Allradantrieb oder Frontantrieb beim Kodiaq

 


Ihr meint also, dass es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder auch noch gibt, aber keine davon einen technischen Entwicklungsstand erreicht bzw. Ich bin jedoch auch hoch erfreut, das der Blog analitik wieder aus dem scheinbaren Dämmerzustand Ent-schuldigung — zur Feier des Tages erwacht ist und man hier wieder zum einen exzellente Analysen und zum anderen eine hochwertige Recherche der Kommentatoren vorfindet. Warum haben die deutschen Transatlantiker, wie von dir geschrieben die Hosen voll, wenn der Konflikt zwischen dem Westen und Russland weiter von westlicher Seite eskaliert wird? Und in der Tat, eine Ecke meiner Forschung beschäftigt auch auch mit Medien, insbesondere was die Medialisierung an sich zunächst einmal unabhängig von Inhalten, das kommt noch dazu , also der mediale Kanal, mit Individuen psychologische Ebene und Gesellschaften sozuologische Ebene anstellen kann. Da geht er ganz nett darauf ein das seit Jahrzehnten viel Geld in die Sozialwissenschaften gesteckt wurde um das Individuum Mensch besser kennenzulernen — aus gutem also schäbigen Grund.

So findet ihr die richtige Lösung leichter


Trotzdem gelang es ihm neben der Hertz-Cobra die erste Startreihe zu besetzen. Dennoch konnte Frankie den zweiten Gesamtplatz und damit den Klassensieg über die Ziellinie bringen. Ab Freitag, den August bis einschliesslich Montag, den Auch E-Mails können nicht beantwortet werden. Wieder ist es unserem Team gelungen am Wochenende zwei Gesamtsiege zu erringen und zwar jeweils mit Pole Position und schnellster Rennrunde.

Dabei überzeugte die Zuverlässigkeit unserer Delago-Corvette mit dem Chevy Vollaluminium-Big Block wieder ebenso wie die schnelle und fehlerfreie Performance des Fahrers.

Man beachte auch die damals modischen Hosen und Frisuren. Traditionell gastierte der Histo Cup mit dem 9. Frankie entschied sich zunächst nicht für neue Slicks sondern für einen leicht gebrauchten Satz. Bei einem Überrundungsmanöver wurde Mücke später in einen Crash verwickelt und gab auf, so dass unser Auto plötzlich wieder die Gesamtführung inne hatte.

Damit ist Halbzeit im Histo Cup Am dritten Rennwochenende innerhalb von vier Wochen gelang unserem Team das Kunststück den dritten Gesamtsieg zu erringen. In den letzten Runden konnte er die Führung noch ausbauen und ging als Sieger durch das Ziel. Damit ist das Team ganz klar auf Meisterschaftskurs in der V8 Historic. Bis er seine Delago-Corvette wieder zum Laufen brachte, hatte er eine Runde verloren, konnte aber das Rennen beenden und wegen weiterer Aus- fälle in der Klasse ein paar Punkte erben.

Da in Brünn beim zweiten Rennen immer in der Reihenfolge des Zieleinlaufs aufgestellt wird, stand Frankie nun ganz hinten. Nach einem heftigen Regenschauer war die Idelal- linie bei den zuvor fahrenden Youngtimern schon etwas abgetrocknet.

Trotz immer noch dunklen Wolken am Himmel wählte Frankie wie fast alle anderen Slicks, zum häufigen Überholen neben der Ideallinie zusätzlich problematisch. Doch dann kam, was kommen musste. Das an sich gut verlaufende freie Training am Freitag brachte dann doch einige Problemchen zum Vorschein, wie zum Beispiel einen kleinen Haarriss in der Trockensumpf- ölwanne. Training und Rennen am Samstag aus der zweiten Startreihe brachten eine gute Performance für den Herausforderer in einer neuen Rennklasse, wo PS zum guten Ton gehören.

Trotzdem sprang noch ein dritter Platz in der Klasse heraus. Doch Frankie blieb auf Tuchfühlung und kam wieder auf, als beim Mc Laren die Bremsen schwächer wurden.

Nachdem es vorletzte Woche in Hockenheim in erster Linie um Datenaufzeichnung und die Erstellung eines individuellen Programms für den neuen Motor ging, konnte Frankie letzte Woche am Salzburgring schon mal ein bisschen "die Sau raus lassen". Trotz alter Reifen und nur sechs Grad Steckentemperatur purzelte am Nachmittag bei abtrocknender Fahrbahn bereits unser letztjähriger Rundenrekord.

Doch die Blickrichtung von Frankie ging eindeutig in Richtung Motorenbau, zumal er bereits mit seinen eigenen Kreationen im "Pink Panter" erfolgreich Autorennen bestritt. Hunderte von Siegen in den verschiedensten Rennserien und inzwischen fast gebaute Motoren machten uns dann über die Jahre hinweg europaweit zur. Seit letzter Woche sind wir wieder im vollen Einsatz. Am Mittwoch, den Da nun der Histo Cup auf ein Eintrittsalter bis hochgesetzt wurde, können wir nun statt in der Youngtimer Austria endlich gegen die richtigen US-Big Banger antreten.

In dringenden Motorenanfragen könnt ihr eine E-Mail an Info frankiesgarage. Fahrzeuge die nach 30 Jahren einen gewissen Kultstatus erreicht haben, können eine historische Zulassung erhalten. Wir versehen auch obiges Foto mit einem H-Kennzeichen, gerade angesichts der manuellen Breitwandtechnik gegen moderne digitale Panorama-Funktionen. Wie man sieht, hat sich das Team von Frankie's Garage schon damals mit genau den Autos beschäftigt, die auch heute vorzüglich bedient werden.

Übrigens werden wir in Zukunft öfter mal ein Foto aus Frankie's Archiv ziehen - zum staunen und schmunzeln. Etwas verspätet hier noch eine kleine Nachlese über unseren letzten Renneinsatz in diesem Jahr. Dieser fand bereits vor gut zwei Wochen am letzten September-Wochenende statt, wir haben aber wie schon öfters die Profifotos abgewartet. Klein-GfK an der Front unserer Corvette produziert hatte, konnte das Auto über Nacht mit Neuteilen wieder in einen halbwegs ansehendlichen Zustand versetzt werden.

Der Schlag ging aber genau auf das Eck, dass gerade repariert worden war, so dass am Samstag Abend wieder Arbeit angesagt war. Mangels neuer Teile musste nun sogar Hasendraht als Formgeber und viele Meter Gaffertape herhalten um das Rennauto abermals halbwegs in Form zu bringen. August befinden wir uns in den Sommerferien. In dringenden Fällen erreicht Ihr uns aber über E-Mail info frankiesgarage.

Nach vielen Positionskämpfen, z. Das erste Training am Freitag bestätigte die schlimmsten Befürchtungen. Leider fiel nun auf, dass die vorderen Lichter bei unserem Auto zunächst einen Wackelkontakt hatten und dann ganz ausfielen. Nicht sehr schlimm wegen des Flutlichts aber mit Skepsis beäugt von der Rennleitung, die Frankie dann zunächst mit dem "Light-on" Schild darauf aufmerksam machte.

Dann platzte bei den Tourenewagen Open ein Porsche-Motor und entleerte sein Öl auf der Strecke, so dass das Führungstrio gerade noch ausweichen konnte. Dann das Safety Car wegen Streckensäuberung. Dies wurde irrtümlich statt vor die Führenden an die Spitze des Mittelfeldes gesetzt, womit dann eine haarsträubende Fehlerkette begann.

Als Frankie vorbei gewunken wurde, lag er plötzlich in Führung. Dann dauerte es einige Zeit bis er die Spitze das Safety Car erreicht hatte und auch unser Auto reihte sich nach einer schnellen Aufholrunde wieder an dritter Stelle ein. Der Rest ist schnell erzählt. Während der Freitag sich noch als warmer und teils sonniger Testtag von seiner besten Seite zeigte, herrschten beim frühmorgentlichen Zeittraining am Samstag Kälte und strömender Regen.

Frankie stellte seine Corvette auf den neunten Platz, von wo er am Nachmittag auch startete. Zum Rennen am Nachmittag trocknete die Strecke ab und sogar die Sonne zeigte sich. So waren alle Teilnehmer froh, endlich mit Slicks starten zu können. Trotzdem war das Team mit dem Klassensieg und einem zweiten Platz beim ersten Auftritt in einer neuen Serie mehr als zufrieden.

Für Motor-Interessenten sind wir jedoch über E-mail info frankiesgarage. Leider bestätigten sich die Gründe für den Rückzug deutlicher als erwartet. Beim ersten Rennen startete Frankie aus dritter Startreihe. Der erste Ausfall seit insgesamt 18 Rennen. Schon in der Einführungsrunde merkte er, dass seine Reifen jetzt funktionierten und richtig Grip aufbauten. So überrumpelte er gleich nach dem Start in der ersten Kurve das halbe Feld, kämpfte dann noch zwei M3 und den Hollerweger GT-3 nieder und positionierte sich nach der ersten Runde am 3.

Dann kam was kommen musste: Wir werden diese Saison noch ein paar ausgesuchte Rennen fahren und uns ansonsten noch mehr um unsere Kunden kümmern. Da kann vielleicht unser Fanshop behilflich sein.

Leseproben findet ihr unter www. Von Frankie persönlich remastered. Nachdem Frankie die Meisterschaft in der Klasse über ccm schon längst in trockene Tücher gebracht hatte, ging es am letzten Wochenende um nichts weniger als die Entscheidung über den Sieg in der Gesamtwertung. Am Samstag musste sich Frankie schlussendlich mit einem dritten Platz begnügen, da das Team die allgemeine Streckentemperatur überschätzt hatte und er die Sliks nicht perfekt zum Arbeiten bringen konnte.

Dennoch genügte Rehwald sein Klassensieg nicht, um den Sack endgültig zuzumachen. Also Entscheidung am Sonntag bei doppelter Punktzahl. Nach einem ziemlich versauten Qualifying fand sich Frankie auf einem Da half nur der Kampf mit dem Messer zwischen den Zähnen.

Das letzte Rennen bestätigte aber auch wieder eine kritische Betrachtungsweise. Auch die Streichergebnisse straften nur Frankie, der 6 Punkte abgeben musste, während Konkurrent Rehwald damit seinen Nuller aus Hockenheim egalisierte.

Ebenso trüben die immer wieder auftauchenden Porsches der Tourenwagen Open das Bild. Ebenfalls denkbar wäre ein Einsatz bei den V8 Spezialtourenwagen im HistoCup, falls wie geplant das Eintrittsalter der Chassis von auf hochgesetzt wird. Und das mit einer beachtlichen Bilanz von 14 Zieleinläufen in Folge, davon zwei Gesamtsiege, 8 Klassensiege, zwei 2.

