Was sind Wertpapiere? Aktien & Co. verständlich erklärt

 

Wenn Sie Aktien eines Unternehmens halten, sind Sie zu einem bestimmten Prozentsatz Eigentümer des Unternehmens. Aktien sind also nichts anderes als Anteilsscheine eines Unternehmens. Im Gegensatz zu Kreditgebern (wenn z.B. die Bank einem Unternehmen Geld leiht), werden Sie als Aktienkäufer Miteigentümer des Unternehmens.

Aktien spielen gerade bei der langfristigen Vermögensanlage eine wichtige Rolle und sind in Zeiten historischer Niedrigzinsen und einer noch nie dagewesenen Geldflut seitens der Notenbanken nahezu alternativlos. Im Bereich erneuerbare Energien gehört E. Anleger können sich aber auch für den Handel an ausländischen Börsen entscheiden.

Warum Unternehmen Aktien ausgeben

Was ist der Unterschied zwischen Aktien und Anteilen? Die Anteile eines Unternehmens werden in Einheiten verkauft, die Aktien genannt werden. Eine Aktie ist eine Einheit an Eigentumsanteilen oder Eigenkapital eines Unternehmens oder eines Konzerns. Aktien sind eines der meist getradetsten Finanzinstrumente.

Ist das Unternehmen erfolgreich, wollen viele Anleger deren Aktien kaufen, aber nur wenige verkaufen. Die Aktie wird deshalb teurer, der Kurs steigt. Gleiches passiert, wenn es der gesamten Wirtschaft gut geht. Die Nachfrage nach einer bestimmten Aktie steigt jedoch nicht nur dann, wenn es der Firma gut geht, sondern wenn sie Vorteile bietet, die andere Anlageformen oder Firmen nicht haben. Als Beispiel seien hier Dividenden genannt.

Dividenden sind eine Ausschüttung der Unternehmen an ihre Aktionäre. Daher stieg in den letzten Jahren die Nachfrage nach Aktien, die eine kontinuierliche Dividende zahlen, stark an, was wiederum deren Kurs stark in die Höhe trieb. Auch bei Anleihen schwankt der Wert, wenngleich weniger stark. Der Kurs kann beispielsweise fallen, wenn die Anleihengläubiger fürchten, das ausgebende Unternehmen oder der Staat könnte insolvent werden und die Anleihen nicht zurückzahlen. Oft sind Änderungen des Zinsniveaus für Kursänderungen verantwortlich.

Sinken die Zinsen, wird die mit 4,0 Prozent verzinste Anleihe plötzlich attraktiv für Anleger, wenn neue Wertpapiere mit gleichem Risiko nur noch 3,0 Prozent Zinsen bieten.

Der Wert der Anleihe steigt deshalb , bis die erwartete Rendite derjenigen vergleichbarer Anlagen entspricht. Und natürlich spielt neben harten Fakten auch die Psychologie eine Rolle. Fast ein Stück Wirtschaftsgeschichte: Der Kauf von Wertpapieren ist also keineswegs nur Glücksspiel, sondern eine Investition in ein Unternehmen , die Veränderung der Kurse sind kein Zufall, sondern basieren vor allem auf betriebs- oder volkswirtschaftlichen Entwicklungen.

Vertretern der Effizienzmarkthypothese zufolge ist es deshalb gleichgültig, welches Papier ein Anleger kauft. Alle bekannten Informationen sind im Kurs bereits enthalten, jede Aktie ist genauso viel wert wie das zugrunde liegende Unternehmen. Überdurchschnittliche Gewinne sind nach dieser Theorie nur mit Glück möglich. Man kann also seine Aktien getrost zufällig auswählen — oder besser: Diese sogenannten passiven ETFs werden aktuell immer beliebter und lassen sich wie Aktien über die Börse erwerben.

So zumindest die These dieser Anhänger. Andere Anleger wollen den Markt dagegen schlagen. Sie verweisen darauf, dass an der Börse auch psychologische Faktoren eine Rolle spielen und selbst professionelle Anleger Fehler machen. Sie wählen ihre Aktien deshalb bewusst aus. Fakt ist, dass eine gewisse Psychologie im Wertpapierhandel immer eine Rolle spielt. Da die Akteure am Markt nicht nur Computer sind, die auf Algorithmen basieren, sondern auch Menschen, lassen sich Emotionen nicht vermeiden.

Das muss auch kein Nachteil sein. Wer sich dieser Handlungen bewusst ist, kann aus diesem Wissen sogar Geld machen. Durch den Service der Sofortüberweisung steht das Kapital auch sofort für den Wertpapierkauf zur Verfügung.

Im vorherigen Abschnitt haben wir es bereits ein wenig angeschnitten. Viele Anleger wollen mit Wertpapieren Geld verdienen. Aus Sicht des Privatanlegers gibt es auch kaum einen anderen Grund. Denn er wird wohl nie so viele Aktien im Besitz haben, dass er einen merklichen Einfluss in Form von Stimmrechten besitzt. Vereinfacht gesagt, lässt sich mit Wertpapieren in zweierlei Hinsicht Geld verdienen: Häufig denken Personen bei Geld verdienen mit Wertpapieren nur an den ersten Punkt.

