Warum sehe ich keine Zukunft für mich?

 

Hey, ich habe ein Problem oder eher eine Sorge.. ich kann mir einfach keine Zukunft bei mir vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, was ich in ein paar Jahren tue. Ich kann mir nicht vorstellen in ein paar Jahren noch zu leben. Ich will einen Beruf ausüben aber diese

Ein positiver Nebeneffekt für mich ist, dass diese Medikamente sich ein bisschen positiv auf Angststörungen auswirken. Ich kann da nicht hin und jemandem ein ganzes Leben vorspielen. Das erste haette letzten Freitag stattgefunden, aber ich habe vorher abgesagt.

HAK-Schüler von Abschiebung bedroht.

 · ich (w53) bin seit etwas über 4 jahren in einer fernbeziehung. vor ca. 1 jahr gab es in meinem leben einen umbruch, ich verlor meinen job im öffentlichen dienst (fristlose kündigung von 3 festangestellten mitarbeitern). stehe seit dem im krankgeldbezug und .

Hier gibt es viele verschiedene Themenbereiche und meine Situation würde sowohl ins Angst-Forum, als auch für Depressionen sowie Minderwertigkeitsgefühle passen. Also hab ich mir jetzt irgendein Thema ausgesucht. Ich beschreibe mal meine Lage, aber Vorsicht, es ist etwas lang und sehr komplex. Angefangen hat es mit dem Tod meiner Mutter. Ich habe sie im Sommer tot auf ihrem Bett aufgefunden, 1 Monat nach meinem Sie ist im Alter von 40 Jahren einfach so tot umgefallen.

Ohne Vorwarnung, ohne Krankheit Von da an ist mein ganzes Leben, meine Persönlichkeit, meine Denkweise und meine familiäre Situation völlig aus dem Ruder gelaufen.

Während die meisten Männer das in ihrer Midlife-Crisis durchmachen, mit Mitte 40 oder so, ist mir schon mit 18 meine Sterblichkeit richtig bewusst geworden.

Ich wollte bis Dato eine Ausbildung machen, wie jeder normale Mensch und auch mein Abitur nachholen Ich bin jetzt 27! Was ist alles vorgefallen? Ich habe nach dem Tod meiner Mutter einige Wahrheiten über meine Familie erfahren und dazu kommt, dass sie mich, mit Ausnahme meiner Oma, allesamt haben hängen lassen. Ich habe da angefangen, zu trinken und habe mich um Schule, Ausbildung usw nicht weiter geschert. Es haben sich Ängste entwickelt, dass ich jeden Moment einfach so tot umfallen kann, wie meine Mutter und dass das Leben von einer Sekunde auf die andere einfach so grundlos vorbei sein kann.

Und dann habe ich die Wichtigkeit dieser Schiene in Frage gestellt, der wir in unserer Leistungsgesellschaft folgen. Ich glaub, um das zu verstehen, muss man sowas selbst mal durchgemacht haben.

Aber nicht mal meine eigene Familie konnte das verstehen. Nicht nur, dass die mir keine moralische Unterstützung gegeben haben, sie haben hinter meinem Rücken auch noch ernsthaft gelästert, weil ich mit Alkohol abgestürzt bin. Und als ob die Tatsache, dass ich die Leiche meiner Mutter nicht mehr aus dem Kopf bekam, nicht genug ist, habe ich von meiner Oma dann auch noch erfahren, dass die beiden Brüder und die Schwester meiner Mutter, in Wahrheit nur die Halbgeschwister waren.

Das habe ich mit 20 erfahren. Der leibliche Vater war nicht mal auf der Beerdigung. Also hab ich die gleiche Verwandtschaft im Prinzip 2 Mal und kenne nur die Hälfte. Wie soll man sowas auf einmal alles verarbeiten? Also zum Zeitpunkt des Todes meiner Mutter waren unsere richtigen Eltern schon 8 Jahre lang geschieden und sie hatte neu geheiratet. Mein Stiefvater war immer ein versoffener Choleriker, aber nach diesem Zwischenfall wurde es schlimmer.