Auch in der Gesamtwertung der YTA ist noch alles drin. Da er diesmal aus den zwei Rennen lediglich 14 von 20 möglichen Punkten mitnehmen konnte, setzte sich nun Hauptkonkurrent Andreas Rehwald aus der Klasse bis ccm mit 4 Punkten Vorsprung an die Spitze. Zudem werden Frankie durch ein Streichergebnis sechs Punkte weggenommen, während Rehwald dadurch seinen Nuller aus Hockenheim wegbekommt. Aber wie sagt man so schön: Diese Taktik ging dann auch auf. Nach der ersten Runde konnte Frankie seine Regenreifen genau einschätzen und holte auf den Z4 , der ihn ja eigentlich nichts anging, auf.

So kam, was kommen musste: Schon am Vortag hatte sein 5-Gg. Die beste Rundenzeit war nur mit viertem und fünftem Gang zustande gekommen. Beim nächsten Angriff kam kein fünfter mehr, sondern der vierte Gang blieb stecken. Frankie vermied tunlichst diesen mit Gewalt herauszuwerfen, sondern stellte die Angriffe ein und verlegte sich darauf, das Rennen im vierten Gang zu beenden und den Youngtimer-Gesamtsieg und den dringend benötigten Klassensieg nicht aufs Spiel zu setzten.

Zum Glück hatte er sich in der wilden Regen- hatz soviel Vorsprung herausgefahren, dass der Sieg nicht mehr gefährdet war. Übrigens, Respekt für das von Frankie's Garage modifizierte Tremec TKO , das über 30 Rennen treu gedient und sich so elegant verabschiedet hatte - es hätte sich ja auch mitten im Rennen in alle Einzelteile zerlegen können.

Nachdem unsere Motoren europaweit von Litauen bis Spanien und von England bis Rumänien verbreitet sind, ist nun ein neues Ziel erreicht. Die voll ausgestattete Torquemaster-Maschine für einen manuell geschalteten Chevy Blazer geht über Dubai an einen Kunden in Teheran.

Da unser Rivale Andreas Rehwald in der Klasse bis ccm lediglich 8 bzw. Dann noch das gnadenlose 7: Vielleicht beobachtet er das alles ja aus dem Chevy-Himmel!!! Juli in seinem Zuhause sanft entschlafen. Wir sind dankbar für die vielen Jahre der engen, bereichernden und kreativen Zusammenarbeit mit unsrem Lutz.

Wir werden Ihn vermissen Beim Deutschlandauftritt der YoungTimer. Im zweiten Rennen am Sonntag also wieder vom dritten Startplatz. Wie immer wurden am Samstag und am Sonntag zwei getrennt gewertete Rennen ausgetragen.

Zuerst relativ knapp, im zweiten Lauf dann mit einem deutlichen Vorsprung von 19 Sekunden. Dahinter dann die Schropper-Viper. Die Tests am Freitag liefen sehr zufriedenstellend, so wie auch das freie Training am Samstag vormittags.

Damit sprang nur ein Start-Platz heraus, womit wieder eine der berühmten Frankie-Aufholjagten im Raume stand. Wie sich später am Abend beim Auswerten der Datenaufzeichnung herausstellte, hatte ein Defekt in der Lima einen Transistor im Rechner geschrottet, so dass der linke Kanal die Einspritzdüsen mit Dauerstrom versorgte.

Doch Chefmechaniker Tobi gab sich nicht so einfach geschlagen. Er trickste den Computer aus, in dem er die linke Bank mit auf den rechten Kanal legte, zugegeben ein Husarenritt, aber um kurz nach Mitternacht lief der Motor dann wieder. Mitten im Pulk mit entsprechender Vorsicht waltend, verlor Frankie in der ersten Kurve zunächst weitere vier Plätze, dann kam aber was kommen musste.

Einen nach dem andern legte sich Frankie seine Gegner zurecht, attackierte im geeigneten Augenblick und kämpfte Sie in gewohnt harter aber fairer Manier nieder.

Dabei beschleunigen die Geräte von 0 auf in knapp über 3 Sekunden. Frühjahrsputz auch in der Rennabteilung. Übrigens ist im Netz ein geiles Rennvideo aufgetaucht. Es zeigt die Youngtimer Austria beim letztjährigen Event am Hockenheimring. Nach der ausgiebigen Winterpause sind wir wegen der milden Witterung zwei Wochen eher als geplant wieder im vollen Einsatz.

Zu diesem Anlass möchten wir einige Fragen und Missverständnisse auf Seiten unserer werten Kundschaft und der vielen Fans von Frankie's Garage aufklären. Wir sind kein Kfz-Reparaturbetrieb und handeln weder mit Autos noch mit Teilen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Baujahren bis The Days - Some body help me , Stick in between , Teacher teacher. Kalte Insel , Welt am Draht. Histo Cup Salzburgring September Tatsächlich haben wir Hinweise, dass in der Atmosphäre der Venus und auf dem Titan leben existiert.

Nicht was ich mir nicht erkären kann, sondern was sich die Menschheit noch nicht erkären kann, ist per definitionem ein Wunder. Welchen Hinweis eine Hochzivilisation hinterlassen könnte?

Na ja, für genau diesen Weg muss man muss aber zuerst auch einmal so etwas wie Primaten und Bäume haben. Das Leben wird auf anderen Welten vermutlich einen ganz anderen Verlauf nehmen. Es muss aber auch sicher nicht exakt genau so ablaufen, wie beim Menschen, um Intelligenz hervorzubringen. Wichtig ist lediglich, dass es bei uns vermutlich besondere Umstände waren, die die Entwicklung des Hirns anstelle von schnelleren Beinen oder schärferen Klauen förderten, die viele andere Lebewesen haben.

Umstände, die eben nicht auf jeder Welt mit Flora und Fauna auftreten müssen. Oder nicht so schnell. Rettet Schlauerwerden notwendigerweise ein Wesen, das sich plötzlich in einer für es eigentlich ungeeigneten Umgebung wiederfindet, in der es kaum eine Chance hat, sich seiner Verfolger zu erwehren? Wie viel öfter passiert es, dass solche Wesen einfach mit ihrer Umgebung aussterben?

Das war ein feiner Grat, der da von unseren Vorfahren beschritten werden musste. Ein wenig wehrloser, und sie wären ausgestorben. Ein wenig wehrhafter, und sie wären wohlmöglich Raub- oder Fluchttiere ohne Intelligenz geworden. Sie wurden relativ wehrlose intelligente Omnivoren, die ihre körperlichen Mängel durch Werkzeuggebrauch und Gemeinschaft ausglichen, beides Eigenschaften, die die Intelligenz förderten und eine gewisse Grundintelligenz zu Beginn voraussetzten.

Thanus Die Argumentationskette des Fermi-Paradoxons ist nicht zwingend. Es wurden schon genug Gegenargumente genannt. Deshalb ist die Schlussfolgerung, die du weiter oben gezogen hast, dass wir in unserer Galaxie die einzigen intelligenten Lebewesen sein müssen, so nicht richtig. Nur weil wir bisher noch nicht in der Lage waren, es zu finden, kann man nicht den Schluss ziehen, dass es nicht da ist.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob das für den Aspekt der Lebensentstehung so angeraten scheint — dafür liegt noch? Und noch mal Alderamin: Natürlich kann man glauben, dass es viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gibt.

Ich glaube aber, dass das Gegenteil naheliegender ist, weil mir die Gründe dafür plausibler erscheinen. Es wäre ein Wunder, wenn wir heraus fänden, dass die Elemente des Universum kein Leben hervor bringen können — und wir trotzdem existieren.

Das ist aber nicht der Fall. Für uns ist das Leben nur ein Phänomen, dessen Entstehung wir nicht erklären können. Es gibt vieles, deutlich weniger spektakulärere Phänomene, die wir nicht erklären können. Sind das auch alles Wunder? Das wir derartige Phänomene nicht beobachten, bedeutet nicht, das keine anderen Zivilisationen existieren oder existiert haben.

Es bedeutet nur, dass keine Zivilisation derartige Gebilde konstruiert — weil es wahrscheinlich schlichtweg unmöglich ist, derartige Gebilde zu konstruieren, egal wie alt und weit entwickelt eine Zivilisation ist. Was ist belebte Materie? Es gibt nur eine Materie, die ist weder belebt noch unbelebt sondern einfach Materie.

Ein Kohlenstoffatom eines Lebewesens unterscheidet sich in nichts von einem in einem Carbonatgestein. Also, was meinst du mit belebter Materie? Fangen wir mit Zelle an. Organische Moleküle, abgeschlossene Kompartimente Micellen , Replikation … und los gehts.

Was soll an den Schritten denn kritisch sein? Ich kenne keinen Evolutions-Biologen, der sowas äussert. Welchen Vorgang hättest du denn gerne wiederholt? Welches Zeichen sollte denn Millionen Jahre halten?

Lange lag-Phase des Lebens: Kambrische Explosion zeigt ja eben wie einfach es ist, wenn die Bedingungen erst mal eingestellt sind. Alderamin hat sich solche Mühe gegeben zu zeigen, weshalb das FP inzwischen, sagen wir, reichlich überholt erscheint. Ich hoffe jemand kann mir noch bei meinem Logik Problem helfen das ich seit letztem Jahr aus dem Physik Unterricht habe. Folgendes… Ich bin der Meinung das es nicht möglich ist ein Space Shuttle von der Erde zu starten zu einem Klon der Erde zu fliegen und von dort aus wieder zurück zur Ursprungs Erde ohne zu tanken.

Irgendwie bin ich da etwas durcheinander weil ich immer denke z. Würde mich wirklich freuen wenn ich meinen Logik Fehler mal ausmerzen könnte. Falls das im oberen Artikel beschrieben wurde, tut es mir leid. Ich habs nicht verstanden. Aber wie wahrscheinlich ist das?

Wie beliebig andersartig kann eine fremde Welt sein, um noch Leben von irdischer Komplexität hervor zu bringen? Und wenn andere Planeten. In dem Falle wäre vielleicht die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass eine Unterart genau die richtigen Eigenschaften mitbringt, die beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses, das vielleicht auch nicht absolut unwahrscheinlich sein muss, zu einer entsprechenden Entwicklung führt.

Und wenn wenn die Diversität der erwähnten Eigenschaften nicht besonders ausgeprägt ist, ist das nicht vielleicht auch ein Hinweis, dass die passenden Eigenschaften nicht nur wahrscheinlich sondern zwangsläufig auftreten ok, jetzt kommen wir dem Anthropischen Prinzip gefährlich nahe.

Der Grat, den unsere Vorfahren gegangen sind, mag sehr schmal gewesen sein, aber ich bin noch nicht überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Spezies bzw. Ups, da fehlt etwas: Es haben ja nun schon einige Kommentatoren versucht, zu zeigen, warum man diesen Schluss nicht ziehen kann. Sowohl Start, Flug und Landung sind bei beiden Strecken identisch.

Die Zeitdauer allein, die für diese Schritte erforderlich war und die speziellen externen Einflüsse machden doch mehr als derutlich, wie kritisch und unwahrscheinlich diese Schritte sind. Du meinst, weil man den Treibstoff für Start 2 mitnehmen muss. Klar, dann brauchen Beschleunigung 1 und Abbremsung 1 etwas mehr Treibstoff, weil mehr Masse an Bord ist. Wenn der spezifischer Impuls zu gering ist, kann das tatsächlich unmöglich werden.