Solange es sich nur um Buchgewinne handelt, besteht immer die Gefahr, dass diese auch wieder abschmelzen können. Genauso verhält es sich natürlich mit Verlusten. Die zweite Art um mit Wertpapieren Geld zu verdienen, wird meist vernachlässigt. Anleger sollten deshalb am besten nach einem Broker suchen, bei dem es möglich ist, einen Sparplan für mehrere Aktien einzurichten.

Dabei wird zunächst das Risikoprofil des Anlegers durch spezifische Fragen ermittelt. Im Idealfall kann sich der Anleger danach zurücklehnen, denn der Robo Advisor verwaltet das Portfolio automatisch. Viele Unternehmen bieten ihren Arbeitnehmern die Möglichkeit Mitarbeiteraktien zu erwerben.

Diese sind meist sehr kostengünstig oder gar komplett kostenlos. Gerade, wenn Sie noch nicht so erfahren sind, bieten sich Gratisaktien besonders gut für den Börseneinstieg an, da diese komplett risikofrei sind. Aber auch vergünstigte Aktien senken das Investitionsrisiko. Die Frage, welche Aktien man am besten kaufen sollte oder welche Aktien sich lohnen, kann nicht pauschal beantwortet werden, denn jeder Anleger hat eine andere Risikobereitschaft, andere Ziele und Vorlieben. Diese fünf Tipps können jedoch helfen, den Einstieg an der Börse zu erleichtern:.

Der Deutsche Aktienindex spiegelt die Entwicklung der 30 umsatzstärksten deutschen Unternehmen wider, die an der Börse gelistet sind. Aktien sind oft nicht nur eine sinnvolle Alternative zu den klassischen Sparanlagen wie Sparbuch oder Tagesgeldkonto — mit der richtigen Anlagestrategie können sie auch als Altersvorsorge dienen.

Will man Aktien als Altersvorsorge nutzen, sollte man allerdings darauf achten, nicht zu spekulativ zu investieren, sondern das Risiko breit zu streuen.

Investiert man beispielsweise in Aktienfonds, verringert man das Verlustrisiko im Vergleich zu einem Investment in Einzelaktien deutlich, denn Fonds umfassen eine Vielzahl von Aktien. Anders als beim Direktkauf investiert man so nicht einmalig eine bestimmte Summe an Kapital, sondern kauft monatlich oder quartalsweise Aktien oder Fonds.

Auf diese Weise wird die Kapitalanlage schrittweise aufgestockt und Sparer können frühzeitig vorsorgen. Aktien sind langfristig eine der renditestärksten Anlagemöglichkeiten.

Hat man erst sein Depot bei einem Online Broker eröffnet, ist man von seiner ersten Wertpapiertransaktion nur noch ein paar Klicks entfernt. Allerdings hat der Aktienhandel seine Tücken.

Um langfristig Gewinne verzeichnen zu können, sollte man vorab in Erfahrung bringen, welche Gebühren für den Aktienhandel fällig werden und welche Produkte am besten zum persönlichen Risikoprofil passen. Viele Anleger gehen heute auch dazu über, nicht nur für sich selbst in Aktien zu investieren, sondern zu Geburtstagen oder zu Weihnachten Aktien zu verschenken.

Das Risiko, das der Handel an der Börse birgt , sollte einem dabei jedoch stets bewusst sein. Online Broker vergleichen und Broker finden: Tipps, Anlagestrategien und Trends Aktien kurz erklärt Aktien und Steuern Aktien kaufen, wie geht das?

Viele Online Broker bieten Depots zu günstigen Konditionen. Am besten vergleicht man verschiedene Broker online. Die Depoteröffnung ist meist ganz unkompliziert online möglich.

Trotzdem sollten einige Dinge beachtet werden. Auch der Aktienkauf ist in wenigen Klicks erledigt. Allerdings sollte man dabei vor allem die Kosten im Auge behalten.

Diese fünf Tipps vereinfachen den Weg zur ersten Aktie: Hier mehr zum Thema erfahren: Emission Als Emission wird die Ausgabe von Aktien bzw. Börseneinstieg mit Mitarbeiteraktie Viele Unternehmen bieten ihren Arbeitnehmern die Möglichkeit Mitarbeiteraktien zu erwerben.

Depotübertrag Kosten, Ablauf, Prämien. Anteil Order über Internet: Denn wer Aktien kauft , erwirbt einen festgelegten Anteil am Produktivvermögen eines Unternehmens und wird dadurch quasi selbst zum Miteigentümer. Das Unternehmen kann sich seinerseits in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft AG bei einem Börsengang durch die Ausgabe von Aktien frisches Kapital für eigene Investitionen beschaffen.

Da die Wirtschaft auf lange Sicht wächst, erhöht sich auch der Wert der Beteiligung, sodass die Aktienmärkte ungeachtet zwischenzeitlicher Schwankungen langfristig immer nach oben tendieren, Kursgewinne und Dividenden eingerechnet. Darüber hinaus sind Aktien anders als z. Aktien lassen sich grundsätzlich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden.

So ist beispielsweise bei einer Inhaberaktie der Aktionär dem Unternehmen namentlich nicht bekannt, während eine Namensaktie auf den Aktienbesitzer selbst lautet. Dazu muss der jeweilige Name ins Aktienregister eingetragen bzw. Ist dafür zusätzlich die Zustimmung der Aktiengesellschaft erforderlich, wird von einer sogenannten vinkulierten Namensaktie gesprochen. Eine weitere Unterscheidung betrifft die Aktiengattung.