ist einfach nur Irre.

Du landest in der Sozialhilfe. Alles, was Du heute sparst, kann später eventuell mit staatlichen Hilfen verrechnet werden. Der Staat wird sich freuen, wenn er Dir weniger bezahlen muss, weil Du ja etwas vorgesorgt hast. Für Dich gibt es nur eines: Dann stimmt was nicht, Programmierer werden händeringend gesucht.

Ob es an Thüringen Umzug? Aber ich glaube, du versprichst dir für deine Zwecke zuviel davon. ETFs sind doch Sondervermögen. Hast du dich ein bisschen mit dem Thema Indexfonds beschäftigt, bevor du investiert hast? Bitte nimm mir das nicht übel, aber ich denke du willst uns ein wenig trollen - zumindest sind deine Angaben nicht plausibel.

Ich sehe da jetzt aber mal drüber hinweg und hoffe auf ein Missverständnis was ich aber nicht wirklich glauben kann ;-. Gerade als fertig ausgebildeter Informatiker gibt es hunderte Möglichkeiten seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt massiv zu erhöhen - wir leben in einer Zeit, wo ständig neue Aspekte der Digitalisierung auftauchen, das Wissen im Grunde frei verfügbar ist und man spätestens dann deutlich nachgefragt wird.

Wenn du wirklich Kommer und Bogle gelesen hast und zumindest zum Teil verstanden , dann hast du deutlich das Zeug dich auch in gefragte Sachverhalte einzuarbeiten.

Dazu kann man natürlich auch an der eigenen Mobilität arbeiten. Selbst wenn du nicht weit weg willst z. Findest du es nicht deprimierend als junger Mensch von wenig Geld noch so viel zurückzulegen, damit du im Alter zumindest die Medikamente zahlen kannst? Falls du zu allem sagst: Komm, scher dich, es ist so wie es ist, würde ich dir raten: Deine Ersparnisse nimmt dir das Sozialamt so oder so weg Das solltest du aber wissen, denn sonst können wir nur irgendwie schwammig im Nebel rumstochern.

Es kommt halt auf dich selbst und deinen individuellen Typ an - welche wie gesagt, ungefähre Ausgabenhöhe du fürs erträgliche "leben" meinst brauchen zu werden, und demnach eben auch wie die "Altersvorsorge" mit dem man dieses Ziel dann erreichen kann aussieht.

Ein bischen Streuung um den Mittelwert wird es immer geben. Wie gesagt, brauchst du mir nicht erzählen. Ich kenn das alles und komm auch aus derselben Ecke bzw ne halbe Autostunde entfernt. Ich wollte dir nur die triviale Erkenntnis vorwegnehmen, dass eine "Steigerung deines Einkommens" wie und woher du es auch immer generierst im Prinzip erstmal die direkteste Möglichkeit zu einer "besseren Altersvorsorge" mal später ist.

Nicht nur per höherer staatl. Rente, sondern auch weil du dann mehr Geld zum eigenen Investieren zur Verfügung hast. Ist das Gegenteil von Finanzkapital. Grob gesagt besteht das Finanzkapital aus allem was du so in der Brieftasche, auf dem Bankkonto, im Depot oder sonstwie an Vermögenswerten hast. Ist ein ziemlich nützlicher Begriff, auch wenn er für manche eher ein Unwort ist weil es tendenziell die Humanität entmenschlicht und dem reinen wirtschaftlichen Nutzen unterwirft.

Das siehst du zu einseitig. Meistens wird nach Marktkapitalisierung gewichtet, da gibts halt relativ wenig Wunschkonzert. Deine Prioritätensetzung ist ein bischen falschrum. Du willst dir jetzt schon auf die Nachkommastelle genau überlegen, wie du so Länder wie Belgien und Luxemburg gewichten willst!!?

Kriegsentscheidend ist das alles nicht. Wie kommst du zu der Erkenntnis, dass Gold risikoarm ist? Wie definierst du risikoarm? IMHO ist Gold vieles nicht und vor allem nicht risikoarm.

Wer Wünsche hat, hat auch Ziele. Und ein Ziel ohne einen Plan bleibt ein unerfüllter Wunsch. Mit 31 eine neue Ausbildung beginnen? Vergiss es, kein deutscher Arbeitgeber lässt so etwas zu. Diese Kennzahl steht für den Gewinn pro Aktie nach Steuern. Anteil des Bilanzgewinns je Aktie, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

Der onvista Aktien-Finder macht es möglich. Fundamentalanalyse Chance Gesamt Chance Gesamt: Das theScreener Sterne-Rating System ist so angelegt, dass Sie schnell und einfach qualitativ einwandfreie Aktientitel erkennen können. Pro erfülltem Kriterium verteilt das Rating-System einen Stern wie folgt: Eine Aktie behält einmal erworbene Sterne bis: Das Symbol "Pfeil abwärts" dagegen bedeutet, dass die Schätzwerte in den letzten sieben Wochen signifikant nach unten korrigiert wurden.

Dieser negative Trend hat am Bewertung Das Rating "Bewertung" gibt an, ob ein Titel zu einem relativ hohen oder günstigen Preis gehandelt wird, wobei von seinem Ertragspotenzial ausgegangen wird. Es gibt fünf Ratings, die von stark unterbewertet "Pfeil stark aufwärts" bis zu stark überbewertet "Pfeil stark abwärts" reichen.

Mittelfristiger Markttrend Der "Mittelfristige Markttrend" zeigt den gegenwärtigen Trend, der positiv "Pfeil stark aufwärts" oder negativ "Pfeil stark abwärts" sein kann. Die Finanzanalysten erwarten einen Verlust. Langfristiges Wachstum Es handelt sich — als Prozentsatz ausgedrückt — um die durchschnittliche geschätzte jährliche Steigerungsrate der zukünftigen Erträge des Unternehmens, in der Regel für die nächsten zwei bis drei Jahre.

Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis Risikoanalyse Risiko Gesamt Risiko Gesamt: Die Kursentwicklung von Aktien ist grundsätzlich mit hohen Risiken behaftet und kann starken Schwankungen unterliegen — bis hin zu einem Totalverlust. Aufgrund des historischen Verhaltens werden hier die Aktien in verschiedene Risikostufen eingeteilt.

Diese Risikostufen verstehen sich ausschliesslich als relativer historischer Vergleichswert zu anderen Aktien. Es gibt drei verschiedene Risikoratings: Beide Risikowerte liegen unterhalb des Referenzwertes. Mindestens ein Risikowert liegt oberhalb des Referenzwertes, aber keiner der beiden Werte übersteigt den Durchschnitt um mehr als eine Standardabweichung. Mindestens ein Risikowert liegt um mehr als die Standardabweichung über dem Referenzwert. Berücksichtigt werden ausschliesslich Phasen mit sich abwärts bewegenden Märkten während der letzten 52 Wochen.

Je höher der Faktor ist, desto stärker waren bisher die Verluste bei negativen Börsenphasen. Bei dieser rein quantitativen Analyse sind die Gründe für Kursabschläge nicht relevant. Erleidet eine Aktie einen absoluten Kursrückgang, während Ihr Referenzindex steigt, so belastet etwas Unternehmensspezifisches den Aktienkurs, daher der Name. Je höher der Faktor ist, umso empfindlicher hat die Aktie auf Bad News reagiert.

Ein niedriger Faktor weist hingegen darauf hin, dass in der Vergangenheit wenig nervös auf Negatives zum Unternehmen reagiert wurde.