Nexus Ja genau, dadurch das ich den Treibstoff für Start 2 mitnehmen muss erhöht sich ja wieder der Treibstoff bedarft für Start 1 aber der Treibstoff an sich muss ja auch wieder transportiert werden und irgend bin ich dann der Meinung das das nicht geht von Erde1 auf Erde2 und wieder zurück.

Die Zeitdauer macht gar nichts in Hinblick auf kritisch oder unwahrscheinlich deutlich. Einfach Frage der Zeit dauer. Weder verwunderlich noch unwahrscheinlich. Vergleichen wir das mal mit einem Auto auch wenn kein Raketenantrieb, so sollte es als Analogie doch recht gut funktionieren.

Das muss seinen Treibstoff auch mitnehmen. In der Raumfahrt ist das allerdings ein Kernproblem. Da besteht die Hauptmasse fast nur aus Treibstoff. Was soll da klar werden? Je länger in einem Gewinnspiel, dessen Grundbedingungen Anzahl der Zahlen aus denen man richtige wählen muss man nicht kennt, kein Gewinn erzielt wird, umso mehr kann man annehmen, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit sehr gering ist. Als Leben wird allegmeinhin das erachtet, was es gemeinsam hat und von unbelebter Materie unterscheidet.

Es ist nach wie vor völlig unklar, wie sich Atome zu den Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen konnten und warum sie es überhaupt taten. Wär ich nicht so eine Pfeife in Physik. Um T2 jedoch zu transportieren wird der Rote Treibstoff Tank benötigt. Um diesen wiederum mitzunehmen wird der Lila farbende gebraucht usw. Oh man seit dem Wettlauf von Achilles und der Schildkröte bin ich total durcheinander. Mehr braucht es nicht. Es ist darüber hinaus in keiner Weise unklar, wie sich Atome zu Molekülen zusammenfügen.

Diese sind die Grundbausteine des Lebens. Besonders erscheint einem das nur, wenn man Wissen veweigert. Daher schrieb ich eingangs: Dann würde allerdings das gesamte Raumschiff auch so schon nicht besonders weit kommen. Je mehr Treibstoff mitgenommen wird, umso mehr Probleme bekommt man auch irgendwann mit dem Schub. Aber wenn ich das richtig verstehe beruht dein logischer Fehler darauf, dass dein Antrieb zu uneffektiv ist s. Bislang hat die Evolutionsbiologie die Entstehung von Leben nicht restlos klären können, es sind viele Schritte in diesem Prozess nach wie vor rästelhaft.

Keine Theorie und kein Modell hat bislang allgemeine Anerkennung gefunden. Das gilt es als Fakt festzuhalten, alles weitere ist Spekulation. Aber dennoch erlaube ich mir den Luxus, davon zu träumen, dass wir bislang doch noch irgendetwas in der Physik übersehen haben, was der Menschheit irgendwann einmal die entscheidende Hintertür zum schnellen Reisen durchs All öffnet….

Wenn überlichtschnelles Reisen möglich sein sollte, wäre dies ein weiteres Indiz dafür, dass wir allein sind oder es noch niemand in die Tat umgesetzt hat. Danke für den tollen Beitrag. Hochinteressant und ernüchternd, was die Reisetätigkeit durch unvorstellbar gigantische Räume betrifft. Gibt es wenigstens realistische Erfolgsaussichten dafür, mit ausserirdischen Lebensformen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu kommunizieren, ohne sich dafür selbst räumlich in Bewegung zu bringen mal abgesehen von noch besseren Teleskopen?

Gibt es in diesem Bereich noch Wissen, welches noch erschlossen werden könnte? Ist die Möglichkeit, von Aliens besucht zu werden, viel geringer als jene, von Aliens längst beobachtet zu werden welche jedoch vor dem gleichen Problem wie wir stehen — sie können uns nicht erreichen?

Der Mensch lebt und forscht einfach noch zu wenig lange, als dass er schon den Horizont des Machbaren erreicht hätte. Fragt mal Hawking, der hätte vielleicht auch noch ein paar Vermutungen.

Deine Annahmen, welche Spuren hochentwickelte Zivilisationen hinterlassen sollten, sind völlig abwegig. Es ist nach wie vor völlig unklar, wie sich Atome zu den Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen konnten. Das stimmt schlichtweg nicht. Schon vor knapp 60 Jahren hat man im Experiment Prozesse nachgebildet , in denen organische Verbindungen als Grundbausteine des Lebens entstehen.

Wenn überhaupt ist nach wie vor unklar, wie der Sprung zu tatsächlichen Leben von statten geht und ob die Bedingungen dieser Experimente auch für die frühe Erde zutreffen — aber Antworten auf die Frage, wie sich Atome zu Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen können, sind vorhanden. Aus dem gleichen Grund, aus dem sich Zucker in Wasser auflöst: Wenn geeignete Elemente und Verbindungen unter den richtigen Bedingungen mit geeigneten Katalysatoren zusammen gebracht werden, dann bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sich zu verbinden.

Man hat übrigens schon Grundbausteine des Lebens in interstellaren Wolken nachgewiesen. Und darum geht es auch, nicht wahr? Dass ein Schöpfer uns geschaffen haben soll. Wann wäre denn trotz allen vorhandenen Wissens für sie die Entstehung von Leben geklärt? Da ist soviel bekannt, dass es inzwischen synthetische Biologie gibt.

Aber das sind Fusionskraftwerke auch, obwohl Fusion verstanden ist und in sozusagen explosiver Form auch funktioniert. Und was wäre wohl allgemeine Anerkennung? Schneller bedeuted ja nicht automatisch unendlich schnell; selbst fache Lichtgeschwindigkeit würde ja für die Durchquerung der Galaxis 10 de von Jahren bedeuten — u. Reinhard Bauernfeind Wenn der Schritt von organischen Verbindungen hin zu Verbindungen, die den Kriterien des Lebens genügen, im Labor nachgebildet werden könnte oder in Natura nachgewiesen werden kann, wäre die Theorie weitestgehend bestätigt.

So fehlt aber noch dieser Teil. Wie oft das dann im Universum vorkommt und wie oft sich daraus dann intelligentes Leben entwickelt… darüber kann dann aber ohne Beobachtungen auch nur sehr grob spekuliert werden.

Ob nun viele oder wenige Zivilisationen, das ist dann wohl gegenwärtig eher Glaubenssache. Interstellare Reisen halte ich nur für den Menschen selbst für unmöglich bzw. Aber ich verstehe, dass alles Wunderbare verloren geht, wenn man die Entwicklung von Leben und in späterer Folge sogar Bewusstsein mit dem Auflösen von Zucker in Wasser gleichsetzt. Ich möchte auch sicher nicht auf Kreatonismus hinaus, wie du vermutlich annimmst. Nichts liegt mir ferner.

Mehr als ein Lebenszeichen ist nicht drin, und wenn wir ein Lebenszeichen erhalten und eine eigenes Lebezeichen zurück schicken, sind die anderen schon zehntausende Jahre weiter — und vielleicht gar nicht mehr da.

Die anderen müssten uns schon sehr, sehr nahe sein — was noch nicht ausgeschlossen werden kann, aber als sehr unwahrscheinlich angenommen werden muss — und selbst wird eine Kommunikation schwierig. Bis zum nächsten Stern sind es immerhin schon vier Lichtjahre. Wir betreiben seit rund 60 Jahren Raumfahrt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet jetzt und ausgerechnet in unserer unmittelbaren Nähe eine andere Zivilisation existiert, ist verschwindend gering. Quanten-Verschränkung hat nichts mit Informationsübertragung zu tun und kann auch nicht zur Kommunikation genutzt werden.

Lies dir mal diesen Artikel durch und versuch ihn zu verstehen. Wenn du etwas nicht verstehst, frag nochmal nach. Aber jede neue Theore muss die bestehenden Experimentaldaten bestätigen, und die sagen nun mal auch recht eindrucksvoll aus, dass sich lokal keine Information schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. So wird es sein. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit für die Bildung einer Zivilisation gar nicht so schlecht sein sollten, siehe oben, in Raum und Zeit wird es schwierig, sich über den Weg zu laufen.

Beschäftige dich nicht mit der Hoffnung, dass vielleicht doch alles ganz anders, sondern mit Lösungen innerhalb der Gesetze der Physik. Dort warten ganze Universen, die erobert werden wollen. Aber nicht innerhalb der Milliarden von Galaxien. Aber ich gebe dir Recht, es ist mehr im Sinne der Wissenschaft, wenn man sich an das Bewährte hält, bis es widerlegt ist. Doch es braucht dennoch einen kleinen rebellischen Rest an Willen, das Unvorstellbare zu erschliessen, oder? StefanL Du vergisst die Zeitdilatation.

Bei zehnfacher Lichtgeschwindigkeit wäre die Reise für die Astronauten ein Wochenendtrip- Allerdings erleben sie ihr blaues Wunder, wenn sie nach Hause kommen.

Ich habe gesagt, dass geeignete Elemente und Moleküle unweigerlich die entsprechenden Verbindungen eingehen, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind. Was ich sehr beruhigend. Bräuchte es ein Wunder, um Leben entstehen zu lassen, können wir auch gleich über einen Schöpfer reden. Ich bin aber lieber Herr meiner Selbst und der Physik, die wir verstehen und beherrschen können.

Vielleicht hast du ja nur eine etwas eigenwillige Auffassung dieses Begriffes und dessen Verwendung. Nukleinsäuren, Proteine, Fette, Kohlenhydrate. Alle in Natur nachgewiesen. Der Faktor Zeit ist entscheidend wollte man dieses im Experiment nachbauen. Wir kennen die Entstehungsbedingungen für einen Stalagmiten.

Wieviel Jahrtausende sollte man diesem Experiment zusehen? Ob viele oder wenige Zivilisationen ist nebensächlich; denn wie Aderamin zeigte, wir werden es praktisch nicht erfahren können. Aus dieser Unfähigkeit aber abzuleiten wir wären die einzigen … nur zu, wer sowas braucht.

Solange man Quantenphysik und allgemeine Relativitätstheorie nicht unter einen Hut gebracht hat, finde ich nicht, dass diese Aussage stimmt. Eine vereinheitliche Theorie müsste allen Erfolgen und Experimentaldaten der Quantenphysik und der Relativitätstheorie genügen. An der Bedeutung der Lichtgeschwindigkeit als universelle Geschwindigkeitsbegrenzung wird sich nichts mehr ändern.

Aber aus einer vereinheitlichen Theorie können natürlich neuartige Lösungen hervor gehen, so wie einst aus der Relativitätstheorie einst neuartige Lösungen hervor gegangen sind.