Er kam jeden Tag besoffen nach Hause und drohte, dass ich ihn auch noch tot auffinde, weil er sich erhängt. Dann bin ich irgendwann von ihm abgehauen. Bei ihm war auch das Problem, dass er mir auch nicht geholfen hat, mein Erlebnis zu verarbeiten, sondern mich jeden Tag wegen irgendwelchen Ausbildungsstellen anbrüllte. Es gab immer nur Druck deswegen. Von der Verwandtschaft und von ihm, während ich dies alles als sinnlos ansah.

Zumindest zu diesem Zeitpunkt. Dann gab es im Jahr einen Vorfall. Ich hatte die Sippe 5 Jahre nicht mehr gesehen und keinen Kontakt gehabt. Dann starb mein Opa, also der Stiefvater meiner Mum und hatte mich und meinen Bruder im Testament vermerkt. Anstelle meiner Mutter eben. Und in einem Jahre zuvor verfassten Testament hatte er angegeben, dass ein Onkel von uns und unser Stiefvater unseren Anteil verwalten sollten. Als mein Opa das verfasst hatte, war mein Bruder noch Minderjährig.

Und wie gesagt, Situation war zu diesem Zeitpunkt folgende: Unsere Onkels hatten uns hängen lassen und mit dem Stiefvater hatten wie sowieso nichts mehr zu tun. Mein Bruder und ich haben es natürlich nicht eingesehen, dass die unsere Anteile verwalten und uns deswegen einen Anwalt genommen. Was war das Resultat? Und das hat etwas in mir ausgelöst. Da hatte ich den Traum, dass ich meine Tante absteche und leide seitdem häufig unter Gewaltfantasien.

Ich versuche, mich etwas kürzer zu fassen: Ich habe im Laufe der Jahre sehr viel getrunken und sonst gar nichts gemacht. Ich war auch 2 Mal in einer Entzugsklinik. Im Laufe der Zeit haben sich auch Panikattacken entwickelt, die ich immer unter Menschenansammlungen bekomme. Zum Beispiel beim Schlange stehen im Supermarkt oder wenn ich in einem geschlossenem Raum voller Leute sitzt.

In einem Klassenraum zum Beispiel. Ich habe seit 5 Jahren aber nichts mehr getrunken, seit 2 Jahren rauche ich nicht mal mehr. Jedoch kämpfe ich noch gegen die Panikattacken und die Aggressionen, etc. Ich gehe auch zu einem Psychologen, aber das brachte bisher nichts. Ich habe erst 3 Sitzungen hinter mir und die nächste ist am Einen höheren Bildungsabschluss erwerben und eine Ausbildung machen. Bisher haben mich meine Ängste unter anderem eingeschränkt, z.

B konnte ich wegen meiner Panikattacken ja nicht in einem Klassenraum sitzen, aber das möchte ich bekämpfen und überwinden. Aber ich habe noch eine andere Angst? Bin ich inzwischen zu alt? Ich gehe auf die Nehmen mich noch Betriebe? Also muss ich eine reguläre betriebliche Ausbildung machen. Aber was ist, wenn ich keine finde?

Ich fühle mich wie ein armseliges, wertloses Stück Dreck, das nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe bekommt. Und es gibt einen Spinner, der mich kennt, der mir sowas sogar sagt.

Das ist noch so ein Problem von mir, dass ich mich schnell gekränkt fühle und sowas zu nah an mich ranlasse, wenn irgend ein Assi auf mir rumtrampelt. Ich könnte das alles noch weiter ausführen, aber ich denke, die wichtigsten Infos habe ich jetzt zusammengetragen. Kennt jemand meine Lage und hat ein paar Tipps für mich? Danke an alle, die meinen Beitrag lesen und beantworten. Hi Danny, ich bin jetzt 31 und möchte noch eine Ausbildung machen Getraue mich aber noch nicht mal nach offenen Ausbildungsstellen zu schauen.