Ob uns diese Lösungen gedankenschnell zu den Sternen bringen? Ich träume gerne davon, aber ich hoffe nicht darauf, dass es so sein wird. Ist das nicht extrem unbefriedigend? Und da gibt es einiges zu entdecken. Dennoch, abends, vor dem Einschlafen, träume ich doch ein wenig …. Rarehero tsts- ich schrieb: Es wird hier angenommen unabhängig davon, woher Antrieb und Treibstoff kommen , dass man die Hälfte des Hinflugs die ganze Zeit über konstant mit 1 G beschleunigt und auf der zweiten Hälfte konstant mit 1 G verzögert, auf dem Rückflug das gleiche.

Mit zunehmender Entfernung zum Umkehrpunkt nähert sich die Durchschnittsgeschwindigkeit immer mehr der Lichtgeschwindigkeit, deswegen kommt nur in der letzten Zeile heraus, dass die Zeit auf der Erde genau gerundet das Doppelte der Entfernung in Lichtjahren geteilt durch c ist da c nie erreicht wird und immer beschleunigt wird, gilt das Doppelte auch hier nur annähernd.

Also in allen Zeilen ist die Flugzeit für die Erdbewohner länger als das Doppelte der Entfernung geteilt durch c. Ihr meint also, dass es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder auch noch gibt, aber keine davon einen technischen Entwicklungsstand erreicht bzw. Bei dieser Überlegung geht man aus meiner Sicht zu sehr davon aus, dass der Mensch schon nahe an den Grenzen des tatsächlich Machbaren angelangt ist.

Organische Moleküle sind nicht gleichzusetzen mit lebenden Verbindungen. Erst der spezifische Aufbau macht es dazu. Demnach wäre das der passendere Satz: Der Vergleich mit Stalagmiten finde ich etwas unpassend. Das Zeit ein entscheidender Faktor ist, stimmt sicherlich. Aber Zeit lässt sich zumindest in anderen Bereichen künstlich simulieren. Vielleicht gelingt es ja irgendwann mit einem dem Miller-Urey-Experiment ähnlichen Versuch, den Prozess zur Entstehung des Lebens nachzuweisen.

Kann aber auch sein, dass das aus diversen Gründen nicht möglich ist. Auf dem Gebiet bin ich kein Spezialist.

Lichtjahre bis Andromeda 15 Mio. Lichtjahre bis Centaurus A 28 Mio. Lichtjahre bis zum Sombreronebel 37 Mio. Alderamin Nein, das beantwortet die Frage nicht. Ob es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder gibt, wissen wir nicht. Wie sollte so ein weithin sichtbar gesetztes Zeichen eigentlich aussehen? Der nötige Sender würde Mal mehr Energie verbrauchen als die gesamte Menschheit. Und diese Sendeleistung müsste über Jahrtausende oder Jahrmillionen aufrecht erhalten werden, damit zumindest eine kleine Chance besteht, dass die ausgesandten Lebenszeichen irgendwann im Lichtkegel einer anderen Zivilisation auftauchen.

Zum nächsten Stern fliegen. Die Zeitkapseln müsste nicht besonders schnell unterwegs sein. Sprich, man bräuchte nicht viel Energie, um sie auf die Reise zu schicken. Das könnten tatsächliche alle Zivilisationen irgendwann tun. Aber vielleicht finden wir irgendwann eine solche Sonde, die um die Sonne kreist. Oder du bist nicht bewusst, was tatsächlich machbar ist und vor welchen Herausforderungen wir stehen.

Aber eines davon können wir möglicherweise beweisen oder durch umfassende Daten zumindest stützen. Es gibt ja auch die Vorstellung, dass das für uns sehr übel enden würde. Und Alderamin schreibt ja auch: Die Argumente, mit denen man dem Fermi-Paradoxon beikommen möchte, kommen ganz offenbar von hoffnungslosen E.

Was immer gerne vergessen wird: Die Astronauten dürften das nicht unbeschadet überstehen, dass von der Materialermüdung gar nicht zu reden. Die Tabelle habe ich nicht gerechnet, sondern abgeschrieben, aber von parsec in Lichtjahre umgerechnet.

In der Zeile mit 20 steht im Originaltext Jahre und 42 parsec. Ich nehme an, die Autoren haben das auf glatte abgerundet und die 42 parsec waren wahrscheinlich auch bereits aufgerundet, so dass ein Wert näher an als herausgekommen ist. Ich hatte mich auch schon eine Weile mit dem Thema beschäftigt und vor Kurzem einen Blog dazu veröffentlicht aber nicht so umfangreich und gut geschrieben wie deiner: Als Nichtpyhsiker hatte ich auf die Kernfusion gehofft um relativistische Geschwindigkeiten erreichen zu können.

Dann dauert so ein Flug wirklich sehr lange. Gibt es irgendwo eine Übersicht über die Formeln? Wenn man 22,5 Jahre mit 1 G beschleunigen und dann 22,5 Jahre mit 1 G abbremsen könnte, dann kommt man also lediglich Lichtjahre weit. Ich kannte bisher nur diese Webseite und dort steht man könnte das in der halben Zeit schaffen: Ich konnte bisher noch kein Buch zu dem Thema finden.

Von-Neumann-Sonden sind selbstreplizierende Sonden und etwas anderes als die Zeitkapseln, die ich im Sinn habe. Aber ob Von-Neumann-Sonden oder Zeitkapseln, es wäre — vor allem solange wir das Sonnensystem nicht erobern — extrem schwierig, solche Artefakte zu finden. So kann man natürlich auch mit Gegenargumenten umgehen. Anstatt sich mit diesen auseinander zu setzen, diese einfach als Schwachsinn abtun. Die in diesem Artikel und auch vielen Kommentatoren zu denen auch ich zähle propagierte Lösung ist, dass interstellare Reisen nahezu unmöglich sind und interstellare Kolonisation daher nicht statt findet.

Dir wurden eine Vielzahl an Argumenten und Berechnungen geliefert. Mit diesen könntest du dich ja mal auseinander setzen. Was ist deine Lösung des Fermi-Paradoxons?

Dass wir die Ersten und Einzigen sind? Und darf ich aus deinen Aussagen entnehmen, dass du für eine Zivilisation wie die unsrige annimmst, dass sie beliebig potente Technologien entwickeln wird, wenn sie nur genug Zeit hat? Andere in diesem Strang haben ähnliche Aussagen gemacht. Mach dir einfach mal klar, wie aufwändig es für eine Zivilisation wäre, weithin auf sich aufmerksam zu machen.

Das ist alles, nur kein Kinderspiel. Wenn interstellare Reisen so anspruchsvoll sind, wie wir annehmen müssen, dann wird es m. Damit die anderen uns erreichen können, müssen sie zwei Dinge beherrschen:. Sie hätten Zugriff auf die Ressourcen, die in Asteroiden gespeichert sind. Sie müssen in der Lage sein, künstliche Habitate zu schaffen, in denen sie bequem beliebig lange existieren können, selbst wenn sie die Reise im Kälteschlaf überdauern.

Die weitaus meisten Rohstoffe sind in Asteroiden gespeichert, wo sie deutlich einfacher abzubauen sind als einem Planeten. Sie müssen in der Lage sein, ausreichend dimensionierte künstliche Lebensräume zu schaffen, den sonst könnten sie uns nicht erreichen.

Dann sind aber nicht mehr darauf angewiesen, die Erde zu erobern. Dafür nehmen sie eine beschwerliche Reise auf sich, die mehrere Generationen dauern kann? Und wem erzählen sie von ihrem Sieg und dass die Erde jetzt eine Kolonie des Imperiums soundso ist und das Krümelmonster huldigt? Sagan etwa schätzte auf 10 Zivilisationen.

Aber ich gebe gerne zu, dass es eine reine Glaubensfrage ist, du versuchst aber mit Unmöglichkeiten etwas zu beweisen. OK, ich habe die Q-Verschränkung verstanden. Es braucht den Schlüssel in max. Lichtgeschwindigkeit sowie das vorgelagerte Einrichten, ebenfalls in Lichtgeschwindigkeit. Hmmm… Lasst mich überlegen. Ich bin zwar Betriebswirtschafter und nicht Wissenschafter, aber ich überlege mir mal über Nacht, wie wir sonst noch im Handumdrehen andere Galaxien erreichen könnten… Es muss irgendwie möglich sein….

Rarehero, ein Gedanke zu den langsamen Zeitkapseln: Wozu bitte solchen Aufwand? Damit in vielleicht 1, 10, Mio. Jahren eine irgendwo gefunden wird? Woher wissen wir, dass sie gefunden wurde? Das Signal würde uns tausende Jahre später mit Lichtgeschwindigkeit erreichen.

Wir sind an unsere Sonne gebunden. Obs uns recht ist oder nicht. Die Frage, obs irgendwo Andere gibt, die ähnlich ticken wie wir, hat für uns wenig Relevanz.

Thanus a Ich glaube nicht, dass sich sich sehr lange mit dem Thema beschäftigen, falls doch, dann bitte aus welchen Quellen? Hierbei ist es gar nicht möglich Wahrscheinlichkeiten anzugeben. Das Signalargument ist nicht falsch, es ist lediglich deine persönliche Annahme, dass es falsch ist. Ansonsten muss ich zugeben, dass du mich durchschaut hast und ich mich erst seit heute Nachmittag mit dem Thema befasse, daher auch nur Wikipedia-Links.

Zehn Zivilisationen sind mehr als eine oder keine. Dazu ist aber zu sagen, dass Sagan von zehn hochentwickelten Zivilisationen spricht. Die Anzahl aller Welten, auf denen mindestens eine Zivilisation entstanden ist, beziffert er auf eine Milliarde!

Gut, das finde auch ich viel zu hoch gegriffen, vor allem auch da Sagan einige Faktore der Drake-Gleichung viel zu hoch angesetzt hat. Darunter aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine hochentwickelte Zivilisation frühzeitig auslöscht. Natürlich haben wir auch noch viele Probleme, aber wir sind nicht mehr einen Knopfdruck davon entfernt, uns auszulöschen, und mit dem heutigen Wissen würde Sagan die Drake-Gleichung sicherlich anders angehen.

Aber worüber reden wir eigentlich? Die Entstehung von Leben oder die Entstehung von Zivilisationen? Die Entstehung von Leben halte ich für sehr wahrscheinlich. Dass aber zwei Zivilisationen voneinander erfahren, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Es ist eine gewaltige Herausforderung, auf solchen Distanzen das Wirken anderer Zivilisationen zu beobachten oder anderen Zivilisationen von der eigenen Existenz zu berichten.

Dann mach dir doch mal klar, was nötig ist, um der Galaxie mitzuteilen, dass man da ist. Damit bei den anderen aber nicht nur ein nahezu bedeutungsloses Wow-Signal ankommt oder überhaupt ein Chance besteht, dass unsere Signale irgendwann entdeckt werden, müssen wir sehr lange senden. Wir müssten vielleicht über Jahrtausende das fache der Energiemenge, die wir heute produzieren, in die Sendeleistung stecken. Das werden wir nicht tun. Das werden wir auch in tausend Jahren nicht tun.

Ein solches Unterfangen würde nur gewagt werden, wenn es mit Leichtigkeit nebenher erledigt werden kann. Kann in unserem Sonnensystem überhaupt eine solche Energiemenge produziert werden? Natürlich kann man die nötige Energiemenge stark senken, wenn man nur ausgewählte Ziele, auf denen man Zivilisationen vermutet, anfunkt.

Aber auch in dem Fall gilt: Es ist einfach extrem unwahrscheinlich, dass eine Zivilisation zuhört, während die andere gerade funkt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die wir Signale der anderen einfach verpasst haben und schon lange verschwunden sein könnten, wenn hier wieder Signale eintreffen.

Dann doch lieber Zeitkapseln in die Galaxie schicken. Bei ausreichend weit entwickelter Antriebstechnologie kann man nahezu beliebig viele Zeitkapseln ins All schicken. Richtig; denn sie können nicht eine Quelle nennen. Dem setze ich einen entgegen, Christian de Duve. Ätsch, hab ich jetzt gewonnen, meiner hat einen Nobelpreis, ihrer nicht.

Bekomm ich jetzt den Lolli? Ich hätte von ihnen schon mal ein wissenschaftliches Argument erwartet, weshalb alle ausser ihnen falsch liegen. Bisschen anstrengen, vielleicht klappts. Dumm nur, dass viele Annahmen der Rare-Earth-Hypothese strittig sind. Und zwar ist die Bahn der Sonne um das galaktische Zentrum zwar in der geforderten Weise kreisförmig, aber die Bewegung des Sonnensystems ist wahrscheinlich nicht mit der Rotation der umliegenden Spiralarme synchronisiert, so dass das Sonnensystem immer wieder Spiralarme durchläuft — was nach der Rare Earth-Hypothese dramatische Folgen für das Leben haben soll.

Davon mal ist die Rare Earth-Hypothese nur eine Hypothese wobei selbst das strittig ist — die im Moment beinahe monatlich durch spektakuläre Planetenfunde und Hochrechnung zur wahrscheinlichen Anzahl und Verteilung terrestrischer Planeten immer weiter in Frage gestellt wird. Ich bin euch sehr dankbar für eure Ausführungen und eure Bemühungen, mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber ich halte andere Ausführungen aktuell für plausibler und wenn echte Kapazitäten das tun, sehe ich kein Problem, warum ich das nicht tun könnte.

Ich hoffe, ihr leidet da jetzt nicht zu sehr darunter. Wir saugen uns unsere Ausführungen auch nicht aus unseren Fingern, sondern berufen uns unsererseits Kapazitäten und verlässlichen Daten. Im Übrigen solltest du die Kapazitäten, auf die du dich berufst, auch richtig verstehen, ehe du diese zitierst. Von daher leidest du hoffentlich nicht zu sehr darunter, wenn ich dir unterstelle, dass du nicht in der Lage bist, eine Diskussion unvoreingenommen und faktenbezogen zu führen.

Man muss doch nur den Higgs-Bosonen ausweichen, dann wird man beim Beschleunigen nicht schwerer. Ich bin dir also den entscheidenden Fakt voraus. Sie haben gar nichts, und schon gar keinen Fakt. Vielleicht mal ein paar Stunden Logik und fehlschlossfreies Denken üben? Na, na, das ist schon Fakt und dann bitte bei Gelegenheit auch noch mal über Humes Gesetz nachdenken.

Als seti home heute boinc Nutzer frage ich mich ob Aliens wirklich einen galaktischen Rundstrahldienst betreiben würden? Wir Habens mal gemacht, aber wie gut sichtbar war der denn, bei der Sonnenaktivität, Protuberanzen und Flares? Und wie viele mit der sonne zu vergleichen sind?

Ich kannte bisher nur diese Webseite und dort steht man könnte das in der halben Zeit schaffen:. Also, die Formeln findet man hier. In jedem der 4 Segmente gelten die Formeln für die Zeitdilatation tau und die Strecke x t. Wenn wir also z. Der Wert für tau mal 4 ergibt dann die Gesamtzeit aus Sicht der Besatzung hin und zurück. Der Wert für x mal 2 ergibt die Entfernung des Umkehrpunkts. Die tatsächlich geflogene Strecke sind aber alle 4 Segmente, also zweimal bis zum Umkehrpunkt, das ist der Faktor 2, der Dir fehlt.

So habe ich die Tabelle nachgerechnet. Eigentlich hatte ich angenommen, die Werte Bordzeit in der ersten Spalte seien exakt und die anderen daraus berechnet. Die Gleichung für tau lässt sich aber nicht nach t auflösen. Dann kamen ganz andere Erdzeiten heraus und auch die Entfernung stimmte nicht. Dann habe ich vorwärts gerechnet und die Erdzeiten glatt eingesetzt, und das kam heraus:.

Weitere Abweichungen kann es noch geben, weil die Definition des verwendeten Jahres nicht eindeutig ist. Ich habe alles in Metern und Sekunden gerechnet, aber wieviele Tage hat ein Jahr? Beim Lichtjahr verwendet man wohl das Julianische Jahr habe ich auch getan. Es ist völlig klar, dass diejenigen, die behaupten, in der Nachweispflicht stehen. Der Nachweis ist m. Er wird gelingen, wenn es Leben gibt.

Solange das nicht passiert ist, hat meine Behauptung den Status einer unbewiesenen These. Der Ausgang ist offen. Umgekehrt wird es heikler. Die Rare-Earth-Behauptung ist Unfug. Sie arbeitet mit Wahscheinlichkeiten von Ereignissen unter der Annahme, dass Leben nur dann entsteht, wenn die Ereignisfolge, die zu den Bedingungen geführt haben, genauso oder fast genauso stattfindet, wie auf unserem Planeten.

Diese Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich die geringst mögliche. Das Ergebnis wurde durch die Annahme vorweggenommen. Man kann zwar Bedingungen benennen, die technisch erfüllt sein müssten und wir können unterschiedliche Absichten unterstellen und diskutieren, aber letztlich bleibt das Ganze doch sehr spekulativ.

Ich habe da jedenfalls noch keine endgültige Meinung zu. In der Regel haben Bildelemente in der Fernerkundung eine quadratische Form. Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit dem in der Drucktechnik bei Halbtonvorlagen verwendeten Begriff des durch reprotechnische Rasterung entstandenen Bildpunktes.

Sammelbegriff für alle Verfahren zur problemorientierten Grauwert- oder Farbänderung von analogen oder digitalen Bildern als Vorstufe bzw. Teil einer nachfolgenden Bildanalyse oder geometrischen Bildauswertung. Der mit zwei Solarsegeln ausgestattete, würfelförmige Satellit soll auf seiner Mission belegen, dass vom Weltraum aus Waldbrände, insbesondere ihre Ausdehnung und die auftretenden Flammentemperaturen, frühzeitig bestimmt werden können. Er wird noch nicht im operationellen Routine-Einsatz arbeiten, sondern neuartige Satelliten- und Sensor-Technologien sowie wissenschaftliche Methoden erproben helfen, um sie später auf anderen Plattformen einzusetzen.

Eine besondere Qualität der wissenschaftlichen Daten werden durch die Kombination des zweikanaligen Infrarot-Sensorsystems mit einer Drei-Zeilen-Stereokamera erwartet. Die beiden Kameras versprechen neue Anwendungspotentiale für die Beobachtung von Vegetationsbränden, brennenden Ölquellen und Kohleflözen, Vulkan-Aktivitäten sowie zur Unterscheidung von Wasserdampfwolken und Rauchwolken und für Vegetationsanalysen. Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen überwacht und betreibt den 3-Achsen-stabilisierten Satelliten über die Bodenstation Weilheim.

Die wissenschaftlichen Daten werden in Neustrelitz empfangen und dort direkt zu wissenschaftlichen Produkten verarbeitet und weitergeleitet. Die ursprünglich geplante Missionsdauer von ca. Ein sogenanntes "end-to-end" Satellitensystem besteht aus einem Raum- und einem Bodensegment. Aerosol - und Wolkeneigenschaften mit dem Ziel verbesserter Klimavorhersage.

Akronym für C harge C oupled D evices ; flächen- oder zeilenhaft angeordnete Sensorelemente in opto-elektronischen Abtastern zur Bildaufnahme von Flugzeugen oder Satelliten aus. Der Vorteil dieser Aufnahmetechnik ist, dass eine gesamte Bildzeile gleichzeitig erfasst wird und nicht wie bei opto-mechanischen Systemen ein Zeitversatz entsteht. Durch die Vorwärtsbewegung der Plattform wird Zeile um Zeile lückenlos und überdeckungsfrei senkrecht zur Flugrichtung abgetastet.

Aus diesen Daten werden Informationen über den Strahlungshaushalt der Erde gewonnen. Diese Messungen sind für das Verständnis der globalen Klimaveränderungen von entscheidender Bedeutung sowie für die Verbesserung von Klimamodellen.

September - nach mehr als dem doppelten der eigentlichen Missionszeit - verglühte CHAMP bei einem kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. November in der Erdatmosphäre. Experimentelle Satellitenmission zur Messung der vertikalen Wolkenstruktur aus dem Weltall. Der Satellit wird detaillierte, dreidimensionale Bilder liefern, die eine bessere Analyse der Bewölkung ermöglichen Vertikalprofile zur Verteilung von Wasser und Eis , z.

Bessere Wetter- und Klimaprognosen werden erwartet. Gleichzeitig dienen sie der Verbesserung und Validitierung von Daten anderer Satelliten. Das eingesetzte Instrument ist ein mit 94 GHz arbeitendes, senkrecht messendes Radarsystem , das die von den Wolken rückgestrahlte Energie als Funktion der Entfernung vom Radarsystem misst.

Das erste Satelliteninstrument, das speziell für die Beobachtung der Ozeanfarbe gebaut wurde. Zwar haben auch Instrumente anderer Satelliten die Ozeanfarbe dokumentiert, aber deren Spektralbänder und Auflösung waren für geographische und meteorologische Zielsetzungen optimiert.

Es stellt ein weitreichendes Programm zur Sammlung, Aufbereitung und gezielten Auswertung von Fernerkundungsdaten der Erde dar. Es gilt — nach dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo — als zweites Flaggschiff europäischer Weltraumpolitik angesehen.

Ziel ist es, den aktuellen Zustand unseres Planeten kontinuierlich zu erfassen und die Daten über Ozeane , Landoberflächen, die Atmosphäre und den Klimawandel den verschiedenen Nutzergruppen, wie Behörden, Unternehmen, Institutionen, Umweltämtern und Bürgern zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Sie sind das Herz von Copernicus:. Mit den speziellen Erdbeobachtungssatelliten als dauerhafte Datenlieferanten will Copernicus neue Standards in der globalen Umweltbeobachtung und Sicherheit setzen und Europas Position in der Fernerkundung festigen. Wie gut die sechs europäischen Kerndienste funktionieren, hängt in erster Linie von den Beobachtungssystemen ab. Sie liefern den "Treibstoff" für die Dienste.

Dazu gehören beispielsweise boden- oder seegestützte Sensoren, meteorologische Messeinrichtungen und Messbojen.