Habe das jetzt einem Freund übergeben und dann mal weiter sehen. Ok, die Vorgeschichte,- die kann keiner mehr ändern. Aber spielt das denn eine Rolle, wenn ich mir zum jetzigen Zeitpunkt etwas vorgenommen habe. Ich sehe für mich keinen anderen Weg. Im Moment habe ich einen Job, den fast jeder machen kann. Jedoch für immer möchte ich ihn auch nicht ausführen. Und da will ich hin. Andere können ihn auch sehen,- und so wirst du von dir überzeugen.

Deine Geschichte an sich hört sich alles andere als schön an. Kannst du dich an eignen Interessen orientieren? Was ist mit dieser beruflichen Reha? Als ich mal in einer psycho-somatischen Klinik war wurde mir das von der Sozialarbeiterin über das Arbeitsamt angeboten. Wäre 2 Jahre gegangen. Ich hatte es damals nicht als vordergründig angesehen mich auf mein berufliches Weiterkommen zu konzentrieren Und stehe heute wieder an der selben Stelle,- doch diesmal könnte die Zeit reif dafür sein.

Ohne Zwang,- nur für mich. Der folgende Benutzer bedankte sich bei monkey für den sinnvollen Beitrag: Dannyex Deine Geschichte hat mich betroffen gemacht. Du hast wirklich viel mitgemacht und dabei wenig Unterstützung von potentiellen Elternfiguren erhalten. In Anbetracht deiner Erfahrungen hast du dich, denke ich, recht wacker geschlagen. Da ist viel Vernunft und Überlebenswille in dir, das ist sehr gut. Ich glaube auch, dass eine Therapie sehr wichtig ist und wenn du an den richtigen Therapeuten geräts, dein Leben in normale Bahnen lenken kann.

Nach dem, was du von deinem jetzigen Therapeuten sagst, habe ich aber Zweifel, dass er der richtige ist. Welche Art von Therapie macht er denn? Was du brauchst ist ein fürsorglicher Therapeut, der mit dir das Trauma um den Tod deiner Mutter, sowie die "seltsamen" Familienkonstruktionen aufarbeitet. Konntest du damals den Tod deiner Mutter beweinen? Der folgende Benutzer bedankte sich bei Farnon für den sinnvollen Beitrag: Also ein jähriger, der ebenfalls noch ohne Ausbildung ist, macht mir schon mal etwas Mut.

Aber die Vorgeschichte, ob bei dir oder bei mir, spielt eine Rolle, für unsere jetzige Situation. Sie hat uns immerhin dahin gebracht Er erzählte von seinem Versuch, als blinder Passagier auf einem Schiff nach Amerika zu fliehen. Dass er zwischen Kartons hauste und Handys klaute.

Wir trafen uns von da an täglich. Anfangs wollte ich mir nicht eingestehen, dass ich mich auf unsere Treffen freute. Als er dann irgendwann meine Hand nahm, war ich verwirrt. Mein Kopf sagte mir: Der ist nur auf der Suche nach einem besseren Leben. Aber da war es schon passiert, ich hatte mich längst in Juma verliebt. Dennoch hatte ich mir nie im Leben vorstellen können, dass ich Juma acht Monate später heiraten würde, mit ihm nach Deutschland gehen und weitere fünf Jahre später mit ihm meinen Lebenstraum verwirklichen würde: Im Mai konnten wir das erste Waisenkind aufnehmen.

Juma ist an meiner Seite — und ich liebe ihn dafür, wie er diese Kinder zum Lachen bringt. Aber es war ein langer, harter Weg bis dahin. In unserem ersten gemeinsamen Sommer erfuhr ich, dass Juma Tuberkulose hat. Ich unterstützte ihn bei seiner Behandlung — täglich 13 Tabletten und insgesamt 60 Spritzen. Ich hatte es geahnt, war aber trotzdem geschockt. Eine typische Arme-Leute-Droge in Tansania. Für mich war klar, dass wir gemeinsam einen Ausweg finden mussten.

Juma machte einen Entzug, doch die Zeit danach war für uns beide schwierig: Ich hatte nichts anderes erwartet. Aber ich zog die Sache durch, gegen alle Widerstände. Ich liebte diesen Mann mehr, als ich je jemanden geliebt habe.