Hierzu gehört aber auch ein gut vernetztes Bodensegment, denn was nützen modernste Satelliten im Weltraum, wenn nicht leistungsfähige Datenzentren auf der Erde das gewonnene Datenmaterial effizient aufbereiten und archivieren? Ziel der Weltraumkomponente ist die Schaffung eines unabhängigen Zuganges zu globalen Erdbeobachtungsdaten.

Derzeit stehen bereits über 30 Satelliten als beitragende Missionen zur Verfügung. Das System besteht aus drei Elementen:. Eine Sammlung von Fakten, Begriffen oder Anweisungen in einer formalisierten Form, in der sie zur Kommunikation oder zur Weiterverarbeitung durch Menschen oder Computer geeignet sind.

Ein meteorologisches Satellitenprogramm der U. Air Force, dessen Satelliten sich in Sonnen-synchronen Umlaufbahnen befinden. Die Aufnahme der Bilder erfolgt im sichtbaren bis infrarotnahen Band 0,4 bis 1,1 Mikrometer sowie im thermisch-infraroten Band ca. Es bündelt seine Kräfte programmatisch in Netzwerken mit leistungsstarken Partnern im Inland und in Europa.

Programmziele sind die Langzeitbeobachtung des Klimas, der marinen und terrestrischen Ökosysteme sowie der Aufbau eines unterstützenden Informationssystems, das nötig ist, um zu einem umfassenden Verständnis der Erde als System zu gelangen. Diese Erdsystemforschung soll die wissenschaftlichen Grundlage schaffen für gut begründete Entscheidungen im Umweltschutz und beim Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Die Beschäftigung mit dieser Aufgabe wird dazu beitragen, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf unsere Umwelt z. Waldrodung, Verbrauch fossiler Brennstoffe zu beurteilen und anthropogene Veränderungen von den Auswirkungen natürlicher Ereignisse Vulkanausbrüche, Erosion unterscheiden zu lernen.

ESE benutzt raumfahrt-, flugzeug- und bodengestützte Messungen um die gewonnenen Daten in kartographische Langzeit-Darstellungen der Wolkensysteme, der Wasser- und Landvegetation, des atmosphärischen Ozons, der Meereoberflächentemperatur und anderer globaler Parameter umzusetzen. Elektromagnetische Strahlung emS ist eine Form der Energieausbreitung. Sie kann als Wellenstrahlung verstanden werden,d. Die Wellen entstehen durch Schwingung oder Beschleunigung elektrischer Ladungen.

Gekennzeichnet wird emS durch die Frequenz n , die in Hertz Hz gemessen wird, oder die Wellenlänge l. In der Fernerkundung ist es weitgehend üblich, die Wellenlänge y zur Charakterisierung der elektromagnetischen Strahlung zu verwenden. Dazu werden folgende Einheiten benutzt:. Die Gesamtheit der bei der emS vorkommenden Strahlung wird im elektromagnetischen Spektrum dargestellt. Elektromagnetische Wellen haben, eine elektrische und eine magnetische Komponente.

Das sichtbare Licht stellt nur einen sehr kleinen Teil aus dem elektromagnetischen Spektrum dar. Das gesamte elektromagnetische Spektrum besteht, nach abnehmender Frequenz geordnet, aus Gammastrahlung, harter und weicher Röntgenstrahlung, Ultraviolettstrahlung, sichtbarem Licht, Infrarotstrahlung, Mikrowellen und Radiowellen. Im Gegensatz zu Wasserwellen oder Schallwellen sind elektromagnetische Wellen bei ihrer Ausbreitung nicht auf Materie als Medium angewiesen.

Daher können Licht-, Radio- und andere elektromagnetische Wellen auch den interplanetaren und den interstellaren Raum durchqueren und gelangen auf diesem Weg von den Sternen wie der Sonne zur Erde. Elektromagnetische Wellen sind aber ebenfalls in der Lage, sich durch Materie fortzupflanzen. Unabhängig von ihrer Frequenz bzw. Wellenlänge bewegen sich elektromagnetische Wellen im Vakuum stets mit der Geschwindigkeit von Die Wellenlängen reichen von einigen milliardstel Zentimeter bis zu mehreren Kilometern.

Abhängig von ihrer Wellenlänge bzw. Frequenz haben sie verschiedene Charakteristika, zu denen Durchdringungsvermögen, Wärmewirkung oder Sichtbarkeit gehören können. Die Gesamtheit strahlender Energiearten oder Wellenfrequenzen, von den längsten bis zu den kürzesten Wellenlängen. Sensoren beispielsweise in Satelliten nehmen diese Energie auf, aber was diese Detektoren auffangen, ist nur ein kleiner Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums.

Das Spektrum wird gewöhnlich in sieben Gruppen unterteilt: Das elektromagnetische Spektrum und die Bereiche verschiedener Sensoren. Den Wellenlängenbereichen des elektromagnetischen Spektrums ist die Strahlungsenergie der Sonne und die Durchlässigkeit der Atmosphäre gegenübergestellt. Zur Fernerkundung können nur einzelne Bereiche in "atmosphärischen Fenstern" benutzt werden. In der Physik die Abstrahlung von elektromagnetischer Energie durch Körper, deren Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt.

Die ungeordnete Bewegungsenergie der Atome und Moleküle ist temperaturabhängig. Die elektrischen Ladungen der Teilchen werden beschleunigt, verzögert und aus der Bewegungsrichtung abgelenkt und geben daher elektromagnetische Energie ab. Die Intensität der von einem Körper ausgesendeten Strahlung hängt aber nicht nur von der Temperatur, sondern auch von den Materialeigenschaften und der Oberflächenbeschaffenheit ab.

Unterschiedliche Körper mit gleicher Temperatur emittieren Strahlung in Proportionalität zum jeweiligen Absorptionsvermögen. Die Messung emittierter Strahlung kann mit Scannern erfolgen. Hauptaufgabe von Envisat war die Beobachtung der globalen Umweltveränderungen. Das komplizierte Zusammenspiel der vielfältigen natürlichen und von Menschen verursachten Einflüsse auf unsere Umwelt, erfordert die gleichzeitige, abgestimmte Beobachtung der Atmosphäre , der Ozeane , der Polarregionen sowie der Veränderungen an Land.

Im einzelnen werden von Envisat neben vielen wissenschaftlichen und anwendungs-orientierten Beobachtungen, Messdaten zur Erforschung des Ozonlochs, der vermuteten globalen Erwärmung der Erde, zur Regenwaldabholzung, zur Versteppung und Verwüstung riesiger Landmassen, zum Bio-Inventar und zur Verschmutzung der Meere sowie zur Entwicklung der polaren Eisregionen erwartet. Alle 35 Tage überflog er die selben Bereiche. Seitdem hat er mehr als Orbits erfolgreich zurückgelegt.

Die Mission wurde am 9. Mai von der ESA als beendet erklärt. Die von den Sensoren aufgenommenen Signale des Spektrums sind lediglich skalare Werte, also Zahlenangaben ohne Einheit. Dies erlaubt eine beliebige Zuordnung. Falschfarbenluftbild mit hoher räumlicher Auflösung und der prozentualen Bodenbedeckung als abgeleitetes Produkt. In the example shown left, images are used to derive detailed maps of the ground cover of the crops in two farmer's fields. The first field was planted half to cotton and half to corn.

At the time the image was acquired, the corn had already been harvested, so there was no living vegetation in that half of the field. In the other half of the field, the density of the cotton canopy ranged from 50 to 90 percent, with most of the cotton having around 70 to 80 percent ground cover. The second field contained three crops: Quite a bit of spatial variability in crop ground cover can be seen in the field, particularly the portion containing the cotton.

These types of maps are useful to farmers and agricultural consultants for planning different crop management practices such as fertilizing and for anticipating what the yield of the crops will be at harvest. Maas, Texas Technical University.

Farbkodierung entsteht, wenn beliebige Bilddaten eines mehrkanaligen Bildes im RGB-System dargestellt werden und diese nach der additiven Farbmischung gestaltet bzw.

Mit der Farbkodierung lassen sich neben mehrkanaligen Datensätzen auch einzelne Bänder darstellen. Ziel ist, objekttypische bzw. Zur Herstellung solcher Farbkomposite werden die Datensätze aus drei und mehr Spektralbändern verwendet. Die Darstellung kann in Echtfarbenbildern und Falschfarbenbildern erfolgen. Oft findet bei den Falschfarbenbildern die Einbeziehung des nahen Infrarotbandes statt. Eine Echtfarbenkomposite entsteht, wenn nur die Spektralbereiche des sichtbaren Lichtes benutzt werden.

Begriff zur Beschreibung eines Abschnittes des elektormagnetischen Spektrums, in dem die Atmosphäre Strahlung nur schwach absorbiert. Elektromagnetische Strahlung , die länger ist als das thermische Infrarot, mit Wellenlängen zwischen ca. Unter den Verfahren der FE sind jene besonders wichtig und am weitesten verbreitet, die zu einer bildhaften Wiedergabe der Erdoberfläche führen abbildende FE-Systeme.

Unterschieden werden photographische Luftbilder und nicht-photographische Aufnahmeverfahren digitale Bilder, Radaraufnahmen , die von bemannten Flugzeugen, unbemannten Flugobjekten Drohnen , bemannten Raumfahrzeugen und Satelliten Satellitenfernerkundung oder auch von höher gelegenen Geländepunkten aus zur Erkundung der Erdoberfläche und der Atmosphäre genutzt werden.

Aktive Verfahren wie Radar oder Laser senden kohärente Strahlungsimpulse aus und registrieren die Laufzeit bzw. Dies kann die Anwendungsdisziplin betreffen z. Darüber hinaus sind Kenntnisse über die Entstehung der Bilder und ihre Eigenschaften erforderlich, um die durch die Interpretation gegebenen Möglichkeiten der Informationsgewinnung voll ausschöpfen zu können und Fehlinterpretationen nach Möglichkeit zu vermeiden.

Erkundung der Meere bzw. Das Messinstrument befindet sich dabei nicht dem speziellen Wasserkörper, von dem ozeanographische Daten gewonnen werden sollen, sondern kann sowohl entfernt davon im Wasser als auch darüber platziert sein. Zu den ozeanographischen Fernerkundungsmethoden zählt auch die Vermessung des Ozeans mit akustischen Instrumenten, die sich im Wasser befinden Hydrophone.

Über dem Wasser können Fernmessinstrumente an der Küste oder auf Meeresplattformen, Schiffen, Hubschraubern, Flugzeugen oder Satelliten installiert sein.

Ozeane sind für uns wichtig als Nahrungs- und Rohstoffquelle. Darüber hinaus dienen sie als Transportwege, sind von entscheidender Bedeutung für die Bildung von Wettersystemen und die CO 2 -Speicherung, und sie sind ein wichtiges Glied im Wasserkreislauf der Erde. Oft sind Küstenstreifen biologisch vielfältige Gezeitenzonen. Küsten sind häufig stark urbanisiert. Aus diesen Gründen benötigen Behörden weltweit verlässliche Monitoring-Daten um Veränderungen durch Küstenerosion, Verlust natürlicher Habitate, Verstädterung, Abwassereintrag und Belastungen im Offshorebereich zu dokumentieren.

Viele Aspekte der Dynamik des offenen Ozeans und der Küstenregionen können mit Hilfe von Fernerkundung überwacht und kartiert werden. Die elektromagnetischen Wellen , die zur Fernerkundung des Meeres von Satelliten aus verwendet werden, reichen von ultravioletten bis zu Mikrowellen im Bereich von Zentimetern bis Dezimetern.

Von der Küste aus werden auch Hochfrequenz-Radare zur Messung von Meeresoberflächenströmungen eingesetzt. Generell kommen sowohl aktive, wie auch passive Sensoren zum Einsatz. Zu den passiven Sensoren gehören photographische Kameras, multispektrale Scanner und Radiometer , die sowohl im infraroten, sichtbaren und ultravioletten Wellenlängenbereich als auch im Mikrowellenbereich arbeiten.

Fotokameras und multispektrale Scanner werden zur Messung der Ozeanfarbe verwendet und Radiometer zur Messung der Wassertemperatur und Windgeschwindigkeit. Geographisches Informationssystem ; im engeren Sinne eine Software, die Geodaten erfasst, verwaltet und ausgibt.

Sie verfügt darüber hinaus umfangreiche Funktionen zur Datenanalyse. Eigenschaft einer Umlaufbahn , bei der ein Satellit immer die selbe Position in Bezug zur sich drehenden Erde behält. Die Physik lässt dies mit geringem energetischem Aufwand nur am Äquator zu, wo Zentrifugalkraft abhängig von der Drehgeschwindigkeit und Erdanziehungskraft abhängig vom Gewicht im Gleichgewicht stehen.

Ein Satellit auf einer geostationären Umlaufbahn legt dort eine Kreisbahn in einer Höhe von Die Winkelgeschwindigkeit des Satellitenumlaufs ist mit derjenigen der Erdrotation synchron, daher auch die Bezeichnung erdsynchrone oder geosynchrone Satelliten.

Von der Erde aus gesehen scheint der Satellit stillzustehen stationär , obwohl er sich in Richtung der Erdrotation bewegt. Nur auf diese Weise ist eine kontinuierliche Beobachtung derselben Gebiete ca.

Allerdings können geostationäre Satelliten keine Daten von den Polregionen empfangen oder dorthin übermitteln. Die Auflösung im sichtbaren Bereich beträgt 1 km, im infraroten Bereich 4 km. Allgemeine Bezeichnung für ein weltweit verfügbares System zur Positions- und Zeitbestimmung, das aus einer oder mehreren Satellitenkonstellationen sowie weiteren Komponenten besteht.

GOS wird von der WMO und anderen bedeutenden internationalen Organisationen konzeptionell getragen und von den nationalen Wetterdiensten sowie nationalen und internationalen Satellitenbetreibern betrieben. The coordinated system of methods and facilities for making meteorological and other environmental observations on a global scale in support of all WMO Programmes; the system is comprised of operationally reliable surface-based and space-based subsystems. The GOS comprises observing facilities on land, at sea, in the air and in outer space.

These facilities are owned and operated by the Member countries of WMO each of which undertakes to meet certain responsibilities in the agreed global scheme so that all countries can benefit from the consolidated efforts. Wetterbeobachtung auf den Ozeanen erfolgt von ca. Beobachtungen des oberen Luftraums mit Ballonaufstiegen bis in 30 km Höhe an ca. Das Messprinzip ermöglicht den Einsatz sowohl für feste Beobachtungsaufstellung, als auch für bewegte Messträger wie Personen, Fahrzeuge und Satelliten.

Die Satellitenkonfiguration besteht nominell aus 24 Satelliten in einer Bahnhöhe von Das Navigationsprinzip beruht auf der gleichzeitigen Messung sog. Dazu senden die Satelliten auf zwei Trägerfrequenzen kodierte Signale sowie die vom Kontrollsegment bestimmten Broadcasterephemeriden zur Berechnung der Satellitenpositionen und den aus der Laufzeitmessung durch Multiplikation mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit ermittelten Pseudoentfernungen wird empfängerintern in Echtzeit oder durch nachträgliche Bearbeitung der aufgezeichneten Daten, gegebenenfalls gemeinsam mit den Daten anderer Beobachtungsstationen, die Nutzerpositionen berechnet.

Je nach Messanordnung, Satellitenkonfiguration, Signalnutzung und Fehlermodellierung lassen sich sehr unterschiedliche Genauigkeiten erzielen. Wesentliche Fehlerquellen sind die verfügbaren Bahninformationen, die Signalausbreitung in der Atmosphäre sowie in der Antennenumgebung und die aus militärischen Gründen eingeführte Signalverschlechterung.

Mit einem einzelnen Empfänger wird für zivile Nutzer eine Genauigkeit von ca. Durch Relativmessungen zu bestehenden oder gesondert eingerichteten GPS-Referenzstationen lässt sich eine Genauigkeit von 2 bis 5 m erzielen. Dies wird die Erzeugung von globalen Niederschlagskarten ermöglichen, welche für die Klimaforscher eine wichtige Unterstützung ihrer Arbeit sind. Dabei geht es unter anderem darum, katastrophale Dürren vorherzusagen.

Die Kernmission, ein Satellit mit neuesten Radar- und Radiometersystemen um den Niederschlag vom All aus zu messen, dient gleichzeitig auch als Referenz zur Messdaten-Kalibrierung der anderen Satelliten der Konstellation. Dieser Satellit wurde am The Global Precipitation Measurement GPM mission is an international network of satellites that provide the next-generation global observations of rain and snow.

Die bei der photogrammetrischen Aufnahme von Satellitenbild und Luftbildern wirksame Beleuchtung der Erdoberfläche als Summe der gerichteten Sonnenstrahlung und der durch Absorption und Streuung in der Atmosphäre entstehenden diffusen Himmelsstrahlung.

Ihr Hauptinstrument ist ein 3-Achsen-Schweregradiometer, bestehend aus je 2 hochempfindlichen Beschleunigungssensoren pro Achse im Abstand von je 0,5 m. Die differentielle Beschleunigungsmessung ergibt die 2. Ableitung des Schwerepotentials Eötvös-Tensor, Schweregradienten. Der Start erfolgte am März , der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am Es wird angenommen, dass ungefähr ein Viertel der Gesamtmasse des Satelliten die Erdoberfläche in der Nähe der Falkland-Inseln erreicht hat.

Schäden durch nicht vollständig verglühte Wrackteile sind nicht bekannt. Damit wird die Einbeziehung von Schwerefeldinformation auch für eine wachsende Zahl von geowissenschaftlichen Anwendungen interessant werden. Gute Beispiele sind die Bestimmung der dynamischen Meerestopographie zur Erfassung der Ozeanzirkulation oder die Beschreibung der Lithosphärenstruktur durch die Kombination von seismischen Ergebnissen mit Schwerefelddaten.

Die Datenbereitstellung dient insbesondere der Entwicklung von globalen und regionalen Modellen. Grace wird im Laufe Mission eine genaue Darstellung des Geoids erstellen. Das Geoid ist Ausdruck des irdischen Schwerefeldes und damit die grundlegende Gestalt, auf der jede Art von Altimetrie basiert.

Die beiden Satelliten waren für eine Lebensdauer von fünf Jahren ausgelegt. Nach über zehn Jahren in der Umlaufbahn altern jedoch die Bauteile, so können die Satelliten beispielsweise auf der Nachtseite der Erde keine Daten mehr aufnehmen, weil ohne Sonneneinstrahlung die Batterien dazu nicht genügend Energie liefern können. Eine Nachfolgemission ist in Planung.

Ziel ist, ein vertikales Temperatuprofil von der Erdoberfläche bis in 40 km Höhe zu erstellen. Die Messungen werden in 20 Spektralbereichen des Infrarotbandes vorgenommen. Beide Faktoren bestimmen den Zustand der Hydrospäre auf Land. Die Erkenntnisse sollen der Verbesserung von Wetter- und Klimavorhersagen dienen, sowie des Verständnisses der Abhängigkeiten zwischen Wasser- Energie- und Kohlenstoffkreisläufen.

Man erwartet auch praktische Informationen hinsichtlich klimasensitiver sozio-ökonomischer Aktivitäten Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Monitoring von Feuer-, Hochwasser-, Dürrekatastrophen. Das Instrument vollzieht bei seinem Überflug kreisförmige Scanbewegungen mit gleichbleibendem Beobachtungswinkel. Der Start ist für vorgesehen. Abbildende Spektrometer , die multispektrale Daten in sehr engen Spektralbändern des sichtbaren Lichts, des nahen und mittleren Infrarots aufzeichnen.

Die hohe spektrale Auflösung der objektspezifischen spektralen Signaturen in mehr als 15, generell jedoch in aneinan-dergrenzenden Kanälen gestattet die Dokumentation eines nahezu kontinuierlichen Spektrums für jedes Bildelement.

Damit können Objekte der Erdoberfläche getrennt und dementsprechend klassifiziert werden, die charakteristische Absorptions- und Reflexionseigenschaften in sehr schmalen Spektralbädern aufweisen und von den konventionellen operationellen Sensorsystemen der Erdbeobachtung nicht aufgelöst werden können.

Bis vor Kurzem waren hyperspektrale Scanner nur auf Flugzeugplattformen im Einsatz. Besitzer und Betreiber des Satelliten ist die Fa. Ein Satelliteninstrument, das Daten von der Erde und ihrer Atmosphäre aufzeichnet und verortet.

Die Daten von Imagern werden von Computern in Bilder umgesetzt. Akronym für In dian Geostationary multi-function Sat ellite ; indisches Wettersatellitensystem mit geostationärem Orbit , das auch mit Kommunikationsdiensten und Search-and-Rescue-Aufgaben betraut ist. Typische in-situ Messverfahren sind Gaschromatographie oder Massenspektroskopie.

Infrarot ist elektromagnetische Strahlung , deren Wellenlänge von ca. Dies liegt über der sichtbaren und unter der Mikrowellen-Strahlung. Der überwiegende Teil der von der Erde und ihrer Atmosphäre emittierten Energie liegt im infraroten Bereich. Infrarote Strahlung wird fast vollständig durch innermolekulare Prozesse erzeugt. Die dreiatomigen Gase, wie Wasserdampf, Kohlendioxid und Ozon absorbieren infrarote Strahlung und spielen eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung von Infrarotstrahlung in der Atmosphäre.

Fernerkundungsinstrumente spüren die Strahlung, die natürlicherweise von der Erdoberfläche oder der Atmosphäre ausgesandt oder reflektiert wird, auf. Gleiches gilt für Signale, die von einem Satelliten ausgesandt und zu ihm reflektiert werden. Im sichtbaren und infrarotnahen Spektralbereich können die chemische Oberflächenbeschaffenheit und die Vegetationsbedeckung gemessen werden.

Im entfernten Infrarot bieten Emissionen von der Atmosphäre und der Erdoberfläche Informationen über Luft- und Bodentemperaturen sowie über Wasserdampf und andere Spurenbestandteile der Atmosphäre.

Da Infrarotdaten eher auf den Temperaturverhältnissen basieren als auf sichtbarer Strahlung, können die Daten bei Tag und Nacht erhoben werden. Messaufbau zur Zusammenführung zweier kohärenter Wellenerscheinungen nach Durchlaufen verschieden langer Wege.

Je nach relativer Phasenlage führt die Überlagerung der Signale zu einer Verstärkung oder Abschwächung des Ausgangssignals. Versetzt man die Signalquellen in relative Bewegungen zum Interferometer oder das Interferometer relativ zu den Signalquellen, durchläuft das Ausgangssignal Maxima und Minima, so dass sich die Interferometerphase bestimmen lässt.

Wertung eines Dechiffrierergebnisses unter Berücksichtigung von Theorie und empirischer Erfahrung sowie der gewonnenen Information. Ableitung von Sekundärinformation aus Karten oder Fernerkundungsabbildungen durch logische Verknüpfungen, Gebiets- und Literaturkenntnisse sowie Interpretationserfahrungen. Die Interpretation einer Karte entspricht dem Kartenlesen. Die visuelle Interpretation von Fernerkundungsbildern entspricht dagegen einer Selektion von Information aus Mustern von Signalen.

Die Interpretation erflogt immer in zwei Schritten: Im ersten Schritt werden Bildinhalte mehr oder weniger objektiv und präzise erfasst, während sie im zweiten bestimmten Objekten und Objektqualitäten zugeordnet werden. Informationen hierfür liefern die Bilddatenkanäle , graphische Kanäle Karten und Sachinformationen aus der Literatur Kollateralinformation. Die Daten werden zur Unterstützung mariner Wettervorhersagen und zur Untersuchung des irdischen Klimas verwendet. So erhalten die Wissenschaftler die nötigen Daten, um zu verstehen wie Winde im Tagesverlauf entstehen und sich verändern.

RapidSCAT ermöglicht die Kreuzkalibrierung der internationalen Satellitenkonstellation zur Beobachtung der Meereswinde und erweitert die Kontinuität und den Nutzen der gespeicherten Scatterometerdaten. Die Satelliten der Konstellation beobachteten den Ozean zu verschiedenen Ortszeiten und beobachteten denselben Teil des Meeres nicht zur gleichen Zeit. Meereswinde werden seit aus dem Weltraum beobachtet.

Dazu wurde bereits vorhandene Hardware aus der Testphase der QuikScat-Mission verwendet und mit einer neuen und kleineren Reflektorantenne kombiniert. Scatterometer sind die besten Fernerkundungssysteme zur Bereitstellung der oben beschriebenen Messungen mit der nötigen Genauigkeit, hohen Auflösung und Wiederholrate.

Winde über den Ozeanen sind entscheidende Faktoren bei der Ausprägung regionaler Wettermuster und des Klimas. Als starke Stürme können sie bedeutende Schäden auf Land und beim Schiffsverkehr verursachen. Meereswinde bewirken auch Auftriebsvorgänge upwelling , in deren Rahmen nährstoffreiches Wasser an die Meeresoberfläche verfrachtet wird und dort zusammen mit der Photosynthese marines Leben ermöglicht.

Davon profitiert wiederum die Küstenfischerei. Jason-1 war das ursprünglich auf 5 Jahre angesetzte Nachfolge- und Parallelprojekt zu Topex-Poseidon. Die nahezu simultanen Messungen der gleichen Ozeanflächen erlaubten einen genauen Vergleich und eine genaue Korrelation der zwei Messergebnisse. Ziele der Mission waren Erkenntnisse über. Jason-1 trug fünf Instrumente: Diese sehr genauen Beobachtungen der Höhenvariationen des Meeresspiegels - auch als Meerestopographie bezeichnet - liefern Informationen über den globalen Meeresspiegel, die Geschwindigkeit und die Richtung von Meeresströmungen und über die im Ozean gespeicherte Wärme.

Der Satellit befindet sich in 1. Jason-1 war bis Juli zur selben Zeit auf der gegenüberliegenden Seite der Erde und überflog die gleiche Region, die Jason-2 fünf Tage vorher beobachtet hatte. Die Bodenspur von Jason-1 verlief mittig zwischen denen von Jason-2, welche am Äquator etwa km auseinander liegen.

Diese abgestimmte Tandemmission lieferte die doppelte Menge von Messungen der Ozeanoberfläche und macht so auch kleinerskalige Erscheinungen wie Ozeanwirbel sichtbar. Die Verantwortlichkeit wird dann von den Raumfahrtagenturen übergehen zu den Wetterdiensten, die die gewonnenen Daten für kurzfristige, saisonale und langfristige Wettervorhersagen sowie für Klimaprognosen nutzen.

Die Fortführung der Messreihen ist auch in der weiteren Zukunft gewährleistet, da Jason-3 im Januar bei gleichem Organisationsrahmen und vergleichbarer technischer Ausstattung gestartet wurde. Es sind Jason-2 Start und Jason-3 Start From vantage points kilometers miles above the Earth, the satellites can measure the height of the ocean surface directly underneath the satellite with an accuracy of about 3 centimeters just over 1 inch.

The accurate determination of ocean topography is made by first measuring the precise height of the spacecraft above the center of the Earth. To produce accurate estimates of the satellite's orbital height, the satellite tracking information is combined with accurate models of the forces e.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die lange Datenreihe mit den Poseidon-Altimetern entscheidend zum Verständnis der Berziehung zwischen Meereszirkulation und globaler Klimaänderung beitragen wird. Jason-3 ist die vierte Mission einer europäisch-amerikanischen Satellitenserie, welche die Höhe der Meeresoberfläche misst.

Mit ihrem erfolgreichen Start am Diese Messungen liefern der Wissenschaft entscheidende Informationen über Zirkulationsmuster im Ozean und über globale, wie auch regionale Änderungen des Meeresspiegels und die Klimafolgen einer sich erwärmenden Welt. Jason -3 mission's objectives are mostly the same than Jason In der digitalen Bildverarbeitung Bezeichnung für eine segmentierte Speicherung einer Grauwertmatrix.

Dazu kann die Kachelung schematisch z. Band ; in der Fernerkundung ein genau definierter Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Für den Empfang und die digitale Speicherung von Signalen in solchen Bereichen ist der jeweils spezielle Sensor eines Satelliten zuständig. Dabei werden der aufgenommenen Strahlungsintensität in jedem Kanal Werte von 0 bis zugeordnet.

Insofern unterscheidet sich das "Wahrnehmungsvermögen" von Sensoren von dem einer Fotokamera, bei der mit der einfallenden Strahlung ein Film belichtet wird. Eine schwerwiegende Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Gemeinschaft oder Gesellschaft, die umfangreiche Verluste an Menschenleben, Sachwerten und Umweltgütern verursacht und die Fähigkeit der betroffenen Gesellschaft, aus eigener Kraft damit fertig zu werden, übersteigt. Eine Katastrophe ist eine Funktion im Risikoprozess.

Risikomanagement ; das systematische Management von Verwaltungsentscheidungen, Organisation, operationellen Kompetenzen und Fähigkeiten, um politische Prozesse, Strategien und Bewältigungskapazitäten einer Gesellschaft oder Gemeinschaft zu implementieren, um die Auswirkungen von Naturgefahren und ähnlichen Umwelt- und technologischen Katastrophen zu verringern.

Wichtiger Bestandteil sind Frühwarnsysteme und ausgearbeitete Katastrophenpläne für Entscheidungsträger und die Bevölkerung. Eine besondere Stellung beim Katastrophenmanagement haben Fernerkundungsverfahren. Deren Möglichkeiten, die von der Vorhersage etwa von Niederschlägen mit Satellitenbeobachtungen oder Radar bis zur Verwendung von GPS zur Lokalisierung von Einsatzfahrzeugen bei der Katastrophenhilfe reichen, werden heute intensiv erforscht und zur Einsatzfähigkeit entwickelt.

So können Satellitenaufnahmen nicht nur zur Erkundung schwer zugänglicher Gebiete dienen, sondern sie bieten darüber hinaus zahlreiche Einsatzmöglichkeiten direkt bei Eintritt einer Katastrophe. Die folgende Tabelle listet Einsatzmöglichkeiten von Fernerkundungstechniken im Katastrophenmanagement auf. Manche dieser Möglichkeiten sind derzeit noch nicht bis zur Einsatzreife entwickelt. Das Monitoring Überwachung von katastrophenträchtigen Regionen bzw.

Für Vulkane, die nicht mit konventionellen Methoden überwacht werden, erlaubt die Fernerkundung durch Satelliten nicht nur komplementäre Beobachtungen, sondern bietet auch neue Methoden, z. Daneben betrifft die satellitengestützte Vulkanüberwachung vor allem den Nachweis von Eruptionen, Überwachung thermischer Veränderungen sowie Überwachung der Eruptionssäulen. Gleichfalls zum Objekt des Katastrophenmonitorings gehören technologische Gefahren und Katastrophen Dammbrüche, Terrorattacken.

Die wichtigsten Faktoren, die den Nutzen der Fernerkundungsdaten im Bereich von natürlichen und technologischen Gefahren bestimmen sind Massstab, räumliche, spektrale und zeitliche Auflösung, ferner Flächenabdeckung, radiometrische Eigenschaften, Datenkosten und -verfügbarkeit. Gerade in diesem Aufgabenfeld steigert sich die Bedeutung und der Wert der Fernerkundungsdaten durch sachkundige Interpretation in Verbindung von herkömmlichen Karten und bodengestützten Daten. Die Bedeutung von Sensoren im sichtbaren Teil des Spektrums ist wegen der häufigen Wolkenbedeckung von Vulkanen eingeschränkt.

Radarsatelliten erlauben Datengewinnung bei jedem Wetter, können aber keine thermische Strahlung aufnehmen. Multispektrale Sensoren mit hoher räumlicher Auflösung eignen sich weniger gut zu einer häufigen Überwachung von Vulkanen als Sensoren mit geringer Auflösung.

Bis in die jüngere Vergangenheit hinein wurde bei Katastrophen mit Satellitenfernerkundung allerdings eher experimentell in der Nachsorge reagiert. Sie entwickeln Hilfen für die Risiko- und Vulnerabilitätskartierung und Strukturen für raschere Informationsdienste. Eine operationelle Informationsversorgung bleibt Zukunftsaufgabe, da ein Beobachtungssystem aus einer ausreichenden Zahl von Satelliten für zivile Zwecke nach dem Muster der Wettervorhersage bislang fehlt.

Grundlegende Gesetze zur Beschreibung der Bewegung eines kleinen Körpers hier: Satellit um seinen Zentralkörper hier: Erde , dessen Gravitationsfeld als kugelsymmetrisch angenommen wird, sodass es dem einer Punktmasse bzw. Die von Kepler für die Planetenbewegung um die Sonne empirisch gefundenen Gesetze lauten, übertragen auf die Bewegung eines Satelliten um die Erde:.